Die Zeichen stehen auf Umbruch

Viele Mittelständler befürchten, dass Banken in Zukunft langfristige Kredite weitgehend über Fonds finanzieren und deshalb nur noch an Unternehmen vergeben werden, die nach einem einheitlichen Standard, den IFRS (International Financial Reporting Standards) bilanziert werden. Einen bunten Strauß an unterschiedlichen Sichtweisen der neuen Bilanzierungsregeln nach IFRS für den Mittelstand beleuchtet das Handelsblatt in seinem sehr interessanten Beitrag „Mittelständler fürchten Substanzverlust“. +++

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Hand aufs Herz: Wissen Sie, was White Papers sind? Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia definiert sie als Überblicke über Leistungen, Standards und Technologien zu IT-Themen. Sie beschreiben auf zwei bis zehn Seiten wesentliche Vor- und Nachteile sowie Kosten- und Einsparpotenziale. Sie sollen die Kompetenzen zeigen und das Vertrauen wecken. Genau das ist unser Anliegen. +++

Zeitschrift warnt vor Heuschreckentricks

Einen handfesten Beitrag zum Thema Firmenübernahmen hat das Unternehmermagazin Markt und Mittelstand (MuM) veröffentlicht. Weil es kein „ehrenhaftes Verhältnis mehr zwischen Unternehmen und Banken“ gäbe, beschreibt MuM in einer ungewöhnlich konkreten Story, wie Banken notleidende oder strategisch unpassende Kredite an ausländische Finanzinvestoren veräußern und Komplikationen verursachen. „Die wollten sich mit Hilfe der Kredite unserer Firma bemächtigen“, wird ein Unternehmer zitiert, dessen Name von der Redaktion geändert wurde. Hintergrund solcher Aktionen seien immer öfter Banken, die ihre Firmenkunden als zu riskant oder unpassend einstufen. +++

USB-Sticks bedrohen Firmennetzwerke

Zu einer bedrohlichen Erkenntnis kommt das Unternehmermagazin Markt und Mittelstand in seiner neuesten Ausgabe. USB-Sticks, MP3-Player und Handys würden in ihren Möglichkeiten gefährlich unterschätzt werden, sensiblen Firmendaten schaden zu können. +++

Freiberufler bleiben pessimistisch

Die meisten Freiberufler beurteilen ihre wirtschaftliche Lage auch im vierten Jahr in Folge als ausreichend bis mangelhaft und die weitere Entwicklung eher pessimistisch. Einige wenige Berufsgruppen sehen etwas Licht am Ende des Tunnels, zum Beispiel die Heilhilfsberufe, Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer, Dolmetscher und Übersetzer sowie freiberufliche Biologen. Sie beurteilen ihre Lage nicht mehr ganz so düster, wie noch im letzten Jahr. Das ergab eine Erhebung des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB). +++

Familienbetriebe verzichten auf neue Bilanzregeln

Wie das Handelsblatt berichtet, verzichten einige Familienunternehmen auf die Umstellung auf die neuen Bilanzregeln IFRS (International Financial Reporting Standards). Dahinter steckt die Angst, nach diesen Bilanzregeln Eigenkapital zu verlieren, da entsprechend der IFRS-Vorschrift IAS 32 nur dann ein Eigenkapital vorliegt, wenn der jeweilige Kapitalgeber keinen individuellen Anspruch auf Rückzahlung der Investition hat. Das aber, so warnt das Institut der Wirtschaftsprüfer IDW, lasse sich nach dem deutschen Kündigungsrecht der Gesellschafter nicht ausschließen. Klassisches Eigenkapital von OHGs und KGs werde damit nach der Umstellung zu Fremdkapital. Das kann im Extremfall so weit gehen, dass Unternehmen mit der Bilanzierung nach IFRS von einer üppigen Eigenkapitalquote in ein Minus rutschen. +++

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