Handy-Viren kommen über MMS und Bluetooth

Immer mehr Viren verbreiten sich plattformunabhängig. Deshalb sind Handys der neuesten Generation in Gefahr. Schädlinge, die eigentlich auf dem Betriebssystem Symbian basieren, können auch Handys mit Windows Mobil-System befallen. Deshalb sollte man die Bluetooth-Funktion von Mobiltelefonen nicht ständig eingeschaltet lassen. Auch der Umgang mit MMS verlangt die gleiche Sorgfalt wie der Umgang mit verdächtigen E-Mails.

Der Wurm Commwarrior.B, der sich bislang nur auf Symbian-Geräten wie etwa Nokias N-Gage-Reihe verbreitete, ist einer der ersten bekannten Fälle. Spezialisten haben den Schädling auf dem Windows-Mobile-Smartphone Treo 700w entdeckt. Das Gerät ist erst wenige Wochen auf dem Markt und wird durch Bluetooth-Verbindungen und MMS infiziert. Zudem kursiert ein Trojaner, der sich als WAP-Browser tarnt, mit dem man angeblich Seiten über kostenlose SMS abrufen kann. Laut Kasperksy Lab sind derzeit zahlreiche Kunden russischer Mobilfunkanbieter Ziel des neuen Handy-Trojaneras RedBrowser.A. Dabei handelt es sich eine Java-Anwendung, über die der Anwender WAP-Seiten abrufen soll, ohne einen WAP-Zugang eingerichtet zu haben. Angeblich wird dies über den Versand und Empfang kostenloser SMS realisiert. Tatsächlich verschickt der Trojaner jedoch SMS an kostenpflichtige Mobile Services, bei denen pro Nachricht 5 bis 6 Dollar anfallen (Quelle: PC Professionell 4/06).

Studie durchleuchtet Kredit-Scoring von Schufa & Co.

Für mittelständische Unternehmen sind Kreditauskunfteien, wie z.B. Schufa oder CEG Creditreform ausgesprochen wichtig: Erstens stellt ihr Service eine wichtige Hilfe bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit der eigenen Kunden dar, auf die in heutigen Zeiten kein mittelständischer Betrieb mehr verzichten kann. Andererseits hängen gerade kleine mittelständische Unternehmen als Kunden ihrer Lieferanten vom eigenen Kredit-Scoring dieser Dienstleister ab. Nach welchen Kriterien diese Scorings durchgeführt werden ist also gleich in doppelter Hinsicht für KMUs von größtem Interesse. Die Scoring-Unternehmen selbst hüllen sich jedoch gerne in tiefes Schweigen, wenn es um die Methodik hinter dem Scoring geht. +++

Limited ist nur bedingt Alternative zur GmbH

Die englische Gesellschaftsform Limited als Alternative zur deutschen Rechtsform GmbH hat in den letzten Jahren immer mehr Interesse gefunden. Viele Gründer und KMU überlegen sich, ob der hohe Kapitalaufwand einer GmbH und die relativ hohe bürokratische Hürde mit Notar und Wartezeiten sein müssen. Eine Limited ist in wenigen Tagen und mit sehr wenig Einlagen und Kosten gegründet. Aber diese alternative Gesellschaftsform hat auch ihre Schattenseiten. +++

CeBIT Urheberrecht

Software erkennt Markenpiraten

Werden die Produkte oder die Marke von mittelständischen Unternehmen durch Markenpiraten kopiert und in den Markt gedrückt, steht die Existenz des Betriebs auf dem Spiel. Da professionelle Markenpiraten ihre Produkte nahezu immer per Internet anpreisen oder sogar in Online-Auktionen verkaufen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung die Software „iDetective“ entwickelt. Mit ihr können Unternehmen Forum Mittelstand im Internet automatisiert aufspüren. Sie durchsucht das Netz nach Bildern und digitalen Wasserzeichen, wertet Texte aus und vergleicht Musikdateien. +++

US-Mittelstand setzt auf ERP und CRM

Wie das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Access Markets International (AMI) Partners in New York meldet, setzt der Mittelstand in den USA vor allem auf Software-Lösungen für Enterprise Resource Planning (ERP) und Customer Relationship Management (CRM). Die entsprechenden Investitionen werden voraussichtlich auf 2,2 Milliarden Dollar steigen – rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Treibende Kraft seien vor allem mittelgroße Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern. Viele dieser Unternehmen wollen durch entsprechende Softwarelösungen nicht nur ihre Businessprozesse optimieren und damit den Unternehmenswert steigern, sondern auch  Regulierungsvorschriften zuvorkommen. +++

CeBIT Tipp

Vor der CeBIT wertvolle Gutscheine ausdrucken!

Wer schlau ist, nimmt von der CeBIT nicht nur Prospekte und neue Erkenntnisse mit nach Hause. Auch handfeste Mitbringsel sind mit ein bisschen Glück möglich. Dazu bedarf es lediglich ein wenig Vorbereitung. Auf der Website BestBenefit-IT warten ein knappes Dutzend Vouchers darauf, heruntergeladen und ausgedruckt zu werden. Mit einem solchen Gutschein kann man z. B. an einer täglichen Verlosung von nützlichen Businessgeräten im Forum CeBIT Mittelstand teilnehmen. Oder einen Doppelband Management Wissen mit nach Hause bringen. Es lohnt sich, die vielen Gewinnaktionen vor der Messe in aller Ruhe zu durchforsten. (ml)

AWM sieht durch Mindestlohn 500.000 Jobs zerstört

Der Dienstleisterverband Aktionsgemeinschaft Wirtschaftlicher Mittelstand (AWM) warnt vor dem flächendeckenden Mindestlohn. Er würde mindestens eine halbe Million Arbeitslose zusätzlich bedeuten. Außerdem würden niedrigqualifizierte Arbeitnehmer dauerhaft ohne Beschäftigungsperspektive bleiben. AWM-Präsident Werner Küsters rechnet den Befürwortern des Mindestlohns vor: "Bisher werden 1,3 Millionen Arbeitnehmer mit bis zu sechs Euro pro Stunde entlohnt. Nach vorsichtigen Schätzungen gehen davon wenigstens 500.000 Arbeitsplätze in die Schwarzarbeit über, sollte ein Mindestlohn in Höhe von 7,50 Euro eingeführt werden." Allenfalls die Tarifparteien könnten nach Meinung Küsters über eine Mindestentlohnung in einzelnen Branchen befinden. (ml)

Lohnt sich PR für den Mittelstand?

Eine interessante Betrachtung zum Thema PR für den Mittelstand veröffentlichte das P.T. Magazin der Oskar-Patzelt-Stiftung vor kurzem. Die Autorin Kirsten Nähle stellt darin das Fallbeispiel Rating Advisory Agentur und eine kleine Checkliste für die Auswahl einer geeigneten PR-Agentur vor. Das Interesse des Mittelstandes an PR ist ein Trend. „Im Zuge einer zunehmend werbekritischeren Kundenhaltung interessieren sich viele Firmen für PR-Leistungen“, so die Autorin. Nach einer aktuellen Studie des Bundesverbandes Deutscher Pressesprecher betrachten mittlerweile 57 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen im Mittelstand PR als einen wichtigen Faktor für den Unternehmenserfolg. Die Autorin kennt den Grund: „Schließlich profitieren Firmen von Presseveröffentlichungen gleich mehrfach. Sie erzielen eine wachsende Bekanntheit, ein positives Markenimage und schaffen ideale Anlässe für Marketing- und Vertriebsaktivitäten.“ +++

Datenbanksysteme

Kostenloses Final von Oracle 10g XE freigegeben

Seit Freitag ist die endgültige Version der kostenlosen Datenbank Oracle 10g Express Edition für Windows und Linux erhältlich. Diese Einsteigsversion der bekannten und weltweit eingesetzten Datenbank richtet sich an Entwickler, Trainer, Ausbildungs- und Lehreinrichtungen, Studenten, Schüler und interessierte Heimanwender. Die XE-Version (XE steht für Express Edition) ist besonders schlank und einfach zu administrieren, aber dennoch leistungsfähiger als die gängigen Open Source-Alternativen. Der Download ist kostenlos. (ml)

CeBIT ITK-Kooperationen

CeBIT öffnet Technologiebörse Future Match

Die internationale Kooperationsbörse IRC Future Match 2006 bietet KMUs eine ideale Gelegenheit, persönliche Kontakte zu möglichen Kooperationspartnern aus anderen europäischen Ländern zu knüpfen und sich über die neuesten Entwicklungen in den Informations- und Kommunikationstechnologien zu informieren. Die Kooperationsbörse will während der CeBIT Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus allen europäischen Ländern an einen Tisch holen, um Möglichkeiten für eine technologische Zusammenarbeit zu diskutieren. +++

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Rechenzentren 2014-Q1
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