Immaterielles Leasing überbrückt Finanzierungslücke

Eine pfiffige Lösung für Finanzierungslücken bei Zulieferbetrieben beschreibt die Autorin Marlene Brockmann in der Financial Times Deutschland (FTD). Besonders Zulieferbetriebe schlügen sich immer öfter mit Finanzierungsproblemen herum, beklagt die Autorin. Zwar profitierten diese von der zunehmenden Auslagerung von Entwicklungsleistungen durch die Auftraggeber, allerdings um den Preis, die Risiken und Vorlaufkosten bis zur Lieferung übernehmen zu müssen. Die Entwicklungskosten würden oft erst durch die Bezahlung für gelieferte neue Produkte oder durch Lizenzeinnahmen wieder gedeckt. Bis dahin aber belasteten die Vorlaufkosten die Bilanz und damit das Rating am Kapitalmarkt. Im schlimmsten Fall entstehe sogar eine die Existenz gefährdende Lücke in der Liquidität. Weiterlesen →

Konkurrenz aus Schwellenländern wird unterschätzt

Deutsche Unternehmen sehen sich verstärkt im eigenen Land mit neuen Wettbewerbern aus Niedrigkostenländern, vor allem aus Asien konfrontiert. Das ist das alarmierende Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG). Sie stellt die »100 New Global Challengers« aus China, Indien, Brasilien und Mexiko vor, die zum Sprung nach Europa ansetzen. Weiterlesen →

Mittelstand besinnt sich auf eigene Kraft

Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) beklagt in der aktuellen Ausgabe von »Der NRW-Mittelstand«, dass klassische Konjunktur- und Marktprognosen lediglich von den vorhandenen Strukturen ausgehen und strukturelle Veränderungen außer Acht lassen. Eine gegenwärtig stattfindende Strukturveränderung bestehe darin, dass durch osteuropäische Fabriken längst nicht mehr nur arbeitsintensive Produkte erzeugt, sondern auch Engineering, Vertrieb und Marketing angeboten werden. Weiterlesen →

Skype setzt auf proprietäres P2P-Protokoll

Für Telefonate im Internet sei Skype das Maß aller Dinge, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell. In einem Test überzeugte Skype 2.0 in allen Punkten und landete mit deutlichem Vorsprung vor den anderen acht Mitbewerbern. Als so genanntes Softphone (Software für das Telefonieren am PC) biete es nicht nur die beste Bedienung, sondern auch die besten Sicherheitsfeatures. Daneben überzeugten auch Sprachqualität, Telefon- und Extrafunktionen. Anrufbeantworter, Chat, Dateitransfer und Videotelefonate seien bei Skype 2.0 selbstverständlich, über zusätzliche Plug-ins lassen sich Gespräche aufzeichnen.

Allerdings setzt Skype auf ein proprietäres P2P-Protokoll. Das bedeutet, dass Programm und VoIP-Dienst nur gemeinsam zu haben sind: Das Skype-Tool funktioniert nicht mit anderen VoIP-Anbietern, Skype-Telefonate können nicht über andere Softphones geführt werden.

Mehr Kompatibilität zu anderen Anbietern ermögliche Sipps 2.1, der Zweitplatzierte im Test. Die Ausstattung wurde als hervorragend eingestuft. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen sollen bald eingebaut werden. Im Vergleich zum kostenlosen Skype müsse man für Sipps allerdings 30 Euro berappen. Außerdem empfehle sich eine Flatrate für die Internettelefonie.

Als proprietärer Dienst stelle Skype “ein riesiges Einfallstor für Angriffe aus dem Internet dar”, meldet hingegen MittelstandsBlog.DE. Wichtig sei, das Bewusstsein für Gefahren zu schärfen, die bei unkontrollierter und exzessiver Nutzung von Internet-Software über das unvermeidliche Maß hinaus entstehen.

Limited in England ist weniger vertrauenswürdig

Vor einem Einkauf im Internet sollte man stets die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) des Händlers genau studieren. Vor allem die Passagen zum Widerrufsrecht, zur Lieferzeit und zur Verwaltung der Kundendaten seien wichtig, rät die Computerzeitschrift PC Professionell. So dürfe der Händler nicht das Transport-Risiko auf den Käufer abwälzen oder die Haftung für Sachmängel von sich weisen.

Bei unbekannten Online-Shops empfiehlt es sich, immer erst das Impressum zu prüfen. Ist als Vertragspartner eine Ltd.-Gesellschaft mit Sitz in England genannt oder ist nur ein Postfach angegeben, gilt es, die Finger von dem Angebot zu lassen. Der Händler sollte im Idealfall einen Sitz in Deutschland haben, eine Firma mit ordentlicher Rechtsform sein und eine postalische Anschrift angeben. Dann lässt sich der Anbieter bei Streitigkeiten auch in Pflicht nehmen, notfalls mit juristischer Unterstützung.

Bei Widerruf per E-Mail im Schreiben solle man unbedingt eine Empfangsbestätigung vom Händler fordern. Nur mit diesem Rückschreiben würde sich der Eingang des Widerrufs zweifelsfrei nachweisen lassen. Die Rücksendekosten beim Widerruf trage der Händler, wenn der Warenwert 40 Euro übersteigt. Liegt der Lieferung kein Retour-Aufkleber zum Frankieren des Paketes bei, könne man diesen beim Händler bestellen oder eine andere Variante zur kostenlosen Rücksendung vereinbaren. Per Vorkasse, Nachname oder Kreditkarte sollte man nur zahlen, wenn man dem Vertragspartner vertrauen kann. Zudem können geprüfte Online-Gütesiegel Sicherheit bei der Beurteilung eines Händlers geben.

Künftige Office-Dateien werden komprimiert

Die Dateien der neuen Office-Programme von Microsoft und Star Office sollen künftig schlanker werden. Zwar verwenden beide Programmpakete bislang zueinander nicht kompatible Dateitypen – in der Praxis handele es sich jedoch in beiden Fällen um komprimierte Archive, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Das senke den Speicherbedarf der Daten. Die ohnehin schon schlanken XML-Inhalte würden nochmals gestaucht.

Beispielsweise konvertieren die Office-Applikationen eingebundene Bilder während des Speicherns in ein Platz sparendes Grafikformat. Danach schrumpft die ZIP-Komprimierung die Bilder verlustfrei. Im Test wurden die Files um 50 bis 90 Prozent ihrer ursprünglichen Größe zusammengestaucht, wenn sie in den neuen Formaten abgelegt werden.

Die neuen Dateien sollen auch weniger fehleranfällig sein. Wenn ein mit Star Office (ODT, Open Document Text) oder Microsoft Word (DOCX, Word Open XML) angefertigtes Dokument einmal gespeichert ist, lässt es sich auch weiter verarbeiten. Selbst wenn ein Teil des ZIP-Archivs fehlerhaft sein sollte, können die übrigen Daten immer noch verwendet werden. Diese Datensicherheit verspreche der vom ZIP-Algorithmus her bekannte CRC-Prüfwert (Cyclic Redundancy Check). Er stellt die Integrität jeder Datei im Archiv sicher.

Tintenstrahler brauchen ständige Pflege

Tintenstrahldrucker, die nicht regelmäßig genutzt werden, können sehr teuer werden. Zwar würden die Patronen nach längeren Stillstandszeiten automatisch wieder gereinigt und die Seiten so wieder einwandfrei dargestellt. Doch jeder Reinigungslauf verbraucht Tinte, manchmal mehr als gedacht, ergab ein Test der Computerzeitschrift PC Professionell.

Bei einem Epson Stylus Photo R220 waren nach drei Wochen Pause 35 Reinigungsläufe nötig, um die Düsen wieder freizubekommen. Ein anderer Epson-Drucker, der Stylus Photo D88, meldete nach der Pause ein leere Patrone. Darum musste der Patronensatz im Wert von 105 Euro gewechselt werden.
Die Kostenberechnung führte dann zu einem erschreckenden Ergebnis. Im Mix von Fotoseiten und Textseiten mit geringem Farb-Anteil ergab sich ein Seitenpreis von 2,90 Euro. Das Druckvolumen bis zum Patronentausch betrug lediglich sechs randlose A4-Fotos und 30 Textseiten.

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