Umfrage zum EU-Patentschutz

Wie in letzter Zeit immer deutlicher geworden ist, sind Patente eines der Reichtümer des deutschen Mittelstands. Eine Umfrage der Europäische Kommission über die künftige Gestaltung eines EU-weiten Patentschutzes ist daher gerade für den Mittelstand eine gute Gelegenheit, auf die Rahmenbedingungen Einfluss zu nehmen. Die Kommission betont zwar, für sie stehe nach wie vor das Gemeinschaftspatent an erster Stelle. +++

Internetrecht vom Fachmann erklärt

Das Internetrecht ist immer noch von großen Unwägbarkeiten für die Webauftritte kleiner Firmen und Freiberufler geprägt. Während durch Standardstreitwerte von 50.000 bis 100.000 Euro selbst berechtigte Gänge vor ein Gericht mit existenzbedrohenden Vorabkosten verbunden sind, riskieren große Konzerne lediglich ihre Portokasse. Weshalb nicht selten Gerichtsstreitigkeiten um Internetauftritte mit angeblichen Markenrechtsverletzungen gegen unliebsame mittelständische Mitbewerber angezettelt werden, selbst wenn sie einer seriösen Grundlage entbehren. Auch Massenabmahnungen zur Bereicherung der Abmahner treffen in aller Regel keine potenten Großkonzerne sondern fast ausschließlich Mittelständler und Selbständige. +++

10x Purple Rain von Prince zu gewinnen

Oracle gehört zu den Top 5 der bekanntesten Software-Hersteller in Deutschland. Das ergab eine Umfrage der Website Techchannel des IDG-Verlags im Auftrag des Unternehmens im Herbst 2005. Nur die Namen Microsoft, Symantec beziehungsweise IBM sind den 465 Befragten noch geläufiger als Oracle. Danach folgt SAP.

Die Umfrage lieferte zum Teil überraschende Ergebnisse. Nicht die Marke, sondern ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis sei das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Softwarelieferanten. Eine Datenbank müsse zudem „absolut sicher und stabil“ sein. Oracle habe in diesem Bereich höchste Kompetenzen. Allerdings werden die Lizenzkosten für Oracle-Lösungen in mittelständischen Unternehmen viel zu hoch eingeschätzt. Das gleiche gilt für die Einführung und den Betrieb einer Softwarelösung. Die Finanzplanung und das Reporting nach Basel II sind wesentlich günstiger, als die meisten Befragten annehmen. +++

Second-Hand-Software für Kleinstunternehmer

Für viele Startups, Kleinstunternehmen oder Freiberufler ist Profisoftware unerschwinglich. Andererseits wächst nicht jedes Programm mit dem Erfolg mit. Das deutsche Unternehmen Pragmatrade hat eine Plattform gestartet, über die Profisoftware und Lizenzen aus zweiter Hand gekauft werden können. Das Onlineportal richtet sich an Unternehmen und Freiberufler, die Serversysteme, Bürosoftware oder Betriebssysteme kaufen und verkaufen wollen. Die Käufer können sich an niedrigen Preisen freuen und die Verkäufer durch die Veräußerung ihrer Lizenzen gebundenes Kapital reaktivieren. +++

Deutschland stark bei Innovation

Wie der Pressedienst der Europäischen Kommission meldet, gehört Deutschland zur europäischen Innovationsspitze. Das gehe aus der fünften Ausgabe des Europäischen Innovationsanzeigers hervor, der Indikatoren und Trendanalysen für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Bulgarien, Rumänien, die Türkei, Island, Norwegen, Schweiz, USA und Japan enthält. Insgesamt wurden fünf Aspekte bewertet: Motoren der Innovation, Schaffung neuen Wissens, Innovation und unternehmerische Initiative, Anwendungen und geistiges Eigentum. Innerhalb der EU nimmt Deutschland hinter Schweden, Finnland und Dänemark den vierten Platz ein (in der Grafik grün markiert). +++

Bauwirtschaft zieht traurige Bilanz

Heinz Werner BonjeanZum Jahresauftakt der Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BVB) herrscht keine gute Stimmung. Die Bilanz für 2005 fällt bedrückend aus. Während die Konjunktur insgesamt leicht anzog, gingen die Investitionen im Bereich Bauwirtschaft um fast fünf Prozent zurück. Entsprechend pessimistisch rechnet der Verband für das Jahr 2006 mit einem weiteren, wenn auch etwas schwächeren Rückgang um rund zwei Prozent. Heinz Werner Bonjean (Bild links), Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft ist sich sicher: „Schwachpunkt der Wirtschaftsentwicklung ist die stagnierende Erwerbstätigkeit.“ +++

Nachfüllen von Tinte wird komplizierter

Druckerhersteller Canon verabschiedet sich mit der neuen Pixma-Serie von seinen populären BCI-6-Patronen, die von Drittanbieter leicht nachgebaut werden konnten. Mit dem Billigpatronen ließen sich über 50 Euro gegenüber den Originaltinten sparen. Für die Nachfolgegeräte des iP4000, den iP4200 und den iP5200, gibt es nur noch Patronen mit Chip. Er überprüft angeblich nur den Tintenstand, kann aber aus patentrechtlichen Gründen nicht nachgebaut werden – somit ist man beim Kauf von Patronen auf Originalware von Canon angewiesen. Zwar könnten laut Canon die Pixmas auch mit Billigpatronen von Drittanbietern befüllt werden – derzeit gibt es solche Patronen aber nicht. Und selbst wenn sie einmal erhältlich sein sollten, wird das komfortable Auslesen des Tintenfüllstands vermutlich nicht möglich sein. +++

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Kommunikation 2013-Q4
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