Der deutsche Buchmarkt verzeichnet Umsatzplus

Erstmals seit vier Jahren verzeichnet die vorwiegend mittelständische deutsche Buchbranche wieder ein nennenswertes Umsatzplus von 0,9 Prozent. Buchhändler, Verleger und Grosso machten im vergangenen Jahr rund 9,2 Milliarden Euro Umsatz. Auch für 2006 deutet alles auf einen Anstieg hin. »Der Aufschwung zeichnete sich schon 2004 ab«, so Claudia Paul, Pressesprecherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels im Gespräch mit dem Newsdienst Pressetext.de. »Wir hatten einen sehr guten Bücherherbst. Außerdem gibt es momentan viele Fernsehsendungen in denen Bücher präsentiert werden«. +++

Corporate Podcasting wird immer beliebter

Glatt verzehnfacht habe sich in einem Jahr die Zahl der Downloads von so genannten Podcasts (⇒ Wikipedia) in Deutschland, meldet der Nachrichtendienst Pressetext.de. Waren in Deutschland im Juni 2005 noch rund 220.000 Downloads registriert worden, stieg diese Zahl bis März 2006 auf über drei Millionen pro Monat. Podcasts sind vergleichbar mit Hörfunkbeiträgen zu speziellen Themen, die man bei Bedarf downloaden und mit einem MP3-Player auf dem PC oder mit einem tragbaren Gerät anhören kann. +++

Höhere Steuern für Leasing und Pachten schaden

Die Leasing-Branche ist mit rund 50 Mrd. Euro der größte Investor in Deutschland. Wie die dpa-Tochter news aktuell meldet, übt der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. (BDL), Horst-Günther Schulz (siehe Bild), harte Kritik an den Plänen von  Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, die Gewerbesteuern für Pachten und Leasing-Raten zu erhöhen. Solche Erhöhungen seien konjunkturgefährdend und würden gerade im Mittelstand dringend benötigte Investitionen verhindern.  Jede vierte Ausrüstungsinvestition werde inzwischen auf Leasing-Basis abgewickelt. Im Koalitionspapier hätten CDU/CSU und SPD noch eine Investitionsoffensive angekündigt. Was nun passiere, sei eine Investitionshemmungs-Offensive. +++

15.000 Euro für vorbildliche Ausbildungsbetriebe

Zum zehnten Mal loben die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD), die Junioren des Handwerks, die Interversicherungen und das Wirtschaftsmagazin im­pulse für vorbildliche Ausbildungsbetriebe und -initiativen die Auszeichnung »Ausbildungs-Ass« aus, die mit insgesamt 15.000 Euro prämiert wird. Mit dem Wettbewerb wollen die  Veranstalter die Öffentlichkeit auf die Vielfalt und Qualität der Ausbildung im deutschen Mittelstand aufmerksam machen und weitere Unternehmer motivieren, den Standort Deutschland durch gute Ausbildung zu stärken. Seit dem Start im Jahr 1997 nahmen bereits weit über 1.000 Unternehmen an dem Wettbewerb teil. +++

E-Mails müssen für Steuerprüfung aufbewahrt werden

Auf eine interessante Schwachstelle in vielen Betrieben weist das Magazin Computerwoche in der aktuellen Ausgabe hin: Obwohl E-Mails mit steuerrechtlich relevanten Inhalten wie entsprechender Schriftverkehr auf Papier der Aufbewahrungspflicht von sechs Jahren unterliegt (bei unmittelbar mit Buchungsvorgängen und Abschlüssen in Verbindung stehenden Daten sind es zehn Jahre), wird bei der Archivierung von E-Mails geschlampt. Nur ein Drittel aller Firmen habe für die Aufbewahrung von Firmen-E-Mails klare Regeln, so die Computerwoche-Autoren. +++

Microsoft versteckt wertvolle Windows-Tools

Auf Microsofts Web-Servern lagern in Untiefen und verschachtelten Verzeichnissen mehrere Gigabyte nützlicher Gratis-Tools. Allerdings beklagt die Computerzeitschrift PC Professionell die langwierige und schwierige Suche nach Programmen wie zum Beispiel Windows Desktop Search.

Im Vergleich zur lahmen Such-Engine von Windows XP finde das Tool auch Begriffe, die in E-Mails, Attachments, Chats oder Dokumenten enthalten sind. Besonders praktisch sei dabei, dass auch Musik- und Video-Files gefunden werden. Windows Desktop Search klinkt sich mit einer Eingabeaufforderung in die Taskleiste ein – unauffällig, aber immer parat. Suchtreffer würden wahlweise im Pop-up-Fenster darüber oder im Browser angezeigt.

Mit dem Programm Windows Defender könne man seinen Rechner auf Spionageprogramme untersuchen lassen und eventuell vorhandenen Schad-Code sofort entfernen. Der Quick Scan prüft dabei typische Orte auf dem PC, in die sich Spyware einnistet, etwa in der Registry. Der optionale Full Scan durchforstee das gesamte System auf verdächtigen Code. Regelmäßige und auf Wunsch automatische Updates von Windows Defender sollen die Installation neuer Spyware verhindern. Die Software sei derzeit noch in der Beta-Phase, funktioniere aber ohne Probleme.

Statt von wehenden Windows-Fahnen können sich XP-Nutzer in Arbeitspausen auch von Videos unterhalten lassen. Video Screensaver Powertoy unterstütze nicht nur Filme im WMV-Format. Das Programm akzeptiere AVI-Files sowie MP3- und WAV-Dateien. Auch Winamp-Playlisten können für die Wiedergabe vorgesehen werden. Die Konfiguration des Bildschirmschoners erfolge im Anzeige-Fenster der Systemsteuerung.

Für neue Downloads bei Microsoft empfehle es sich, die Seiten www.microsoft.com/downloads zu durchforsten. Dabei benötige man allerdings viel Geduld, um alle Tools zu finden.

Dreidimensionalen Karten gehört die Zukunft

Google will die von Google Earth gewohnte 3D-Optik auch in Auto-Navigationssysteme bringen, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell. Geplant sei eine Kooperation mit Volkswagen. Genaue Termine stehen noch nicht fest.

Auch Teleatlas arbeitet intensiv an 3D-Karten. Dazu fährt ein mit Stereokameras ausgerüstetes Wohnmobil durch die Städte und macht Aufnahmen der Häuserfronten. Diese können später als Textur im Navigationssystem für eine realistischere Optik sorgen. Um diesen Effekt auch auf schlankeren Navigationssystemen zu ermöglichen, kann auf Texturen im JPEG-Format verzichtet und stattdessen mit Informationen wie »blaue Front, zwei Stockwerke« eine halbwegs realistische Ansicht gebaut werden. Bei Festeinbauten und auch PNDs spielen Speicherplatz und Rechen-Power dank eingebauter Festplatten und schneller Prozessoren keine Rolle.

Hardware-Preise in Webshops schwanken erheblich

Den perfekten Online-Shop für Hard- und Software gibt es nicht. Das ist das ernüchternde Ergebnis eines anonymen Kauftests und einer umfangreichen Preisrecherche der Computerzeitschrift PC Professionell. Bestellkomfort, Auswahl oder Preise gehen im Einzelfall in den zwölf untersuchten Internet-Läden stark auseinander.

Im ersten Schritt wurden das Produktangebot und die Preise verglichen – in insgesamt 42 Kategorien wie Prozessoren, Festplatten, DVD-Rohlinge, Digitalkameras und Speicherkarten. Dabei hatte Computeruniverse die Nase vorn: Kein anderer Händler hat eine derart große Auswahl. Bei Notebooks standen beispielsweise zum Testzeitpunkt 591 verschiedene Modelle von insgesamt 17 Herstellern zur Auswahl. Bei den Preisen gab es erhebliche Unterschiede in den Shops: Für die AMD-CPU Athlon 64 3700+ wurden zwischen 199 und 242 Euro verlangt – aufmerksame Käufer könnten mehr als 20 Prozent sparen, beim Kyocera-FS-C5020N-Farblaser (Preispanne von 1062 bis 1449 Euro) gab es Unterschiede von fast 400 Euro. Lieferzeit, die verschiedenen Möglichkeiten zur Bezahlung, versteckte Aufschläge (Transport, Kreditkartengebühren), Qualität der Versandverpackung waren weitere Kriterien.

Insgesamt erzielte Alternate in der Gesamtwertung das beste Ergebnis. Der Händler mit Versandlager im hessischen Linden setzte sich mit dem besten Mix aus großer Auswahl, fairen Preisen und unkomplizierter Bestellung an die Spitze des Testfelds. Besonders positiv fiel den Testern auf: Die Homepage setzt Maßstäbe in Bedienbarkeit und Informationsgehalt. Auch die Lieferzeiten überzeugten. Beide Testbestellungen trafen schon am nächsten Tag beim Käufer ein. Platz zwei erreichte Mix Computer, auf Rang drei kam Mindfactory.

Kostenloses CMS erfordert wenig CSS-Know-how

„Die Stärke von Website Baker liegt in seiner Einfachheit“, urteilt das Fachmagazin Internet Professionell. Das kostenlose Content Management System (CMS) zur Pflege von Internet-Auftritten biete alle Elemente, die für ein rationelles und komfortables Management einer Website notwendig seien. Dabei werden der Wysiwyg-Editor, die Medien- und Benutzerverwaltung sowie eine Erweiterungsoption mit Hilfe von Modulen besonders hervorgehoben.

Darüber hinaus beeindruckte Website Baker mit zusätzlichen Stärken: Das CMS ist sehr suchmaschinenfreundlich, extrem einfach zu installieren und zu bedienen. Es erfordert auch nur minimale Systemvoraussetzungen (PHP 4.3.x und MySQL abVersion 3.23). Da dies auch im Shared-Hosting-Bereich bei den meisten Providern gewissermaßen zum Standard gehört, sind keine umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur erforderlich.

Website Baker basiere auf einem extrem simplen Template-System, das in der Regel aus einem PHP-Skript, zwei CSS-Dateien und einer variablen Anzahl von Illustrationen besteht. Viel PHP- und CSS-Know-how sei nicht erforderlich, um sich auf dieser Basis ein individuelles Outfit für eine Site zu stricken. Ein Grundsortiment an fertigen Templates gehöre schon zum Basispaket.

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