Die kräftige konjunkturelle Erholung und die Kälteperiode am Jahresanfang haben nach Meinung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) den Energieverbrauch in Deutschland in diesem Jahr kräftig ansteigen lassen. Die Experten der AG rechnen in ihrer ersten Prognose für das Gesamtjahr beim Primärenergieverbrauch mit einem Zuwachs um knapp 4 % auf voraussichtlich etwa 13.900 Petajoule (PJ) oder 475 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das liegt allerdings immer noch deutlich unter dem Verbrauch des Jahres 2008.
Energiekosten
Staatliche Belastungen lassen Kosten anschwellen
Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) haben Frontier Economics und das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität Köln (EWI) ein Gutachten mit dem Titel Energiekosten in Deutschland – Entwicklungen, Ursachen und internationaler Vergleich erarbeitet und vorgelegt. Darin analysieren die Experten die Gründe für den Anstieg der Energiekosten in den vergangenen Jahren. Neben der Preisentwicklung auf den internationalen Energiemärkten erwiesen sich staatlich angeordnete Belastungen, wie z. B. Steuern und Abgaben als wesentliche Faktoren. Eine zusätzliche Stärkung des Wettbewerbs auf den Energiemärkten würde jedoch der Kostensteigerung entgegenwirken, glauben die Gutachter.
Online-Marketing
Communities gewinnen an Bedeutung
Internet-Communities werden für Hightech-Firmen als Marketinginstrument immer interessanter. Das ergab eine Umfrage des Branchenverbands BITKOM unter seinen Mitgliedsunternehmen. Auch wenn die klassischen Marketingmittel und -kanäle noch vorherrschen – mit 59 % ist bereits heute mehr als jedes zweite Unternehmen aus der IT- und Telekommunikationsbranche in sozialen Netzwerken aktiv. Damit sind allerdings auch Gefahren verbunden, wenn die Mitarbeiter für die kritischen Aspekte dieser Netzwerke nicht ausreichend sensibilisiert wurden und ein entsprechendes Regelwerk fehlt. Ein kostenloser Leitfaden des Verbands will deshalb beim Aufstellen eines solchen Regelwerks helfen.
Globalisierung
Internationales Outsourcing vernichtet keine Jobs
Gewerkschafter und Politiker befürchten, dass durch die zunehmende Verlagerung von Teilen der Wertschöpfungskette ins Ausland (internationales Outsourcing/Offshoring) Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen und die Beschäftigungsstabilität sinkt. Dem widerspricht eine aktuelle Studie des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) der Universität Kiel. Internationales Outsourcing wirke sich weder im Verarbeitenden Gewerbe noch im Dienstleistungssektor negativ auf die Beschäftigungsstabilität in Deutschland aus, beruhigen die beiden Studienautoren Sebastian Braun vom IfW Kiel und Roland Bachmann vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI).
Maschinen- und Anlagenbau
28 Prozent mehr Aufträge als vor einem Jahr
Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im September 2010 um real 28 % über dem Ergebnis des Vorjahres, meldete heute der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Hauptmotor ist dieses Mal das Inlandsgeschäft, das im Vergleich zum Vorjahresniveau um hervorragende 33 % zulegte. Auch das Wachstum der Auslandsnachfrage um satte 26 % kann sich jedoch sehen lassen.
Wer das Handels- und Unternehmensregister führt
Seit das Handelsregister per EHUG auf elektronisch umgestellt wurde, sind die Eintragungen schneller geworden und Abfragen online möglich – allerdings muss man bei Verstößen auch mit automatischer Verfolgung rechnen. Was Gründer wissen müssen, erklärt die Fachredaktion anwalt.de. +++
KfW-ifo-Mittelstandsbarometer
Goldener Oktober berauscht den Mittelstand
Die Stimmung in den deutschen Unternehmen ist hervorragend. Und das quer durch alle Größenklassen. Die Experten der KfW Bankengruppe sprechen von einem goldenen Oktober für die Wirtschaft. So verbessert sich das mittelständische Geschäftsklima – der zentrale Indikator des Barometers – um beachtliche 4,0 Zähler auf 23,2 Saldenpunkte. Damit erreicht der Klimaindikator den höchsten Stand seit rund dreieinhalb Jahren.
DIW Industrieprognose
Acht Prozent Wachstum in 2010, vier Prozent in 2011
Eine sehr optimistische Prognose gab heute das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Rahmen seiner jährlichen Industrieprognose bekannt. Erwarten die DIW-Ökonomen für die deutsche Volkswirtschaft insgesamt bereits hervorragende 3,4 % Wachstum in 2010, so prognostizieren sie nun für die deutsche Industrie sogar mehr als das Doppelte, nämlich rund 8 % Wachstum. Für das Jahr 2011 erwarten die Experten des DIW dann nur noch 4 %. An der DIW-Industrieprognose arbeiteten Volkswirte aller führenden Industriebranchen mit.
Canon Xeed WUX4000
Installations-Projektor mit Wechselobjektiven
Canon hat mit dem Xeed WUX4000 einen leistungsstarken Installations-Projektor Canon-LCOS-Technologie und drei optionalen Wechselobjektiven – Standardzoom, Telezoom und Weitwinkel mit fester Brennweite – vorgestellt. Das Gerät soll WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel, 1080p-fähig), eine Helligkeit von 4.000 Lumen, einen Kontrast von 1.000:1 und motorisierte Linsenverstellung mit hoher Abbildungsqualität und unkomplizierter Wartung kombinieren. Der Projektor soll Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Agenturen adressieren.
Neu im Pressezentrum
- Initiative Mittelstand: Fuhrparksoftware Comm.fleet mit Innovationspreis ausgezeichnet
- Veranstaltungstipp: Heise Events thematisiert Energieeffizienz in Rechenzentren
- Forcont: Anwendung ermöglicht mobile Projektarbeit
- Concur: Report liefert Ausgabentrends der Geschäftsreisewelt
- Oracle: Virtualisierungslösung erleichtert Rechenzentrums-Management







