Gastbeitrag: Gute Übersetzungen

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This translation we have left Google

Von Peter Schmidt, Übersetzungsbüro TypeTime

© cienpies – fotolia.com

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„Diese Übersetzung haben wir Google überlassen“ – testhalber und mit erwartungsgemäß merkwürdigem Ergebnis. Wer hat nicht schon über besonders miss­lungene Über­setzungen gelacht, insbesondere wenn die Texte offen­sichtlich von einem auto­matischen Über­setzungs­programm wie dem Service von Google erstellt worden sind? Solche Not­werkzeuge sorgen aber nicht nur für Heiter­keit, sondern auch für handfeste Ver­ständigungs­probleme und juristische Schwierigkeiten.

In einer Welt, in der Produkte und Dienstleistungen immer internationaler werden, bestimmen hochwertige, sprachlich wie fachlich korrekte Übersetzungen sowie umfassende kulturelle Kenntnisse den Umsatz von vielen deutschen Unternehmen aus dem Mittelstand. Wer auf dem internationalen Markt bestehen und erfolgreich sein will, sollte dafür sorgen, dass er richtig verstanden wird.

Schulenglisch ersetzt keine fachlich versierten Übersetzer

Englisch ist heute ein wichtiges Schulfach. Der größte Teil der Deutschen kann zumindest Grundkenntnisse der englischen Sprache vorweisen. Insbesondere jüngere Arbeitnehmer haben im englischsprachigen Ausland studiert oder dort ein Auslandsjahr verbracht. An vielen Berufsschulen, Fachhochschulen und Universitäten ist Fachenglisch ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung, insbesondere in den technischen, wirtschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Studiengängen und Ausbildungslehrgängen.

Trotzdem sollte klar sein, dass normales Business-Englisch nicht für die Erstellung einer fachgerechten und verlässlichen Übersetzung von Dokumenten, Verträgen, Bedienungsanleitungen oder Broschüren ausreichen. Schulenglisch genügt zwar meist für ein akzeptables Telefongespräch mit indischen oder amerikanischen Handelspartnern, längst jedoch nicht für eine versierte Übersetzung, auf die man sich verlassen können muss.

Das Problem liegt zum größten Teil am fehlenden Fachvokabular, doch es lauern auch andere Fallstricke auf dem Weg zu einer wirklich guten Übersetzung.

Wort für Wort führt zur Katastrophe

Viele, die das Englische mehr oder weniger gut beherrschen, begehen bei Übersetzungen einen großen Fehler: Ausdrücke und Redewendungen, die in der Muttersprache gang und gäbe sind, werden einfach wortwörtlich in die Fremdsprache übertragen. Wer behauptet “No one can reach me the water” (niemand kann mir das Wasser reichen), wird feststellen, dass ein englischer Muttersprachler nur Bahnhof versteht (“only understands train station”), und am Ende selbst dumm aus der Wäsche schauen (“look stupid out of the laundry”).

Was sich während eines Telefongesprächs durchaus als netter Aufhänger und geschäftlich zu einem Vorteil entwickeln kann, stellt in einem Schriftstück eine mittlere bis existenzielle Katastrophe dar. Jede Sprache hat eigene Redewendungen und Ausdrücke, die sich nicht ohne Weiteres in eine fremde Sprache übertragen lassen.

Vieldeutigkeit verwirrt Vertragspartner

Diese kulturellen Feinheiten beschränken sich nicht auf die Umgangssprache, sondern erstrecken sich auch auf die Fachsprache. Juristische oder technische Ausdrücke, die im Deutschen durchaus Sinn ergeben, können im Englischen für tiefe Stirnfalten und Kopfschütteln sorgen – im schlimmsten Fall sogar zu handfesten Schäden und heftigen Haftungsfragen, z.B. bei falscher Bedienung einer Maschine. Beispiele hierfür gibt es leider allzu viele.

Ein weiteres Problem sind die zahlreichen und vielfältigen Bedeutungen, die ein einzelnes Wort tragen kann. Das kleine englische Wörtchen “slot” etwa kann „Vertiefung“ oder „Schlitz“ bedeuten, aber auch einen Sendeplatz im Fernsehen oder einen technischen Schacht. Mit solchen Finessen können für gewöhnlich nur professionelle Übersetzer und Branchenprofis umgehen, denn sie bringen einerseits das linguistische Verständnis, andererseits auch das entsprechende fachliche Wissen mit.

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Das Übersetzungsbüro TypeTime Translations hat sich auf hochwertige Übersetzungen für Privat- und Geschäftskunden spezialisiert. Ein Schwerpunkt sind dabei auch professionelle Fachübersetzungen u.a. in den Bereichen Wirtschaft, Recht, Technik, Marketing und Medizin.


TypeTime Translations GmbH, Schenefelder Landstraße 187, 22589 Hamburg,  Tel.: 040-2841024-84, Fax: 040-2841024-80, service@typetime.de, www.uebersetzungsbuero-typetime.de

Eine gute Übersetzung signalisiert Professionalität

Wer würde in einem Online-Shop für viel Geld einkaufen, wenn er die Produktbeschreibungen nicht versteht oder wenn er dort gehäuft auf gravierende Rechtschreib- und Grammatikfehler stößt? Eine gute Übersetzung dagegen drückt Professionalität aus – kaum etwas ist in einer Geschäftsbeziehung abschreckender als sprachlich unzureichende Texte. Die gesamte Kommunikation verläuft dann unsicher und oft auch quälend langsam.

Es kommt tatsächlich oft genug vor, dass Bedienungsanleitungen nicht verstanden und technische Geräte daher nicht (korrekt) bedient werden können. Wenn es dadurch zu Problemen oder Schäden kommt, führt die unzureichende Übersetzung am Ende zu ernsthaften juristischen Problemen.

Fazit: Einen guten Übersetzer finden

Doch wie kommt man nun an einen guten Übersetzer? Und vor allem: Was kostet das? Niemand muss gleich einen Profi fest anstellen. Es genügt, bei Bedarf auf ein professionelles Übersetzungsbüro zurückzugreifen – dies dürfte preislich auch deutlich günstiger werden als ein angestellter Übersetzer.

In der Regel sind in einem solchen Büro mehrere Übersetzer tätig, sodass sich Aufträge schnell und reibungslos abwickeln lassen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich dort Experten für weitere Sprachen finden. Schließlich ist nicht immer Englisch gefragt. Auch „exotische“ Sprachen wie Niederländisch, Polnisch oder Chinesisch bedürfen gelegentlich einer kundigen Betreuung in Bezug auf professionelle Übersetzungen. Ein Übersetzungsbüro stellt dabei das Bindeglied zwischen den Übersetzern und dem Kunden dar.

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