Unternehmen brauchen bequeme Backup-Lösungen

Über die Hälfte aller KMU vernachlässigen laut einer Umfrage des Speichergeräteherstellers Quantum das Backup ihrer Daten. Als Grund wird vor allem das komplizierte Verfahren von Backups auf Bandmedien genannt. Ebenfalls vernachlässigt wird die Sicherung auf Medien außerhalb der Geschäftsräume – eine wichtige Maßnahme gegen Diebstahl, Brand und andere Katastrophen. +++

Bundesregierung verzichtet auf Mittelstandsbeauftragten

Wie das Wirtschaftsmagazin ProFirma meldet, ist aus dem Umkreis von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) zu hören, dass es keinen neuen Mittelstandsbeauftragten der Bundesregierung geben wird. Diese Funktion hatte bisher Rezzo Schlauch (Bündnis 90/Die Grünen) inne. +++

CiM beschreibt strukturierte Security-Konzepte

“Je kleiner ein Unternehmen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es für die IT-Sicherheit kein durchdachtes Gesamtkonzept gibt”, stellt Franz Neumeier, Chefredakteur von Computer im Mittelstand in einem Editorial seiner Zeitschrift für Unternehmer fest. Noch seltener seien eine regelmäßige Überprüfung des Konzepts und regelmäßige Anpassungen an neue Gegebenheiten. Statt dessen werde eine Firewall installiert, Zugriffsrechte definiert und auf aktuelle Vorfälle reagiert. Bestenfalls würden defekte Hardware getauscht und offensichtliche Lücken geflickt. +++

Webmaster müssen Halo-Effekt beachten

Im Bruchteil einer Sekunde entscheiden Websurfer, ob eine Website gefällt, uninteressant oder gar unseriös ist. Das ergab eine Untersuchung der Universität Ottawa in Kanada.

Freiwilligen wurden sehr kurz Bilder von Webseiten gezeigt, die vorher als leicht lesbar oder besonders unübersichtlich eingestuft wurden. Die Testpersonen wurden danach gebeten, auf einer Skala zu bewerten, wie ansprechend sie eine Seite fanden. Obwohl die Bilder nur für 50 Millisekunden gezeigt wurden, waren die Bewertungen sehr ähnlich zu denen, die nach längerer Begutachtung einer Website gefällt wurden. 50 Millisekunden genügten danach, bis ein Surfer eine mehr oder weniger feste Meinung über eine Website gefunden hat.

Psychologen nennen dies den Halo-Effekt. Die Surfer, die einen guten ersten Eindruck von einer Website hatten, blieben auch später dabei. Damit bewiesen sie sich selbst, dass sie eine gute erste Entscheidung getroffen hatten. Der Grund dafür sei, dass Menschen gern Recht haben und bestätigt werden wollen. Notfalls bestätigen sie sich eben selbst, auch wenn dies unbewusst geschehe. Deshalb sollten Websites unbedingt frei von Barrieren sein (Quelle: Internet Professionell 4/06).

Google-Alternativen wollen Suchen belohnen

Yahoo plant, Nutzern seiner Suchmaschine Vergünstigungen einzuräumen, wenn sie sich festlegen. Als Anreize seien Mail-Speicherplatz, Musikdownloads, Spenden an wohltätige Organisationen, Guthaben für VoIP-Gespräche ins Festnetz und Flugmeilen denkbar. Ähnliches plant auch MSN. Microsoft-Chef Bill Gates soll angekündigt haben, Besucher zu entlohnen, in dem sie gegebenenfalls am Werbeumsatz beteiligt würden.

Hintergrund dieser Überlegungen seien geringe Marktanteile von MSN und Yahoo gegenüber Platzhirsch Google. Der Branchenprimus erreichte im Dezember 2005 einen Marktanteil von 48,8 Prozent (plus 5,7 Prozent), während Yahoo und Microsoft bei 21,4 beziehungsweise 10,9 Prozent landeten und damit 0,3 und 3,1 Prozent einbüßten (Quelle: Internet Professionell 4/06).

CeBIT Forum Mittelstand

Softwarehaus sieht positiven Trend für die IT-Branche

Sieben Tage lang drehte sich in Hannover auf der CeBIT alles um die Themen Informationstechnologie und Telekommunikation. Rund 6300 Aussteller zeigten auf einer Gesamtfläche von etwa 300.000 m² technische Innovationen. Neben Consumerthemen wie dem hoch auflösenden Fernsehen oder drahtloser Kommunikation fanden besonders Geschäftsanwendungen großen Zuspruch. Von komfortabler Warenwirtschaft über EDV-Finanzbuchhaltung bis hin zur berührungslosen Funkchiptechnologie RFID (Radio Frequency Identifikation) reichte die Bandbreite. +++

Buchreihe für KMU-Unternehmer

Management-Literatur ist in aller Regel für Manager in großen Unternehmen geschrieben. Die darin propagierten Rezepte funktionieren nicht für Unternehmer von KMU und Selbstständige. Deren Aufgabenbereich ist viel weiter gespannt. Sie sind Mädchen für alles. +++

CeBIT Informationsforum

RFID-Leitfaden für den Mittelstand

Die Radiofrequenz-Identifikation-Technik (RFID) war auf der CeBIT 2006 eines der ganz großen Themen. RFID wird in den nächsten Jahren für sehr viele Wirtschaftsbereiche eine enorme Bedeutung erhalten. Während große Unternehmen gut auf diese Entwicklung vorbereitet sind, mangelt es den mittelständischen Unternehmen an Know-how und Informationen über Einsatzmöglichkeiten im eigenen Geschäftsumfeld. +++

KMU treffen Kapitalgeber

Die Deutsche Börse und die  KfW Mittelstandsbank veranstalten am 27. April in Berlin das zweimal jährlich stattfindende Deutsche Eigenkapitalforum. Die Veranstaltung richtet sich an junge oder innovative Unternehmen, die Beteiligungskapital oder zusätzliche Finanzierungsmittel für ihre Expansionsstrategie suchen. Bis zu 50 Eigenkapital suchende Unternehmen haben die Gelegenheit, auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Berlin auf 250 Investoren und Berater aus der Venture-Capital- und Private-Equity-Branche zu treffen, um  ihr Unternehmen zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und sich im Markt zu orientieren. In verschiedenen Workshops, Präsentationen und Diskussionen können sich Interessierte über alle Fragen der Eigenkapitalfinanzierung informieren. +++

Virenscanner brauchen zusätzliche Programme

Gefährliche PC-Schädlinge würden von vielen aktuellen Virenscannern einfach übersehen werden. Schutz böten lediglich Tools zum gezielten Aufspüren von so genannten Rootkits, die sich tief im System verstecken und interne Daten vom eigenen Rechner weiterleiten, ergab eine Untersuchung von PC Professionell.

Ein von allen gängigen Virenscannern erkanntes Exemplar des Netsky.C Wurms wurde auf einen Testrechner eingeschleust, in dem das Rootkit aktiviert und die verseuchte Datei damit versteckt wurde. Weder der Windows-Explorer noch der dir-Befehl im DOS-Fenster zeigten die Datei dann noch an. Geradezu erschreckend war aber, dass die Programme von GData, McAfee und Panda sowie das neue Antivir den Schädling auch nicht mehr aufspürten. F-Secure Anti-Virus brachte bei einem Scan über alle Laufwerke (Festplatten nach Viren scannen) auch keine Meldung – erst bei der Option Computer vollständig überprüfen oder Rootkits nach Spyware scannen wurde er fündig. Norton Antivirus identifizierte Netsky trotz Tarnkappe auf Anhieb. Nur die Bildschirmausgabe stiftete etwas Verwirrung: Im Test meldet der Scanner sechs verbleibende Risiken, zeigte aber nur eines davon an (eine ungetarnte Datei). Nach deren Entfernung verblieben angeblich noch fünf Risiken, während laut einer anderen Meldung alle behoben waren.

Nur der Rootkit Revealer spürte im Test Rootkits und versteckte Malware sicher auf. Ergänzend zum Antiviren-Programm bietet die Firma F-Secure eine Rootkit-Erkennung namens Blacklight als kostenlose, aber zeitlich begrenzte Einzellösung an. Beide Programme fanden im Test alle Dateiverstecke (Quelle: PC Professionell 4/06).

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