Aktuelle Speicherkarten sollen nach Herstellerangaben Übertragungsraten von bis zu 20 MByte/s erreichen, in der Praxis ist das Ergebnis allerdings eher ernüchternd. Nach einem Test der Computerzeitschrift PC Professionell stellte sich heraus: Die besten Karten erreichen mit 8,8 MByte/s noch nicht einmal die Hälfte der versprochenen Geschwindigkeit. Ursache für den Bremseffekt ist dabei nicht die USB-2.0-Schnittstelle der Card-Reader. Vielmehr kommt es zu Performance-Einbußen, weil die Elektronik des Kartenlesers und die Flashspeicher nicht optimal zusammenarbeiten. Für die Wiedergabe von Fotos ist das Tempo ausreichend, Videofilme auf dem Taschencomputer kommen dagegen eher ins Ruckeln.
Keine Probleme bereitet die Funktionstüchtigkeit der Speichermedien bei großen Temperaturschwankungen. Bei einer Umgebungstemperatur von 0 bis 70 Grad Celsius arbeiten die Karten durchweg stabil, beim Winterurlaub ist also nicht damit zu rechnen, dass der Speicher nur eingeschränkt nutzbar ist. Außerdem gibt es spezielle »Industrial-Cards«, die noch extremere Temperaturen vertragen. Diese Karten gibt es direkt bei den Herstellern, allerdings sind sie auch etwa doppelt so teuer wie Standardmodelle (Quelle: PC Professionell, Heft 04/2005) .






