MP3-Mitschnitte von Webradios sind legal

Freeware-Tools wie Phonostar Player, iRaTe V2, Station-Ripper oder Stream-Weaver scannen Internetradios und legen einzelne Audio-Files an. Am nächsten Morgen ist die MP3-, WMA- oder OGG-Sammlung auf der Festplatte gespeichert. Das sei völlig legal, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell.

Erste Voraussetzung: Die mitgeschnittene Musik darf man nur für den privaten Gebrauch nutzen. Eine Verbreitung – zum Beispiel auf der eigenen Website – ist untersagt. Auch ist es nicht erlaubt, von den Musikstücken CDs zu brennen und im großen Stil zu verbreiten oder zu verkaufen. Lediglich einige wenige Kopien sind erlaubt, zum Beispiel eine für den CD-Player im Auto oder als Geburtstagsgeschenk für einen guten Freund.

Zweite Voraussetzung: Bei den Internetradios, von denen man die Musik holt, darf es sich nicht um »offensichtlich rechtswidrige« Quellen handeln. Meist wissen die Nutzer aber in der Praxis ohnehin kaum, von welchem Internet-Sender die eingesetzte Software welches Musikstück mitgeschnitten hat.

Offensichtlich illegale Internet-Radios seien bislang in der Öffentlichkeit nicht bekannt. Illegal sei ein Radio beispielsweise, das für die Verbreitung der Musik keine Vergütung an eine Verwertungsgesellschaft zahlt. In Deutschland ist das zum Beispiel die GEMA. Der Kauf von Software, mit der systematisch Musik von Internet-Radios mitgeschnitten werden kann, sei aber in jedem Fall erlaubt.

Versteckte Nebenkosten verteuern Online-Shopping

Bei kleineren Bestellungen über das Internet entscheiden nicht nur der Warenpreis, sondern die Gesamtkosten, warnt die Computerzeitschrift PC Professionell. Das vermeintlich günstige Angebot könne sich schnell als teuer entpuppen, wenn in der Endabrechnung Versand- und Verpackungskosten dazukommen oder ominöse Versicherungs-, Logistik- und Transaktionspauschalen aufgerechnet werden. Händler würden oft günstige Versandkosten anpreisen, berechnen aber zusätzlich eine Logistikpauschale von bis zu 10 Euro pro Bestellung oder belasten den Kunden mit einer Versandversicherung und mit stattlichen Gebühren bei Kreditkarten-Zahlung.

Zudem sollte man genau auf die Bezahlung achten: Vorkasse, Nachnahme oder Kreditkarte – auch beim Weg zur virtuellen Kasse gibt es unterschiedliche Tarife. Die Händler verlangen je nach Zahlmethode ganz unterschiedliche Versand- und Zusatzgebühren. Gängig ist die Zahlung per Vorkasse: Der Anwender überweist den Betrag, mit Eintreffen des Geldes startet der Versand. Die Nachnahme-Sendung ist oft günstig, in die Preiskalkulation müssen aber noch zwei Euro in bar eingerechnet werden, die der Paketdienst als Nachnamegebühr kassiert. Vorkasse und Nachnahme bergen allerdings bei unbekannten Händlern ein Risiko, da das Geld bereits auf dem Konto des Händlers landet, bevor der Kunde die Ware in Augenschein nehmen kann.

Manche Händler würden die Zahlung mit Kreditkarte nicht gerne sehen und dem Käufer teilweise enorme Zusatzkosten dafür auferlegen. Bis zu fünf Prozent des Kaufwertes bei der Kreditkartenbestellung seien als Aufschlag zu den normalen Versandkosten üblich. Viele Shops würden die Zahlung per Karte sogar komplett ablehnen.

Hamburger sehen Minijobs kompletter Branche gefährdet

Die Profis hängen nur beim Arbeiten gerne in der Luft – ein Hamburger Gebäudereiniger schlägt deshalb  laut News aktuell Alarm: Die von der Bundesregierung zum 1. Juli geplante Anhebung der  Sozialversicherungspauschalen für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse von derzeit 25 auf 30 Prozent träfe die Gebäudereinigungsbranche in besonderem Maße. Weiterlesen →

Buch warnt Unternehmer vor eigener Bank als Gegner

Wenige Wirtschaftsthemen haben das Zeug zur richtig spannenden Unterhaltung. Eines davon sind Hasslieben zwischen manchen Banken und ihren mittelständischen Kunden. Diesem spannenden Thema widmet sich ein Buch des Verlags BusinessVillage: „Die Bank als Gegner: Vorsorge und Gefahrenabwehr gegenüber der eigenen Bank“ von den Rechtsanwälten Bach, Friedhoff und Qualmann. Aufmerksam wurden wir auf das Buch durch das P.T. Magazin. Weiterlesen →

Jede vierte Kapitalgesellschaft ist eine Limited

Wie der ddp/Dow Jones Wirtschaftsdienst meldet, steht die britische „Limited“ (⇒ Wikipedia) trotz angekündigter GmbH-Reform beim deutschen Mittelstand weiter in der Gunst. Drei Jahre nach der vollrechtlichen Anerkennung dieser Rechtsform in Deutschland gibt es nach Expertenschätzung rund 35.000 deutsche Limited-Kapitalgesellschaften. Derzeit wird laut Schätzung schon jede vierte Kapitalgesellschaft als Limited gegründet, statt als GmbH, und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Weiterlesen →

Studie analysiert Chancen und Risiken in China

Wie das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young mit seiner Studie Mittelstandsbarometer 2006 herausgefunden hat, wird das Erstarken der chinesischen Wirtschaft vom deutschen Mittelstand eher als Chance denn als Gefahr angesehen. Fast jeder fünfte erhofft sich einen positiven Schub für das eigene Geschäft – zehn Prozent können dieser Entwicklung allerdings wenig Positives abgewinnen und sehen eher Gefahren für ihr Geschäft. Weiterlesen →

Business Intelligence führt Daten zusammen

Die gemeinsame Tagung des Business Application Research Center (BARC) und des Österreichischen Controller-Instituts (ÖCI) in Wien war dem Thema Business Intelligence gewidmet. Laut einer Pressemeldung von Pressetext.austria habe die Tagung gezeigt, dass besonders beim Mittelstand ein deutlich wachsendes Interesse an Business-Intelligence-Lösungen zu bemerken ist. Viele mittelständische Unternehmen stünden mittlerweile ebenso wie Großunternehmen vor der Herausforderung, durch Engagements im Ausland und Zukäufe heterogene Datenbestände und -systeme zusammenführen zu müssen. Weiterlesen →

Forderungseinzug hilft KMU gegen Schuldner

Laut einer Meldung des Haufe-Verlags ist der Gesetzesentwurf eines Forderungssicherungsgesetzes vom Bundesrat beschlossen und in den Bundestag eingebracht worden. Dieses Gesetz soll vor allem kleinen Unternehmen helfen, säumige Schuldner mit einer schnellen vorläufigen Zahlungsanordnung zur Kasse bitten zu können. Weiterlesen →

EWIV erleichtert europäische Kooperationen

“Die EWIV in der europäischen Kooperationspraxis” – unter diesem Motto informiert eine Konferenz am 22. September 2006 in Wien über die Rechtsform der Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV). Weiterlesen →

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