Notebook-Festplatte mit 100 GByte kostet 113 €

AGP- wie PCI-Express-Grafikkarten werden deutlich billiger, egal ob in der Highend- oder Budget-Klasse, ergab das aktuelle Preisbaromenter von PC Professionell. Wer die Grafikleistung seines Rechners auf den aktuellen Stand bringen möchte, kann seinen Geldbeutel schonen. Der Durchschnittspreis für AGP-Karten mit mehr als 128 MByte Speicher sei von Ende März bis Mitte Mai um 12 Prozent gesunken. Ähnliches gelte auch für PCI-Karten der Einsteigerklasse: Leadteks Winfast PX6600 GT TDH sei statt für 135 Euro nun für unter 100 Euro zu haben, berichtet die Computerzeitschrift in ihrer aktuellen Ausgabe. Im Schnitt sollen die Preise für PCI-Express-Modelle bis 128 Mbyte Speicher in den vergangenen beiden Monaten um sieben Prozent gesunken sein.

Am stärksten ist der Preis für 2,5-Zoll-S-ATA-Festplatten gefallen: Durchschnittlich 15 Prozent weniger als noch im März müssen Käufer dafür zahlen. Dank neuer Techniken wie Perpendicular Recording gibt es bei manchen Festplatten-Modellen fürs gleiche Geld oder nur wenig Aufpreis auch mehr Speicherkapazität. Im Schnitt kosten Notebook-Festplatten je nach Kapazität knapp über 100 Euro. Preis-Spitzenreiter ist die Hitachi Travelstar E5K100. Bislang wurden für 40 GB Speicherkapazität knappe 100 Euro verlangt, jetzt ist das gleichnamige Nachfolgemodell auf dem Markt: Mit satten 100 GByte Speicher für 113 Euro. Käufer zahlen also nur 13 Euro mehr für 60 GByte Speicherzuwachs.

WLAN mit Draft-N-Kennzeichen ist zu teuer

PC-Karten oder Router, die nach dem neuen WLAN-Standard 802.11n arbeiten, sollte man derzeit noch nicht kaufen, warnt die Computerzeitschrift PC Professionell. Der Standard sei noch nicht fertig, daher fehle den Geräten oft die notwendige Kompatibilität. Lediglich 27 Firmen hätten sich bislang auf eine Vorabversion geeinigt. Der finalisierte Standard lasse seit Januar auf sich warten und werde wahrscheinlich noch bis Anfang 2007 dauern. Damit können auch die versprochenen hohen Übertragungsgeschwindigkeiten nicht realisiert werden. Mit wachsenden Geschwindigkeiten würden die Standards ohnehin komplizierter: Zwar arbeite 802.11n mit einigen Vorgängern zusammen, mit anderen aber nicht. Auch untereinander vertrügen sie sich teilweise nicht. So sei nicht klar, wie die hohen Datenraten zustande kommen sollen.

Firmen wie Netgear, Belkin, D-Link, Buffalo oder Linksys haben bereits WLAN-Equipments auf Basis des Vorabstandards (Draft) auf den Markt gebracht. Ganz klar mit »Draft-N« gekennzeichnet, tragen sie die Unvollständigkeit schon im Namen, urteilt die Zeitschrift. Den vermeintlichen Fortschritt würden sich die Hersteller teuer bezahlen lassen: Bis zu 270 Euro würden für einen Draft-N-Access-Point fällig. Der Nutzen der Investition bleibe jedoch zweifelhaft, weil die Geräte aufgrund unterschiedlicher Chipsätze nicht zueinander kompatibel seien. Zum anderen könnten sich die Produkte auch als Investitionsruinen entpuppen: Keiner weiß heute, ob Draft-N-Geräte mit einem simplen Firmware-Update auf den finalen Standard zu bringen sind oder ob 802.11n Änderungen an der Hardware voraussetzt.

Brauchbare Notebooks gibt es ab 500 Euro

Typische Office-Anwendungen wie Textverarbeitung oder Internet-Recherche leisten auch vermeintlich leistungsschwache Notebooks quasi mit links. Das ist das Testergebnis der Computerzeitschrift PC Professionell. Wer lediglich eine “elektronische Schreibmaschine” sucht, werde bereits bei den Preisbrechern der Lebensmittel-Discounter ab 500 Euro fündig. Die Hersteller würden darauf setzen, dass viele Anwender hohe Rechenleistung und superschnelle Grafik gar nicht brauchen. Durch den Verzicht auf Highend-Ausstattung lasse sich eine Menge Geld sparen.

Abstriche muss man meist beim Gewicht machen: Bis zu 3,2 Kilo sind die günstigen Notebooks schwer, der leichteste 15-Zöller im Test wog immer noch 2,65 Kilo. Auch in Sachen Akkulaufzeit sind bei den Einsteigergeräten keine Rekorde zu erwarten: im Durchschnitt 2 Stunden und 44 Minuten. Aber für die Nutzung überwiegend im Büro oder daheim sollte dies kein Hindernis sein. Die Displays sind für Videofans oft zu langsam, für klassische Büroanwendungen dagegen völlig ausreichend. Allerdings sollte man vor der Anschaffung prüfen, ob der Bildschirm genug Kontrast und große Blickwinkel bietet.

Vergleichssieger wurden gleich zwei Geräte. Dem HP Compaq nx6125 (Preis 735 Euro) bescheinigten die Tester, es eigne sich bestens für Profis wie auch Heimanwender: Die Tastatur sei griffig und habe einen spürbaren Druckpunkt. Der Bildschirm sei gut lesbar und ohne Spiegelungen. Dazu seien über dreieinhalb Stunden Akkulaufzeit auch für längere Surfausflüge genügend. Das Dell Inspiron 1300 (Preis 630 Euro) war das leiseste Notebook im Test. Es überzeugte durch eine gute Kombination aus sinnvoller Ausstattung, zügigem Tempo, angenehmer Bedienung und langer Akkulaufzeit.

didacta Neuer Studiengang

Bremerhaven lehrt Change Management in KMU

An der Hochschule Bremerhaven startet zum Wintersemester 2006/07 der nach eigenen Angaben bundesweit erste Studiengang für Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Diese sind besonders stark vom Wandel der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betroffen. Das praxisnahe viersemestrige Masterstudium soll laut Hochschule Know-how vermitteln, das auf das Management von Veränderungsprozessen vorbereitet. Die Herausforderung Veränderungsfähigkeit und Veränderungskompetenz wird sich als roter Faden durch das gesamte Lehrangebot ziehen. Weiterlesen →

Zahlungsausfallrisiko im Internet geringer als vermutet

Das Zahlungsausfallrisiko im E-Commerce wird gemeinhin überschätzt. Zu diesem Ergebnis kommt der Pago-Report 2006, der »Trends im Kauf- und Zahlverhalten in den relevanten E-Commerce-Branchen im Jahr 2005« auf Basis von 50 Millionen realen Kaufvorgängen analysiert. Indiz dafür bildet die Chargeback-Quote, der Anteil zurück gebuchter Kreditkarten-Transaktionen nach Widerspruch des Karteninhabers. Dem liegt in aller Regel ein Betrugsversuch zugrunde. Weiterlesen →

In Osteuropa wächst Bedarf an Lifestyle-Produkten

Einen interessanten Trend sehen laut Pressetext Austria die ausgewiesenen Osteuropa-Experten von GFK Österreich in den Staaten Zentral- und Osteuropas (CEE): Ihrer Beobachtung nach nähert sich Osteuropa im Konsumverhalten rasant den Staaten Westeuropas. So jedenfalls der Tenor der Experten anlässlich der 5. Marktforschungskonferenz CEE von FESSEL-GfK. »Die erste Phase des Wohlstandskonsums nähert sich ihrem Ende. Nun kommt ein neuer individueller Lifestyle-Aspekt hinzu«, glaubt zum Beispiel Eike Wenzel, Chefredakteur des Horx Zukunftsinstituts. Weiterlesen →

Blackberry-Server ist besser als Exchange-Push

Blackberry werde sich auch in absehbarer Zukunft nicht mit Endgeräten für den Massenmarkt beschäftigen. “Wir wollen weiterhin perfekte Werkzeuge für Geschäftsleute und professionelle Endanwender bauen”, sagte der Erfinder der Blackberry-Smartphones, Mike Lazaridis, im PC Professionell-Interview. Endkunden, die nur hin und wieder unterwegs ihre E-Mails lesen wollten, seien nicht bereit, den Preis für die Qualität der Geräte und des Dienstes zu zahlen, begründete er seine Haltung.

Zudem bleibe der Blackberry, hergestellt von der kanadischen Firma RIM (Research in Motion), der Inbegriff des E-Mail-Handys. “Ich sehe im Moment keinen ernsthaften Gegenspieler. Kunden, die den Push-Dienst mit ihren Microsoft-Exchange-Servern nutzen wollen, werden ein böses Erwachen haben” kündigte Lazaridis an. “Ein Exchange-Server hat genug damit zu tun, Exchange-Server zu sein.” Wenn er noch Tausende von mobilen Clients mit verschlüsselten Mails versorgen müsse, sei die Hardware schnell am Limit. Demgegenüber seien die Blackberry Enterprise Server drei Jahre lang dahingehend weiterentwickelt, dass die Exchange-Maschinen so gut wie möglich entlastet würden. “Diese drei Jahre holen die anderen nicht so schnell auf.”

Backtrack testet Netzwerke auf Sicherheit

Eine neue kostenlose Software-Sammlung soll es möglich machen, Computer-Hacker mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Backtrack sei eine komfortable Linux-Distribution, die direkt von CD/DVD bootet. Mit den enthaltenen Anti-Hacker-Tools würde man zum “White Hacker” und könne so Windows- wie auch Linux-basierte Rechner, Server und Netzwerke auf deren Sicherheitsstatus analysieren, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell.

Mit sieben verschiedenen Security-Scannern kann das System beispielsweise nach offenen Ports abgetastet werden, die zu Einfallstoren für Hacker werden könnten. Auch der eigenen Firewall kann man so auf den Zahn fühlen. Auf Gefahren wie unsichere Systemdienste, Netzwerk-Freigaben oder fehlende Patches testen weitere in Backtrack enthaltene Tools. Die Sicherheit von Passwörtern lässt sich genau checken. Backtrack ist erhältlich bei Remote Exploit oder auf der PC Pro-DVD.

Die Backtrack-Suite sei ein hervorragendes Werkzeug zum Testen und Absichern eigener PCs und Netzwerke. Theoretisch sei es auch möglich, fremde Systeme auf Daten zu untersuchen. Dies ist allerdings streng verboten. Wer gegen unberechtigte Zugriffe geschützte Daten ausspäht, herunterlädt oder verändert, kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden.

Fotos im RAW-Format brauchen Highspeed-Speicher

Einfache und preiswerte Flash-Karten sollen für die meisten Hobby-Fotografen völlig ausreichen. Die Geschwindigkeit der Speicherkarten sei gut für klassische Urlaubsfotos geeignet. Selbst bei Aufnahmen von Serienbildern mit den derzeit gängigen und weit verbreiteten Digitalkameras mit 5-Megapixel-Sensor können die Datenmengen problemlos bewältigt werden, ergab ein Test der Computerzeitschrift PC Professionell. Eine Standard-CF-Karte koste bei Sandisk rund 30 Euro, für die Highspeed-Variante müsse man beim gleichen Hersteller fast doppelt so viel bezahlen.

Erst im Profibereich, wo Bilder häufig als Rohdaten aufgezeichnet werden, rentiert sich die Anschaffung einer circa 100 Euro teuren Highspeed-Karte. Ein Foto im RAW-Format kann je nach Auflösung Dateigrößen von bis zu 10 MByte erreichen. Wenn Profikameras dann sechs bis acht Bilder pro Sekunde schießen, kann der Speicher gar nicht schnell genug sein.

Ähnlich wie bei Hobby-Digicams gelte auch für PDAs oder Handys: Speicherkarten mit einer übertrieben hohen Übertragungsrate um 20 MByte/s sind im Alltag überflüssig. Um beispielsweise eine MP3-Datei mit 128 KBit/s abzuspielen, müsse die Flashkarte keine 20 MByte/s transportieren. Für störungsfreien Musikgenuss seien bereits 0,02 MByte/s ausreichend. Auf Highspeed verzichten könne auch Navigationssoftware für den PDA wie TomTom oder Destinator. Da die Landkarten oder Stadtpläne immer nur abschnittsweise geladen werden, erfordere das Einlesen kein hohes Übertragungstempo.

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