Virus-Angriffe auf Instant Messenger nehmen zu, 2005 wurden von Sicherheitsexperten bereits zehn Würmer regisitriert, die die Messenger von AOL, ICQ und MSN befallen haben – das ist dreimal so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahrs, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Es wird nun befürchtet, dass die Virenflut bei den Programmen zum Chatten und Senden für Sofortnachrichten ein ebenso großes Ausmaß erreichen könnte wie bei E-Mails.
Auch Spam wird zukünftig ein immer größeres Problem werden: Die unerwünschten Werbebotschaften – bei Messengern »Spim« genannt – erhalten Nutzer meist sofort, wenn sie sich in ihr Messenging-System einloggen. Sind die Spimmer im Besitz gültiger Usernamen, bekommen Nutzer immer wieder die lästigen, oft zweideutigen Angebote zugesandt. Bekannte Spimmer-Versender sind zwar zu blocken, doch um dagegen gefeit zu sein, hilft nur, das eigene Konto für die Außenwelt unsichtbar zu machen. Da Spimmer die Adressen meist aus dem Web holen, sollten Anwender ihre Messenger-Namen auf keinen Fall im Internet veröffentlichen (Quelle: PC Professionell, 04/2005).






