Contenido ist solides Grundgerüst für Websites

Das Content Management System (CMS, ⇒ Wikipedia) Contenido (⇒ Wikipedia) ist eine gelungene und kostenlose Alternative zu teuren CMS-Angeboten. Das ist das Fazit eines umfangreichen Tests des Fachmagazins Internet Professionell. Contenido biete eine durchgängige deutschsprachige Bedienoberfläche und umfangreiche Services: Schon das Grundmodell von Layouts, Modulen und Templates und deren Verknüpfung mit Inhalten sei anspruchsvoll. Allerdings würde es für den Bau einer Website vom Benutzer einige Kenntnisse in Sachen HTML, CSS und PHP abverlangen.

“Zu einem wahren Zauberstab kann sich Contenido in den Händen eines versierten Webdesigners entwickeln”, schwärmt die Zeitschrift. Auch für Agenturen sei Contenido wegen seiner Mandantenfähigkeit ein optimales Werkzeug. Das CMS biete ein solides Grundgerüst, das ein Designer und PHP-Programmierer mit eigenem Design und eigenen Skripts zu einem maßgeschneiderten Web-Auftritt ausbauen kann. Vorhandene Funktionalitäten, die schon als PHP-Applikationen vorliegen, würden sich als Modul in Contenido integrieren lassen. Der Designvielfalt seien keine Grenzen gesetzt. Schwächen zeige Contenido beim Import und Export – Cut and Paste sei deshalb angesagt.

Bootbare Live-Systeme mit Linux retten Windows

Streikende Windows-Rechner würden sich mit dem freien Betriebssystem Linux häufig wieder zum Leben erwecken lassen. Meist seien auf diesem Weg auch verloren geglaubte Daten wieder herzustellen. Möglich machen sollen dies Linux-Live-Systeme, die direkt von Diskette, CD, DVD, USB-Stick oder anderen Flash-Medien laufen und den Rechner booten, berichtet das Fachmagazin Internet Professionell. Das Angebot an Live-CDs sei riesig.

Auf der Community-Webseite Distrowatch werden unter den knapp 400 Linux-Distributionen immerhin 36 häufig genutzte Varianten von Linux-Live-CDs aufgelistet. Noch umfangreicher ist die Live-CD-Sammlung auf Frozentech. Dort finden sich aktuell über 300 Live-Systeme. Die Spanne reicht von namhaften Produkten, etwa Knoppix, Kanotix und Ubuntu, über radikal abgespeckte Varianten wie Damn Small Linux und Insert bis hin zu komplett ausgestatteten Live-Betriebssystemen, die inklusive Zusatz-Software auf DVD ausgeliefert werden.

Der Problem-Rechner werde einfach mit dem Linux-Medium gebootet. Anschließend müssen die streikenden Partitionen zum Lesen und Schreiben freigegeben werden. Dann würden sich die Daten auf einen externen Speicher kopieren und retten lassen.

Viele Unternehmen brechen Datenschutzgesetz

Jedes fünfte Unternehmen bricht nach Einschätzung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) Vorschriften des Datenschutzgesetzes. Der Verband warnt deshalb vor dem fahrlässigen Umgang mit personenbezogenen Kundendaten. Obwohl der Umgang mit diesen Daten in fast allen Unternehmen zur täglichen Routine gehöre, werde der gesetzlich vorgeschriebene Datenschutz vernachlässigt, so der Verband. +++

Outsourcing von IT-Leistungen rentiert sich für KMU

Software in Indien oder Südafrika entwickeln zu lassen ist für große Unternehmen schon lange Praxis. Für mittelständische Unternehmen rentiert sich das nicht und die Risiken sind zu groß, oder? Nein, sagen erfahrene Experten. Gerade für KMU kann das Outsourcing von Softwareentwicklungen und IT-Leistungen besonders attraktiv sein. Dr. Franz J. Beeler, Physiker und Experte für Technologiemanagement schätzt in einem Beitrag zum Thema: „Im Vergleich zu Hochpreisländern wie Deutschland, Österreich und allen voran die Schweiz ergeben sich mit Offshore-Software-Outsourcing Kosteneinsparungen von bis zu 70 Prozent!“ +++

Konkurrenz und Bürokratie belasten mehr als Steuern

Eine Studie der Westdeutschen Genossenschafts-Zentralbank (WGZ-Bank) ergab, dass über die Hälfte der mittelständischen Unternehmen über eine Eigenkapitalquote von weniger als 20 Prozent verfügt. Kein Wunder also, dass fast 70 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmer bereits über Erfahrungen mit alternativen Finanzierungsformen verfügen, darunter Lieferantenkredite, Factoring, Leasing, Förderdarlehen, Investitionszuschüsse, Mezzanine-Kapital, Beteiligungsfinanzierung sowie Einlagen des Inhabers. Besonders häufig werden Leasing und Lieferantenkredite genutzt. Weniger beliebt ist die Beteiligungsfinanzierung (siehe Grafik links oben). +++

69 Prozent sind an Software on Demand interessiert

On-Demand-Software (⇒ Wikipedia) spielt eine zunehmend größere Rolle in mittelständischen Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von salesforce.com in Auftrag gegebene Studie unter 1000 Unternehmen in diesem Bereich. Laut Umfrage halten 69 % der Befragten webbasierte Lösungen generell für interessant. Dabei sind große mittelständische Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitern (81 %) deutlich aufgeschlossener als kleinere Unternehmen (61 %). +++

Portal bietet Leitfaden zur Mezzanine-Finanzierung

In einem interessanten Leitfaden auf dem Portal Perspektive Mittelstand informiert Dr. Jürgen Kaack (Bild links), Managing Director der STZ-Consulting Group über wichtige Aspekte der so genannten Mezzanine-Finanzierung. Diese vom Konzept her komplizierte Finanzierungsform ist für jene  deutschen Mittelstandsunternehmen interessant, die an einer zu niedrigen Eigenkapitalquote leiden. Deren Rating fällt in Zukunft eventuell schlechter aus, als nötig. Fremdkapital ist dann schwerer zu bekommen und teurer. Da auch die Beschaffung von Eigenkapital nicht einfach ist, kann eine mezzanine Finanzierung die beste Lösung sein (siehe auch "Alternative Finanzierungen fördern Wachstum"). +++

Studie belegt Wirtschaftlichkeit von E-Business

Eine aktuelle Studie von Techconsult im Auftrag von IBM und der Zeitschrift impulse mit dem Titel „Internet- und E-Business-Einsatz im bundesdeutschen Mittelstand 2006“ beweist, dass sich der Einsatz von E-Business für den Mittelstand rechnet. Gegenstand der Studie sind vom Online-Shop bis zur Steuerung des Vertriebs und Außendienstes alle Anwendungsformen, in denen das Internet und verwandte Techniken im Mittelpunkt stehen. Grundlage ist eine Befragung von 1000 Entscheidungsträgern mittelständischer Unternehmen. +++

So kooperiert der Ipod mit dem Winamp-Player

Der iPod soll mehr Funktionen bieten, als Apple einräumt. Beispielsweise könne man mit dem Freeware-Programm Winamp bequem Musikdateien auf das mobile Gerät kopieren und auf das “Arbeitsspeicher fressende” iTunes verzichten, behauptet die Computerzeitschrift PC Professionell.

Der iPod spielt den eigenen AAC-Dateityp, MP3s, WAV-Files und Hörbücher im proprietären Audible-Format ab. iPod Nano und die neueste iPod-Generation beherrschen auch AIFF und Apple Lossless. Damit der Dateitransfer zwischen PC und iPod klappt, muss Winamp 5 mit dem Plug-in ML iPod erweitert werden. Ist das Tool installiert, erhält man in der Winamp-Library unter Devices Zugriff auf den Player. Durch einen Rechtsklick auf Musikdateien des iPod lassen sich dann die Songs zur Playlist hinzufügen, Files vom iPod können gelöscht oder Musik auf den PC kopiert werden. Das beherrscht iTunes nicht.

Damit Winamp dem Player von Apple auch in sonst keiner Funktionalität nachsteht, gebe es zwei weitere Plug-ins: ML Import-Export liest das XML-File von iTunes ein oder generiert einen eigenen Datensatz aus der Winamp-Library. Damit würden Statistiken wie die Zahl der Aufrufe oder Bewertungen erhalten bleiben. Die Erweiterung M4P Plug soll Winamp auch für Songs aufrüsten, die im iTunes Music Store gekauft wurden.

Mit Anleitungen gegen Porno & Gewalt auf Handys

Handys vom Schulhof zu verbannen, sei keine Lösung gegen Gewalt- und Pornovideos auf den Handys von Schülern. Das sagt Christoph Scholze, Chefredakteur von PC Professionell. Nur das offene, vertrauensvolle Gespräch mit Kindern und Jugendlichen helfe aus der Misere. Eltern und Erzieher sollten nach Meinung von Experten das Thema Medien, Medieninhalte und deren Wirkung gezielt ansprechen und den Nachwuchs über schädliche Inhalte aufklären. Allerdings wissen Eltern nicht immer, wozu der Nachwuchs seine Handys nutzt und welche Inhalte darauf gespeichert sind.

Deshalb hat die Computerzeitschrift eine umfassende Anleitung zusammen gestellt, wo und wie man die fraglichen Videoinhalte auf populären Handytypen finden kann. Die einfach nachvollziehbaren Beschreibungen der Menüs für die unter Jugendlichen beliebtesten Geräte von Nokia, Samsung, Sony-Ericsson, Motorola und Siemens/BenQ-Siemens gibt es auf dem Online-Portal www.testticker.de kostenlos zum Download.

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