EU-Kommission will einfachere Mehrwertsteuergesetze

Wie der Pressedienst der EU-Kommission mitteilt, will die Kommission den Steuerbetrug in Europa eindämmen. Der jährliche volkswirtschaftlichen Schaden wird auf derzeit rund 250 Milliarden Euro veranschlagt. Kernpunkt des Vorschlages ist die bessere Zusammenarbeit der Behörden in den Mitgliedsstaaten durch ein ständiges Forum und standardisierte Datenbanken mit europaweitem Zugriff. Auch sollen die Erklärungspflichten für diejenigen Unternehmen, die offen mit Finanzverwaltungen zusammen arbeiten, verringert werden. Mit Drittländern werden gemeinschaftliche Regelungen angestrebt, die die derzeitigen bilateralen Abkommen mit einzelnen Mitgliedsstaaten ersetzen könnten. Weiterlesen →

Mittelstand ist bereit in IT-Sicherheit zu investieren

Wie die Computerwoche in einem Online-Beitrag meldet, rechnet die Mehrheit der deutschen Mittelständler mit steigenden Ausgaben für IT-Sicherheit. Das habe die Studie »IT-Sicherheit im Mittelstand – Status Quo und Trends in Deutschland 2006« des Marktforschungsunternehmens IDC ergeben. Für die Studie wurden  IT-Leiter, Systemadministratoren und IT-Sicherheitsverantwortliche in rund 200 Unternehmen mit unter 500 Mitarbeitern, aber mindestens 50 PC-Arbeitsplätzen befragt. Weiterlesen →

Steuerfreie Rücklage für den Mittelstand geplant

Wie die Financial Times Deutschland (FTD) unter Berufung auf Regierungskreise wissen will, plane Bundesfinanzminister Peer Steinbrück eine steuerfreie Rücklage für Mittelständler. Diese sollen bis zu 100.000 Euro steuerfrei einbringen können, wenn dieser Betrag später für Investitionen verwendet wird. Steinbrück wolle damit Personenunternehmen einen Ausgleich für die geplante Halbierung des  Körperschaftsteuersatzes von 25 Prozent auf 12,5 Prozent bieten. 85 Prozent aller Unternehmen sind Personengesellschaften und werden mit bis zu 42 Prozent Einkommenssteuer belastet. Weiterlesen →

EU reduziert die Bürokratie für KMU

In einem langen persönlichen Statement nimmt EU-Kommissar Günter Verheugen im Hamburger Abendblatt zur Bedeutung der KMU für die europäische Wirtschaft Stellung. Sein Credo ist eindeutig: Die 23 Millionen KMU in der EU sind die eigentliche Jobmaschine.

KMU werden von Überregulierungen härter betroffen als Großunternehmen, so Verheugen. Deshalb wolle man die Bürokratiekosten für KMU um 25 Prozent senken. Die Kommission prüfe alle geplanten EU-Vorschriften auf KMU-Freundlichkeit. Außerdem habe man bereits 70 Gesetzesvorschläge zurückgezogen und aufwendige Zollvorschriften und Formulare gestrafft. In den nächsten drei Jahren sollen weitere 1400 Vorschriften vereinfacht werden. Weiterlesen →

Die Zeit für Origami-PCs ist noch nicht reif

Der Software-Gigant Microsoft hatte kürzlich angekündigt, ultramobile Kleinst-PCs unter dem Codenamen ´Origami´ auf den Markt bringen zu wollen.

“Ein Origami-Gerät, wie von Microsoft angekündigt, werden Sie von uns nicht so schnell sehen. Wir sind seit längerem mit dem Microsoft-Konzept hinter diesen Ultra-Mini-PCs vertraut und haben in den Labors auch schon damit gespielt. Die Zeit ist dafür noch nicht reif”,

äußerte sich Ted Clark, Chef der HP-Notebooksparte, in einem Interview mit der Computerzeitschrift PC Professionell.

Zudem ließen sich die Rechner-Winzlinge nur im Endkundenmarkt erfolgreich verkaufen, etwa als Navigationsgerät oder Spielekonsole. Dafür seien sie aber noch viel zu teuer und nicht schnell genug. “Völlig daneben” sei der Versuch, die Geräte an Ärzte oder Immobilienmakler zu verkaufen.

Magazin hat MS-Office 7 Beta 2 auf CD

Mit dem neuen Office 2007 verabschiedet sich Microsoft von den bisher bekannten Menüs und Symbolleisten. Stattdessen sollen beispielsweise in der Textverarbeitung Word Formatierungen direkt an der Cursor-Position möglich sein. Dies erlaubt eine neue Mini-Symbolleiste, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell.

Das Bedienelement wird eingeblendet, wenn der User ein Wort oder einen Absatz per Doppelklick markiert. Die Schaltflächenbox liefert dann Formatierungen wie Schriftart, Stile, Absatzausrichtung oder Aufzählungen in Klickweite. Solange sich der Mauszeiger über der Mini-Symbolleiste befindet, bleibt sie sichtbar, bewegt der User die Maus an eine andere Stelle auf dem Display, verschwindet die Leiste.

Erhalten bleiben in Word 2007 dagegen die häufig verwendeten Keyboard-Shortcuts aus der Vorversion. Das Speichern etwa klappt weiterhin per [Strg] + [S], das Kursivsetzen mit [Strg] + [Umschalt] + [K].

Künftig wird es in Word auch möglich sein, Dateien als PDF zu speichern. Der Export geschieht mit dem schlichten Befehl ´Speichern unter´ im Office-Menü. PDF wird als Dateityp ausgewählt und auf Wunsch lassen sich unter Optionen weitere Einstellungen des PDF-Files wie das automatische Generieren von Lesezeichen oder so genannte PDF-Tags vornehmen.

PC Professionell-Leser können schon jetzt die deutsche Beta 2 der Office-Suite ausgiebig auf dem eigenen PC einsetzen und testen. Auf Heft-CD/DVD wird das Paket der Software mitgeliefert, die bis zum 1.2.2007 läuft.

Neue Festplatten booten Windows schneller

Moderne Festplatten bestehen künftig aus zwei Teilen: einem gewöhnlichen magnetisch-mechanischen Teil sowie einem bis zu einem Gigabyte großen Flash-Speicher. Dieser diene als schneller Datenpuffer und soll vor allem vom Betriebssystem häufig benötigte Dateien zwischenspeichern, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Während der Flash-Speicher ausgelesen und beschrieben wird, würden die althergebrachten Magnetscheiben in Ruhestellung bleiben. Sie sollen erst dann anspringen, wenn der Cache gefüllt ist.

Dies bringt neben einem deutlich niedrigeren Geräuschpegel auch eine längere Lebensdauer. Bei dem getesteten Prototypen eines 2,5-Zoll-Hybrid-Laufwerks von Samsung wurde auch weniger Energie verbraucht – bis zu neun Prozent gegenüber herkömmlichen Festplatten. Zusätzlich sinken auch die Zugriffszeiten: Die Daten können schneller gelesen oder geschrieben werden.

Mit Windows Vista soll sich zudem auch die Boot-Zeit des Systems verkürzen, wenn der Flash-Speicher die entsprechenden Startdateien enthält. Bislang kommt jedoch noch keines der derzeit verfügbaren Betriebssysteme mit dieser Art des Bootens zurecht.

Bürokratieabbaugesetz muss verbessert werden

Die Kompetenzen des Normenkontrollrats zum Bürokratieabbau müssten ausgeweitet werden, um effektiv arbeiten zu können, mahnt Markus Guhl, Bundesgeschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Wirtschaftlicher Mittelstand (AWM), anlässlich der Ausschussanhörung des Deutschen Bundestags. »Der Normenkontrollrat braucht die Möglichkeit, sämtliche Gesetzesvorhaben von Bundesregierung und Bundestag in seinen bürokratischen Auswirkungen zu bewerten«, fordert Guhl. »Der von der Bundesregierung geplante Maulkorb, etwa im Bereich des Arbeitsrechts, verhindert eine echte Auseinandersetzung bezüglich der bürokratischen Folgekosten von jedwedem politischen Handeln«. Weiterlesen →

Das gute Konsumklima regt zum Kaufen an

Im Monat Mai hat sich die Konsumstimmung der deutschen Verbraucher erneut erheblich verbessert. Das ist das Ergebnis der gestern vorgestellten Konsumklimastudie für Mai 2006 des GfK-Instituts. Die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung sind so hoch wie letztmals vor fünf Jahren. Der Indikator für die Anschaffungsneigung ist höher als je zuvor. Auch die Erwartungen an die persönliche Einkommensentwicklung sind etwas gestiegen, allerdings nur in den alten Bundesländern. Die insgesamt gute Entwicklung der Einzelindikatoren wirkte sich auch positiv auf das Konsumklima aus: Nach 5,8 Punkten im Mai prognostiziert der Gesamtindikator für Juni einen Wert von 6,8 Punkten. Weiterlesen →

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