Farblaser verdrängen Tintenstrahl-Drucker

Tintenstrahl-Drucker geraten unter Druck. Denn aktuelle Farblaser gibt es bereits ab 345 Euro. Und beim Seitenpreis sind die Laser günstiger als ihre sprühende Konkurrenz: 6 Cent für die Seite errechnet das Testlabor der PC Direkt. Dem gegenüber stehen 10 Cent bei der Tinten-Konkurrenz. Einziger Vorteil der alten Tintenstrahler: Farbfotos sehen mit Tinte besser aus.

Beim Kauf eines Farblasers gilt es aber immer, die Folgekosten zu beachten. In der Regel schlagen die Tonersets für die Drucker nochmals mit rund 300 bis 500 Euro zu Buche. Zur Vorsicht rät PC Direkt bei so genannten Toner Starter Sets. Werden die mit dem Drucker ausgeliefert bedeutet dies: Diese Tonersets sind nicht komplett gefüllt. Ein neues Set ist bald fällig (Quelle: PC Direkt 05/2005, Seite 38).

Externe Festplatten können mehr

Externe Festplatten können mehr als nur Daten speichern. Mit dem passenden Gehäuse werden aus den Platten Multimedia-Center, File-Server für das Netzwerk oder mobile Zwischenspeicher für Digitalfotografen.

PC Direkt stellt die neuen Speicherkonzepte vor und zeigt, welche Spezialplatten es bereits zu kaufen gibt (Quelle: PC Direkt 05/2005, Seite 32).

Verschlüsselung sichert Notebook-Daten

Besitzer von mobilen Computern sollten die darauf befindlichen Daten unbedingt verschlüsseln, damit diese Angaben im Falle eines Verlustes nicht von Fremden missbraucht werden können, rät die Computerzeitschrift PC Professionell. Nach einer internationalen Umfrage des Sicherheitsunternehmens Pointsec unter 900 Taxifahrern in neun Großstädten haben im zweiten Halbjahr 2004 Fahrgäste rund 10 000 Notebooks, 30 000 PDAs und 200 000 Handys zurückgelassen.

Daher empfiehlt sich die Vorsorge, zumal die in Windows XP Professional integrierte Verschlüsselung EFS lediglich Nutzern des NTFS-Dateisystems zur Verfügung steht und nur unzureichenden Schutz vor dem Datenklau bietet, da sie leicht ausgehebelt werden kann. Wirksam hingegen funktioniert die Verschlüsselung der Festplatte und des Betriebssystems.

Im Test von insgesamt sechs Codierungsprogrammen belegte CE-Infosys Compusec 4.18 e-Identity den ersten Rang bei den Einzelplatzversionen. Sowohl die schnellste Erstverschlüsselung als auch der geringste Performanceverlust im Betrieb zeichneten Compusec e-Identity aus. Wer lediglich einzelne Notebooks oder PCs verschlüsseln möchte und keinen Support benötigt, für den bietet CE-Infosys eine kostenlose Version zum Download an. Bei den Netzwerkversionen hatte Control Break International Safeboot Device Encryption 4.2.7 die Nase vorn. Die Installationsdateien mit allen Parametern und Vorgaben werden zentral erstellt, jedes System ist zentral administriert. Eine Aufnahme von PCs außerhalb des Netzwerks ist aber dennoch möglich (Quelle: PC Professionell 05/2005).

All-in-One-Geräte bieten Fotoqualität

Die Druckqualität der sogenannten All-in-One-Geräte steht denen der einzelnen Drucker, Scanner, Fax und Kopierer in nichts mehr nach. Nach einem Test von zehn Multifunktionsgeräten kommt die Computerzeitschrift PC Professionell zu dem Fazit: „Die Multis eignen sich als vollwertiger Ersatz!“

Noch vor kurzem ackerten die Allrounder als graue Arbeitsknechte in Büros, während Fotodrucker zu Hause die bunten Bilder lieferten. Doch inzwischen erobern die Alleskönner, ausgerüstet mit Fotodruckwerk, Scanner und Farbdisplay, die letzte Bastion der Fotodrucker: den Platz neben dem PC und der Digitalkamera. Bis 2007, so die Marktforscher, gibt es einfache Tintenstrahler nur noch als Nischenprodukt – den Multis gehört in Zukunft der heimische Schreibtisch. Die Bildqualitäts-Unterschiede zwischen dem Achtfarbdruckwerk eines 400 Euro teuren Canon Pixma iP8500 und einem Fünffarbdruckwerk, wie es beispielsweise im All-in-One-Gerät Canon MP750 (rund 300,00 Euro) verbaut ist, lassen sich nur noch im direkten Vergleich erkennen. Die Auflösung ist selbst bei den günstigen Geräten heute hoch genug, dass die Ausdrucke mit Fotoabzügen aus der Drogerie vergleichbar sind.
Die Empfehlung der Redaktion erhielt der Canon Pixma MP750, besonders der Druck mit niedrigen Kosten und der schnellen Fotoausgabe überzeugte die Tester. Mit Duplex- und CD-/DVD-Druck biete das Gerät außerdem Funktionen, die kein anderer Testkandidat aufweisen könne, hieß es. Der Testsieger wird in gleicher Ausstattung auch mit Fax-Funktion angeboten – als Canon Pixma MP780. Die Budget-Empfehlung bekam der HP PSC 1610 (150,00 Euro). Das Urteil: grundsolide und günstig (Quelle: PC Professionell, 05/2005).

Movdes macht den PC zum TV-Sender

Filme und Fotos vom eigenen PC  lassen sich auch ohne ein Kabel- oder Funknetzwerk problemlos auf einem  eigenen Fernseher in der Wohnung wiedergeben. Möglich macht das ein  alternatives Konzept, das die herkömmliche Antennenverbindung nutzt und auch funktioniert, selbst wenn Computer und TV nicht in einem Raum stehen, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Das 
modulationsbasierende Video-Entertainment-System, kurz Modves, benötigt keine großen Investitionen.

Grundlage für den eigenen „Sender“ ist ein Rechner mit einer  Fernsehkarte, ein TV-Modulator für zirka 160 Euro, eine IR-Funkverlängerung  sowie eine Multimediaoberfläche. Im Test erledigte den Part der  Multimediaoberfläche das Programm TVcentral von Buhl Data (rund 50 Euro). Damit lassen sich nicht nur Filme, Musik oder Bilder vom Rechner am Fernseher wiedergeben, sondern auch Sendungen per Direktaufnahme mitschneiden, über die Timeshift-Funktion zeitversetzt abspielen und per elektronischem Programmführer (EPG) planen. Darüber hinaus müssen einige Veränderungen am heimischen Kabelnetz vorgenommen werden. Sobald das Netz angepasst ist, steht dem eigenen TV-Sender nichts mehr im Weg. Das Signal des neuen TV-Kanals setzt sich aus dem duplizierten PC-Monitorbild und dem Stereo-Audiosignal des Multimediaservers zusammen. Die Umwandlung der Audio- und Videosignale übernimmt der TV-Modulator. Nachdem das Ausgangssignal des Modulators ins Antennennetz  eingespeist wurde, lässt sich der neue TV-Kanal per Sendersuchlauf an jedem  Fernsehgerät in der Wohnung einstellen. Bestehende TV-Programme bleiben hiervon völlig unberührt (Quelle: PC Professionell, 5/2005).

Lightscribe-Brenner drucken Labels selbst

Lightscribe-Technik, bei der Brenner die Medien selbst bedrucken, könnte das Herstellen eigener CDs und DVDs revolutionieren, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Das erste Gerät dieser Art, der DVD-Writer 640i von HP, kommt jetzt auf den deutschen Markt. Schrift oder Bilder werden bei Lightscribe mit dem Laufwerkslaser aufgebracht: Der speziell beschichtete Rohling wird einfach mit der Labelseite nach unten ins Laufwerk gelegt. Für exaktes Schreiben positioniert ein
Tracking-Mechanismus den Laserstrahl mikrometergenau über der
Rohlings-Beschichtung. Laut HP soll es zukünftig mit entsprechenden Rohlingstypen auch möglich sein, farbige Motive zu erstellen. Auch die Brenngeschwindigkeit soll sich ebenfalls noch erhöhen, derzeit benötigt man für ein vollflächiges Label rund 30 Minuten.

Im Test konnte die Lightscribe-Technik überzeugen: Die Schichten sind absolut wisch-, relativ kratzfest und sehen – trotz eingeschränkter Farbigkeit – sehr gut aus. Noch im Frühjahr 2005 wird der DVD-Rekorder auch einzeln als IDE- oder USB-2.0-Version erhältlich sein. Lightscribe-Rohlinge sind bereits jetzt erhältlich (Verbatim) und mit rund elf Euro über sechs Euro teurer als herkömmliche Scheiben (Quelle: PC Professionell, 04/2005).

IBM-Notebooks sind in Sekunden geknackt

Daten, die auf IBM-Notebooks gespeichert sind, lassen sich trotz Passwortschutz für BIOS und Festplatte innerhalb weniger Sekunden stehlen. Dazu benötigt man nicht mehr, als einen Rechner, ein Netzwerkkabel und ein lediglich 30 KByte großes Netzwerktool, dass frei im Internet verfügbar ist, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell.

Normalerweise kann ein Notebook-Dieb mit den Daten nichts angefangen, die IBM-eigene Sicherung verweigert den Zugriff. Denn selbst nach einem Reset lassen sich das BIOS-Passwort und der Code für die Festplatte von Unbefugten nicht wieder herstellen. Mit dem Netzwerktool wird der Datendiebstahl jedoch zum Kinderspiel: Es erweckt das Notebook per Wake-on-LAN zum Leben. Dank dieser Netzwerkverbindung übergeht das BIOS seinen eigenen Schutz. Zwar erscheint direkt nach dem Einschalten der Hinweis, das Passwort einzugeben. Wartet man an dieser Stelle jedoch knapp 90 Sekunden, bootet das Gerät einfach weiter – als hätte es den Schutz nie gegeben. Besonders fatal: Steht das CD-Rom im BIOS bei der Boot-Reihenfolge vor der Festplatte, kann der Übeltäter von einer CD booten und so mittels Cracker-Tool das lokale Administrator-Passwort des installierten Windows 2000 oder Win XP zurücksetzen. Sind dann die Festplattendaten nicht verschlüsselt – dies dürfte bei Millionen der Fall sein – besteht keinerlei Datenschutz mehr. 

Laut IBM-Sprecher ist dieses Sicherheitsleck bekannt, allerdings sagte Sprecher Stefan Pieper: Aus Sicht der Firma ist dies ein bewußtes Feature und kein Problem. Kunden sollten Wake-on-LAN deaktivieren. Dann allerdings lassen sich Patches nicht mehr problemlos einspielen. Bei Notebooks anderer Hersteller gibt es das Problem nicht. Während Geräte von Dell ohne Passwort einfach abschalten, bleiben die Toshiba-Modelle bei der Auffoderung stehen, den Zugangscode einzugeben (Quelle: PC Professionell 04/2005). 

Plug-in ermöglicht Simultan-Surfen

Alleine surfen war gestern, das gemeinsame Stöbern im Web kommt in Mode. Möglich macht es das kostenlose Browser-Plug-In Jybe, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell: Damit können mehrere Anwender gleichzeitig Webseiten besuchen – unabhängig davon, von wo aus sie ins Internet gelangen. Wenn mehrere Nutzer über Jybe miteinander verbunden sind, sehen alle Teilnehmer die gleiche Webseite.

Für berufliche Zwecke kann Jybe laut Hersteller Advanced Reality zum Beispiel dazu genutzt werden, gemeinsam eine selbst entwickelte Webseite zu testen oder im Internet zu recherchieren. Das Plug-in, das sich derzeit noch im Beta-Stadium befindet, verfügt über ein integriertes Chat-System und unterstützt Internet Explorer sowie Firefox (Quelle: PC Professionell, 04/2005).

Fragen und Antworten zur Super-Video-CD

„B.B. King & Joan Baez live at Sing Sing“ in AVDC 06/05

Mein CD-Player spielt das Video nicht ab.
Bei dem Datenträger in AVDC 06/05 handelt es sich um eine Super-Video-CD, kurz SVCD, die in den meisten handelsüblichen DVD-Playern abgespielt wird. Auf Audiowiedergabe reduzierte CD-Player können das Format nicht lesen.

Mein DVD-Player spielt das Video nicht ab.
Die meisten DVD-Player können Video- und Super-Video-CDs (VCD beziehungsweise SVCD) lesen. Häufig kommt es vor, dass ein DVD-Player SVCDs nicht auf Anhieb erkennt. Dagegen hilft wiederholtes Aus- und Wiedereinschalten des Players. Auch wiederholtes Öffnen und Schließen der DVD-Lade führt häufig zum Erfolg. Sollte der DVD-Player das Medium danach noch immer nicht abspielen, hilft ein Blick ins Handbuch, ob er überhaupt SVCDs abspielen kann. Wenn nicht, hilft der PC weiter.

Mein Computer spielt das Video nicht ab.
Der Computer sollte vorzugsweise mit einem DVD-Laufwerk und einen geeigneten Softwareplayer ausgestattet sein. Viele CD-ROM-Laufwerke können Super-Video-CDs allerdings auch lesen. Zum Abspielen gibt es je nach Betriebssystem unterschiedliche Programme, die Videofilme wie zum Beispiel Film-DVDs abspielen. Dieselben Programme beherrschen in der Regel auch SVCD.

Mein Mediaplayer meldet einen Fehler.
Der Mediaplayer eines frisch installierten Windows hat keinen DVD-Codec integriert, der zugleich auch für SVCD geeignet ist. Das Betriebssystem tut so, als würde es den erforderlichen Programmteil nachladen. Die Suche dauert unmäßig lange und endet ohne Erfolg. Dagegen hilft die Verwendung eines anderen Softwareplayers wie zum Beispiel PowerDVD von Cyberlink, der auch SVCD abspielt.

Mein Softwareplayer spielt das Video verzerrt ab.
Das liegt an einem falschen Codec. Dabei handelt es sich um eine Software, die zusätzlich zum Abspielprogramm erforderlich ist, um die zahlreichen unterschiedlichen Videoformate korrekt darstellen zu können. Die Super-Video-CD wird irrtümlich als DVD interpretiert und in einer falschen Auflösung wiedergegeben, was zu „Eierköpfen“ führt . Die „Classic“- Version des Mediaplayers für Windows kann SVCDs korrekt darstellen. Die neuesten Versionen für Windows XP spielten dagegen überhaupt keine Film-DVDs beziehungsweise SVCDs ab. Hier hilft die Verwendung eines anderen Softwareplayers. Wir empfehlen PowerDVD von Cyberlink.

Mein Mac meldet einen Fehler.
Das Betriebssystem kann das Videoformat SVCD nicht erkennen und vermittelt den Eindruck, dass der Datenträger defekt sei. Nur geeignete Programme wie zum Beispiel MACVCDX.DMG können SVCDs korrekt erkennen und abspielen.


Mein Suse-Linux meldet einen Fehler.

Beim Einlegen der SVDC versucht Linux einen Automount und das Medium anschließend zu öffnen. Danach kann es zu Konflikten mit verschiedenen Softwareplayern kommen. Wenn Sie die SVCD nicht mounten beziehungsweise wieder unmounten und in einem Terminalfenster den Befehl „mplayer vcd:// /dev/dvd eingeben, startet der MPlayer und spielt das Video ab. Anstelle von dvd müssen Sie ggf. den korrekten Gerätenamen des DVD-Laufwerks angeben.

Ich habe alles ausprobiert, das Video läuft nicht.
Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie die SVCD wirklich in einem DVD-Player eingelegt und alle o.g. Tipps beherzigt haben. Versuchen Sie es auf einem anderen Gerät, zum Beispiel auf dem PC eines Freundes mit einem anderen Softwareplayer wie zum Beispiel Nero Showtime, Intervideo WinDVD, Cyberlink PowerDVD oder Real Player für Windows. Manchmal kommt es zu den seltsamsten Komplikationen, die sich nach einem Gerätewechsel in Luft auflösen.

Was mache ich, wenn gar nichts hilft?
Sollte das Video weiterhin nicht abspielen, prüfen Sie den Datenträger auf einen Defekt. Können Sie einen Kratzer, Verformungen oder etwas ähnlich Verdächtiges erkennen, wenden Sie sich an den Verlag.

Acitvator-Folien sind wirkungslos

Folien, die die Lebensdauer von Handy-Akkus verlängern sollen, bewirken in der Praxis nichts. Die Laufzeit der Energiespender ändert sich überhaupt nicht, ergab ein Test der Computerzeitschrift PC Professionell und zweier anderer Labore.

Untersucht wurden sogenannte Acitvator-Folien der Firma Batterylife. Die 10 Euro (Handys) beziehungsweise 40 Euro (Notebooks) teuren Folien sollen laut Werbung ihre Wirkung nach fünf bis zehn Ladezyklen entfalten, wenn sie mindestens 80 Prozent der Akkufläche bedecken. Eine Verlängerung der Akku-Lebenszeit sowie eine verbesserte Regeneration und Ausnutzung des Li-Ionen Akkus sei die Folge.

Der mehrwöchige PC Professionell-Test mit zwei verschieden alten Akkus (einmal 18 Monate alt, einmal nur wenige Wochen) ergab jedoch: Auch nach mehr als 20 Zyklen zeigen die Notebook-Folien keine Wirkung, die Laufzeit der untersuchten Akkus bleibt wie zuvor bei zwei Stunden und 29 Minuten. Selbiges gilt für die auf einen PDA geklebte Handyfolie: Die Akkulaufzeit verlängert sich nach über 30 Durchläufen um null Prozent. Auch in anderen Testläufen mit anderen Akkus (im Labor des Akku- und Batterieherstellers Varta sowie bei www.tomshardware.de) blieben die Aufkleber wirkungslos.

Das ernüchternde Fazit der Test: Die Activator-Folie macht unterm Strich einen mehr als zweifelhaften Eindruck. Die Esoterik scheint damit Einzug in die IT-Welt zu halten (Quelle, PC Professionell, 05/2005).

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