Off-Grid-Inselsystem von juwi

Kombi-Anlage bringt Strom in die ägyptische Wüste

Autonome Hybridanlage Wadi el-Natrun, © juwi

Hybridanlage Wadi el-Natrun

Eine Kombination aus Wind- und Solaranlage von juwi mit Sitz im rheinhessichen Wörrstadt erzeugt in der Wüste Ägyptens jetzt ausreichend Strom, um mehrere Pumpen zur Bewässerung der Felder sowie eine Anlage zur Entsalzung des natronhaltigen Grundwassers zu betreiben. Und eine Batterie mit einer Speicherkapazität von rund 500 kWh sorgt dafür, dass Grundwasser nun rund um die Uhr aus knapp 90 m Tiefe gefördert werden kann.

Die komplette technische Ausrüstung sowie Solarmodule und Wechselrichter wurden zuvor in fünf Überseecontainern von Wörrstadt an den Standort der Anlage in Wadi el-Natrun transportiert. Die vier Kleinwindkraftanlagen mit je 12 KW Leistung kamen separat aus den Niederlanden.

Ausgeschrieben und betreut wurde das Projekt von der Universität Alexandria, die erforscht, wie karger Wüstenboden für die Landwirtschaft erschlossen werden kann. Zusammen mit einer Elektrofirma aus Alexandria wurden die 50-KW-Solaranlage, die Windräder sowie der Batteriespeicher dann innerhalb von nur zwei Wochen errichtet. (Quelle: juwi/hw)

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2 Kommentare:

  1. @S.Todte: Aus diesem Grund gibt es ja auch das Projekt Desertec. Den afrikanischen Staaten wäre es zu wünschen, wenn ihre Ressource Energie durch Sonne die Situation auch vor Ort verbessert.

  2. Endlich eine gute Nachricht aus Ägypten. Das Land braucht viele solche Anlagen, da die Sonne immer scheint und der Wind weht. Mit solchen Projekten könnte Ägypten auch gegen die Armut kämpfen.

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