Dual-Core-CPUs beschleunigen Notebooks

Ab sofort werden alle großen Notebook-Hersteller Modelle mit einer komplett überarbeiteten Centrino-Generation (Codename Napa) anbieten. Das Highlight der Plattform sind die ersten Dual-Core-Prozessoren für Notebooks, Intel Core Duo genannt. Die CPUs bekommen neue Typenbezeichnungen, die verglichen mit heute allerdings nicht weniger verwirrend sind. +++

Hacker zielen auf Antiviren-Programme

Computer-Hacker verlagern in jüngster Zeit ihre Aktivitäten verstärkt auf die Ausnutzung von Sicherheitslücken in Standardsoftware. Neben dem Internet Explorer sind Microsoft Office und Outlook Express dabei besonders beliebt, da diese Programme sehr weit verbreitet sind. Zunehmend geraten auch Backup- und Antiviren-Programme, die eigentlich für mehr Sicherheit sorgen sollen, ins Visier der Hacker. +++

Powerline-Adapter sind empfindlich

Das sogenannte „Internet aus der Steckdose“ bringt einen schnellen Datentransfer nur in der eigenen Wohnung. Sobald der Powerline-Adapter die Daten durch kompliziertere Elektroinstallationen wie in Büros schicken muss, kommen Bits und Bytes nur noch sehr schleppend oder gar nicht mehr an, ergab ein Test. Auch deutlich längere Kabelstrecken und ungleich mehr elektrische Geräte im Stromnetz bremsen die Leistung erheblich. +++

Bedarf an deutschen Maschinen steigt

Es wird weiter aufwärts gehen, verspricht die Januar-Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). „Für das Jahr 2006 hellen sich die Perspektiven deutlich auf. Ich interpretiere diese positive Einschätzung der Finanzmarktanalysten als Vertrauensvorschuss für die Wirtschaftspolitik der kommenden Monate“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Wolfgang Franz das Ergebnis der Umfrage. Beim Aufschwung wird der traditionell mittelständische deutsche Maschinenbau eine wichtige Rolle spielen. Die Nachfrage nach deutschen Maschinen sei sowohl im In- als auch im Ausland stark gestiegen. +++

Unternehmen sollen es im Ausland leichter haben

Mit einem neuen Vorschlag will die EU-Kommission Auslandsengagements von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erleichtern. EU-Staaten sollen in bilateralen Abkommen fiskalische Vorschriften für KMUs mit Auslandsniederlassungen untereinander anerkennen und damit die Kosten für diese Unternehmen reduzieren. Eine Studie habe nämlich ergeben, dass der Aufwand für die Beachtung der nationalen Vorschriften für Klein- und mittelständische Unternehmen mit Auslandstöchtern bis zu 30 Prozent des dortigen Steueraufkommens ausmachen, bei Großunternehmen aber nur knapp zwei Prozent. +++

Accessibility

Websites müssen frei von Barrieren sein

Entwickler sollten vor Veröffentlichung neuer Websites prüfen, ob der Auftritt tatsächlich barrierefrei gestaltet ist. So kann für möglichst viele Menschen der Zugang gewährleistet werden. Automatisierte Prüfungswerkzeuge sind in den meisten Web-Editoren enthalten, allerdings untersuchen sie meist nur einen Teil der Regeln für barrierefreie Seiten. +++

Firefox 2.0 rendert mit Gecko 1.9

Kurz nach der Veröffentlichung von Firefox 1.5 stehen jetzt die nächsten Termine fest: Firefox 2.0 mit dem Codenamen Bono Echo soll am 27. Juni 2006 vorgestellt werden.

Anders als bei dem Mail-Programm Thunderbird hat die Entwicklergemeinde sogar schon einen recht detaillierten Zeitplan aufgestellt. Danach wird eine erste Alpha-Version von Firefox am 10. Februar veröffentlicht. Ihr folgen dann weitere Alphas, Betas und Release Candidates, bevor im Sommer 2006 die finale Version 2.0 veröffentlicht wird. +++

Provider bietet individuelle Domain-Endungen

Der holländische Internet-Anbieter Unified Root bietet seinen Kunden statt der üblichen Top Level Domains wie .com oder Länderkürzeln wie .de eigene Adressräume mit freier Namenswahl. Firmen können sich so beispielsweise die Domain .firmenname sichern und dann alle Second Level Domains, etwa produkte.firmenname oder kontakt.firmenname, selbst verwalten. +++

Websites brauchen gute Inhalte

Ohne interessante Inhalte erscheinen Websites kaum dauerhaft auf den vorderen Plätzen bei den Suchmaschinen. Zwar lassen sich durch Tricks auch vordere Platzierungen erreichen, dies geht allerdings meist nur kurzfristig. Ebenso lassen sich mit Websites, die nur aus ein bis zwei Seiten oder nur aus Bildern bestehen, kaum gute Suchmaschinenplatzierungen erhalten. +++

Gebrauchte Software hilft Geld sparen

Weil für viele Startups, Kleinstunternehmen oder Freiberufler Profisoftware unerschwinglich ist, sollten sie sich bei Pragmatrade umschauen. Dort gibt es professionelle Programme und Lizenzen aus zweiter Hand.

… Das Onlineportal richtet sich an Unternehmen und Freiberufler, die Serversysteme, Bürosoftware oder Betriebssysteme kaufen und verkaufen wollen. Die Käufer können sich an niedrigen Preisen freuen und die Verkäufer durch die Veräußerung ihrer Lizenzen gebundenes Kapital reaktivieren.

Ein solcher Verkauf ist nach Ansicht von Rechtsexperten rechtskonform, solange der Verkäufer nach der Abgabe der Originalsoftware die Nutzung sofort einstellt und die Software restlos deinstalliert. Der Verkäufer muss dem Plattformbetreiber vor Aushändigung der Kaufsumme diese Nutzungseinstellung bestätigen…

Verkäufer und Käufer gingen keine Risiken ein, schreibt MittelstandsBlog.DE. TippSense meint: Eine gute Idee, praktisch und zeitgemäß. Nicht jeder kennt jemand, der jemand kennt, der eine bestimmte Software fürs Geschäft legal günstiger besorgen kann als zum Ladenpreis. Vor allem bei kommerzieller Software besteht häufig die Gefahr, die Katze im Sack zu kaufen. Das Umtauschrecht ist meist erheblich eingeschränkt. Eine Alternative ist Open Source.

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