Empfehlung kann unzumutbare Belästigung sein

Die Praxis vieler E-Commerce-Portale, den Kunden Möglichkeiten zur Weiterempfehlung bestimmter Produkte zu geben, kann wettbewerbswidrig sein. Wenn die Mail mit Werbung für andere Produkte gekoppelt ist, sei sie unzulässig. Das berichtet das Fachmagazin Internet Professionell unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgericht Nürnberg (Az. 3 U 1084/05). Weiterempfehlungen seien nur dann zulässig, wenn das jeweilige Produkt ausschließlich empfohlen wird.

Auslöser für den Rechtsstreit war die Klage von Verbraucherschützern. Sie monierten, dass das Versand-Unternehmen Quelle bei den Empfehlungen für ein einzelnes Produkt auch Werbung wie “Großer Sonderverkauf” angehängt hatte. Diese Reklame bekam jedoch nur der Empfänger der Mail zu sehen, für den Absender war sie unsichtbar. Die Richter folgten den Verbraucherschützern: Wenn eine ausdrückliche Einwilligung des Empfängers für solche Werbebotschaften fehlt, sei dies eine “unzumutbare Belästigung” und damit als Spam anzusehen.

Mittelstand braucht Entlastungsgesetz aus einem Guss

Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, hat sich zur Behandlung des Mittelstandsentlastungsgesetzes im Deutschen Bundestag geäußert: Das Gesetz sei ein erster, wichtiger Schritt zur Reduzierung bürokratischer Lasten für Unternehmen. Mit der Eindämmung des Beauftragten(un)wesens in Kleinstbetrieben und der Beschneidung der Statistikpflichten würden die richtigen Signale gesetzt. Allerdings könne der Mittelstand mit der erreichten Lösung nicht vollständig zufrieden sein: Weiterlesen →

FAZ sieht Stimmungsgipfel im Mittelstand

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) von heute schreibt: »Der Stimmungsaufschwung in den kleinen und mittleren Unternehmen scheint momentan keine Grenze zu kennen«. Das sei das Ergebnis des in Zusammenarbeit mit der KfW monatlich beim ifo-Institut in München in Auftrag gegebenen Mittelstandsbarometers für April. Der Vergleichswert des Vorjahres sei um 26,8 Zähler überschritten worden. Dies sei nicht nur der höchste Jahreszuwachs seit der Erhebung gesamtdeutscher Daten, auch das Klimaniveau finde keine Parallele in der jüngeren Vergangenheit. Der Indikator übersteige sogar den Spitzenwert des New-Economy-Booms (⇒ Wikipedia). Weiterlesen →

EU will Chancen auf öffentliche Aufträge verbessern

Die EU-Kommission fordert in einem neuen Vorschlag für eine EU-Richtlinie eine Stärkung der Rechte von Unternehmen, die bei der Vergabe eines öffentlichen Auftrags nicht berücksichtigt wurden. Die Unterzeichnung der Verträge nach der Erteilung des Zuschlags in einem Bieterverfahren soll erst nach zehn Tagen Wartefrist (Stillhaltefrist) erfolgen, während der die unterlegenen Unternehmen gegen das Vergabeverfahren Einspruch erheben können. Weiterlesen →

Diskretion schützt bei Geschäften in Krisenregionen

Mittelständische Firmen befinden sich in einer Zwickmühle, wenn ihnen lukrativen Aufträge in Krisenregionen angeboten werden. Einerseits können sie es sich nicht leisten, die Chancen auszuschlagen, andererseits stehen ihnen kaum Mittel für einen professionellen Schutz der Mitarbeiter vor Ort zur Verfügung. Ein typisches Beispiel ist der letzte spektakuläre Entführungsfall der beiden deutschen Ingenieure Bräunlich und Nitzschke. Was vielen nicht bewusst ist: Neben dem Irak sind auch scheinbar problemlose Länder wie Mexiko durchaus heiße Pflaster. Weiterlesen →

Magazin korrigiert Vorurteile gegen Mittelstand

Die Bundesagentur für Arbeit weist in einem längeren Beitrag die Leser des Uni Magazins auf die guten Berufschancen und Besonderheiten im Mittelstand hin und korrigiert auch gleich einige häufige Vorurteile, die in der Öffentlichkeit und besonders bei den angehenden Akademikern an den Unis und Hochschulen herrschen. Der Autor betont die wirtschaftliche Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen und arbeitet die Unterschiede zu Großbetrieben als Arbeitgeber heraus. Weiterlesen →

KMU können vom Umstieg auf Vista profitieren

Kleine und mittlere Unternehmen sollen bei einem Umstieg von Windows XP auf den Nachfolger Vista besonders profitieren, wenn sie keine ausgewachsene Serverstruktur und viele Notebooks im Einsatz haben. Ein neues Werkzeug, die so genannte Windows Collaboration, regele die virtuelle Zusammenarbeit von bis zu zehn Personen ohne Server, schreibt das Fachmagazin „Computer im Mittelstand“. Das Tool stelle eine gemeinsame Arbeitsoberfläche mit Teilnehmerliste und ausgehändigten Dokumenten bereit. Weiterlesen →

Firmen sollen vom Umstieg auf Vista profitieren

Kleine und mittlere Unternehmen sollen bei einem Umstieg von Windows XP auf das Nachfolge-Betriebssystem Vista besonders profitieren, wenn sie keine ausgewachsene Serverstruktur und viele Notebooks im Einsatz haben. So ermögliche das neue Werkzeug „Windows Collaboration“ die virtuelle Zusammenarbeit von bis zu zehn Personen ohne Server, schreibt das Fachmagazin „Computer im Mittelstand“. Das Tool stelle eine gemeinsame Arbeitsoberfläche mit Teilnehmerliste und ausgehändigten Dokumenten bereit. Genutzt werde dazu Peer-to-Peer-Technik. Ebenfalls möglich sei die lokale Vernetzung über WLAN, wenn kein anderes Netzwerk zur Verfügung steht.

Das ab dem nächsten Jahr verfügbare Vista enthält eine gegenüber XP verbesserte Firewall, die nun auch den ausgehenden Datenverkehr überwacht. Sie bietet daher einen größeren Schutz für Notebooks im Unternehmen und kann weitreichend konfiguriert werden. Eine neue Verwaltungskonsole ermöglicht die Einrichtung von Regeln und Ausnahmen für Anwendungen, Ports, Nutzer, Computer, IP-Adressen und Schnittstellen.
In Firmen mit dezentralen Arbeitsgruppen-Netzwerken ermöglicht die Konsole die Fernkonfiguration.

Auch würden neue Benutzerkonten nicht automatisch mit Administratorenrechten ausgestattet. Bei Vista erhalten neue Nutzer nur eingeschränkte Rechte. Die seien allerdings etwas erweitert, so dass automatische Aktualisierungen wie Updates des Acrobat Readers eingespielt werden können.

Erweiterte EU profitiert von internen Handelsströmen

Joaquin Almunia (siehe Bild), EU-Kommissar für Wirtschaft und Finanzen, legte in Brüssel einen Bericht vor, der zu dem Schluss kommt, dass zwei Jahre nach der Erweiterung der Europäischen Union von 15 auf 25 Mitglieder alle profitiert hätten. Der Report zeige außerdem, dass die Ängste vor Arbeitsplatzverlusten und Betriebsverlagerungen übertrieben waren. Der Bericht bemerkt,dass in Zukunft nur noch Deutschland und Österreich ihre Arbeitsmärkte formal abschotten und nur in Einzelfällen Arbeitsgenehmigungen erteilen wollen. Sieben der alten EU-Staaten wollen die Beschränkungen dagegen aufheben, sechs sehen Erleichterungen vor. Weiterlesen →

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