3D-Browser sind zum Surfen nicht geeignet

Aktuelle 3D-Browser wie Sphere-XPlorer oder uBrowser sollen ein Surferlebnis in der dritten Dimension versprechen. Doch noch bleibe das Erlebte meist Spielerei, ergab ein Test der Computerschrift PC Professionell. uBrowser projiziert beispielsweise eine Webseite auf eine Ebene, die der User beliebig drehen, kippen oder verschieben könne. Etwas unübersichtlich werde es, wenn auf einen Würfel, eine Kugel oder eine wehende Flagge projiziert wird.

Der japanische Space Browser hingegen stellt Verknüpfungen zwischen Webseiten als dreidimensionales Modell dar. Die Demo eines Weinhändlers zeigt seine angebotenen Tropfen sortiert in einer 3Dmatrix an. Werden alle Seiten vorab in den Speicher geladen, kann ein leistungsfähiges Kiosksystem aufgebaut werden. Space Browser basiert auf dem Internet Explorer und läuft unter Windows 2000 und XP. Erhältlich ist er bereits für japanische Großkunden – für rund 20.000 Euro zusammen mit einem Content-Management-System.

Das Fazit der PC Professionell: “Alle vorgestellten Programmen sind interessante Ansätze, gekonnt und optisch ansprechend umgesetzt. Auf Dauer macht das Surfen mit Firefox & Co. aber mehr Spaß.” Mit dem Voranschreiten der Technik, dreidimensionalen Eingabegeräten und hohen Bildschirmdiagonalen könnten 3D-Browser jedoch irgendwann auch Einzug ins Wohnzimmer halten.

GPS von Garmin navigiert am besten

Für die Navigation im Auto, auf dem Fahrrad oder auch zu Fuß seien so genannte PNDs (Personal Navigation Devices) bestens geeignet. Diese Geräte vereinen die Hardware samt GPS-Empfänger mit vorinstallierter Software und Kartenmaterial in einem kompakten Gehäuse. Einer der kleinsten und mit 150 Gramm derzeit verfügbaren leichtesten Vertreter, das Nüvi von Garmin, wurde im Test der Computerzeitschrift PC Professionell als das leistungsstärkste Gerät bewertet.

Die Navigation mit Handys und PDAs hingegen erweist sich als komplizierter: So hat ein Handy ein kleineres Display und auch die Eingabe des Fahrtziels gestaltet sich schwieriger. Die leistungsfähigen Pocket-PCs haben diese Probleme nicht, dafür ist die Inbetriebnahme des GPS-Empfängers kompliziert und für Laien nicht empfehlenswert.

Der Testsieger überzeuge hingegen auch bei den Karten: Im Nüvi 350 zum Preis von 700 Euro befinde sich im internen Speicher bereits das Material von 20 Ländern Westeuropas. Die Steuerung erfolge über ein berührungssensitives Display. Obwohl die Oberfläche aufgeräumt und fast schon minimalistisch aussieht, sei die Bedienung mit allen denkbaren Zieleingabevarianten sehr intuitiv. Das Besondere sei, dass die Richtungsansage mit einer Text-to-Speech-Engine vorgelesen wird. Anweisungen wie »Biegen Sie in 230 Metern rechts in die Dachauer Straße Richtung Karlsfeld ab« seien kaum von denen eines echten Beifahrers zu unterscheiden.

Potente Produkte sind für Spin-off geeignet

Der Rückzug auf das Kerngeschäft ist für viele KMU ein notwendiger Schritt zur Stabilisierung des Geschäfts, wenn finanzielle Ressourcen und Managementkapazitäten knapp werden. Aber nach dem Schnitt bleiben oft interessante und potente Produkte sowie Dienstleistungen aus früheren Tagen auf der Strecke. Das ist schade – nicht nur vergangene Mühen und Entwicklungskosten, sondern oft auch Mitarbeitermotivationen gehen dabei verloren. Weiterlesen →

Die Welt empfiehlt Börsenwerte des Mittelstands

Eine Lanze bricht die Börsenexpertin Patrizia Ribaudo der Zeitung Die Welt für mittelständische Unternehmen an der Börse. Das Neuemissionsgeschäft laufe auf vollen Touren, und während die Öffentlichkeit gebannt auf die großen Börsengänge von Air Berlin oder Catoil schaue, rüsten sich immer mehr mittelständische Unternehmen für einen eigenen Börsengang, nur schenke ihnen kaum jemand Beachtung. Dabei würden gerade Mittelständler über Geschäftsmodelle verfügen, die sich am Markt seit Jahren bewährt hätten. Auch die Mehrzahl der Fondsmanager seien von den soliden Wachstumsraten der Mittelständler beeindruckt. Weiterlesen →

Windows XP benötigt neueste Schutzprogramme

Das im Service Pack 2 von Windows XP integrierte Security Center soll sehr störanfällig sein. Diese Schaltzentrale wache zwar über Windows-Updates, Desktop-Firewall und Virenscanner. Sie würde sich aber leicht manipulieren lassen, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Die Folge seien fehlende Warnungen, weshalb sich Anwender in trügerischer Sicherheit wiegen.

Bei dem Sicherheitscenter handelt es sich nicht um eine Applikation, sondern um einen Service (Systemdienst). Damit ist auch der Dienst wscsvc angreifbar. Viren können dem Service etwa vorspielen, dass aktuelle Signaturen vorhanden seien, womit statt echten Updates dann Schädlinge aus dem Netz geladen werden. Übeltäter wie Troj/Bdoor-HK und W32.Spybot.NLX sind sogar in der Lage, das Windows Security Center komplett ausschalten. Sicherer ist es daher, die notwendigen Schutzprogramme wie Antiviren-Software, Spywar-Scanner und Firewall stets selbst auf dem aktuellen Stand zu halten statt auf die Bedrohungsmeldungen des Security-Service zu warten.

Firefox bietet Zusatz-Icon für Javascript

Viele Anwender schalten die Ausführung von Javascript aus Sicherheitsgründen in ihren Browsern ab. Das führt häufig zu Problemen beim Surfen, weil auch seriöse Websites hilfreiche Funktionen nicht im vollem Umfang anbieten können. Linderung verspricht der alternative Browser Firefox, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell.

Bei Firefox lässt sich Javascript über das Menü “Extras / Einstellungen / Inhalt” aktivieren oder deaktivieren. Das Deaktivieren bringt jedoch häufig Probleme mit sich, weil einige Webseiten Scripting zwingend voraussetzen und keine Alternative bieten. Der Weg aus dem Dilemma heißt NoScript. Das ist eine Erweiterung, mit der man für jede Site separat einstellen kann, ob Javascript erlaubt ist oder nicht. Nach der Installation richtet sich der Script-Blocker in der Statusleiste als Icon ein. Auf jeder Seite genügt ein Mausklick auf dieses Symbol und Javascript kann entweder generell für die aktuelle URL oder auch lediglich für die laufende Session aktiviert oder deaktiviert werden.

MP3-Mitschnitte von Webradios sind legal

Freeware-Tools wie Phonostar Player, iRaTe V2, Station-Ripper oder Stream-Weaver scannen Internetradios und legen einzelne Audio-Files an. Am nächsten Morgen ist die MP3-, WMA- oder OGG-Sammlung auf der Festplatte gespeichert. Das sei völlig legal, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell.

Erste Voraussetzung: Die mitgeschnittene Musik darf man nur für den privaten Gebrauch nutzen. Eine Verbreitung – zum Beispiel auf der eigenen Website – ist untersagt. Auch ist es nicht erlaubt, von den Musikstücken CDs zu brennen und im großen Stil zu verbreiten oder zu verkaufen. Lediglich einige wenige Kopien sind erlaubt, zum Beispiel eine für den CD-Player im Auto oder als Geburtstagsgeschenk für einen guten Freund.

Zweite Voraussetzung: Bei den Internetradios, von denen man die Musik holt, darf es sich nicht um »offensichtlich rechtswidrige« Quellen handeln. Meist wissen die Nutzer aber in der Praxis ohnehin kaum, von welchem Internet-Sender die eingesetzte Software welches Musikstück mitgeschnitten hat.

Offensichtlich illegale Internet-Radios seien bislang in der Öffentlichkeit nicht bekannt. Illegal sei ein Radio beispielsweise, das für die Verbreitung der Musik keine Vergütung an eine Verwertungsgesellschaft zahlt. In Deutschland ist das zum Beispiel die GEMA. Der Kauf von Software, mit der systematisch Musik von Internet-Radios mitgeschnitten werden kann, sei aber in jedem Fall erlaubt.

Versteckte Nebenkosten verteuern Online-Shopping

Bei kleineren Bestellungen über das Internet entscheiden nicht nur der Warenpreis, sondern die Gesamtkosten, warnt die Computerzeitschrift PC Professionell. Das vermeintlich günstige Angebot könne sich schnell als teuer entpuppen, wenn in der Endabrechnung Versand- und Verpackungskosten dazukommen oder ominöse Versicherungs-, Logistik- und Transaktionspauschalen aufgerechnet werden. Händler würden oft günstige Versandkosten anpreisen, berechnen aber zusätzlich eine Logistikpauschale von bis zu 10 Euro pro Bestellung oder belasten den Kunden mit einer Versandversicherung und mit stattlichen Gebühren bei Kreditkarten-Zahlung.

Zudem sollte man genau auf die Bezahlung achten: Vorkasse, Nachnahme oder Kreditkarte – auch beim Weg zur virtuellen Kasse gibt es unterschiedliche Tarife. Die Händler verlangen je nach Zahlmethode ganz unterschiedliche Versand- und Zusatzgebühren. Gängig ist die Zahlung per Vorkasse: Der Anwender überweist den Betrag, mit Eintreffen des Geldes startet der Versand. Die Nachnahme-Sendung ist oft günstig, in die Preiskalkulation müssen aber noch zwei Euro in bar eingerechnet werden, die der Paketdienst als Nachnamegebühr kassiert. Vorkasse und Nachnahme bergen allerdings bei unbekannten Händlern ein Risiko, da das Geld bereits auf dem Konto des Händlers landet, bevor der Kunde die Ware in Augenschein nehmen kann.

Manche Händler würden die Zahlung mit Kreditkarte nicht gerne sehen und dem Käufer teilweise enorme Zusatzkosten dafür auferlegen. Bis zu fünf Prozent des Kaufwertes bei der Kreditkartenbestellung seien als Aufschlag zu den normalen Versandkosten üblich. Viele Shops würden die Zahlung per Karte sogar komplett ablehnen.

Hamburger sehen Minijobs kompletter Branche gefährdet

Die Profis hängen nur beim Arbeiten gerne in der Luft – ein Hamburger Gebäudereiniger schlägt deshalb  laut News aktuell Alarm: Die von der Bundesregierung zum 1. Juli geplante Anhebung der  Sozialversicherungspauschalen für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse von derzeit 25 auf 30 Prozent träfe die Gebäudereinigungsbranche in besonderem Maße. Weiterlesen →

Buch warnt Unternehmer vor eigener Bank als Gegner

Wenige Wirtschaftsthemen haben das Zeug zur richtig spannenden Unterhaltung. Eines davon sind Hasslieben zwischen manchen Banken und ihren mittelständischen Kunden. Diesem spannenden Thema widmet sich ein Buch des Verlags BusinessVillage: „Die Bank als Gegner: Vorsorge und Gefahrenabwehr gegenüber der eigenen Bank“ von den Rechtsanwälten Bach, Friedhoff und Qualmann. Aufmerksam wurden wir auf das Buch durch das P.T. Magazin. Weiterlesen →

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