Langsame Speicherkarten bringen Probleme

Aktuelle Speicherkarten sollen nach Herstellerangaben Übertragungsraten von bis zu 20 MByte/s erreichen, in der Praxis ist das Ergebnis allerdings eher ernüchternd. Nach einem Test der Computerzeitschrift PC Professionell stellte sich heraus: Die besten Karten erreichen mit 8,8 MByte/s noch nicht einmal die Hälfte der versprochenen Geschwindigkeit. Ursache für den Bremseffekt ist dabei nicht die USB-2.0-Schnittstelle der Card-Reader. Vielmehr kommt es zu Performance-Einbußen, weil die Elektronik des Kartenlesers und die Flashspeicher nicht optimal zusammenarbeiten. Für die Wiedergabe von Fotos ist das Tempo ausreichend, Videofilme auf dem Taschencomputer kommen dagegen eher ins Ruckeln. 

Keine Probleme bereitet die Funktionstüchtigkeit der Speichermedien bei großen Temperaturschwankungen. Bei einer Umgebungstemperatur von 0 bis 70 Grad Celsius arbeiten die Karten durchweg stabil, beim Winterurlaub ist also nicht damit zu rechnen, dass der Speicher nur eingeschränkt nutzbar ist. Außerdem gibt es spezielle »Industrial-Cards«, die noch extremere Temperaturen vertragen. Diese Karten gibt es direkt bei den Herstellern, allerdings sind sie auch etwa doppelt so teuer wie Standardmodelle (Quelle: PC Professionell, Heft 04/2005) .

Netzwerk-Virenscanner verringern Gefahren

Schon für kleine Firmen mit nur wenigen  Arbeitsplätzen lohnen sich Netzwerk-Virenscanner, um den  Administrationsaufwand spürbar zu senken, berichtet die Computerzeitschrift  PC Professionell. Da ein einzelner Virenscanner auf dem Server nicht ausreichend ist, muss jeder angeschlossene Rechner über Antivirensoftware
verfügen. Dies erleichtern Netzwerk-Virenscanner mit ihrer zentralen Verwaltungskonsole.

So kann der Administrator sicher stellen, dass die Software auf allenPCs einwandfrei arbeitet. Von der Schaltzentrale aus können falsche Konfigurationen oder Missbrauch verhindert werden, auch die Voreinstellungen am Scanner können von Mitarbeitern nichtgeändert werden. Zudem weiß der Administrator bei Netzwerk-Virenscannern
über jeden gefundenen Virus Bescheid, kein Anwender kann einen solchen Vorfall vertuschen. Ein weiterer Vorteil: Da die Updates für die Virenscanner zentral heruntergeladen und im LAN verteilt werden, verringert sich im Vergleich zur einer Virenscanner-Lösung am Einzel-PC der Online-Datenverkehr.

Im PC Professionell-Test von 15 Antiviren-Servern hatte  Anti-Virus Business von Kaspersky klar die Nase vorn, die Budget-Empfehlung erreichte AVG Netzwerkedition (Quelle: PC Professionell, Ausgabe 04/2005).

HDTV bringt 1280 x 720 Pixel

Zur Fußball-WM 2006 startet in Deutschland das Fernsehen der nächsten Generation, das eine deutlich bessere Bildqualität liefern wird. Möglich wird dies durch die hochauflösende Fernsehtechnik HDTV (High Definition Television), die so bei der WM den Durchbruch schaffen könnte, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Der Pay-TV-Sender Premiere Digital plant, alle 64 Spiele im HDTV-Format auszustrahlen. In Europa ist bislang PAL mit einer Darstellungsqualität von 720 x 576
Bildpunkten gebräuchlich. Demgegenüber ist die Auflösung bei HDTV fünfmal höher und liegt minimal bei 1280 x 720 Pixel, möglich sind sogar Auflösungen bis 1920 x 1080 Pixel. Dadurch werden mehr Bilddetails übertragen, Filmszenen sind viel plastischer, detailschärfer und wirken lebensechter als vergleichbare PAL-Bilder.

Zwar steht noch kein Termin für die Markteinführung in Deutschland fest, den ersten HDTV-Sender gibt es aber schon. Seit Januar 2004 ist Euro1080 (www.euro1080.tv), derbislang einzige HDTV-Sender Europas, auf Sendung. Am PC ist der Empfang heute bereits möglich. Dass HDTV nicht mit üblichen TV-Geräten wiederzugeben ist, versteht sich aufgrund der unterschiedlichen Auflösungen von selbst: Weder Composite- noch S-Video-Verbindungen sind imstande, HDTV-Signale zu übertragen (Quelle: PC Professionell, Ausgabe 04/2005)

DVD-Brenner werden schneller durch kostenloses Update

Besitzer von DVD-Brennern können die Geschwindigkeit ihrer Geräte jetzt kostenlos heraufsetzen, viele Hersteller bieten auf ihren Websites Firmware-Updates an. Damit lässt sich statt  12-facher jetzt 16-fache Brenngeschwindigkeit erreichen, bei einer kompletten DVD spart man so ungefähr eine Minute, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Außerdem unterstützen die Brenner dann auch meist neue DVD-Formate.

Firmware ist spezielle Software, die zum Betrieb des Geräts notwendig ist. Bislang hatten sich die Hersteller dabei zurückhaltend gezeigt, höhere Leistungen und schnellere Performance gab es nur gegen Bares. Nun hat sich die Preispolitik geändert, die komfortabelsten Firmware-Updates bietet derzeit Samsung. Hier wird einfach über das Internet der Brenner auf den neuesten Stand gebracht.

Im Test von 15 aktuellen Geräten lagen die Leistungswerte nah beieinander. Die Empfehlung der Redaktion erreichte der Plextor PX-716A (Preis 80,00 Euro). Mit guter Leistung setzte er sich knapp vor die schnelle Konkurrenz, auch dank einer reichhaltigen Software-Ausstattung. Die derzeit angesagteste Brennsuite mit vielen Funktionen, Nero 6.6, liegt dem Paket bei (Quelle: PC Professionell, Ausgabe 04/2005).

Aopen bringt Konkurenz für Mac mini

Der Barebone Aopen XC Cube MZ855-II soll mit Mobilkomponenten Apples Mac mini Konkurrenz machen. Er ist zwar spürbar schwerer und voluminöser als der Mac mini, lässt sich aber individuell konfigurieren: Notebook-Prozessor, RAM, Slimline-Laufwerk, Festplatte sowie je eine Low-Profile-PCI- und -AGP-Karte können frei gewählt werden (Quelle: PC Direkt, 05/2005, Seite
10).

Sonys X-Black-Display verfügt über TV-Tuner

Sony stellt ein neues Widescreen-Multifunktionsdisplay mit X-Black-Technologie vor. X-Black reduziert Blendeffekte und Spiegelungen, verhindert Streulicht, steigert Kontrast und Helligkeit und lässt Farben lebendiger und satter aussehen. Der 19-Zoll-Monitor verfügt über einen TV-Tuner und Picture-in-Picture-Modus. Kurze Reaktionszeiten machen schnelle Actionfilme oder 3D-Spiele zum ruckelfreien Augenschmaus, während im PC-Betrieb per DVI gestochene scharfe Bilder garantiert werden. Die maximale Auflösung während des Betriebs am PC soll bei 1280 x 768 Pixeln liegen, die Wiedergabe von HDTV-Quellen soll ebenfalls möglich sein. Neben Anschlüssen für Spielkonsolen und Kabel- oder Satelliten-TV-Boxen gibt es auch für digitale Videokameras passende Anschlüsse. MFM-HT95W soll zusammen mit dem 17-zölligen kleinen Bruder MFM-HT75W ab Ende März 2005 erhältlich sein (Quele: PC Direkt, 05/2005 Seite 14).

Verkaufspreis:
899 Euro

Cybershot verfügt über 12-fach-optischem Zoom

Mit einer Brennweite von 36 bis 432 Millimetern positioniert sich die H1 in der Oberklasse der digitalen Kameras. Und das Beste: Die Lichtstärke liegt bei diesen beiden Werten bei sehr guten 2,8 und 3,7. Wem das nicht reicht, der kann sich noch einen Weitwinkel- oder Televorsatz auf die Kamera schrauben, die mit den Faktoren 0,7 und 1,7 arbeiten. Das Objektiv scheint eine Eigenentwicklung Sonys zu sein, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Kameras des Herstellers prangt dort nicht der Carl-Zeiss-Schriftzug, sondern das Sony-Lens. Dazu bietet die 5,2-Megapixel-Kamera noch einen 12fachen optischen Zoom, umfangreiche manuelle Kontrollmöglichkeiten und den Super Steady Shot. Das ist ein Bildstabilisator, der auch in hohen Telebereichen ein Verwackeln des Bildes verhindern soll. Die Einschaltzeit liegt bei guten 2,1 Sekunden, die Auslöseverzögerung bei moderaten 0,32 Sekunden (Quelle: PC Direkt, 05/2005, Seite 20).

Verkaufspreis: 600 Euro, Sony, www.sony.de

Asus Notebook wiegt nur 2,2 Kilogramm

Wer viel auf Reisen ist, wird jedes eingesparte Kilo zu schätzen wissen. Wer dennoch nicht auf hohe Leistung und Funktionalität verzichten möchte, ist mit der 2,2 Kilogramm leichten W3400N-Serie von Asus gut bedient. Die Geräte basieren auf der klassischen Centrino-Technologie mit 400 MHz FSB und bieten die Auswahl zwischen 1,7 und 2,0 GHz schnellen Pentium-M-CPUs, die von 512 MByte RAM unterstützt werden. Für flinke 3D-Grafik auf dem in 1280 x 768 Pixel auflösenden 14-Zoll-Display mit Glare-Type-Technologie sorgt eine ATI Radeon 9700 mit 64 MByte Videospeicher. 60 und 80 GByte große Festplatten bieten auch für Medienarchive genügend Platz ÿ und wenn es doch mal eng wird, kann man auf dem Dual-Layer-DVD-Brenner mit 8fach-Speed auslagern. Damit die Kommunikation nicht zu kurz kommt, integriert das Notebook eine Gigabit-LAN-Karte und WLAN nach 802.11g-Standard (Quelle: PC Direkt, 05/2005, Seite 20)

Verkaufspreis: 1899 Euro

Tablet-PC ist mit Fingerabdruck-Scanner ausgestattet

Fujitsu Siemens will sich mit einem futuristisch gestylten Gerät einen Teil des Tablet-PC-Kuchens sichern. Der mit einem Fingerprint-Reader ausgestattete ST5022 wird von FSC als Indoor-Outdoor-Display bezeichnet, da es sowohl in der Wohnung als auch in der freien Natur problemlos einsetzbar sei. Diese Tauglichkeit im Freien soll durch ein extra robustes Design erreicht werden; dennoch muss der Tablet-PC sehr flach und leicht geblieben sein, um eine maximale Mobilität sicherzustellen. Gleichzeitig wird das Display eine sehr hohe Brillanz aufweisen, so dass auch das Arbeiten unter hoher Sonneneinstrahlung kein Problem darstellt. Die Anbindung an externe Peripherie wird per WLAN, Bluetooth oder Infrarot erfolgen. Über Art und Anzahl der konventionellen Schnittstellen ließ sich der Hersteller ebenso wenig aus wie darüber, genau welche Komponenten verbaut sind (Quelle: PC Direkt, 05/2005, Seite
13).

Prototyp eines rollbaren Displays vorgestellt

Philips stellt mit dem 5-zölligen PV-QML5 den ersten funktionierenden Prototypen eines Roll-Displays vor. Der Schwarzweiß-Schirm bildet 320 x 200 Bildpunkte ab, ist nur 100 Mikrometer dünn und hält das Bild auch ohne Stromzufuhr.

Obwohl das Roll-Display derzeit noch Prototypstatus hat und frühestens in zwei Jahren Marktreife erlangen wird, zeigt es doch den Weg auf, den die Hersteller mobiler Kleingeräte mit ziemlicher Sicherheit beschreiten werden. Solche Displays sparen Platz und halten im Gegensatz zu ihren herkömmlichen Vettern auch ohne Stromzufuhr ein einmal gespeichertes Bild fest. Derzeit haben die Folien natürlich einige Schwachpunkte. Die Belastbarkeit zum Beispiel. Denn dass derzeit eine 0,1 Millimeter starke Folie mit so empfindlichem Innenleben den teils extremen Ansprüchen mobiler Nutzer genügt, darf bezweifelt werden. Auch die Darstellung ist noch ein Problem. Momentan können das PV-QML5 und seine Konkurrenten nur Schwarzweiß-Darstellungen in Auflösungen abbilden, die bestenfalls für Handys und PDAs Sinn machen. Andererseits sitzt Philips schon an der Weiterentwicklung der E-Ink-Technologie, die im Labor sogar schon farbige Darstellungen erlaubt. Hier ist sicher noch Entwicklungsarbeit zu leisten, aber ein funktionelles Display, das sich elegant ausrollt, wäre das wert (Quelle: PC Direkt, 05/2005, Seite 10).

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