Microsoft will Vista-Preview kostenlos zum Download bieten

Sämtliche Versionen des XP-Nachfolgers sollen künftig auf einer einzelnen DVD zu finden zu sein. Je nach Produktschlüssel werde sich lediglich die gekaufte Version auf ein System aufspielen lassen, berichtet die Computerschrift PC Professionell in ihrer neuesten Ausgabe. Es sei zu befürchten, dass dies einer Einladung an Programmierer von Key-Generatoren gleich komme. Dann könnte mit einem anderen Zahlen- und Buchstaben-Code eine einfache Version zur umfassenderen “Ultimate”-Ausgabe aufgerüstet werden. Insgesamt werde Windows Vista in zwei Bereiche unterteilt – für private Nutzer und für Firmen:

Für den Heimanwender gibt es “Windows Vista Home Basic”, “Windows Vista Home Premium” sowie “Windows Vista Ultimate Edition”. Für Unternehmen soll es die Versionen “Windows Vista Business” und “Windows Vista Enterprise” geben. Zudem soll es für Europa spezielle Versionen ohne Media Player geben. Diese werden durch ein angehängtes “N” gekennzeichnet. Eine weiter Spezialvariante ist “Windows Vista Starter”.

Eine offizielle Vista-Preview für alle interessierten Nutzer will Microsoft ab Mai kostenlos zum Download anbieten.

Wer mit VoIP telefoniert, braucht eine Flatrate

Wer nur Mails schreibt, im Internet surft und ab und zu Musik herunterlädt, soll in der Regel mit dem kleinsten DSL-Tarif am günstigsten fahren. In den DSL-1000-Angeboten von Arcor und Strato seien ein GByte Freivolumen inklusive. Im direkten Vergleich würde der Komplettanschluss inklusive Telefon- und DSL-Grundgebühr etwa 30 Euro im Monat kosten. Wer aber über das Internet telefoniert, komme um eine Flatrate nicht herum, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell:

Etwa 1,2 MByte an Daten verursacht ein VoIP-Telefonat pro Minute. Vor allem wegen des gleichzeitig höheren Upstreams lohnt sich dann ein DSL-Zugang mit 2 MBit/s: So bietet die Leitung genug Platz für Downloads und gleichzeitige Telefonate. Auch für sogenannte Poweruser rechnet sich ein schneller DSL-6000-Zugang oder gar ADSL2+ mit 16 MBit/s nur dann, wenn häufig mehrere Online-Aktivitäten gleichzeitig laufen: Videotelefonie, Spiele und umfangreiche Downloads. Teilen sich größere Familien oder Wohngemeinschaften die Kosten, wird es für den Einzelnen unterm Strich sehr günstig: Für 15 Euro, die jeder Bewohner einer 3er-WG zur Arcor-Doppelflat für knapp 45 Euro beitragen muss, bekommt man sonst kaum einen normalen Telefonanschluss. Vieltelefonierer buchen am besten eine Doppelflatrate – also einen Pauschaltarif für DSL und für Telefonverbindungen ins Festnetz. Für durchschnittlich 10 Euro mehr als bei einer reinen Datenflatrate hat man die Telefonkosten besser im Griff.

GfK-Studie zählt über 27 Millionen Online-Käufer

Das zur GfK Gruppe (Gesellschaft für Konsumforschung) gehörende Unternehmen Enigma GfK hat soeben die Ergebnisse seiner Marktstudie „Online Shopping Survey 2006“ veröffentlicht. Danach ist die Zahl der „eShopper“ im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 26,9 Millionen Personen gestiegen. Bereits die Hälfte der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren informiert sich vor dem Kauf von Produkten im Internet – vor allem bei langlebigen Gebrauchsgütern und Mobilfunkverträgen. Für drei von vier Personen, die das Web im letzten Jahr zur Recherche nutzten, ist ein Preisvergleich der Grund (Preise vergleichen: 76 Prozent, Produktinformationen: 72 Prozent, Händler suchen: 63 Prozent, Testberichte lesen: 62 Prozent, Produkte vergleichen: 62 Prozent). 90 Prozent der Verbraucher surfen auf Google, bevor sie einkaufen. Ein Drittel nutzt die klassischen Preis- und Produktvergleichswebseiten wie guenstiger.de, billiger.de und preisvergleich.de. +++

Berater-Verein startet ‘Du bist deutscher Mittelstand’

Auf den ersten Blick riecht die Initiative „Du bist deutscher Mittelstand“ des Bundesverbands Deutscher Mittelstandsberater e.V. (BVDM) nach einer Trittbrettaktion, die sich an die Kampagne „Du bist Deutschland“ anhängt. Beim Besuch der Homepage der Initiative ist man allerdings durchaus angenehm überrascht. Keine schrillen Töne, dafür die lobenswerte Idee, die wirtschaftlichen Leistungen des deutschen Mittelstandes deutlicher herauszustellen und beim allzu oft fragmentiert agierenden Mittelstand endlich ein Wir-Gefühl zu schaffen. +++

Kleine Unternehmen im Osten kooperieren mit Unis

Welche Strategien nutzen erfolgreiche KMU in den Neuen Bundesländern? Dieser Frage haben sich die Soziologen um Prof. Dr. Rudi Schmidt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Instituts für praxisorientierte Sozialforschung & Beratung gewidmet. Sie befragten mehrere Hundert Unternehmen in Ostdeutschland und erarbeiteten die Studie “Innovation durch Kooperation und Fachkräfteentwicklung, Strategien zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der ostdeutschen KMU”. Die Studie nennt drei Kernstrategien: +++

Google antwortet erneut mit persönlicher Mail

Diesmal ging es nicht wie am 14. Februar 2006 um die Aufnahme einer meiner Websites in die Schatzkammern der populärsten Suchmaschine der Welt, sondern um die Weigerung seitens Google, mich als Publisher für Adsense-Anzeigen zuzulassen. Damit andere vom Pech verfolgte Webmaster Hoffnung schöpfen und von meiner Erfahrung lernen können, fasse ich den Vorgang kurz zusammen. Nach der Anmeldung meines privaten Blogs, den ich damals noch bei Blogger.Com pflegte, erhielt ich am 21. Februar zunächst eine frustrierende Antwort:

… Bei der Überprüfung Ihrer Bewerbung haben unsere Experten festgestellt, dass sie die Kriterien für unser Programm nicht erfüllt. Aus diesem Grund können wir Sie nicht in unser Programm aufnehmen.

Wir haben bestimmte Richtlinien festgelegt, die nach unserer Auffassung dazu beitragen, die Effektivität von Google-Anzeigen zu gewährleisten, und zwar sowohl für unsere Website-Publisher als auch für unsere Inserenten. Wir prüfen alle Publisher und behalten uns das Recht vor, Bewerbungen abzulehnen …

Einen Monat später versuchte ich es mit einer größeren Website, für die ich jedoch am 11. März ebenfalls eine Absage erhielt. Da es im Januar zu einem technischen Maleur auf einer anderen Website von mir gekommen ist und im Dezember vergangenen Jahres eine benachbarte Firma mit der gleichen Geschäftsadresse aus dem Adsense-Programm ausgeschlossen wurde, vermutete ich einen unglücklichen Zusammenhang und schrieb an Google: +++

Die Preisträger der Mittelstandsförderung stehen fest

Sage und schreibe 45.000 Unternehmen und Handwerksbetriebe haben sich seit Juli 2005 bis Ende Januar 2006 auf der Website Mittelstandsförderung 2005 über die Initiative “Arbeiten wie die Besten” informiert. Von 2400 Bewerbern wurden 700 für eine Förderung ausgewählt. Diese Zahlen sollen die des Vorjahres übertroffen haben und zeigen “den großen Bedarf an Unterstützung, den kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung moderner IT-Werkzeuge und der Nutzung professioneller Dienstleistungen haben”, betont Gastgeber Peter Dewald, Geschäftsführer der Sage Software und Hauptinitiator der Mittelstandsförderung. +++

Mangelhafte IT-Sicherheit verteuert Kredite

Mitte Februar hat das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Banken- und Kapitaladäquanzrichtlinie nach Basel II beschlossen. Diese werten die IT-Sicherheit als Bestandteil der zu berücksichtigenden operationalen Risiken eines Kreditnehmers. In der Praxis bedeutet das, dass ab 1. Januar 2007 mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen im IT-Bereich (z. B. veralteter Virenschutz, mangelhafte Rechteverwaltung) als Risiken betrachtet werden und das Rating verschlechtern. Das wiederum führt zu erhöhten Kosten für Kredite, eventuell sogar zum Verlust der Kreditwürdigkeit. KMU-Kredite unter 1 Million Euro sollen zwar geringeren Anforderungen unterliegen und von den Banken einem Retail-Portfolio zugeschlagen werden. Das ist aber kein Muss. Sicher werden Banken mangelhafte IT-Strukturen auch bei KMU negativ bewerten. +++

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Kommunikation 2013-Q4
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