Für potenzielle Käufer von Westentaschen- Computern stellt sich die Frage: Womit sind sie besser bedient – mit einem Pocket PC oder einem Palm? Für Anwendungen wie Navigation, mobile Musik- und Video-Wiedergabe ist Windows Mobile auf aktueller PDA-Hardware laut so PC Professionell klar im Vorteil.
PC-Anwender, die mit Windows arbeiten und ihren Alltag mit Outlook, Word und Excel organisieren, sind deshalb mit einem Pocket PC besser beraten. Die neuen Palm-Geräte kommen bei Windows-Anwendern in erster Linie dann in Betracht, wenn diese bereits langjährige Palm-OS-Nutzer sind. Eindeutig zu Palm-OS-Geräten greifen sollten Apple-Anwender, die mit Mac OS X arbeiten – ins Macintosh-System mit seinen Komponenten wie iSync oder der Bluetooth- Anbindung ist die Unterstützung von Palm-PDAs ab Werk eingebaut. Pocket PCs lassen sich auf Macs dagegen nur mit kostenpflichtiger Zusatz-Software verwenden.
Im Test überzeugte Pocket Loox 720 von Fujitsu Siemens (580 Euro) – angesichts der überragenden Ausstattung „ein echter Geheimtipp“, so das Urteil. Bei den Palm-Geräten setzte sich der Tungsten T5 (420 Euro) durch. Das Ergebnis: Wer einen Komfort- Organizer mit reichhaltiger Multimedia-Zusatzausstattung sucht, bekommt hier ein gutes Gerät zu einem akzeptablen Preis (Quelle: PC Professionell 3/2005).