Mit der Celsius H230 stellt Fujitsu Siemens eine mobile Workstation vor. Wie der Name schon sagt, soll die Maschine Nutzer professioneller 3D- oder industrieller Workstationanwendungen ansprechen, die auch im Außeneinsatz volle Leistung benötigen. Wichtigste Komponenten der H230 ist in dieser Hinsicht die Mobility Fire GL V5000 von ATI, die mit 256 MByte Videospeicher und PCI-Express-Technologie im 3D-Bereich für Power sorgen soll. Herz der Celsius-Notebooks seien neueste Pentium-M-Prozessoren mit DDR-2-Unterstützung. Das großformatige Display löst 1600 x 1200 Bildpunkte auf und soll eine extrem hohe Brillanz und Schärfe sowie einen 170 Grad weiten Einblickwinkel bieten (Quelle PC Direkt 05/2005, Seite 14).
IBM stellt ThinkPad mit Centrino-Nachfolger Sonoma vor
IBM löst mit dem Sonoma-Notebook T43 die bewährte T42-Familie ab. Kern des in über 60 verschiedenen Konfigurationen angebotenen Geräts ist in jedem Fall ein Pentium M mit 533 MHz und 1,60 bis 2,13 GHz und DDR-2-Unterstützung. Für die Befeuerung der 14,1- oder 15-zölligen Displays mit 1024 x 768 bis 1600 x 1200 Pixeln Auflösung kommen Intels GMA900, ATIs Mobility Radeon X300 oder ATIs Mobility Fire GL V3200 zum Einsatz. Die Festplattengrößen bewegen sich zwischen 40 und 80 GByte, außerdem stehen DVD-ROMs, Combolaufwerke oder DVD-Brenner zur Auswahl. Gigabit-LAN und WLAN nach 802.11b/g ist auch an Bord. Ausgewählte Modelle der zwei bis drei Kilogramm schweren Geräte bieten sogar einen Fingerprintsensor (Quelle: PC Direkt, 05/2005, Seite 14).
Microsoft bietet Support für Raubkopien
Für illegale Kopien von Microsoft-Produkten gibt es künftig nur noch eingeschränkten Support. Wer seine Software mittels Updates auf den neuesten Stand bringen will, muss zuvor einer Echtheitsprüfung zustimmen, bei der der Aktivierungsschlüssel von Windows XP abgeglichen wird, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Findet sich der Schlüssel auf der sogenannten „Blacklist“, erhält diese Windows-Installation nur noch Updates, die als sicherheitsrelevant eingestuft werden. Ganz aussperren will Microsoft die illegalen Nutzer nicht, schließlich stellen ungesicherte Rechner auch eine Gefahr für legale Nutzer dar. Dem ganzen Prozedere hat der Software-Gigant den Namen Windows Genuine Advantage gegeben (»Vorteil eines Original-Windows«). Ehrlichen Kunden spendiert Microsoft Gratis-Tools für XP, etwa die Bildverwaltung Photo Story 3 oder die Power Toys für die Media Center Edition. Zusätzlich will Microsoft die Kunden mit Rabatten locken (Quelle: PC Professionell 04/2005).
Handy-Nutzung im Flugzeug bald möglich
Ab Herbst 2005 werden die großen Airlines klassische Fernsehprogramme an Bord anbieten können, ab Mitte nächsten Jahres soll man auch mit dem Handy im Flugzeug telefonieren können. Stanley Deal, Vize-Chef der IT-Boeing-Tochter Connexion by Boeing, sagte im PC Professionell-Interview, die Telefon-Verbindung werde allerdings nicht mit den am Boden üblichen GSM-Netzen hergestellt. Dabei gebe es zu viele Hindernisse, nicht zuletzt rechtlicher Natur. Deal: „Für die Betreiber ist es ein Albtraum, wenn sich Hunderte von Handys mit 900 km/h über die auch in der Luft empfangbaren GSM-Netze hinwegbewegen.“ Außerdem müssten die bestehenden Roaming-Preise und Abkommen berücksichtigt werden. Daher wird das Telefonieren im Flugzeug – Wireless Cabin – über Technik an Bord verwirklicht. Dazu werden GSM-Basisstationen von der Größe eines WLAN-Access-Points installiert, die bis zu sieben GSM-Gespräche parallel zulassen. Gleichzeitig wird die Funkleistung der Handys auf ungefährliche 0,1 bis 0,3 Milliwatt gedrückt, da die Telefone nur wenige Meter Funkstrecke überbrücken müssen. So beeinflussen die Handys nicht die Bordelektronik. Nach Erwartung des Boeing-Managers sollte dieser Service auf den Langstrecken der Gesellschaften Lufthansa, SAS, ANA, Singapore Airlines und JAL zuerst genutzt werden können, jenen Airlines, die ihren Kunden heute schon Internet-Verbindungen an Bord anbieten. Beim TV-Empfang an Bord verlaufe momentan ein erster Testlauf mit Singapore Airlines sehr vielversprechend. Im dritten Quartal würden auch Lufthansa und SAS ihren Passagieren die vom Boden gewohnten TV-Programme während des Fluges bieten können, so der Manager (Quelle: PC Professionell, Heft 04/2005).
Bis zu 70 Prozent aller Mails sind Spam
Bis zu 70 Prozent der Mails sind Spam – Adressen meist im Netz gesammelt München – Bis zu 70 Prozent aller versandten Mails sind Spam, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell unter Berufung auf Hochrechnungen der Provider. Bei GMX treffen pro Tag rund 55 Millionen Mails ein – bis zu 38 Millionen davon sind unerwünschte Werbenachrichten. Microsofts MSN-Dienst Hotmail erreichen täglich sogar weit über zwei Milliarden Werbe-Mails. Am häufigsten, in über 97 Prozent der Fälle, erhalten Spam-Versender die Adressen, indem sie diese von Websites einsammeln. Das geschieht mit spezieller Software, einem so genannten Harvester (Erntemaschine), vollautomatisch. Weitere Adressquellen wie das Usenet (1,24 Prozent), Eintragungen für Newsletter (0,93 Prozent) sowie Diskussionsforen im Web (0,17 Prozent) werden hingegen seltener genutzt.
Wer also seine Mail-Adresse aus seinen Webseiten entfernt (beziehungsweise als Grafikdatei statt als Text hinterlegt), ist vor dem unliebsamen Adressklau und -missbrauch weitgehend geschützt. Weitere Empfehlungen: Für Newsgroup-Beiträge sollte man stets eine gesonderte Mail-Adresse verwenden, auf Spam nicht antworten (auch nicht mit Beschwerden) und keine Links in E-Mails anklicken. Ferner muss darauf geachtet werden, dass das E-Mail-Programm nicht durch Nachladen von Bildern aus dem Internet die Existenz des Mail-Kontos verrät (Quelle: PC Professionell, Heft 03/2005).
Firewalls bieten nur unzureichenden Schutz
Desktop-Firewalls bieten keinen ausreichenden Schutz gegen Bedrohungen aus dem Internet. Das ist das ernüchternde Ergebnis eines umfangreichen Tests von 33 Firewalls der Computerzeitschrift PC Professionell. Lediglich ein Schutzprogramm, Agnitum Outpost (Preis 40 Euro), weist nur wenige Sicherheitslücken auf. Allerdings reichte das nicht für eine Empfehlung – drei nicht bestandene Leaktests waren die Ursache. Bei Leaktests werden die ausgehenden Verbindungen untersucht, die auf dem PC befindliche Schädlinge aufnehmen.
Die Mehrzahl der untersuchten Programme bietet zwar einen guten Schutz vor Angriffen aus dem Internet, das lasse sich aber mit der Windows XP-eigenen Firewall oder durch Abschalten der Dienste auch erreichen, so die Tester. Der absolute Schwachpunkt ist die Erkennung ausgehender Verbindungen. Aber genau dies ist von enormer Wichtigkeit, damit die Schädlinge nicht die ausspionierte Kreditkartennummer oder das komplette Outlook-Adressbuch an ihre Programmierer schicken können. Zudem schafft es keine der untersuchten Firewalls, die Herstellerversprechungen einzulösen und den PC im Web »unsichtbar« zu machen (Quelle: PC Professionell, 03/2005)
TFT-Monitore mit 19 Zoll kosten unter 300 Euro
Bereits für unter 300 Euro gibt es TFT-Bildschirme mit 19 Zoll Diagonale. Der günstigste 17-Zöller ist sogar schon für 204 Euro zu haben. Den Preisbrechern fehlen zwar in den meisten Fällen High-End-Merkmale wie ein digitaler Anschluss. Auch bei den Reaktionszeiten sind nicht alle Monitore optimal. Wer aber mit seinem PC überwiegend Büroarbeit erledigt, programmiert oder surft, ist mit einem Billigmonitor gut beraten. Freunde schneller Spiele achten bei der Auswahl auf die Reaktionszeit des TFT-Schirms: 16 Millisekunden oder weniger sollten es sein. PC Direkt stellt in der aktuellen Ausgabe 28 TFT-Flachbildschirme ab 150 Euro vor (Quelle: PC Direkt 04/2005, Seite 26).
Panda Titanium Antivirus schützt am besten
Wer seinen PC nicht gegen Viren und Würmer schützt, schädigt sich selbst und andere. Denn ohne Schutz wird der eigene PC schnell zur Virenschleuder. Dabei ist die Sicherheit nicht teuer. Bereits ab 30 Euro sind gute Programme gegen Viren zu haben.
Für nur 10 Euro mehr gibt es sogar das Beste: Panda Titanium Antivirus 2004 hat im Test der PC Direkt mit 98 Prozent einen Traumwert erreicht. Gründe dafür: Hohe Geschwindigkeit, hohe Erkennungsrate und ein guter Schutz gegen Manipulationen (Quelle: PC Direkt 04/2005, Seite 44).
Beim MP3-Player kommt es auf Speicher und Sound an
Riesiger Speicher, perfekte Klangqualität, lange Akkulaufzeit und geringe Größe machen einen guten MP3-Player aus. Wer nicht auf das Image eines iPod Wert legt, findet im Creative Zen Touch eine gute Alternative. Mit 20 GByte Speicher und langer Akkulaufzeit bietet der Zen Touch einen guten Kompromiss für 198 Euro (Quelle: PC Direkt 04/2005, Seite 30).
LCD-TV braucht mindestens 55 cm Bilddiagonale
Schluss mit den TV-Briefmarken. Richtige LCD-Fernseher mit 55 cm Diagonale gibt es schon ab 723 Euro. Der Preisbrecher mit 66 cm liegt bei 799 Euro. Vorteile der flachen Schirme: Sie sparen Platz, lassen sich an die Wand hängen und an den PC anschließen (Quelle: PC Direkt 04/2005, Seite 36).
Neu im Pressezentrum
- Dätwyler Cabling: Verbindung ersetzt Verkabelungen im Datacenter
- Lexware: Buchhaltung wird mit nativer App mobiler
- Studie: Cloud-Anwendungen optimaler an bestehende Geschäftsprozesse anpassen
- Paragon: Software-Lösung überträgt Daten zwischen inkompatiblen Systemen
- IT Service Jakubowski: Dienstleister entsorgt IT- und EDV-Geräte umweltgerecht






