Frühjahrsputz kann Windows schneller machen

Zwei Stunden und wenige Arbeitsschritte sollen ausreichen, um Windows XP zu entschlacken und wieder auf Vordermann zu bringen. Dann könne der Rechner schneller, stabiler und speichersparender als am ersten Tag laufen, empfiehlt die Computerzeitschrift PC Professionell.

Zunächst sollte man überflüssige Dateien ausfindig machen und löschen. Dazu gehören beispielsweise alle automatisch auf Festplatte gespeicherten Service-Pack- und Windows-Update-Backups. Zu finden sind die Ordner unter Windows\$. Wer neue Updates nicht wieder deinstallieren will, kann bedenkenlos alle $-Ordner löschen. Ähnliches gilt für Inhalte im Verzeichnis Windows\SoftwareDistribution\Download oder die Temp-Ordner.

Deutlich schneller könne der Rechner werden, wenn man alte Treiber für Grafik-, Sound- oder TV-Karten konsequent durch die aktuellsten Versionen ersetzt. Performancegewinn bringe auch das radikale Ausmisten des Autostart-Ordners. Hier sollten wirklich nur die Programme beim Systemstart geladen werden, die man zur Arbeit benötigt. Generell gelte: Auf Software, die man nicht wenigstens zweimal im Monat nutzt, kann häufig getrost verzichtet werden.

Schließlich sollte auch die Anzahl der gestarteten Windows-XP-Services überprüft und minimiert werden. Zahlreiche Tools, die Microsoft beim Start als nützlich erachtet, sind es in der Praxis nicht. Das Aufräumen schafft nicht nur Platz im Arbeitsspeicher, sondern macht Windows auch sicherer. Computerlaien sollten hier ein kostenloses Tool aus dem Internet benutzen: SVC2 KXP 2.2 (Quelle: PC Professionell 4/06).

CeBIT Notebooks und andere Neuheiten

Das sind die Trends von der CeBIT 2006

Vom notorischen Genörgle Neuheiten-verdrossener Messebesucher abgesehen, ist diese CeBIT wieder ein großer Branchengipfel. Ohne Staus und Parkplatznöte, die es seit der Expo 2000 kaum noch gibt, ist das Abenteuer der vergangenen Jahre geschäftsmäßiger Routine gewichen. Da wundert es wenig, wenn Haare in der Suppe gesucht werden. Dabei hatte auch diese CeBIT wieder viel Neues zu bieten, was nur nicht mehr ganz so leicht wie früher zu finden ist. +++

Erfahrungen älterer Fachleute gut für Wissensrecycling

Wie News Aktuell meldet, will das neue Online-Portal Erfahrung Deutschland das Wissen und die Erfahrung älterer, im Ruhestand lebender Fachleute für die Wirtschaft reaktivieren. Experten sehen schon in wenigen Jahren einen durch die demografische Entwicklung ausgelösten Fachkräftemangel auf Deutschland zukommen. Besonders darunter leiden wird der Mittelstand. Die Unternehmen werden deshalb langfristig nicht um Einstellung älterer Ingenieure herumkommen. Nach Expertenschätzungen beträgt der Wert der in Deutschland durch Ruhestand brachliegenden Aus- und Weiterbildung mehr als eine Billion Euro. +++

CeBIT Diskussion

Open Source ist vernetzter Kapitalismus

Open Source-Software ist einerseits für KMU hochinteressant, weil deren Kostenstruktur weniger finanzielle Risiken birgt und damit eine niedrige Einstiegsschwelle darstellt. Andererseits ist gerade für viele KMU diese Software ideologisch verdächtig. Ursache sind leider immer wieder potlitisch motivierte Grabenkämpfe in fundamentalistischen Teilen der Community. +++

CeBIT skillMap

Mapping-Tool erschließt internes Know-how

Nicht nur in großen Unternehmen schlummern verborgene Fähigkeiten der Mitarbeiter, auch kleine Firmen könnten so manchen Know-how-Schatz heben. Klassische Personalakten und Karteikartensysteme taugen zum Heben der Schätze aber nur sehr bedingt. Auf eine völlig neue und äußerst innovative Weise könnte hier eine Software helfen, die Wissenschaftler des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Humboldt-Universität in Berlin mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt haben: skillMap. +++

CeBIT Förderprogramme

Hier informieren Ministerien

Neben zahlreichen Ansprachen und PR-Besuchen von Politikern, deren konkreter Wert für mittelständische Unternehmen eher gering sein dürfte, bietet die CeBIT auch ein für mittelständische Unternehmen lohnenswertes Informationsangebot der Bundesregierung. Mehrere Ministerien geben Einblicke in Zukunftspläne, Förderprogramme und andere Hilfen für KMUs. +++

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Kommunikation 2013-Q4
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