Immer mehr Unternehmen überspringen Grenzen

Den Mutigen gehört die Welt, den Furchtsamen die Pleite. Wie pressetext.deutschland meldet, suche der deutsche Mittelstand angesichts einer stotternden Binnennachfrage sein Glück zunehmend im Ausland. Das stelle die aktuelle Studie “Globalisierung des Mittelstandes – Chancen und Risiken” der KfW Bankengruppe und des Verbands der Vereine Creditreform fest. Im Visier hätten die KMU demnach vor allem Mittel- und Osteuropa. +++

Kompromiss ist Kniefall vor den Gewerkschaften

Bremsen statt fördern? Nach dem relativ einhelligen Lob aus dem Mittelstand für die vorgesehene Streichung des Herkunftslandprinzips in der EU-Dienstleistungsrichtlinie, hier zum Nachdenken zwei interessante Gegenstimmen: Rémi Redley, Verbandspräsident des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater BDU e.V., warnt vor überzogenen Erwartungen an den ausgehandelten Kompromiss und nennt ihn einen unnötigen „Kniefall vor den Gewerkschaften“. Protektionistische Maßnahmen hätten noch nie für einen dauerhaften Schutz vor Wettbewerb gesorgt. Im Gegenteil, „sie verzögern nur überfällige Reformen und Marktanpassungen“, so der BDU-Präsident. Der Kompromiss würde nur die Nutzung unklarer und zumindest halblegaler Möglichkeiten zementieren. Zudem erschwere er den Export von Dienstleistungen in andere EU-Märkte. +++

KMU erhalten Kontakt zu Technologieplattformen

Die Europäische Kommission wird mit dem Projekt EPISTEP
(Enhanced Participation of SMEs in IST European Technology Platforms) Technologieplattformen fördern. Diese sollen eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie ermöglichen. Dabei geht es um eine langfristige strategische Zusammenarbeit in Technologiebereichen mit hoher ökonomischer Bedeutung. Das Steinbeis-Europa-Zentrum, Partner im Projekt EPISTEP, leistet KMUs Hilfestellung bei der Kontaktaufnahme zu den Akteuren der Plattformen in den Bereichen mobile Kommunikation, Embedded Systems und Nanoelektronik. Interessierte Unternehmen erhalten zudem Unterstützung bei der Antragstellung von EU-Projekten und bei der Partnersuche. +++

Google antwortet mit persönlicher Mail

Heute hat das deutsche Support-Team von Google endlich auf eine von drei Mails von mir geantwortet. Mit korrekter Anrede und einem einführenden Text, aus dem sich schließen lässt, dass die Jungs meine Angelegenheit tatsächlich nachvollzogen haben. Das spricht für Google. In dem Schreiben heißt es unter anderem:

Wenn Sie eine für die Löschung Ihrer Website korrekte robots.txt platziert und die entsprechenden Daten über unser automatisches System zum Entfernen von URLs übermittelt haben, erfolgt eine vorübergehende 180 Tage währende Entfernung Ihrer Website aus unserem Index.

Eine Löschung wirke unabhängig davon, ob die robots.txt-Datei nach der Verarbeitung von Anforderungen entfernt oder verändert wurde. Der Prozess sei vollautomatisiert. Daher könne Google keine manuellen Änderungen für individuelle Sites vornehmen. Weitere Informationen zu Funktionen, die den Zugriff durch Suchroboter verhindern, seien in den Informationen für Webmaster zu finden.

Jetzt weiß ich zumindest, woran ich bin. 180 Tage Sperrung wegen eines Missgeschicks sind eine verdammt lange Zeit. Sie wäre ein geringeres Problem, wenn sichergestellt ist, dass es anschließend zu keinen neuen Problemen kommt. Noch ein Fehler könnte zu über einem Jahr (!) Auszeit führen, was ein enormes Risiko ist. Deshalb müssen Arbeiten an der Google-Konsole und der robots.txt peinlich genau bedacht sein.

Warum sich Webmaster damit auseinandersetzen müssen, können Sie unter anderem in meinem Editorial im MittelstandsBlog und in ausführlichen Beiträgen von Martin Goldmann lesen.

Betrügerische Zahlungsaufforderungen

Vor einem dreisten Betrugsversuch
warnte heute das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF). Die Betrugsbekämpfer wurden skurilerweise selbst Opfer skrupelloser Betrüger. Noch unbekannte Täter benutzen nämlich das Logo der europäischen Institution, um vor allem privaten Unternehmern und Selbständigen Geld abzupressen. Nach Angaben des Amtes versenden die Täter gefälschte Briefe, in denen sie den Empfängern vorwerfen, widerrechtliche Banküberweisungen vorgenommen und damit Geldwäschevorschriften verletzt zu haben. +++

Kompromiss bei Dienstleistungrichtlinien

Weitgehende Zustimmung im Mittelstand und Handwerk findet der Kompromiss zur Dienstleistungsrichtlinie, der Ende der letzten Woche zwischen den beiden großen Parteienblöcken im EU-Parlament gefunden wurde. Das trage den unterschiedlichen Realitäten in den Mitgliedsstaaten Rechnung und erleichtere mittelständischen und Handwerksbetrieben den Marktzugang für grenzüberschreitende Dienstleistungen, so Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Er schwärmt sogar: +++

Unternehmer müssen mit Google kooperieren

Der Fall BMW demonstriert die gigantische Macht von Google. Das Markenunternehmen mit Spitzenplätzen für seine Autos und Motorräder in nahezu allen Suchmaschinen ist von heute auf morgen aus den Datenzentren von Google verbannt und wieder aufgenommenworden. Während kleinste Unternehmen ein solches Fiasko selbst vielleicht gar nicht bemerken, berichteten die Medien ausführlich darüber. Matt Cutts, der Hofberichtblogger von Google hat die Aktion in seinem sehr lesenswerten Blog begleitet. Wer sich durch die seitenlangen Beiträge durcharbeitet, kann eine Menge lernen. +++

Permalinks verursachen Duplicate Content

Wer wie wir Permalinks für sämtliche Beiträge nachträglich ändert, riskiert so genannten Duplicate Content. Das mögen Suchmaschinen wie Google überhaupt nicht, was zu Problemen bei der Indizierung führen kann. Bei uns funktionierten lesefreundliche Permalinks lange Zeit nicht, weil der Server dafür nicht eingerichtet war. Erst ein Upgrade brachte den gewünschten Erfolg. Das verursachte jedoch ein neues Problem: Zahlreiche Beiträge waren nun doppelt verlinkt. Zum einen über kurze p-Nummern und zum anderen über lange Permalinks. +++

Permalink-Problem in WordPress ist gelöst

WordPress bietet eine ausgezeichnete Dokumentation, die nahezu alle Eventualitäten berücksichtigt. Wem die englischen Erläuterungen too much sind, hier eine kurze Zusammenfassung: Wir haben zunächst WordPress von Version 2.0 auf 2.0.1 aktualisiert. Das hat jedoch nichts gebracht.

Voraussetzung für Links mit der Überschrift eines Postings anstelle von p-Nummern sind Servereinstellungen, die Optionen in der .htaccess-Datei im Hauptverzeichnis der Worpress-Installation akzeptieren. Dazu muss das Apache-Modul “mod_rewrite” anwendbar sein. Das ist bei Host Europe, wo TippsBlogger, der Vorgänger von TippSense zu Hause war, erst ab Webpack L möglich. Der Vorschlag von WordPress, eine Prüfzeile für die Variable SERVER_SOFTWARE in der vars.php im Verzeichnis wp-includes zu ändern, reichte in unserem Fall nicht aus. Wir hatten ein kleineres Webpack M und mussten es aufwerten. Nach einigen Minuten wurden die von WordPress automatisch in der .htaccess gespeicherten Änderungen für “/%postname%/”-Permalinks endlich akzeptiert. +++

Suchbegriffe müssen zur Zielgruppe passen

Damit Suchmaschinen die eigene Website finden, müssen die Suchbegriffe den möglichen Fragen der potenziellen Besucher angepasst sein. Sehr spezielle Fachbegriffe oder seltene Produktbezeichnungen führen häufig ins Leere und bringen nur wenig Klicks. Auch wer zum Beispiel nach jahrelangem Medizinstudium stolz auf sein Wissen ist, wird dennoch potenzielle Kundschaft eher mit den Worten “Nasen-OP” statt “Rhinoplastik” gewinnen. +++

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