Der Fachkräftemangel beunruhigt die deutsche Wirtschaft mehr als jedes andere Thema. Eine komprimierte Darstellung der wesentlichen Aspekte des Fachkräftemangel sei bisher aber nirgendwo veröffentlicht worden, kritisiert Raimund Becker, Vorstandsmitglied in der Bundesagentur für Arbeit (BA). Diese Lücke will die neue Broschüre Perspektive 2025 – Fachkräfte für Deutschland der BA schließen. Becker: „Wir möchten mit unserer Broschüre die Diskussion auf eine solide Datenbasis stellen, um damit wirkungsvolle Strategien zu unterstützen.“ Zehn zentrale Handlungsfelder – so glauben die Experten der Bundesagentur – könnten den Schlüssel zur Deckung des Fachkräftebedarfs liefern.
DIW-Konjunkturbarometer
Mit vollen Auftragsbüchern ins neue Jahr
Mit einem leichten Konjunkturdämpfer endete nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) das alte Jahr. Schuld gewesen sei das strenge Winterwetter, so die Experten des Berliner Instituts. Sie schätzen das Wachstum des vierten Quartals 2010 auf lediglich 0,5 %. Damit liegt der Jahresdurchschnitt allerdings immer noch bei 3,6 % – ein hervorragender Wert im internationalen Vergleich. Wichtiger aber ist: Volle Auftragsbücher bilden eine Steilvorlage für weiteres Wachstum im laufenden Jahr.
GfK-Konsumklimastudie
Stabil hohe Erwartungen beflügeln Kauflaune erneut
Nach kurzer Verschnaufpause im Dezember stieg die Konsumstimmung im Januar 2011 erneut an. Die Anschaffungsneigung legte spürbar zu und die Konjunkturerwartung war unverändert hoch. Die Einkommenserwartung dagegen musste auf hohem Niveau leichte Einbußen hinnehmen. Das ergab die monatliche Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Fazit: Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 5,5 Punkten im Januar für Februar 2011 einen Wert von 5,7 Punkten.
Studie
Elektronische Zeiterfassung senkt Aufwand und Kosten
Eine im Auftrag von Reiner SCT von der Hochschule Furtwangen University durchgeführte Studie zeigt, dass selbst skeptische Unternehmen eine elektronische Lösung in Erwägung ziehen, wenn sich Verwaltungsaufwand und Kosten messbar reduzieren lassen oder Soll- und Ist-Arbeitszeit signifikant voneinander abweichen.
Tunesien
Chaos oder Chance für deutsche Unternehmen?

Tunesien
Der Diktator ist weg, die Demonstrationen gehen weiter. Trotz der Flucht von Ex-Präsident Zine El Abidine Ben Ali kommt Tunesien nicht zur Ruhe. Was bedeutet das für deutsche mittelständische Unternehmen, die in Tunesien tätig sind? In erster Linie natürlich Unsicherheit. Aber im Wirtschaftsleben bergen Neuanfänge immer auch neue Chancen. Vor allem bei einem positiven politischen Wandel in Richtung Demokratie ist deswegen ein großes Potenzial für deutsche Unternehmen zu erwarten.
Arbeitnehmerfreizügigkeit
Grüne drängen auf Mindestlohneinführung bis 1. Mai
Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert in einem Gesetzentwurf die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von mindestens 7,50 Euro pro Stunde. Das wäre an sich keine neue Forderung, stünde dieses Mal nicht ein konkreter Termin im Raum: der 1. Mai. Denn ab diesem Termin ist der deutsche Arbeitsmarkt im Zeichen der Arbeitnehmerfreizügigkeit für alle Arbeitnehmer aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn frei zugänglich – ein Argument, das nicht so einfach vom Tisch zu wischen ist.
Bauhauptgewerbe im November
Auftragseingänge real 0,5 Prozent über dem Vorjahr

Bundesstatistik
Im November 2010 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe gegenüber November 2009 preisbereinigt um 0,5 % gestiegen. Dahinter verbirgt sich jedoch eine gegenläufige Entwicklung: Erstmals seit Jahresbeginn nahm im November die Baunachfrage im Hochbau wieder ab, im Tiefbau hingegen legten die Auftragseingänge das erste Mal seit März wieder zu. Das Minus im Hochbau betrug 0,5%. Das Plus im Tiefbau erreichte 1,8%.
EU-Sachverständigenbericht
Komplettes Aus für fossile Kraftstoffe bis 2050 möglich
Nach Angaben des brandneuen Berichts der europäischen Sachverständigengruppe zum Thema Kraftstoffe der Zukunft im Verkehrssektor kann in Europa bis zum Jahr 2050 ein nachhaltiges Verkehrssystem geschaffen werden, das komplett ohne fossile Kraftstoffe auskommt. Im heute der EU-Kommission übergebenen Gutachten wird ein Mix aus Elektrizität (Batterien oder Wasserstoff/ Brennstoffzellen) und Biokraftstoffen als Hauptenergieträger, synthetischen Kraftstoffen (zunehmend aus erneuerbaren Ressourcen) als Brückenlösung, Methan (Erdgas und Biomethan) als zusätzlichem Kraftstoff und LPG (Flüssiggas) als Ergänzungslösung vorgeschlagen.
Wie Adwords-Kampagnen zum Erfolg führen
Mit der google-typischen Mischung aus Geheimniskrämerei und Selbstbedienung starten viele Adwords-Kampagnen in der Praxis eher aufs Geratewohl. Christian Seifert, Gründer der Offenburger avenit AG, nennt die zehn häufigsten Fehler – und sagt, wie man sie klug vermeidet. +++
Europäisches Forschungsprogramm
Weniger Papierkram für forschende KMU
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Forscher sollen nach Angaben der EU-Kommission ab sofort von einem vereinfachten Forschungsprogramm profitieren. Sie hat dazu drei Sofortmaßnahmen für die Verwaltung von Geldern im laufenden 7. EU-Forschungsrahmenprogramm beschlossen, die vor allem die Berechnung der Personalkosten erleichtern sollen.
Neu im Pressezentrum
- CeBIT 2012: ReadSoft präsentiert Technologie-Plattform zur Optimierung von Firmenprozessen
- Wepro: Cloudbasierte Business-Anwendung aktualisiert automatisch Daten
- CeBIT 2012: Sicherheitskonferenz thematisiert mobile Daten und Cloud Computing in Unternehmen
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