Ajax Write macht MS Word Konkurrenz

Mit kostenlosen Programmen könne man im Internet Textdokumente online schreiben, ohne ein Schreibprogramm auf dem Rechner installiert zu haben. Ebenso können online Grafiken bearbeitet werden. Dabei handele es sich um im Browser laufende Web-Applikationen, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell.

Möglich machen das die Online-Textverarbeitung Ajax Write sowie das Vektorgrafikprogramm Ajax Sketch.

Die Anwendungen seien äußerst umfangreich und würden ihren Konkurrenten Microsoft Word oder zum Beispiel Corel Draw sehr ähnlich sehen. Sie arbeiten jedoch plattformunabhängig. Ajax Write sei kompatibel zum DOC-Format, schreibt und öffnet aber auch TXT-, Open-Office- und RTF-Dokumente. Das Sichern als PDF sei ebenfalls möglich. Ajax Sketch beschränke sich auf das SVG-Format. Einzige Voraussetzung sei Firefox als Browser, da Ajax auf XUL (XML User Interface Language) basiert.

Mashups kombinieren Internet-Dienste

Vorhandene Dienste von Amazon, Google, Microsoft oder Yahoo lassen sich zu neuen Angeboten mischen, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell. Das Besondere sei, dass sich durch die neuen Web-2.0-Techniken wie AJAX, RSS oder Blogs solche Dienste einfach und fast von jedermann mixen lassen.

Mit den bereitgestellten Programmierschnittstellen (APIs, Application Programming Interface) ist Platzhirsch Google auch bei den Mashups wieder ganz vorne vertreten. Zahlreiche Dienste nutzen Google Maps: Vom einfachen Planen der Laufstrecke bis hin zur kompletten Kartographierung aller Handlungsorte der Fernsehserie 24. Auch Microsoft hat den Trend erkannt und mit Mix06 eine Veranstaltung zum Thema »Mix the next Web now« am Start. Einige Mashups verwenden auch Microsofts Virtual Earth. So bietet preview.local.live.com eine virtuelle Autofahrt durch San Francisco.

Eine Statistik auf dem Mashup-Portal programmableweb.com zeigt, dass fast die Hälfte aller Mashups einen Kartographiedienst wie Google Maps oder Microsoft Virtual Earth nutzen. Weitere zwölf Prozent nutzen einen Suchdienst, meist Google oder Yahoo, und auch Fotoservices wie Flickr sind beliebt. Bei Flickrscape können Nutzer einen Suchbegriff eingeben und sich von einer passenden Diashow berieseln lassen.

Schwierige Passwörter sind sicherer

Wirklich sichere Passwörter sollten aus zufälligen Zeichenkombinationen bestehen wie beispielsweise »1M@l&st_k8KuP«. Auch die Groß- und Kleinschreibung sollte beachtet werden, um Passwort-Crackern das Leben schwer zu machen, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell.

Angreifer arbeiten mit verschiedenen Methoden. Wenn das Passwort gänzlich unbekannt ist, wird häufig die Brute-Force-Attacke angewandt. Hierbei probiert ein entsprechendes Tool systematisch alle Kombinationen aus – von »a« bis »ZZZ« und auf Wunsch auch mit Ziffern sowie Sonderzeichen. Die Methode beansprucht zwar besonders viel Zeit, verspricht aber auch den größten Erfolg. Je länger das Passwort, desto länger dauert das Cracken. Außerdem sind Passwörter mit zusätzlichen Sonderzeichen und Ziffern schwerer zu knacken. Zum Vergleich: Ein vier Zeichen langes Passwort, das nur aus Kleinbuchstaben besteht, lässt 264 Möglichkeiten zu – also 456.976. Verwendet der Nutzer auch Großbuchstaben, so ergeben sich schon 524 Möglichkeiten – 7.311.616.

Damit man mehrere Passwörter handhaben kann, empfehle sich der Einsatz eines Passwort-Managers wie zum Beispiel Keepass Password Safe. Diese Tools archivieren alle Passwörter, wobei die Codes verschlüsselt in einer Liste abgelegt werden. Man müsse sich dann nur noch ein einziges Masterkennwort merken. Bei der Passwortabfrage setzen die Tools die Werte automatisch ein.

Windows 98, SE und Me werden disqualifiziert

Am 11. Juli 2006 wird Microsoft den Support für die alten Betriebssystemversionen Windows 98, Windows 98 SE und Windows Me endgültig einstellen. Ab diesem Zeitpunkt gibt es keinerlei Updates mehr – es werden also auch keine Sicherheitslücken mehr geschlossen, warnt unter anderem das Fachmagazin Internet Professionell.

Lediglich die Support-Datenbank stehe Nutzern der Betriebssysteme dann noch zur Verfügung. Microsoft empfehle den Umstieg auf eine aktuellere Version, etwa Windows XP. Angesichts des bevorstehenden Windows Vista sei das aber speziell für Unternehmen auch keine zukunftsträchtige Lösung, kritisiert Internet Professionell. Wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von Vista profitieren können, beschreibt MittelstandsBlog.DE. Unabhängig davon ist der Umstieg auch aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich, weil die Arbeit mit veralteten Betriebssystemen die Kreditwürdigkeit von Unternehmen schmälert.

Ursprünglich sollte der Support für Windows 98, – SE und – Me schon im Januar 2004 beendet werden. Allerdings protestierten damals viele Nutzer – mit Erfolg. Der Software-Gigant verlängerte die Unterstützung für die betagten Systeme.

Perfekte Websites brauchen umfangreiche Tests

Um eine Website auf Perfektion zu testen und zu gewährleisten, dass sie von allen Browsertypen gleich dargestellt wird, empfehle sich ein so genannter Cross-Browser-Check. Ein Test mit den beiden Platzhirschen Internet Explorer und Firefox reiche nicht aus. Daneben seien relativ viele Exoten weit verbreitet, schreibt das Fachmagazin Internet Professionell.

Selbst Firefox auf Linux-Basis stellt Seiten anders dar als Firefox auf Windows. Da niemand alle verschiedenen Browser auf dem Rechner installiert hat, bieten sich Online-Angebote für den Browser-Check an. Zum Prüfen wird dem jeweiligen System die gewünschte URL übergeben, dann wird die Datei in den verschiedenen Browser-Variationen geladen. Von jedem Browser wird danach ein Screenshot angefertigt, der dann online als Bild zur Verfügung gestellt wird. Diese Bilder können zur Qualitätssicherung herangezogen werden und zeigen, wie der jeweilige Browser das Web-Angebot interpretiert und darstellt.

Testsieger wurde Browsercam. Der Service, den es zum Preis ab 60 Dollar pro Monat gibt, überzeugte die Tester mit umfangreichen Funktionen. Die Anzahl der zur Verfügung gestellten Browser, Versionen und Betriebssysteme sei immens. Auch die Möglichkeiten der Anpassung und Strukturierung seien sehr hoch. Für interaktive Tests soll der Anwender den Zugriff per Remote-Software erhalten. Diese Kombination, zusammen mit der guten Verfügbarkeit, würden den Dienst zu einem runden Paket für das professionelle Umfeld machen.

Empfehlung kann unzumutbare Belästigung sein

Die Praxis vieler E-Commerce-Portale, den Kunden Möglichkeiten zur Weiterempfehlung bestimmter Produkte zu geben, kann wettbewerbswidrig sein. Wenn die Mail mit Werbung für andere Produkte gekoppelt ist, sei sie unzulässig. Das berichtet das Fachmagazin Internet Professionell unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgericht Nürnberg (Az. 3 U 1084/05). Weiterempfehlungen seien nur dann zulässig, wenn das jeweilige Produkt ausschließlich empfohlen wird.

Auslöser für den Rechtsstreit war die Klage von Verbraucherschützern. Sie monierten, dass das Versand-Unternehmen Quelle bei den Empfehlungen für ein einzelnes Produkt auch Werbung wie “Großer Sonderverkauf” angehängt hatte. Diese Reklame bekam jedoch nur der Empfänger der Mail zu sehen, für den Absender war sie unsichtbar. Die Richter folgten den Verbraucherschützern: Wenn eine ausdrückliche Einwilligung des Empfängers für solche Werbebotschaften fehlt, sei dies eine “unzumutbare Belästigung” und damit als Spam anzusehen.

Mittelstand braucht Entlastungsgesetz aus einem Guss

Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, hat sich zur Behandlung des Mittelstandsentlastungsgesetzes im Deutschen Bundestag geäußert: Das Gesetz sei ein erster, wichtiger Schritt zur Reduzierung bürokratischer Lasten für Unternehmen. Mit der Eindämmung des Beauftragten(un)wesens in Kleinstbetrieben und der Beschneidung der Statistikpflichten würden die richtigen Signale gesetzt. Allerdings könne der Mittelstand mit der erreichten Lösung nicht vollständig zufrieden sein: Weiterlesen →

FAZ sieht Stimmungsgipfel im Mittelstand

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) von heute schreibt: »Der Stimmungsaufschwung in den kleinen und mittleren Unternehmen scheint momentan keine Grenze zu kennen«. Das sei das Ergebnis des in Zusammenarbeit mit der KfW monatlich beim ifo-Institut in München in Auftrag gegebenen Mittelstandsbarometers für April. Der Vergleichswert des Vorjahres sei um 26,8 Zähler überschritten worden. Dies sei nicht nur der höchste Jahreszuwachs seit der Erhebung gesamtdeutscher Daten, auch das Klimaniveau finde keine Parallele in der jüngeren Vergangenheit. Der Indikator übersteige sogar den Spitzenwert des New-Economy-Booms (⇒ Wikipedia). Weiterlesen →

EU will Chancen auf öffentliche Aufträge verbessern

Die EU-Kommission fordert in einem neuen Vorschlag für eine EU-Richtlinie eine Stärkung der Rechte von Unternehmen, die bei der Vergabe eines öffentlichen Auftrags nicht berücksichtigt wurden. Die Unterzeichnung der Verträge nach der Erteilung des Zuschlags in einem Bieterverfahren soll erst nach zehn Tagen Wartefrist (Stillhaltefrist) erfolgen, während der die unterlegenen Unternehmen gegen das Vergabeverfahren Einspruch erheben können. Weiterlesen →

Anzeige
Rechenzentren 2014-Q1
Dieses E-Book können Sie kostenlos haben, wenn Sie einen unserer Newsletter abonnieren ;-)
 « 1 ... 1289 1290 1291 ... 1403 »