Energieverbrauch des neuen Centrino deutlich höher

Intels Centrino-Paket hat deutlich an Leistung zugelegt, allerdings bleiben  Markenname und Logo unverändert. Notebook-Käufer finden daher nur nach  intensivem Studium der technischen Details die Unterschiede heraus, berichtet  die Computerzeitschrift PC Professionell. Bisher wurde  die neue Plattform unter dem Codename “Sonoma” geführt, der Front-Side-Bus  glänzt statt mit 400 MHz jetzt mit 533 MHz Takt. Damit einher gehen krumme  Prozessor-Taktzahlen wie die 2,13 GHz der aktuellen Spitzen-CPU, die Intel  allerdings hinter den bekannten Codes wie Pentium M 770  versteckt. Gleichzeitig setzt Sonoma auch auf DDR2-Arbeitsspeicher mit bis  zu 533 MHz. Ordentlich Dampf machen soll auch der von Desktop-PCs bekannte  PCI-Express-Bus für Grafikchips. ATI und Nvidia haben bereits entsprechende  Chips im Angebot. ATIs Mobility Radeon X600 schneidet in ersten Tests  auch hervorragend ab. Der Nachteil der Leistungssteigerung: Die neue  Plattform ist energiehungriger als der Vorgänger. Zwar versucht Intel, die  Energieaufnahme so gering wie möglich zu halten. Durch höhere Taktfrequenzen  und vor allem schnelle Grafikchips dürfte die Akkulaufzeit aber um bis zu 15  Prozent sinken Quelle PC Professionell 3/2005)

Schon 10 Mio. Downloads von Firefox 1.0

Der alternative  Browser Mozilla Firefox gewinnt immer mehr Marktanteile, allein in den ersten  fünf Wochen nach Veröffentlichung der Version 1.0 wurden für  die kostenlose Software über zehn Millionen Downloads gezählt. Das Geheimnis des Erfolgs: Gegenüber dem Internet Explorer bietet Firefox viele nützliche Erweiterungen und ist zudem deutlich sicherer, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Daher empfehlen ihn  auch offizielle Behörden wie das Bundesamt für Sicherheit in  der Informationstechnik (BSI) oder das US-Ministerium  für Heimatschutz. Zum Komfort bei Firefox gehört neben  Download-Manager und Pop-up-Blocker auch das Tabbed Browsing; dabei können  mehrere Fenster mittels Registerkarten unter einer Oberfläche zum Surfen  genutzt werden. Zu den Besonderheiten gehören ´dynamische Lesezeichen´:  Werden auf Websites Nachrichten im RSS-Format angeboten, erscheint  ein kleines orangefarbenes Symbol. Damit lassen sich die  News unkompliziert abonnieren und jederzeit abrufen. Um Firefox stets  auch unterwegs nutzen zu können, bietet sich die Nutzung von einem USB-Stick  an. Verzicht auf Installation, geringer Speicherbedarf und  wenig Schreibzugriffe prädestinieren den Firefox Portable dafür. Es gibt  bereits eine englischsprachige auf 9 MB abgespeckte Version zum Download,  weitere Sprachen sollen in Kürze folgen (Quelle: PC Professionell, 03/2005).

WLAN am Hotspot ist oft überteuert

Die  Kosten für den drahtlosen Internetzugang sind sehr unterschiedlich, im  Extremfall kann der kurze Zugriff auf die E-Mails unterwegs bis zu 9,50 Euro  kosten. Viele Provider von Hotspots verkaufen immer noch Zeitkontingente von ein oder zwei Stunden Minimum. Einmal angebrochen  laufen sie gnadenlos ab. Sinnvoller und meist auch günstiger ist es, wenn  sich ein vorhandener Account bei einem Internet-Provider auch am Hotspot  nutzen lässt, zumal dann auch die Abrechnungseinheiten kürzer ausfallen. Das  ist das Ergebnis einer umfangreichen Untersuchung der  Computerzeitschrift PC Professionell zum Thema  WLAN. Anbieter wie AOL, T-Online oder die  Mobilfunk-Gesellschaften bieten ihren Kunden die Möglichkeit, sich über  bestehende Internet-Accounts an geeigneten WLAN-Hotspots anzumelden. AOL  beispielsweise kooperiert mit rund 180 Cafés und Szene-Kneipen. An den dort  installierten Hotspots kann man sich jedoch ausschließlich per  AOL-Clientsoftware und mit AOL-Nutzerkennung anmelden. Das ist für Nutzer  eine äußerst günstige Lösung. Bei 1&1 sind in allen  Internet-Tarifen 10 Stunden pro Monat an 1&1-Hotspots enthalten. Jede  weitere Minute kostet dann 16 Cent. In diesem Fall sind auch die  Abrechnungsverfahren übersichtlich und einfach, denn die Kosten werden auf  dem gewohnten Weg vom Konto eingezogen. Sonst wird ganz verschieden  abgerechnet: Rubbelkarte (»Voucher«) am Tresen kaufen, Eingabe  einer Kreditkartennummer oder Anforderung der Zugangsdaten per SMS mit  anschließender Bezahlung per Mobilfunk stehen meist zur Auswahl (Quelle: PC Professionell, 03/2005).

Handy-Virus kommt per Bluetooth

Sicherheitsexperten warnen vor einem Handy-Virus, der sich derzeit via Bluetooth verbreitet. Der Quellcode für den Schädling ist frei im Internet verfügbar, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Der Virus in den Versionen Cabir.I / J / K sowie L gehört zur Cabir-Familie und befällt Geräte, die auf dem Betriebssystem Symbian-OS basieren. Hierzu zählen unter anderem die Nokia-Modelle 6600, 3650, Communicator 9210 und N-Gage, auch Sony Ericssons P800/900-Modelle sind gefährdet. Zwar zerstört die Cabir-Familie keine Daten, doch infizierte Mobilgeräte scannen per Bluetooth permanent nach weiteren Opfern und blockieren andere Bluetooth- Verbindungen. Die Akku-Laufzeit verkürzt sich dadurch extrem. Die Infektion selbst bemerken Anwender nicht. Da der Quellcode offen liegt, befürchten Experten, dass bald eine neue Viren-Generation für Mobiltelefone mit deutlich größerem Schadenspotenzial auftauchen könnte. So könnten unbemerkt vom Nutzer Daten verschickt oder automatisch teure Telefonnummern angewählt werden Quelle PC Professionell, 3/2005).   

Mini-PC verbaut Pentium-4-mobile

XC Cube EY855, der neue Mini-PC aus dem Hause Aopen ist der erste Desktop-PC mit integrierter Pentium-M-Technologie. Das Gerät ist ultraleise und verbraucht zudem nur sehr wenig Strom. Durch seine aufgeräumte Schlichtheit wirkt das kleine, handliche Aluminiumgehäuse sehr elegant. Der Barebone bietet für maximal 2048 MByte RAM, eine AGP-Grafikkarte und eine PCI-Erweiterungskarte Platz. Als Onboard-Grafik dient Intels integrierte Extreme Grafiks 2. Mit einer schnellen 3D-Grafikkarte reicht die Leistung für Spiele zwar aus; Glanzwerte werden aber nicht erreicht. Der Aopen XC EY855 nutzt das volle Potenzial des Pentium-M und verpackt diese Leistung in einem kompakten Gehäuse mit stilsicherem Look (Quelle: PC Direkt 04/2005, Seite 17).

 

319 €, Aopen, (018 05) 55 91 91,  www.aopencom.de

Gute Bildbearbeitungen gibt es schon ab 100 €

Bildbearbeitungsprogramme, die nicht mehr als 100 Euro kosten, können ein  komplettes Fotostudio ersetzen. Digitalfotos lassen sich so optimieren und  mit
erstaunlichen Effekten versehen, das ist das Ergebnis eines umfangreichen Tests der Computerzeitschrift PC Professionell. Testsieger wurde dabei – aus dem gleichen Haus wie die teure  Profi-Software  Photoshop CS -  Adobe Photoshop Elements 3.0. Das Urteil: „Erstmals dringt ein  Einsteigerprogramm in die Sphären der etablierten Bildbearbeitung ein.“

Die Bildbearbeitung überzeugte  nicht nur durch gute Performance und exzellente Retuschefunktionen, es war zugleich auch das bedienerfreundlichste Programm im Test und sei damit  Einsteigern und erfahrenen Anwendern gleichermaßen zu empfehlen. Die Plätze  zwei und drei belegten Photo Impact 10 (Ulead) sowie Paint ShopPro 9  (Corel) (Quelle: PC Professionell 3/2005).

Neues Generation von Centrinos hat FSB 533

Intels hat jetzt die Centrino-Technologie um neue Komponenten erweitert. Das bisher unter dem Kodenamen Sonoma laufende Komplettpaket umfasst einen neuen Chipsatz (Intel i915, Alviso) mit einem von 400 auf 533 MHz gesteigerten FSB, neue Pentium-M-CPUs mit 533 MHz FSB sowie den neuen WLAN-Chip Intel Pro/Wireless 2915 ABG. Außerdem ermöglicht der Alviso den Einsatz von PCI-Express-Grafikchips und von DDR2-RAM. Der im Chipsatz des i915GM integrierte Graphics Media Accelerator 900 greift wie sein Vorgänger, der Intel Extreme Graphics 2, auf den RAM zurück, ist aber deutlich schneller. Auch das so genannte Intel High Definition Audio ist neu, das jetzt die Klangwiedergabe in 7.1-Dolby-Digital-Qualität erlaubt. Trotz der neuen Leistungsmerkmale soll jedoch die hohe Akkulaufzeit der Vorgänger erhalten bleiben (Quelle: PC Direkt, 04/2005, Seite 18).

Intel, www.intel.com

Keine Personal Firewall ist wirklich sicher

Personal Firewalls wie Zonealarm bieten kaum Schutz gegen unerwünschte Verbindungen von Programmen ins Internet. Dabei spielt es keine Rolle,
ob es sich um kostenlose oder kommerzielle Firewalls handelt. Sie können alle mit wenigen Tricks ausgehebelt werden, berichtet die  Computerzeitschrift PC Professionell unter Berufung auf Tests des Chaos Computer Club.

Mit wenigen Code-Zeilen, die frei verfügbar sind, lassensich unbemerkt ausgehende Internetverbindungen herstellen. Der Code nutzt dabei das Programm, das auf jeden Fall ins WWW darf: der Webbrowser. Darüber können ohne Wissen des Nutzers Daten verschickt werden, im Extremfall kann von  außen auch die Kontrolle über den
PC übernommen werden. Im Versuch konnte dabei der Internet Explorer genauso manipuliert werden wie der alternative und vermeintlich sichere Mozilla Firefox.
Kein einziger Hersteller von Firewalls – weder Kerio, Zone Alarm, Outpost, Sygate, Symantec, Tiny und Norman – widerstand den Attacken (Quelle: PC Professional, 4/2005).

Umfrage zeigt Probleme mit Servicepack 2

Die meisten Probleme bereitet das Service-Pack 2 (SP 2) für Windows XP im Zusammenspiel mit Zusatztools, speziell die Speicherschutztechniken vertragen sich nicht mit allen Anwendungs-Programmen. Das ist das  Ergebnis einer großen Online-Umfrage, die die Computerzeitschrift PC Professionell ein halbes Jahr nach Erscheinen des SP2 durchgeführt hat. Fast schon harmlos mutet da der Umstand an, dass sich Installationen des Service-Pack auf einigen Laptops nicht im Akkubetrieb durchführen lassen – egal wie der Ladestand ist.

Außerdem führen konservativere Voreinstellungen,  etwa die automatisch eingeschaltete Windows-Firewall,  dazu, dass so manches Programm nicht mehr wie gewohnt funktioniert. Doch für diese Probleme gibt es inzwischen Patches und Updates der Hersteller,  die unbedingt eingespielt werden sollten. So können Anwender von den verbesserten Sicherheitsfunktionen und den Komfortfeatures profitieren, ohne Programmabstürze oder Systemkonflikte riskieren zu müssen. Für viele einzelne Programme hat die Redaktion Tipps und Tricks zusammengetragen – von A wie AOL-Toolbar bis Z wie Zone Alarm.

Nicht bestätigt haben sich dagegen Beobachtungen über spürbare Leistungseinbußen, die rund ein Viertel der PC-Professionell-Leser beklagte. Im Labortest stellte sich heraus: Der Performance-Einbruch liegt nicht am Service-Pack. Drei verschiedene Rechner wurden mit einer alltäglichen Arbeitssituation (Bildbearbeitung, Video, Office) getestet – zunächst ohne, danach
mit SP2. Die Messergebnisse der Geschwindigkeit waren weitgehend identisch (Quelle: PC Professionell 3/2005).

AMD bringt schnellen 64-Bit-Mobilprozessor

AMD sieht gegenüber Intel im mobilen Bereich immer noch kein Land. Gerade einmal 9 Prozent aller verkauften Notebooks sollen mit AMD-CPU bestückt sein. Das könnte sich durch der neuen 64-Bit-Prozessor Turion 64 ändern. AMD nannte keine technischen Daten zu Turion, gab aber an, dass die CPU für leichte, flache Notebooks konzipiert sei, auf AMDs 64-Bit-Technologie fuße und eine längere Akkulaufzeit ermögliche. Die CPU wird wahrscheinlich in 90-nm-Technologie hergestellt und soll eine dem Pentium M vergleichbare thermische Verlustleistung (Intel Pentium M: 21 Watt, AMD Athlon 64: bis 62 Watt) haben. Die Athlon-64-Mobile- und Sempron-Mobile-Familien werden weiterhin für Desktop-Replacement- und Budget-Notebooks zur Verfügung stehen (Quelle: PC Direkt, 04/2005, Seite 18). AMD, www.amd.com/de-de

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