Second-Hand-Software für Kleinstunternehmer

Für viele Startups, Kleinstunternehmen oder Freiberufler ist Profisoftware unerschwinglich. Andererseits wächst nicht jedes Programm mit dem Erfolg mit. Das deutsche Unternehmen Pragmatrade hat eine Plattform gestartet, über die Profisoftware und Lizenzen aus zweiter Hand gekauft werden können. Das Onlineportal richtet sich an Unternehmen und Freiberufler, die Serversysteme, Bürosoftware oder Betriebssysteme kaufen und verkaufen wollen. Die Käufer können sich an niedrigen Preisen freuen und die Verkäufer durch die Veräußerung ihrer Lizenzen gebundenes Kapital reaktivieren. +++

Deutschland stark bei Innovation

Wie der Pressedienst der Europäischen Kommission meldet, gehört Deutschland zur europäischen Innovationsspitze. Das gehe aus der fünften Ausgabe des Europäischen Innovationsanzeigers hervor, der Indikatoren und Trendanalysen für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Bulgarien, Rumänien, die Türkei, Island, Norwegen, Schweiz, USA und Japan enthält. Insgesamt wurden fünf Aspekte bewertet: Motoren der Innovation, Schaffung neuen Wissens, Innovation und unternehmerische Initiative, Anwendungen und geistiges Eigentum. Innerhalb der EU nimmt Deutschland hinter Schweden, Finnland und Dänemark den vierten Platz ein (in der Grafik grün markiert). +++

Bauwirtschaft zieht traurige Bilanz

Heinz Werner BonjeanZum Jahresauftakt der Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BVB) herrscht keine gute Stimmung. Die Bilanz für 2005 fällt bedrückend aus. Während die Konjunktur insgesamt leicht anzog, gingen die Investitionen im Bereich Bauwirtschaft um fast fünf Prozent zurück. Entsprechend pessimistisch rechnet der Verband für das Jahr 2006 mit einem weiteren, wenn auch etwas schwächeren Rückgang um rund zwei Prozent. Heinz Werner Bonjean (Bild links), Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft ist sich sicher: „Schwachpunkt der Wirtschaftsentwicklung ist die stagnierende Erwerbstätigkeit.“ +++

Nachfüllen von Tinte wird komplizierter

Druckerhersteller Canon verabschiedet sich mit der neuen Pixma-Serie von seinen populären BCI-6-Patronen, die von Drittanbieter leicht nachgebaut werden konnten. Mit dem Billigpatronen ließen sich über 50 Euro gegenüber den Originaltinten sparen. Für die Nachfolgegeräte des iP4000, den iP4200 und den iP5200, gibt es nur noch Patronen mit Chip. Er überprüft angeblich nur den Tintenstand, kann aber aus patentrechtlichen Gründen nicht nachgebaut werden – somit ist man beim Kauf von Patronen auf Originalware von Canon angewiesen. Zwar könnten laut Canon die Pixmas auch mit Billigpatronen von Drittanbietern befüllt werden – derzeit gibt es solche Patronen aber nicht. Und selbst wenn sie einmal erhältlich sein sollten, wird das komfortable Auslesen des Tintenfüllstands vermutlich nicht möglich sein. +++

Dual-Core-CPUs beschleunigen Notebooks

Ab sofort werden alle großen Notebook-Hersteller Modelle mit einer komplett überarbeiteten Centrino-Generation (Codename Napa) anbieten. Das Highlight der Plattform sind die ersten Dual-Core-Prozessoren für Notebooks, Intel Core Duo genannt. Die CPUs bekommen neue Typenbezeichnungen, die verglichen mit heute allerdings nicht weniger verwirrend sind. +++

Hacker zielen auf Antiviren-Programme

Computer-Hacker verlagern in jüngster Zeit ihre Aktivitäten verstärkt auf die Ausnutzung von Sicherheitslücken in Standardsoftware. Neben dem Internet Explorer sind Microsoft Office und Outlook Express dabei besonders beliebt, da diese Programme sehr weit verbreitet sind. Zunehmend geraten auch Backup- und Antiviren-Programme, die eigentlich für mehr Sicherheit sorgen sollen, ins Visier der Hacker. +++

Powerline-Adapter sind empfindlich

Das sogenannte „Internet aus der Steckdose“ bringt einen schnellen Datentransfer nur in der eigenen Wohnung. Sobald der Powerline-Adapter die Daten durch kompliziertere Elektroinstallationen wie in Büros schicken muss, kommen Bits und Bytes nur noch sehr schleppend oder gar nicht mehr an, ergab ein Test. Auch deutlich längere Kabelstrecken und ungleich mehr elektrische Geräte im Stromnetz bremsen die Leistung erheblich. +++

Bedarf an deutschen Maschinen steigt

Es wird weiter aufwärts gehen, verspricht die Januar-Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). „Für das Jahr 2006 hellen sich die Perspektiven deutlich auf. Ich interpretiere diese positive Einschätzung der Finanzmarktanalysten als Vertrauensvorschuss für die Wirtschaftspolitik der kommenden Monate“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Wolfgang Franz das Ergebnis der Umfrage. Beim Aufschwung wird der traditionell mittelständische deutsche Maschinenbau eine wichtige Rolle spielen. Die Nachfrage nach deutschen Maschinen sei sowohl im In- als auch im Ausland stark gestiegen. +++

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