Travelsound Notebook 500 peppt den Sound auf

Wer schon mal DVD-Sound blechern aus billigen Notebooklautsprechern scheppern hörte, wird Creatives mobiles 2-Kanal-Lautsprechersystem lieben. Das nur 243 Gramm leichte und 46 x 211 x 31 Millimeter messende Soundsystem kann wahlweise neben den Labtop gestellt oder an der maximal 13 Millimeter starken Displayoberkante befestigt werden. Die Stromversorgung erfolgt entweder über vier AAA-Batterien, den USB-Anschluss des Notebooks oder einen optionalen Netzadapter. Mit vollen Batterien soll das Soundsystem für rund 25 Stunden ungetrübten Musikgenuss sorgen (Quelle: PC Direkt, 03/2005, Seite 17).

EUR ca. 80, Creative Labs, nur via Internet, www.creative.com

 

Phantom Game Receiver saugt Spiele über Breitband

Die schon vor zwei Jahren angekündigte Spielkonsole Phantom wurde jetzt final vorgestellt und soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Die auf einem MS Windows SP Embedded basierende Phantom soll mit einem Athlon XP 2500+ auf einem Nforce-2-Ultra-400-Mainboard, einer Gforce FX 5700 Ultra, 256 MByte RAM und einer 40 GByte großen Festplatte ausgestattet sein. Die Bedienung wird per drahtloser Tastatur, Maus und Gamepad realisiert. Die Versorgung mit Spielen erfolgt per Breitband über den Phantom Game Service, für den sich 20 Publisher schon im September 2004 ausgesprochen hatten. Ob sich die Konsole aber gegen die neuen Spielekonsolen von Microsoft (Xbox2), Nitendo (Gamecube-Nachfolger) und Sony (Playstation 3) durchsetzen kann, bleibt abzuwarten (Quelle: PC Direkt 03/2005, Seite 17).

Apple will mit Mini den PC-Markt aufmischen

In einem sehr kompakten Gehäuse aus eloxiertem Aluminium, as nur 5,08 Zentimeter hoch und an allen Seiten nur 16,51 Zentimeter lang ist, befinden sich ein 1,25 oder 1,42 GHz G4 Prozessor, eine 40 oder 80 GByte Festplatte sowie ein optisches DVD-ROM/CD-RW- Laufwerk mit Einzug. Via USB 2.0 oder Fire Wire lassen sich digitale Geräte wie Kameras, iPod Player, Drucker, Camcorder oder Tastatur an den Mac mini anschließen. 10/100BASE-T Ethernet-Unterstützung und ein 56K v.92 Faxmodem erlauben Breitband-Internet (Quelle: PC Direkt, 03/2005, Seite 18).

ab 479 EUR, Cyberport, (01 80) 388 03 88, www.cyberport.de

 

Canon MV830 garantiert unverzerrte Bildkontrolle

Canon präsentiert vier neue kompakte DV-Camcorder im eleganten Design mit den Modellen MV800, MV830, MV830i und MV850i. Bis zu 22fach-Zoom (MV850i), Pictbridge-Direktdruck und echtes Breitbildformat 16:9 sind nur einige Trümpfe der MV800-Serie. Eine Easy-Taste macht Einsteigern das automatische Filmen noch einfacher. Gerade mal 430 Gramm bringt jeder der vier Camcorder auf die Waage und die schmale Bauform sorgt dafür, dass die Kamera selbst in Manteltaschen kaum aufträgt. Die Darstellung erfolgt im Display als Letter Box mit schwarzen Streifen an den horizontalen Bildrändern, um echte, unverzerrte Bildkontrolle zu gewährleisten (Quelle: PC Direkt, 03/2005, Seite 18).

ab 449 EUR, Canon, ab März 2005 erhältlich, www.canon.de

 

Easy Move schneidet Videos ohne Encodieren

Das Videoschnittprogramm Easy Movie ermöglicht einfaches und flexibles Schneiden und Editieren von folgendem Videomaterial: MPEG1 und -2 und VOB-Streams nicht kopiergeschützter Video-DVDs. Schneidet Bildgenau, verfügt über einen Multispur-Editor und einen Titelgenerator (Quelle: PC Direkt, 03/2005, Seite 18).

29,99 Euro, www.bhv.de

Viele Websites sind mangelhaft programmiert

Beim Programmieren von Webseiten müssen unterschiedliche Standards berücksichtigt werden, da die Unterstützung der verschiedenen Browser teilweise mangelhaft oder schlicht unvollständig ist. Die Folge sind falsche oder fehlerhafte Darstellungen der entsprechenden Seiten, warnt die Fachzeitschrift Internet Professionell. Besonders bei Formularen, Tabellen und Design gehen die Darstellungen deutlich auseinander.

Die meisten Seiten sind momentan für die Anzeige im Internet Explorer optimiert, da aber alternative Browser wie Mozilla, Firefox und Opera bei den Marktanteilen deutlich zulegen, ist die entsprechende Anpassung dringend notwendig.

Daher empfiehlt es sich, alternativ für verschiedene Webbrowser jeweils eigene Stylesheets anzulegen. Zunächst werde beim Seitenaufruf der entsprechende Browsertyp abgefragt, danach das passende Stylesheet zugewiesen. Alternativ lassen sich für ältere Browser Versionen der Homepage in »klassischem« HTML bereithalten. Dieser Mehraufwand spiele eine immer größere Rolle für die optimale Darstellung. Allerdings sei es auch eine Kostenfrage, so Designer Dr. Christian Gries im Interview. Nicht alle Kunden seien bereit, dafür auch entsprechend Geld zu investieren – selbst wenn dies in Zukunft sogar Folgekosten sparen könne (Quelle: Internet Professionell 2/2005).

Windows versteckt wertvolle Netzwerkbefehle

Windows kann mehr, als seine grafische Oberfläche bietet, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Über die Kommandozeile lassen sich Hardware-Details aufdecken, Prozesse und Dienste im Detail konfigurieren und Fehler finden. Um die Kommandozeile (im Fachjargon Shell genannt) nutzen zu können, empfiehlt es sich, eine Verknüpfung auf dem Desktop zu dem Programm cmd.exe anzulegen und dort die entsprechenden Befehle einzugeben.

Die direkte Befehlseingabe kann zum Beispiel bei der Einrichtung eines eigenen WLAN-Netzes sehr hilfreich sein. Über das Kommando „ipconfig” werden IP-Adresse, Subnetz-Maske und Standard-Gateway angezeigt. Mit dem Befehl „tracert www.pcdirekt.de kann man die Wegstrecke vom eigenen Rechner, über den Router und das Internet zum Zielrechner genau verfolgen. Oder „netstat” zeigt alle Netzwerkverbindungen mit genutztem Protokoll und Status, „service” dagegen alle Betriebssystemdienste. Weitere Befehle geben Aufschluss über den Speicherverbrauch der geladenen Treiber oder Rettung nach einem Absturz (Quelle: PC Professionell 2/2005).

Thumbs Plus Pro 7 erkennt 180 Bildformate

Die Bildverwaltung Thumbs Plus Pro 7 ist unübertroffen beim Erkennen und Verarbeiten verschiedener Bildformate – insgesamt 180 an der Zahl werden in der neuen Version unterstützt. Im Test der Computerzeitschrift PC Professionell beeindruckte besonders das Tool für die Erkennung von Digital-Kameras, das viele verschiedene Raw-Formate – etwa von Canon, Sony, Nikon oder Olympus – liest und als 48-Bit-Bild lädt. Thumbs Plus Pro (100 Euro) überzeugt auch bei der Stapelverarbeitung mit mehr als 40 Befehlen sowie der Suchfunktion, die sowohl nach benutzerdefinierten Feldern sowie nach Ähnlichkeit sucht.

Schwachpunkt des Programms ist aber die Performance: Für das Laden eines Ordners mit 100 Bildern (28 Mbyte) wurden im Test fast dreieinhalb Minuten benötigt. Konkurrenzprogramme wie AcdSee erledigen das in nur 20 Sekunden.

Das Fazit: In den Bereichen Formatunterstützung, Stapelverarbeitung und Suchfunktionalität ist das Programm die beste Bildverwaltung dieser Preisklasse, die Schnelligkeit aber lässt zu wünschen übrig (Quelle: PC Professionell 2/2005).

Festplatten für Notebooks rotieren langsamer

Schnelle Festplatten gibt es in fast jedem Format. Allerdings haben die größten Platten auch die besten Übertragungsraten, hat die Computerzeitschrift PC Professionell ermittelt. Insgesamt wurden in dem größten jemals in Deutschland vorgenommenen Festplatten-Test 155 verschiedene Produkte untersucht – das sind bis auf fünf alle momentan handelsüblichen Artikel.

Das Ergebnis: Je kleiner der Durchmesser der Magnetscheiben ausfällt, desto weniger Sektoren und damit gespeicherte Informationen lassen sich pro Kreissegment lesen – und das geht zu Lasten der Performance. Auch bei der Frequenz, mit der die Magnetscheiben rotieren, hinken die beispielsweise meist in Notebooks eingebauten kleinen Plattenformate (1,8- und 2,5-Zoll) hinterher: Im 3,5-Zoll-Bereich (Festplatten für Desktop-PCs) sind 7.200 Umdrehungen pro Minute üblich, bei Laptops wurde nur Werte zwischen 4.200 und 5.400 gemessen.

Maximale Geschwindigkeit von 62 Mbyte/s bietet Testsieger WD Raptor (Preis je nach Speicherkapazität ab 120 Euro für 36,7 Gigabyte). Allerdings erfordern nur spezielle Anwendungen wie Videoschnitt derartige Geschwindigkeiten. Maxtor Diamond Max (250 GB für 175 Euro) ist nur wenig langsamer, dafür aber deutlich preiswerter. Die größte Speicherkapazität (400 Gigabyte) haben derzeit Hitachi Deskstar und Seagate Barracuda. Im 2,5-Zoll-Testfeld hatte Hitachi Travelstar 7K60 (200 Euro, 60 GB) die Nase vorn, bei den Microdrives bis 1,8 Zoll siegte Toshiba GAH mit 60 GB (Quelle: PC Professionell 2/2005).

Biometrische Pässe werden 130 Euro kosten

Um sensible persönliche Daten in den neuen bundesdeutschen Reisepässen zu schützen, wird erstmals ein besonderes Verfahren angewandt. Biometrische Angaben wie digitale Fotos oder Fingerabdrücke werden auf Minichips gespeichert, die nur von bestimmten Lesegeräten für Sekundenbruchteile zu decodieren sind, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Die biometrischen Merkmale des Ausweis-Inhabers werden auf sogenannten RFID-Chips (Radio Frequency Identification) gespeichert: Sie sollen den Pass seinem Inhaber eindeutig zuordnen und das Dokument fälschungssicher machen. Die verbauten Funk-Chips unterliegen der ISO-Norm 14443. Sie schreibt eine Funkfrequenz von 13,56 MHz vor und begrenzt die Reichweite so auf maximal 20 Zentimeter. Allerdings haben Messungen mit handelsüblichem Equipment bereits belegt, dass diese Daten auch über eine Distanz von bis zu zwei Metern einwandfrei empfangbar sind.

Um auszuschließen, dass diese Daten unbemerkt gestohlen werden können, werden die Angaben verschlüsselt und nur temporär aktiviert. Beispiel: Wenn der Beamte an der Passkontrolle den Ausweis durch das Lesegerät zieht, werden die Daten für Sekunden- bruchteile decodiert und verglichen. Stimmt alles überein, wird der RFID-Chip sofort wieder deaktiviert. Ein Insider im PC Professionell-Gespräch: „Damit ist der Missbrauch von Daten weitgehend ausgeschlossen.“

Allerdings gibt es noch ungeklärte Fragen. So sind die notwendigen Chips derzeit knapp: Im Musterpass der Bundesdruckerei fallen 12 KByte für ein komprimiertes JPEG-Bild an, 20 KByte Platz beanspruchen zwei Fingerabdrücke. Rechnet man Verwaltungsinformationen mit rund 5 KByte hinzu, dann wird schnell klar, dass die in großen Stückzahlen verfügbaren 32-KByte-Chips nicht ausreichen. Daher werden zur Speicherung der biometrischen Daten Chips mit Kapazitäten von 64 KByte benötigt – die aber sind rar. Lediglich Infineon hat kurzfristig hohe Stückzahlen bereit. Auch drängt die Zeit: Ab Herbst 2005 sollen die neuen Pässe ausgegeben werden. Der Preis für die neuen Pässe wird bei etwa 670 Millionen Euro liegen, pro Jahr fallen weitere 610 Millionen Euro an laufenden Kosten an. Ein Pass könnte dann bis zu 130 Euro kosten, die jeder Bürger zahlen muss – knapp 100 Euro mehr als heute (Quelle: PC Professionell 2/2005).

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