Tauschbörsianer fühlen sich unbeobachtet

Ein Schlag der Staatsanwaltschaft Köln gegen mutmaßliche Raubkopierer sei fast wirkungslos gewesen, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell. Ermittelt wurde gegen 3500 eDonkey-Nutzer, die urheberrechtlich geschützte Dateien getauscht haben sollen. Expertenstudien hätten aber gezeigt, dass der P2P-Verkehr in Deutschland nur um 15 Prozent sank und nach drei Wochen wieder das ursprüngliche Niveau erreichte. Weiterlesen →

Core 2 Duo-Prozessoren werden Pentium ablösen

Die Einführung neuer Prozessoren von Intel rückt in greifbare Nähe. Ende Juli sollen die ersten Core 2 Duo-CPUs mit neuer Architektur verfügbar sein, die das Ende der bisherigen Pentium-Reihe einläuten. Der Markenname Pentium werde damit vom Markt verschwinden. Entsprechende Prozessoren würden sich allenfalls im Budget-Bereich noch halten können, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Weiterlesen →

Spyware in Windows XP überprüft Echtheit

Das Betriebssystem Windows XP “telefoniere täglich nach Hause”, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell. Dies geschehe durch die Windows-Echtheitsprüfung (Windows Genuine Advantage, WGA), die nach einem Update täglich selbst verifiziere, ob das Betriebssystem noch eine gültige Seriennummer hat. Da dies unsichtbar für den Nutzer im Hintergrund passiere, würden Experten WGA sogar als Spyware einstufen.

Im Labor wurde der Datenverkehr genau analysiert: Die Echtheitsprüfung startet mit zwei Aktionen. Beim ersten Kontakt setzt die Webseite microsoft.com/genuine/replacement/bioslist2.xml ein Cookie. Dessen Inhalt ist verschlüsselt und kann somit vom Anwender nicht ausgelesen werden. Bei der zweiten Datenübertragung wird die Seite microsoft.com/genuine/replacement/index.xml aufgerufen, auf der allerdings nur Spracheinstellungen für das »WGANotify« zu finden sind, so dass deutsche Nutzer ohne gültigen Key auch einen Hinweis in deutscher Sprache sehen. Eine Übertragung von kritischen Daten müssen Anwender aber derzeit nicht befürchten.

Microsoft rudere aber zurück: Das neue WGA läuft im Moment noch im Testbetrieb. Als Reaktion auf die neue “Phone-Home-Funktion” kündigte das Unternehmen an, die häufige Kontaktaufnahme in den nächsten Updates schrittweise zurückfahren zu wollen. Von derzeit täglich über alle zwei Wochen bis zu gar keiner Online-Überprüfung, wenn das Tool fertig gestellt und weltweit verbreitet ist, soll es heißen. Der Sinn einer täglichen Verbindung zu den Microsoft-Servern ohne weitere Vorwarnung sei unklar. Laut Microsoft diene die Kontaktaufnahme dazu, WGA im Fehlerfall zu deaktivieren. Denn erste Nutzer von legal erworbenen Dell-PCs sollen sich bereits über falsche WGA-Meldungen beschwert haben, die täglich auf dem Desktop erscheinen.

Für RSS-Feeds gelten wichtige Grundregeln

Veraltete Inhalte in RSS-Feeds sollten zeitnah gelöscht und in passenden Abständen aktualisiert werden, empfiehlt das Fachmagazin Internet Professionell. Nur so würden sie für den Leser von Interesse bleiben sowie abonniert und auch dauerhaft genutzt werden. Eigene RSS-Feeds sollte man in allen gängigen Online-Portalen anmelden, um so Sichtbarkeit und Reichweite der eigenen Feeds zu erhöhen. Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, welche Inhalte überhaupt von den Nutzern der eigenen Seite erwartet werden. Fremde RSS-Feeds sollte man nicht blind übernehmen, sondern gezielt die Möglichkeiten nutzen, die Portale wie Go RSS bieten.

Ferner empfiehlt es sich, auf weit verbreitete gängige Standards wie RSS 1.0 oder 2.0 zu setzen. Ältere Formate oder noch nicht etablierte neue Standards wie RSS 3.0 erreichen nicht genügend Nutzer. Generell sollte man auch die Möglichkeit nutzen, Bild-Links in die RSS-Feeds einzubinden. Bleiwüsten werden nicht gern gelesen. Wenn sinnvoll, können auch weitere Inhalte wie Audio-, Video oder Flash-Elemente in einen RSS-Feed eingebettet werden.

BVMW

Substanzbesteuerung bedroht Mittelstand

Zu den am Mittwoch vom Kabinett verabschiedeten Eckpunkten einer Unternehmensteuerreform erklärt der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven (siehe Bild): „Die Bundesregierung hat endlich erkannt, dass eine Steuersenkung zwar anfangs Mindereinnahmen bedeutet, mittelfristig aber Impulse für Investitionen und Wachstum bringt – und damit sogar Mehreinnahmen für den Fiskus". Weiterlesen →

Es darf weiterhin der und das Weblog heißen

Vor einem halben Jahr schrieben wir hier, dass der Artikel für den beziehungsweise das Weblog noch nicht feststeht:

Im Internet kommt es vor allem unter Kontrahenten in Kommentaren immer wieder zum Streit darüber, wie der richtige Artikel für das Wort Weblog lautet. Zurzeit sind beide Formen korrekt. Das Buch “Die deutsche Rechtschreibung” des Duden-Verlags schreibt noch keine Regel vor und will in 2006 darüber entscheiden. Ein Anruf bei der Sprachberatung (0900/1870098) ergab, dass es auch keine so genannte “Vorzugsvariante” gibt. Der Berater *vermutet* jedoch, dass die Schreibweise “vom Log” (hat er so gesagt) abgeleitet werde, und deshalb (?) der bevorzugte Artikel “der” lauten könnte. Aber wenn er tatsächlich *das* Log (lt. Duden den “Fahrgeschwindigkeitsmesser eines Schiffes”) meinte, hätte er den Artikel “das” bevorzugen müssen. Vielleicht meinte er jedoch *den* Logos, das griechische Wort im Duden für “(die) sinnvolle Rede; (die) Vernunft; (das) Wort”. Mark Twain hat recht Recht (neue Rechtschreibung) gehabt: Deutsche Sprache – schwere Sprache, besonders dann, wenn es um Geschlechter und Anglizismen geht. Das Hörbuch von Zyx ist noch besser.

Laut einer Meldung der Fachzeitschrift Internet Professionell seien in der 24. Auflage des Dudens, die am 22. Juli erscheinen soll, beide Geschlecher korrekt.

Mini-Tool analysiert Crawler von Suchmaschinen

Das PHP-Skript Crawltrack (www.crawltrack.info) registriert die Besuche auf einer Website und liefert detaillierte Statistiken darüber. Besonders interessant sei dies, wenn man eine neue Website aufgesetzt hat, berichtet das Fachmagazin Internet Professionell: Wann untersucht Google die neuen Seiten? Und wann tauchen die Seiten dann tatsächlich im Google-Index auf? Wie regelmäßig schaut Google überhaupt vorbei?

Auch für schon länger bestehende Websites bietet das Skript gute Informationen, die sich für die Suchmaschinenoptimierung nutzen lassen. Mit ein paar Experimenten lässt sich beispielsweise herausfinden, was die optimale Frequenz für Content-Updates auf der Website ist: Kommt der Googlebot nur alle zwei Wochen vorbei, auch wenn über längere Zeit hinweg täglich neue Inhalte eingestellt werden, dann kann man sich diese Arbeit möglicherweise sparen – zumindest unter dem Aspekt der Suchmaschinenoptimierung.

Crawltrack liefere auch Daten darüber, welche einzelnen Seiten der Website durch die Suchmaschinen-Crawler abgefragt haben. So lasse sich schnell herausfinden, wenn bestimmte Seiten möglicherweise so schlecht verlinkt sind, dass die Suchmaschinen sie nicht finden. Je nach den technischen Beschränkungen der eigenen Webhosting-Umgebung reiche in der Regel eine einzige Installation aus, um auch mehrere Websites unabhängig voneinander zu beobachten. Denn Crawltrack arbeite mit einem PHP-Codeschnipsel, das in jede zu beobachtende Seite integriert werden muss. Wichtig sei, dass PHP-Code auf diesen Seiten auch ausgeführt wird.

Digi-Info und BGB-InfoV helfen gegen Abmahnfallen

Websites können eine Reihe von juristischen Fallstricke enthalten, die die Besitzer möglicherweise teuer zu stehen kommen können. Darauf weist das Fachmagazin Internet Professionell hin. Beispielsweise müsse das Impressum alle Pflichtangaben enthalten, wenn man keine Abmahnung riskieren will. Anhand des Impressums-Assistenten auf Digi-Info.de könne man sich Schritt für Schritt zum korrekten Impressum führen lassen.

Fremde Inhalte dürfen nicht ungefragt verwendet werden, dazu gehören auch Fotos oder Ausschnitte von Stadtplänen. Die vorherige Zustimmung des Urhebers ist zwingend erforderlich und im Idealfall schriftlich einzuholen. Gleiches gilt für fremde Markenbezeichnungen in den Meta-Tags oder auf der Webseite. Um ganz sicher zu gehen, sollte man über die Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamtes die Angaben zu Marken recherchieren.

AGBs dagegen müsse man grundsätzlich nicht angeben. Allerdings empfehle sich der Einsatz von Allgemeinen Geschäftsbestimmungen bei vertraglichen Beziehungen zu anderen Gewerbetreibenden. Diese AGBs müssen dann jedoch juristisch korrekt sein und sollten individuell auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Bei Preisauszeichnungen gelte: Die Endkundenpreise müssen nach der Preisabgabenverordnung angegeben werden, also Preise inklusive Mehrwertsteuer. Ferner müsse auf die anfallenden Versandkosten bei jedem einzelnen Artikel hingewiesen werden. Auch deutlich gestaltete Hinweise auf das Widerrufs- beziehungsweise Rückgaberecht von Verbrauchern nach dem Fernabsatzgesetz müssten enthalten sein. Mustertexte mit weiterführenden Informationen für korrekte Belehrungen zum Widerrufs- und Rückgaberecht finde man in der Anlage zur Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht (BGB-InfoV).

Schnelltest bereitet auf Steuerprüfung vor

Eine Online-Umfrage auf dem Online-Testportal von Sage Software, Hersteller betriebswirtschaftlicher Software, zeigt ein alarmierendes Ergebnis: Die wenigsten kleinen und mittleren Unternehmen halten sich wirklich an die Kriterien des Finanzamtes und bringen sich damit selbst in Gefahr. Denn bei Verstößen gegen die Auflagen des Fiskus droht im negativsten Fall sogar die Insolvenz. Weiterlesen →

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