Mobile Device Management

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Mehr als nur Geräte schützen

Von Diane Schulte, PR-Partner Köln

Smartphones und Tablets sind mehr denn je mobile Datenspeicher. Firmen- und Kundendaten, E-Mails und Telefonnummern – immer mehr Informationen landen dank App Store und mobiler Datenkommunikation auf den Mobilgeräten. Das belegt auch eine Studie von IDC. Danach greifen die Mitarbeiter von knapp 60 % der Firmen mobil auf Business-Applikationen zu; 40 % der Betriebe unterstützen weitere spezielle Unternehmensanwendungen.

Deshalb reicht es nicht mehr aus, wenn Unternehmen nur die Geräte selbst im Blick behalten. Je mehr Handys und Tablets im Einsatz sind und je mehr sensible Daten auf ihnen gespeichert sind, umso stärker empfiehlt es sich, ein Mobile Device Management (MDM) einzusetzen. Es hilft dabei, Geräte plus Daten zu schützen.

MDM aus der Cloud

Doch bevor Firmen die nächstbeste Lösung buchen – aktuell sind Produkte von mehr als 100 Anbietern erhältlich – sollten sie sich zunächst darüber klar werden, wofür die Mitarbeiter ihre Mobilgeräte genau nutzen. Werden nur Telefongespräche geführt und E-Mails abgefragt? Oder nutzen die Kollegen die Geräte, um sich von unterwegs auf den Firmenserver einzuwählen und auf Anwendungen wie etwa das CRM-System zuzugreifen?

Außerdem ist es wichtig, das Thema einem Experten bzw. etablierten Anbieter anzuvertrauen. Dazu gehört z.B. die Telekom. Sie bietet ein Mobile Device Management ihres Partners MobileIron speziell für größere mittelständische Unternehmen. Die Lösung kommt schlüsselfertig aus der Cloud und lässt sich deshalb besonders einfach nutzen und administrieren. Um Updates etwa kümmert sich die Telekom.

Die Plattform hostet sie in einem Rechenzentrum mit Standort Deutschland. Auf alle Funktionalitäten greifen die Firmen über gesicherte Internet-Verbindungen zu, egal ob vom Büro oder von unterwegs. Pro Nutzer zahlen Firmen einen monatlichen Festpreis. Praktisch: Abgerechnet wird direkt über die Mobilfunkrechnung der Telekom.

Lösung für alle Betriebssysteme

Über die Plattform der Telekom haben Firmen die Möglichkeit, beliebig viele Smartphones und Tablets inklusive darauf installierter Apps und Anwendungen zentral zu inventarisieren, zu administrieren und zu steuern.

Dabei spielt es keine Rolle, mit welchem Betriebssystem die Geräte arbeiten. Alle gängigen Plattformen wie iOS von Apple, Android von Google, Symbian von Nokia, Windows Phone sowie Windows Mobile von Microsoft und BlackBerry sind abgedeckt. Egal ob E-Mail-Postfach, Firewall, Virenschutz oder Projektmanagement-Software: Alle Anwendungen lassen sich über die MDM-Plattform zentral installieren und deinstallieren. Auch Updates gelangen direkt over the air auf die Geräte.

Unerwünschte Apps fernhalten

Sollen bestimmte Anwendungen erst gar nicht auf dem Smartphone oder Tablet landen, kann der IT-Administrator eine Black-White-Liste erstellen. Darin ist definiert, welche Apps – z.B. aus einem App Store – installiert werden dürfen und welche tabu sind. Der Administrator kann künftig auch festlegen, ob Anwendungen überhaupt auf Firmeninfrastruktur und -daten zugreifen können.

Mit Hilfe der in Kürze erhältlichen Container-Funktion lassen sich Anwendungen nur innerhalb einer speziellen, geschützten Umgebung öffnen. Auch das sorgt für mehr Sicherheit. Das Gleiche gilt für Dokumente, die an eine E-Mail angehängt sind: Sie werden dann nicht mehr im E-Mail-Client geöffnet, sondern im Client des Mobile Device Managements.

Auch wenn das Tablet oder Smartphone gestohlen wird oder verloren geht, müssen sich die Unternehmen keine Sorgen machen, dass die Daten weg sind. Über die Plattform lassen sich alle gemanagten Geräte lokalisieren und die darauf gespeicherten Daten und Anwendungen aus der Ferne löschen.

Nützliche Links

Weitere Informationen gibt es unter www.telekom.de/geschaeftskunden.