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KI-Agenten: Intelligente Suche spart wertvolle Zeit

Tausende Alarme am Montagmorgen, aber keine Ahnung, wo das eigentliche Problem steckt: KI-Agenten und Context Engineering versprechen, IT-Teams von genau dieser Sisyphusarbeit zu befreien.

Markus Klose von Elastic beschreibt im „heise meets …“-Podcast, wie Unternehmen mithilfe von KI-Agenten und dem neuen Agent Builder aus riesigen Datenmengen gezielt die relevanten Informationen herausfiltern. Statt 10.000 Alarme manuell abzuarbeiten, identifiziert die KI Muster, findet Ursachen und schlägt konkrete Maßnahmen vor – oder setzt sie direkt um.

Wartung: KI findet das richtige Bauteil in Minuten

Klose nennt ein Beispiel aus der Luftfahrt: Ein Passagier meldet ein Klappern an Sitz 22A. Die KI durchsucht sämtliche Wartungshandbücher, identifiziert das betroffene Bauteil und liefert die passende Reparaturanleitung – in Minuten statt in Stunden. Die Bodenmannschaft steht unter enormem Zeitdruck, und genau hier entfaltet die Technologie ihren praktischen Nutzen.

Auch im Security-Analytics-Bereich sieht Klose großes Potenzial: Sicherheitsteams gleichen eingehende Events automatisch mit aktuellen Bedrohungsinformationen ab. So lassen sich Angreifer schneller identifizieren und aussperren. „Bei Bedrohungslagen ist es definitiv wichtig, dass man schnell reagiert“, betont Klose. „Denn wenn einer mal drin ist, ist er drin.“

Agent Builder: Prototypen entstehen ohne großen Aufwand

Mit dem Agent Builder stellt Elastic ein Werkzeug bereit, das den Einstieg in KI-gestützte Anwendungen erleichtern soll. Unternehmen konfigurieren spezialisierte Agenten für unterschiedliche Aufgaben – etwa für eine Filmdatenbank oder für Finanzanalysen. Diese Agenten erhalten Kontext, greifen auf definierte Datenquellen zu und liefern passende Ergebnisse. Viele Unternehmen hätten zwar Ideen, scheiterten aber bislang an der Umsetzung, erklärt Klose.

Entscheidend für die Qualität der KI-Ergebnisse ist laut Fachmann das sogenannte Context Engineering: Je besser die Daten aufbereitet, strukturiert und mit Kontext angereichert sind, desto präziser arbeitet die KI. Klose formuliert es so: „Wenn KI das Gehirn ist, dann ist Context Engineering ihr Gedächtnis.“ Für die Zukunft erwartet er, dass automatisierte Entscheidungen in immer mehr Bereichen Einzug halten – und IT-Teams so den Freiraum gewinnen, an anderen wichtigen Themen statt an Alarmlisten zu arbeiten. Alle Details gibt es im „heise meets …“-Podcast.

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