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Der virtuelle Laden brummt

Von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack, STZ-Consulting Group

Thema verpasst?

Transaktionen übers Internet sind mittlerweile gang und gäbe. Dazu gehören Musikdownloads, CDs, Filme, Bücher und Klingeltöne, in zunehmendem Maße aber auch Auktionen, Reisebuchungen, Veranstaltungen und Einkäufe von Konsumgütern.

Selbst Medikamente, Kleidung und Pflanzen werden übers WWW gehandelt. Die durchschnittliche tägliche Nutzungszeit des Internets wächst seit Jahren stetig mit ca. 10 bis 15 %. Kann ein Unternehmen es sich leisten, diese Potenziale auf der Kundenseite außer Acht zu lassen?

Finden und gefunden werden

Auch Einzelhändler profitieren von der Vermarktung übers Internet und erweitern auf diesem Wege ihr Einzugsgebiet erheblich über lokale Grenzen hinweg. Begünstigt wird diese Entwicklung durch Portale, die dem Verbraucher Preisvergleiche anbieten (z.B. www.guenstiger.de, www.ciao.de oder www.evendi.de). Werbung und Marketing-Aktionen müssen dieser neuen Form der Vermarktung folgen, und neben einem attraktiven Angebot ist für den Erfolg beim Online-Vertrieb genauso wichtig, dass man in den verschiedenen Suchmaschinen gefunden wird.

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Finanzabwicklung setzt sich durch

Die Durchführung von Transaktionen per Internet hat sich in den letzten Jahren weltweit trotz regelmäßig berichteter Betrugsfälle etabliert. Beispiele für die Erfolgsgeschichten in diesem Bereich sind u.a. eBay, das für viele Online-Händler zum zweiten Standbein geworden ist, Amazon und PayPal; selbst im Apothekenbereich haben sich Unternehmen wie DocMorris ihren Platz geschaffen. Mittlerweile bietet fast jedes Bankinstitut die Möglichkeit zum Homebanking über das Internet. Aufgrund der Kostenvorteile wird diese Form der Banktransaktionen sogar forciert propagiert, und einige Institute bieten Internet-Nutzern günstigere Transaktionskosten oder höhere Zinsen für Tagesgeldkonten. Allerdings ist Deutschland im Europavergleich beim Onlinebanking bislang nur Mittelmaß. Das starke Wachstum auf ein Transaktionsvolumen in Höhe von 2,7 Mrd. Euro im Jahr 2008 zeigt, welches Potenzial in diesem Bereich liegt und welche Substitutionen zu erwarten sind.

Fazit: Im Web ist noch mehr drin

Es ist wenig erstaunlich, dass Bücher, Reisen und Veranstaltungen sowie CDs zu den am häufigsten über das Internet gekauften Produkten gehören, da bei diesen Produkten der Look-and-feel-Aspekt am geringsten ist. Bemerkenswert ist daher, dass auch der Kauf von Kleidung bereits heute schon eine nicht unerhebliche Bedeutung erreicht hat.

Nützliche Links

Der BITKOM hat einen Praxisleitfaden für den Einstieg ins E-Commerce parat und einen Leitfaden zur Benutzerfreundlichkeit von Online-Shops gibt es beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

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