Eigener Radiosender auf UKW ist endlich erlaubt

Die Bundesnetzagentur hat eine Richtlinie der Cept (Conférence Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications) umgesetzt. Damit ist der Betrieb von UKW-Sendern mit geringer Leistung nun auch in Deutschland möglich, melden unter anderem Golem und das Fachmagazin Internet Professionell:

Die Firma Belkin wird im Mai den Tunecast II für 39,99 Euro auf den Markt bringen. Der FM-Transmitter wird an den Kopfhörerausgang von Stereoanlagen, MP3- oder CD-Playern angesteckt. Er sendet im bekannten Frequenzbereich von 88,1 bis 107,9 MHz. Ein Radio im Nahbereich kann das Signal empfangen. So lässt sich zum Beispiel die MP3-Sammlung vom Ipod kabellos über das Autoradio wiedergeben. Die Stromversorgung erfolgt über den Zigarettenanzünder.

Alte Hardware genügt für eine solide Firewall

Ein alter PC, zwei Netzwerkkarten und ein ISO-Image sollen reichen, eine Firewall Marke Eigenbau zu errichten, die es mit der kommerziellen Konkurrenz aufnehmen könne. Das behauptet die Zeitschrift Internet Professionell in ihrer neuesten Ausgabe.

Jeder ausgediente Rechner ab dem 486er lässt sich mit Hilfe zweier Netzwerkkarten und einer quelloffenen Firewall-Distribution in eine sichere und komfortable “Brandmauer” verwandeln. Die meisten Distributionen, wie IPCop, Fli4l oder Monowall, sind frei im Netz erhältlich. Das entsprechende bootfähige ISO-Image wird auf CD gebrannt und der alte PC mit diesem Image gestartet. Mit Konsolen-Menüs kann die Firewall dann installiert und konfiguriert werden. Meist ist der Schutz in einer halben Stunde betriebsbereit. Einige Systeme kommen auch ohne Bootmedium und müssen per Image-Kopie installiert werden.

Die besten Noten in einem Vergleichstest erzielte IPCop. Sicherheitslücken würden vom IPCop-Team schnell behoben. Steht ein Patch zur Verfügung, soll die Firewall automatisch darauf hinweisen. Den Patch muss man zunächst auf einen lokalen PC laden und von dort zur Firewall kopieren. Allerdings fehle ein Regel-Editor. Wer die Firewall-Regeln ändern will, müsse dies von Hand tun, kritisieren die Tester.

Inhalte sind das beste Futter für Google & Co.

Etwas simpel aber im Kern korrekt beschreibt das Fachmagazin Internet Professionell, wie man in Suchmaschinen wie Google mit der eigenen Website weit vorn landen könne. Auf fremde Links und eigene Inhalt kommt es an. Dabei gilt ein Link von Seite A zu Seite B als Votum von A für B. Entscheidend sei auch, wer das Votum abgibt und wie es aussieht.

Links von themenverwandten Websites sind besser als Links von zusammenhanglosen Link-Listen. Fünf Links, die im verlinkten Text den eigenen Suchbegriff enthalten, sind besser als zehn Links mit dem Text »Hier klicken«. Je wertvoller die eingehenden Links sind, desto besser wird eine Website in Googles Suchergebnissen platziert. Links von anderen Webseiten kann man erhalten, in dem die eigene Website bei Internet-Verzeichnissen angemeldet wird sowie durch Link-Tausch mit anderen Sites. Am besten ist es aber, wenn der Inhalt der eigenen Seite Website so interessant gestaltet wird, dass andere Webmaster von sich aus verlinken.

Neben den Links müsse auch der Inhalt der Webseiten optimiert sein. Die für die eigene Seite wichtigsten Suchbegriffe sollten an den richtigen Stellen und in einer vernünftigen Häufigkeit erscheinen. Eine bewährte Methode zur Bestimmung der optimalen Suchbegriffplatzierung sei die Analyse der Webseiten, die derzeit gut in Googles Ergebnislisten platziert sind. Dazu sollte man in Google einfach den Suchbegriff eingeben, für den man hohe Platzierungen erhalten möchte, und dann den HTML-Code der Top-10-Ergebnisse analysieren. Wenn man Suchbegriff im HTML-Quelltext der eigenen Webseite so platziert, wie das in den topgelisteten Seiten der Fall ist, dann sei die eigene Webseite für Googles Hypertextanalyse bestens vorbereitet.

Ganz so einfach ist es aber nicht. Das Problem ist die Masse der Websites. Weil die meisten Webmaster so handeln, wird es auf den vorderen Plätzen schlicht zu eng. Alte Hasen reduzieren inzwischen die spezielle Optimierung ihrer Websites auf das Notwendigste wie zum Beispiel die Einhaltung der jeweils neuesten Richtlinien der Suchmaschinen und konzentrieren sich stattdessen auf wertvolle Inhalte. TippSense hat es auf diese Weise geschafft, in knapp zwei Monaten einen Pagerank von 0 auf 4 zu erreichen, der allerdings noch nicht stabil ist (siehe auch “Wenn der Pagerank in der Toolbar schwankt”).

CeBIT Personalplanung

Jeder zweite ITK-Mittelständler will Leute einstellen

Die am Montag vorgestellte vierteljährliche Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), das Branchenbarometer, stellt im ITK-Mittelstand großen Optimismus fest. Danach rechnen 76 Prozent der Unternehmen in diesem Jahr mit steigenden Umsätzen, 13 Prozent erwarten ein stabiles Geschäft und nur 11 Prozent ein Umsatzminus. „Die ITK-Branche hat auf der CeBIT Schwung geholt für das ganze Jahr“, sagte BITKOM-Präsident Willi Berchtold bei der Präsentation des Branchenbarometers. Jedes achte Unternehmen kündige ein Umsatzwachstum von über 10 Prozent an. Der BITKOM-Index stieg von 33 auf 46 Punkte. Besonders positiv gestimmt seien Softwarehäuser, Hersteller von Telekommunikationsnetzen, Handys und digitalen Consumer Electronics. Weiterlesen →

NConsult lädt zum Mittelstandstag 2006

Welche Konsequenzen Basel II für kleine und mittlere Unternehmen hat und wie die Risiken zu behandeln sind, ist das erste Thema des Mittelstandstags, der am 28. April 2006 in Magdeburg stattfindet. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung sollen Strategien zur Verringerung von Kosten in der Firmen-IT vorgestellt werden. Im Mittelpunkt stehen Kennzahlen von Unternehmen, die über spezielle Software mit den Anforderungen von Basel II in Einklang gebracht werden können. Weiterlesen →

Der erste Computer für's Handgelenk ist da

Der so genannte Wrist Worn Personal Computer (WWPC), der wie ein Armreifen getragen wird, sei speziell für Rettungs- und Logistik-Dienste konzipiert, melden unter anderem PC Professionell und Golem. Er biete neben klassischen PC-Funktionen WLAN, Bluetooth sowie ein GPS-Modul und soll mit einem Band am Arm befestigt werden.

Die Eingabe erfolgt per Touchscreen, Tastenfeld und Joystick. Bewegt sich der Arm senkrecht zum Körper, geht der WWPC automatisch in den Stand-by-Modus, um Strom zu sparen. Wenn sich der Träger längere Zeit gar nicht bewegt, kann das Gerät einen Notruf absetzen.

Der WWPC wird von dem italienischen Unternehmen Eurotech hergestellt. Sein Preis steht noch nicht fest.

Microsoft will Vista-Preview kostenlos zum Download bieten

Sämtliche Versionen des XP-Nachfolgers sollen künftig auf einer einzelnen DVD zu finden zu sein. Je nach Produktschlüssel werde sich lediglich die gekaufte Version auf ein System aufspielen lassen, berichtet die Computerschrift PC Professionell in ihrer neuesten Ausgabe. Es sei zu befürchten, dass dies einer Einladung an Programmierer von Key-Generatoren gleich komme. Dann könnte mit einem anderen Zahlen- und Buchstaben-Code eine einfache Version zur umfassenderen “Ultimate”-Ausgabe aufgerüstet werden. Insgesamt werde Windows Vista in zwei Bereiche unterteilt – für private Nutzer und für Firmen:

Für den Heimanwender gibt es “Windows Vista Home Basic”, “Windows Vista Home Premium” sowie “Windows Vista Ultimate Edition”. Für Unternehmen soll es die Versionen “Windows Vista Business” und “Windows Vista Enterprise” geben. Zudem soll es für Europa spezielle Versionen ohne Media Player geben. Diese werden durch ein angehängtes “N” gekennzeichnet. Eine weiter Spezialvariante ist “Windows Vista Starter”.

Eine offizielle Vista-Preview für alle interessierten Nutzer will Microsoft ab Mai kostenlos zum Download anbieten.

Wer mit VoIP telefoniert, braucht eine Flatrate

Wer nur Mails schreibt, im Internet surft und ab und zu Musik herunterlädt, soll in der Regel mit dem kleinsten DSL-Tarif am günstigsten fahren. In den DSL-1000-Angeboten von Arcor und Strato seien ein GByte Freivolumen inklusive. Im direkten Vergleich würde der Komplettanschluss inklusive Telefon- und DSL-Grundgebühr etwa 30 Euro im Monat kosten. Wer aber über das Internet telefoniert, komme um eine Flatrate nicht herum, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell:

Etwa 1,2 MByte an Daten verursacht ein VoIP-Telefonat pro Minute. Vor allem wegen des gleichzeitig höheren Upstreams lohnt sich dann ein DSL-Zugang mit 2 MBit/s: So bietet die Leitung genug Platz für Downloads und gleichzeitige Telefonate. Auch für sogenannte Poweruser rechnet sich ein schneller DSL-6000-Zugang oder gar ADSL2+ mit 16 MBit/s nur dann, wenn häufig mehrere Online-Aktivitäten gleichzeitig laufen: Videotelefonie, Spiele und umfangreiche Downloads. Teilen sich größere Familien oder Wohngemeinschaften die Kosten, wird es für den Einzelnen unterm Strich sehr günstig: Für 15 Euro, die jeder Bewohner einer 3er-WG zur Arcor-Doppelflat für knapp 45 Euro beitragen muss, bekommt man sonst kaum einen normalen Telefonanschluss. Vieltelefonierer buchen am besten eine Doppelflatrate – also einen Pauschaltarif für DSL und für Telefonverbindungen ins Festnetz. Für durchschnittlich 10 Euro mehr als bei einer reinen Datenflatrate hat man die Telefonkosten besser im Griff.

GfK-Studie zählt über 27 Millionen Online-Käufer

Das zur GfK Gruppe (Gesellschaft für Konsumforschung) gehörende Unternehmen Enigma GfK hat soeben die Ergebnisse seiner Marktstudie „Online Shopping Survey 2006“ veröffentlicht. Danach ist die Zahl der „eShopper“ im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 26,9 Millionen Personen gestiegen. Bereits die Hälfte der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren informiert sich vor dem Kauf von Produkten im Internet – vor allem bei langlebigen Gebrauchsgütern und Mobilfunkverträgen. Für drei von vier Personen, die das Web im letzten Jahr zur Recherche nutzten, ist ein Preisvergleich der Grund (Preise vergleichen: 76 Prozent, Produktinformationen: 72 Prozent, Händler suchen: 63 Prozent, Testberichte lesen: 62 Prozent, Produkte vergleichen: 62 Prozent). 90 Prozent der Verbraucher surfen auf Google, bevor sie einkaufen. Ein Drittel nutzt die klassischen Preis- und Produktvergleichswebseiten wie guenstiger.de, billiger.de und preisvergleich.de. Weiterlesen →

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