IT-Gehälter sind von Firmengröße und Standort abhängig

Die Managementberatung Kienbaum hat ihre Vergütungsstudie »Führungs- und Fachkräfte in der Informationstechnologie 2006« vorgestellt, an der sich 190 Unternehmen beteiligt haben. Danach verdienen Führungskräfte durchschnittlich 101.000 Euro im Jahr, eine Fachkraft hingegen 57.000 Euro. Die Gehälter stiegen im Schnitt um 2,4 Prozent (Führungskräfte) beziehungsweise 3,2 Prozent (Fachkräfte). 32 Prozent erhielten die Anhebung bereits im Januar. Weiterlesen →

Sekretariate im Mittelstand brauchen viel Freiraum

Der Job einer Chefsekretärin für einen mittelständischen Chef ist eine echte Managementherausforderung, dessen ist sich die »heimliche Chefin« und Beraterin Manuela Franzò ganz sicher. Der Aufgabenbereich der Chefsekretärin in einem mittelständischen Unternehmen – in kleinen Betrieben oft die einzige ihrer Profession – ist meist viel umfassender als der ihrer Kolleginnen in Großunternehmen. Sie hat zudem in aller Regel keine Möglichkeit, bei Engpässen auf Serviceabteilungen oder Schreibbüros zugreifen zu können. Weiterlesen →

Notebook-Festplatte mit 100 GByte kostet 113 €

AGP- wie PCI-Express-Grafikkarten werden deutlich billiger, egal ob in der Highend- oder Budget-Klasse, ergab das aktuelle Preisbaromenter von PC Professionell. Wer die Grafikleistung seines Rechners auf den aktuellen Stand bringen möchte, kann seinen Geldbeutel schonen. Der Durchschnittspreis für AGP-Karten mit mehr als 128 MByte Speicher sei von Ende März bis Mitte Mai um 12 Prozent gesunken. Ähnliches gelte auch für PCI-Karten der Einsteigerklasse: Leadteks Winfast PX6600 GT TDH sei statt für 135 Euro nun für unter 100 Euro zu haben, berichtet die Computerzeitschrift in ihrer aktuellen Ausgabe. Im Schnitt sollen die Preise für PCI-Express-Modelle bis 128 Mbyte Speicher in den vergangenen beiden Monaten um sieben Prozent gesunken sein.

Am stärksten ist der Preis für 2,5-Zoll-S-ATA-Festplatten gefallen: Durchschnittlich 15 Prozent weniger als noch im März müssen Käufer dafür zahlen. Dank neuer Techniken wie Perpendicular Recording gibt es bei manchen Festplatten-Modellen fürs gleiche Geld oder nur wenig Aufpreis auch mehr Speicherkapazität. Im Schnitt kosten Notebook-Festplatten je nach Kapazität knapp über 100 Euro. Preis-Spitzenreiter ist die Hitachi Travelstar E5K100. Bislang wurden für 40 GB Speicherkapazität knappe 100 Euro verlangt, jetzt ist das gleichnamige Nachfolgemodell auf dem Markt: Mit satten 100 GByte Speicher für 113 Euro. Käufer zahlen also nur 13 Euro mehr für 60 GByte Speicherzuwachs.

WLAN mit Draft-N-Kennzeichen ist zu teuer

PC-Karten oder Router, die nach dem neuen WLAN-Standard 802.11n arbeiten, sollte man derzeit noch nicht kaufen, warnt die Computerzeitschrift PC Professionell. Der Standard sei noch nicht fertig, daher fehle den Geräten oft die notwendige Kompatibilität. Lediglich 27 Firmen hätten sich bislang auf eine Vorabversion geeinigt. Der finalisierte Standard lasse seit Januar auf sich warten und werde wahrscheinlich noch bis Anfang 2007 dauern. Damit können auch die versprochenen hohen Übertragungsgeschwindigkeiten nicht realisiert werden. Mit wachsenden Geschwindigkeiten würden die Standards ohnehin komplizierter: Zwar arbeite 802.11n mit einigen Vorgängern zusammen, mit anderen aber nicht. Auch untereinander vertrügen sie sich teilweise nicht. So sei nicht klar, wie die hohen Datenraten zustande kommen sollen.

Firmen wie Netgear, Belkin, D-Link, Buffalo oder Linksys haben bereits WLAN-Equipments auf Basis des Vorabstandards (Draft) auf den Markt gebracht. Ganz klar mit »Draft-N« gekennzeichnet, tragen sie die Unvollständigkeit schon im Namen, urteilt die Zeitschrift. Den vermeintlichen Fortschritt würden sich die Hersteller teuer bezahlen lassen: Bis zu 270 Euro würden für einen Draft-N-Access-Point fällig. Der Nutzen der Investition bleibe jedoch zweifelhaft, weil die Geräte aufgrund unterschiedlicher Chipsätze nicht zueinander kompatibel seien. Zum anderen könnten sich die Produkte auch als Investitionsruinen entpuppen: Keiner weiß heute, ob Draft-N-Geräte mit einem simplen Firmware-Update auf den finalen Standard zu bringen sind oder ob 802.11n Änderungen an der Hardware voraussetzt.

Brauchbare Notebooks gibt es ab 500 Euro

Typische Office-Anwendungen wie Textverarbeitung oder Internet-Recherche leisten auch vermeintlich leistungsschwache Notebooks quasi mit links. Das ist das Testergebnis der Computerzeitschrift PC Professionell. Wer lediglich eine “elektronische Schreibmaschine” sucht, werde bereits bei den Preisbrechern der Lebensmittel-Discounter ab 500 Euro fündig. Die Hersteller würden darauf setzen, dass viele Anwender hohe Rechenleistung und superschnelle Grafik gar nicht brauchen. Durch den Verzicht auf Highend-Ausstattung lasse sich eine Menge Geld sparen.

Abstriche muss man meist beim Gewicht machen: Bis zu 3,2 Kilo sind die günstigen Notebooks schwer, der leichteste 15-Zöller im Test wog immer noch 2,65 Kilo. Auch in Sachen Akkulaufzeit sind bei den Einsteigergeräten keine Rekorde zu erwarten: im Durchschnitt 2 Stunden und 44 Minuten. Aber für die Nutzung überwiegend im Büro oder daheim sollte dies kein Hindernis sein. Die Displays sind für Videofans oft zu langsam, für klassische Büroanwendungen dagegen völlig ausreichend. Allerdings sollte man vor der Anschaffung prüfen, ob der Bildschirm genug Kontrast und große Blickwinkel bietet.

Vergleichssieger wurden gleich zwei Geräte. Dem HP Compaq nx6125 (Preis 735 Euro) bescheinigten die Tester, es eigne sich bestens für Profis wie auch Heimanwender: Die Tastatur sei griffig und habe einen spürbaren Druckpunkt. Der Bildschirm sei gut lesbar und ohne Spiegelungen. Dazu seien über dreieinhalb Stunden Akkulaufzeit auch für längere Surfausflüge genügend. Das Dell Inspiron 1300 (Preis 630 Euro) war das leiseste Notebook im Test. Es überzeugte durch eine gute Kombination aus sinnvoller Ausstattung, zügigem Tempo, angenehmer Bedienung und langer Akkulaufzeit.

didacta Neuer Studiengang

Bremerhaven lehrt Change Management in KMU

An der Hochschule Bremerhaven startet zum Wintersemester 2006/07 der nach eigenen Angaben bundesweit erste Studiengang für Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Diese sind besonders stark vom Wandel der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betroffen. Das praxisnahe viersemestrige Masterstudium soll laut Hochschule Know-how vermitteln, das auf das Management von Veränderungsprozessen vorbereitet. Die Herausforderung Veränderungsfähigkeit und Veränderungskompetenz wird sich als roter Faden durch das gesamte Lehrangebot ziehen. Weiterlesen →

Zahlungsausfallrisiko im Internet geringer als vermutet

Das Zahlungsausfallrisiko im E-Commerce wird gemeinhin überschätzt. Zu diesem Ergebnis kommt der Pago-Report 2006, der »Trends im Kauf- und Zahlverhalten in den relevanten E-Commerce-Branchen im Jahr 2005« auf Basis von 50 Millionen realen Kaufvorgängen analysiert. Indiz dafür bildet die Chargeback-Quote, der Anteil zurück gebuchter Kreditkarten-Transaktionen nach Widerspruch des Karteninhabers. Dem liegt in aller Regel ein Betrugsversuch zugrunde. Weiterlesen →

In Osteuropa wächst Bedarf an Lifestyle-Produkten

Einen interessanten Trend sehen laut Pressetext Austria die ausgewiesenen Osteuropa-Experten von GFK Österreich in den Staaten Zentral- und Osteuropas (CEE): Ihrer Beobachtung nach nähert sich Osteuropa im Konsumverhalten rasant den Staaten Westeuropas. So jedenfalls der Tenor der Experten anlässlich der 5. Marktforschungskonferenz CEE von FESSEL-GfK. »Die erste Phase des Wohlstandskonsums nähert sich ihrem Ende. Nun kommt ein neuer individueller Lifestyle-Aspekt hinzu«, glaubt zum Beispiel Eike Wenzel, Chefredakteur des Horx Zukunftsinstituts. Weiterlesen →

Anzeige
MittelstandsWiki 08
Dieses E-Book können Sie kostenlos haben, wenn Sie einen unserer Newsletter abonnieren ;-)
 « 1 ... 1281 1282 1283 ... 1402 »