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Kreditanstalt für Wiederaufbau
Historische Starthelfer
Von Loredana Covaci/Peter Riedlberger
KfW ist das Kürzel der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Heute ist die KfW-Bankengruppe die Förderbank der Bundesrepublik Deutschland und der Länder.
Wie der Name andeutet, wurde die KfW nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Ihr hauptsächlicher Zweck war bereits damals die Vergabe von Fördermitteln, vor allem aus dem Marshall-Plan. Später fusionierte sie mit weiteren staatlichen Förderbanken, insbesondere der Deutschen Ausgleichsbank. Diese letztere Fusion ist deswegen wichtig, weil in ihrem Rahmen die Mittelstandsförderung in den Aufgabenbereich der KfW überging.
Auf einen Blick |
Die KfW-Bankengruppe umfasst fünf Teile:
- die KfW Förderbank (zuständig für Wohnungsbau, Umweltschutz, Bildung u.a. – sie unterstützt z.B. Handwerker bei der Ausbildung zum Meister),
- die KfW IPEX-Bank (internationale Projekte),
- die KfW Entwicklungsbank und
- die DEG (beide zuständig für die Förderung von Entwicklungsländern) sowie schließlich
- die KfW Mittelstandsbank, die Mittelstand, Existenzgründer und Start-ups unterstützt.
Mittelstandsförderung
Die KfW Mittelstandsbank bietet klassische Förderkredite, also langfristige Finanzierungen, aber auch Unterstützung bei Eigenkapital durch Mezzanine-Kapital und echte Beteiligungen. Auch gibt es Beratungsangebote für angehende oder bereits aktive Unternehmer und/oder Freiberufler.
Ein entscheidendes Gremium für die KfW Mittelstandsbank ist der Mittelstandsrat, der Förderungsmaßnahmen berät und beschließt. Sein Vorsitzender ist stets der Bundeswirtschaftsminister, sein Stellvertreter der Finanzminister. Die weiteren Mitglieder sind größtenteils von verschiedenen Ministerien beauftragte Vertreter.
Nützliche Quellen und Links
Die beste Möglichkeit, sich über die Förderprogramme der KfW Mittelstandsbank zu informieren, ist deren Website. Dort werden die einzelnen Programme ausführlich und mittels Beispielen erklärt. Zudem steht ein telefonischer Service unter (018 01) 24 11 24 zur Verfügung.
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