CeBIT Innovation und Technologietransfer

Mittelstandsforum auf der CeBIT bietet Beratung

Das europäische Netz der Innovation Relay Centres (IRC), vertreten durch das Steinbeis-Europa-Zentrum berät kleine und mittlere Unternehmen auf dem Mittelstandsforum während der CeBIT (2006 in Halle 5, Standnummer B48). Das IRC wurde 1995 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um die Unternehmen Europas bei grenzüberschreitenden Kooperationen zu unterstützen. Als transnationale Organisation mit mehr als 1.000 Experten in Innovation und Technologietransfer in 250 örtlichen Büros, ist das Netz weltweit das größte Technologietransfernetz. +++

Drahtlose Netze sind gesundheitlich unbedenklich

Der entscheidende Faktor für die Belastung durch ein WLAN sei die Strahlungsleistung. Wer beispielsweise ein Handy verwendet, setzt sich im Regelfall einer höheren Belastung aus, als wenn er ein Standard-Funknetz in der Wohnung betreibt, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell. Die Strahlungsleistung der WLAN-Geräte liege bei 0,1 Watt (802.11b/g), bei Handys teilweise über 1 Watt – abhängig vom verwendeten Netz. Zudem würden Handys direkt ans Ohr gehalten. WLAN-Sender seien aufgrund ihres Abstands zum Menschen eher unproblematisch. Denn bei ungestörter Ausbreitung nimmt die Strahlungsleistung mit dem Quadrat des Abstands ab. Das heißt, dass beispielsweise die empfangene Leistung bei einem Meter Abstand von der Sendeantenne hundertmal höher ist als bei einem Abstand von zehn Metern.

Laut Bundesamt für Strahlenschutz gibt es nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft keine Nachweise, dass hochfrequente elektromagnetische Felder, wie sie von WLAN verursacht werden, gesundheitliche Risiken verursachen. Das Standard-WLAN wird daher vom BFS als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Das Bundesamt betreut derzeit ein umfangreiches Forschungsprogramm zum Thema (Quelle: PC Professionell 3/06).

Dual Core bringt 86 Prozent mehr Leistung

Intels neueste Prozessoren bringen Notebooks ordentlich auf Trab. Der Stromverbrauch sei aber noch ein Problem, lautet das Fazit eines Tests des ersten Seriengeräts mit dem neuen Prozessor (Acer Travelmate 8204WLMi) im Labor der Computerzeitschrift PC Professionell. Das Notebook ist mit dem Core Duo T2500 ausgestattet, bei dem jeder Kern mit 2,0 GHz läuft.

Vorteile bringt die Dual-Core-Technik, wenn Anwendungen speziell für den Dual-Prozessor-Betrieb optimiert sind oder wenn mehrere Applikationen im Multitasking-Betrieb parallel laufen. Der spezielle Cinebench-Test spiegele die Anforderungen der für die neuen Prozessoren optimierten 3D-Software Cinema 4D wieder: Der Doppelkern bringt hier 86 Prozent mehr Leistung gegenüber einem vergleichbaren System mit Single-Core-Prozessor. Schneller hätte noch nie ein Notebook im Labor der Tester die entsprechende Testdatei gerendert. Dagegen seien die Geschwindigkeitsgewinne im Multitasking-Modus schwieriger messbar. +++

WM-Tickets haben einen passiven Read-Only-Chip

Beim Verkauf von WM-Tickets sammelt der Deutsche Fußballbund Informationen über die Staatsangehörigkeit, Personalausweis- oder Reisepassnummer. Außerdem will er wissen, welcher Mannschaft man als Fan angehört. Diese Daten können nach einem Abgleich mit der Polizeidatenbank für die Prävention von Ausschreitungen bei Fußballspielen nützlich sein. Das setze die Einwilligung des Kunden voraus, der aber durch die ATGB (Allgemeine Ticket-Geschäftsbedingungen) nicht ausreichend darüber informiert werde.

Die Datenspeicherung allein im Vorfeld der WM 2006 habe enorme Ausmaße angenommen. Von 3,2 Millionen verkauften Tickets werden eine Million verlost. Demgegenüber stehen aber bis zu 40 Millionen Bestellungen. Das heißt, es fallen bis zu 37 Millionen Datensätze an, ohne dass der Interessent ein Ticket erhält. Für Marketing- und Werbemaßnahmen seien diese Angaben Gold wert, kritisieren Datenschützer.

Die Tickets selbst beinhalten passive Read-only-Chips, auf denen eine UID (Unique Identification Number) gespeichert ist. Der DFB verkauft die Tickets jedoch nicht als Inhaberkarten wie etwa Kinokarten. Der Eintritt ins Stadion ist nicht an die Karte gebunden, sondern an die Person. Deshalb muss das Lesegerät die UID mit den Personendaten in der DFB-Datenbank abgleichen, was Datenschützern ebenfalls schwer im Magen liegt (Quelle: PC Professionell 3/06).

Zeit für Unternehmensverkäufe ist günstig

Einen interessanten Beitrag zum Thema Fusion und Übernahmen kleiner und mittlerer Unternehmen veröffentlichte das Handelsblatt. Rund zwei Drittel aller M&A-Geschäfte (Mergers & Akquisitions) sind Verkäufe, so das Wirtschaftsblatt. Selten sei der Markt für KMU-Unternehmensverkäufe so günstig gewesen wie jetzt. 2005 sei global betrachtet das drittbeste Jahr. +++

On Tour bringt KMU Mobilität nahe

Als mobile Version der seit zehn Jahren stattfindenden Mobile Computing Konferenz am bayerischen Spitzingsee geht die Mobile Computing Konferenz „On Tour“ auf große Reise durch fünf deutsche Städte (25.4.: Berlin, 27.4.: Hamburg, 3.5.: Frankfurt, 4.5.: Düsseldorf und 9.5.: München). An jeweils einem Tag können sich KMUs im Rahmen einer Ausstellung und in Vorträgen über mobile Anwendungen in mittelständischen Unternehmen informieren. +++

phpMyAdmin vor Fremdzugriff schützen

Wer mit phpMyAdmin arbeitet, um MySQL-Datenbanken zu verwalten, muss aufpassen. Viele Einsteiger packen es einfach auf ihren Webserver ohne es gegen Fremdzugriffe zu sperren. Gezielte Suchen fördern immer wieder offene Verzeichnisse zutage, mit denen sich Datenbanken auf fremden Servern mit dem Hauptbenutzer root ohne Passwort vollständig administrieren lassen. Wer seinen Server bei einem populären Webhoster betreibt, hat eher keine Sorge damit, weil der Anbieter sich darum kümmert. Voreinstellungen im Konfigurationsmenü reichen meist aus. Ausgenommen sind Webhoster ohne vorkonfiguriertes phpMyAdmin. Wer es nachträglich installiert, muss es selbst schützen. +++

Lotse soll Zusammenarbeit von KMU fördern

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben einen virtuellen Lotsen entwickelt, der kleinen und mittleren Unternehmen die Zusammenarbeit erleichtern soll. Der Lotse bietet den KMU Geheimhaltungsvereinbarungen, Online-Fragebögen, Checklisten, Handlungs- und Trainerleitfäden an. Der Lotsendienst ist das Ergebnis des Verbundprojekts "InVirtO" ("Synchronisierte Unternehmens- und Kompetenzentwicklung in virtuellen Organisationsstrukturen der Biotechnologiebranche"), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. +++

Beiräte im Mittelstand sind umstritten

Die Zahl der mittelständischen Betriebe in Deutschland mit Beiräten nimmt zu. Die Funktion der Beiräte ist ähnlich der des Aufsichtsrats in großen Konzernen – zumindest sollte das so sein. Aber nicht immer werden mittelständische Beiräte dieser Aufgabe gerecht. +++

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