Heißt es der oder das Weblog?

Im Internet kommt es vor allem unter Kontrahenten in Kommentaren immer wieder zum Streit darüber, wie der richtige Artikel für das Wort Weblog lautet. Zurzeit sind beide Formen korrekt. Das Buch “Die deutsche Rechtschreibung” des Duden-Verlags schreibt noch keine Regel vor und will in 2006 darüber entscheiden. Ein Anruf bei der Sprachberatung (0900/1870098) ergab, dass es auch keine so genannte “Vorzugsvariante” gibt. Der Berater *vermutet* jedoch, dass die Schreibweise “vom Log” (hat er so gesagt) abgeleitet werde, und deshalb (?) der bevorzugte Artikel “der” lauten könnte. Aber wenn er tatsächlich *das* Log (lt. Duden den “Fahrgeschwindigkeitsmesser eines Schiffes”) meinte, hätte er den Artikel “das” bevorzugen müssen. Vielleicht meinte er jedoch *den* Logos, das griechische Wort im Duden für “(die) sinnvolle Rede; (die) Vernunft; (das) Wort”. Mark Twain hat recht Recht (neue Rechtschreibung) gehabt: Deutsche Sprache – schwere Sprache, besonders dann, wenn es um Geschlechter und Anglizismen geht. Das Hörbuch von Zyx ist noch besser.

Mittelstandsblog verlost Purple Rain von Prince

Weil eine Umfrage “zum Teil überraschende Ergebnisse” geliefert habe, will der beziehungsweise das Weblog für “Menschen, Märkte, Mittelstand” die Ergebnisse im Auftrag seines Sponsors verifizieren:

… Deshalb bitten wir Sie um fünf Minuten Zeit. Wer den Fragebogen bis Einsendeschluss vollständig ausfüllt, hat die Chance, eine von 10 legendären DVDs von Prince zu gewinnen. „Purple Rain“ dürfte allen ein Begriff sein.

Einsendeschluss ist Dienstag, 28. Februar 2006. Es gilt das Datum, an dem das Formular der Online-Umfrage ausgefüllt und gesendet wurde. Mitmachen können alle, die nicht Mitarbeiter der Firmen Oracle oder VNU sind…

Purple Rain von Prince ist tatsächlich eine Legende, die wir uns immer wieder gern reinziehen. Die Chance, eine von 10 DVDs zu gewinnen, dürfte relativ hoch sein. Erfahrungsgemäß machen bei Online-Umfragen vor allem auf spezialisierten Websites deutlich weniger Menschen mit als in den Massenmedien mit einem breiterem Themenspektrum. Deshalb würde ich einfach mal mitmachen ;-)

Für große Datenbanken geeignet?

MySQL ist wirklich gut. Oracle ist vielleicht besser. Zumindest die Version 10g, die es kostenlos zum Download gibt und im MittelstandsBlog so beschrieben wird:

… 10g XE ist sowohl für den privaten als auch für den kommerziellen Einsatz kostenlos. Software-Hersteller dürfen die Datenbank in eigene Anwendungen integrieren und kostenlos weitergeben. Support gibt es jedoch nur für registrierte Benutzer und über ein Web-Forum, das vom Oracle Master Tom Kyte persönlich moderiert wird, dem Mann hinter AskTom.oracle.com. Die maximale Größe aller Datenbanken des Benutzers sei auf 4 Gigabyte beschränkt…

Die Leistungsfähigkeit von MySQL-Datenbanken mit mehreren Tausend umfangreichen Einträgen wird von einigen Kritikern gern bezweifelt, weshalb sich für geschäftliche Anwender ein Blick auf Oracle 10g durchaus lohnen könnte. Übrigens: MittelstandsBlog.DE wird zurzeit von Oracle gesponsert. TippSense basiert auf WordPress auf Apache mit PHP und MySQL.

EBay ist Vorbild für Handwerksauktionsplattform

Die Handwerksauktionsplattform jobdoo.de will in den nächsten drei Jahren ein Prozent Umsatzanteil am Gesamtmarkt für das Handwerk erreichen. Gegründet im Herbst 2004 zählt das Internet-Unternehmen bereits mehr als 26.000 registrierte Nutzer. Monatlich finden zwischen rund 1000 und 1500 Auktionen über Handwerksdienstleistungen statt. Daraus resultierten für das Jahr 2005 Handwerksumsätze von zirka 14 Millionen Euro. +++

Unternehmer wollen Geld nicht geschenkt

Geld zu verschenken hat die thüringische Regierung und keiner greift zu. So liest sich zumindest ein Statement im Regioweb-Portal von Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz. Er beklagt in dem Beitrag, dass die beiden Angebote Forschungsscheck und Thüringen-Stipendium beim Mittelstand auf wenig Resonanz stoßen. Die beiden Förderprojekte sind vor einem halben Jahr gestartet worden. Der Zweck dieser beiden Instrumente sei es, mittelständischen und Kleinstunternehmen Forschungsarbeiten zu bezahlen und eine Chance zu geben, akademischen Nachwuchs an den Betrieb zu binden. +++

5 Strategien sind Rezepte für den Sieg

Ein kleines Kochbuch für den Erfolg mittelständischer Unternehmen ist die Studie „Innovativ in die Zukunft – Siegerstrategien im deutschen Mittelstand 2006“, die Ernst & Young zusammen mit dem F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen anbietet. An praktischem Hintergrundwissen mangelt es den Herausgebern nicht, denn seit fast zehn Jahren und mittlerweile weltweit prämiert das internationale Beratungsunternehmen Ernst & Young im Rahmen des Wettbewerbs "Entrepreneur des Jahres" die erfolgreichsten mittelständischen Unternehmen. Deren Erfolgsrezepte werden in der Studie analysiert und fünf Siegerstrategien extrahiert. +++

Bundesamt bietet seriöse Länderprofile

Statistische Bundesamt Deutschland eine neue Reihe von PDF-Dokumenten. Diese enthalten Datenprofile zu wirtschaftlich interessanten Ländern, darunter auch wichtigen osteuropäischen Ländern. Auf jeweils sechs Seiten werden umfangreiche Daten und Diagramme präsentiert. Schwerpunkt der Profile sind Wirtschaftsdaten. Da es sich um offizielle und geprüfte, also seriöse Zahlen und Fakten handelt, heben sich die Länderprofile wohltuend von vielen weniger fundierten Zahlenwerken ab. Sie sind zudem durch die vielen Diagramme überraschend übersichtlich gestaltet. +++

Mittelstandsneulinge überwiegend Leichtgewichte

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt, begannen die meisten Personen, die sich 2004 selbstständig machten, ihre Tätigkeit als Einpersonen-Show. So starteten im März 2004 drei Viertel der 276.000 vollzeittätigen Gründerpersonen (76 Prozent) ohne bezahlte Arbeitskräfte. Unter den rund 68.000 Gründern, die sich auf Teilzeitbasis selbstständig machten, waren sogar 93 Prozent zunächst nur Einzelkämpfer. Gegenüber 1996 haben sich damit die Anteile der Gründer ohne Beschäftigte sowohl im Vollzeitbereich (um gut 10 Prozent) als auch im Bereich der Teilzeitarbeit (plus 5 Prozent) deutlich vergrößert. Während Vollzeitgründungen ohne Beschäftigte überwiegend durch Männer erfolgten (zu 70 Prozent), entfielen 62 Prozent der Teilzeitgründungen ohne Beschäftigte auf Frauen. Diese Verschiebungen sind für den gesamten Mittelstand von Bedeutung, da  mit dem größeren Anteil der Einmann-Firmen der Mittelstand insgesamt an Gewicht einbüßt. +++

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