Vorsichtiger Umgang mit E-Mail schützt vor Spam

Wer viel unerwünschte elektronische Post erhält, sollte den Umgang mit seiner E-Mail-Adresse genau prüfen, rät die Computerzeitschrift PC Professionell. Denn die meisten Spamversender sammeln die Adressen vollautomatisch mit spezieller Software (einem sogenannten Harvester) auf Webseiten im Internet.

Da dies mit Abstand die häufigste Methode ist (97 Prozent aller Adressen werden so gesammelt), sollte die Adresse nicht als Link, sondern als kleines Bild in die Seite eingefügt werden. So erkennen sie die Suchprogramme nicht.

Für Beiträge in Newsgroups empfiehlt sich die Verwendung einer Wegwerf-Adresse, die von Zeit zu Zeit gewechselt wird. Ferner sollte man bei Spam generell nicht reagieren, auch nicht mit Beschwerdemails oder automatischen  Respondern. Außerdem ist es sinnvoll, neben dem Spamfilter, der auf keinem Rechner fehlen sollte, auch eine sogenannte „Whitelist” zu definieren. Darauf werden die Kontakte und Adressen festgehalten, die jederzeit von den Filtern durchgelassen werden sollen (Quelle: PC Professionell 2/2005).

Formel 1 setzt auf Server mit Dual-Prozessoren

Ohne PC geht in der Königsklasse des Motorsport fast nichts mehr: Fahrzeug-Dynamik, Luftströmung und –widerstand werden vor den Rennen exakt berechnet. Dank mehrerer Hochleistungs-Computer sank die Rechenzeit für die Fahrzeug-Aerodynamik bei Toyota von 170 Stunden im Jahr 2002 auf derzeit rund zwölf, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Toyota setzt dabei auf 150 Dual-Prozessor-Server von Intels neuester Itanium-Generation, Klassenprimus Ferrari schwört auf AMD-Opteron-Power (Quelle: PC Professionell 2/2005).

Neue PCs sind oft billiger als Gebrauchte

Nicht immer ist Gebrauchtes billiger als Neuware. Beispiel: Wer für Büroarbeiten einen PC mit 1 GHz-Prozessor braucht, bekommt für das gleiche Geld oder minimalen Aufpreis oft einen neuen Computer. Im Neuen stecken aktuellere Komponenten und es gibt länger Garantie.

Deshalb empfiehlt es sich vor dem Kauf eines gebrauchten Computers stets Preise zu vergleichen, zum Beispiel bei Geizhals.at/de oder Evendi. Bei gleichem oder leicht höherem Preis das Neugerät kaufen (Quelle: PC Direkt 02/2005, Seite 92).

Billige Notebooks haben oft schlechtes Display

Wer sich ein neues Notebook kauft, sollte auf folgendes achten:
- Ein gutes Display. Denn am Bildschirm wird bei billigen Geräten am meisten gespart. Am besten die Displays mehrerer Geräte vergleichen.
- Mindestens 512 MByte Speicher sollten drin sein. Sonst wird Windows mit Multimedia zu langsam.
- Darauf achten, dass sich der eingebaute Brenner gegen einen zweiten Akku für mehr Laufzeit auswechseln läßt.
- Ein Marken-Notebook auswählen. Für solche Geräte gibt es in der Regel länger Ersatzteile.
- Gleich eine Tragetasche mitkaufen. Die schützt vor Schäden unterwegs.

(Quelle: PC Direkt 02/2005, Seite 42)

Ersatzlampen für Beamer sind teuer

Beamer gibt es schon ab 660 Euro. Doch wer sich so ein Gerät zulegt, muss an die Folgekosten denken. Ein Beispiel: Die Lampe für den Beamer Iiyama LPS-130 kostet fast 280 Euro. Der Hersteller geht von einer Laufzeit von 1.500 Stunden aus, garantiert aber nur für 300 Stunden. Bei regelmäßigem Filmgenuss ist diese Zeit schnell erreicht.

Deshalb ist es ratsam, beim Kauf eines Beamers nach den Kosten für Ersatz-Leuchtmittel zu fragen und erst dann zu entscheiden. In der aktuellen Ausgabe testet PC Direkt acht Beamer. Testsieger ist der Infocus X2 für 879 Euro (Quelle: PC Direkt 02/2005, Seite 30).

Lüfter in Aldi-PC viel zu laut

„So laut darf kein PC sein“ lautet das Fazit der PC Direkt-Redaktion. Der Lüfter des aktuellen Aldi-PC „kreischt“ und erreicht eine Lautstärke von 59 db(A). Außerdem ist der gemessene Stromverbrauch des Rechners mit 242,2 Watt deutlich zu hoch.

Abgesehen von diesen Mängeln erweist sich der Aldi-Rechner als gut ausgestattetes Gerät zu einem günstigen Preis. Wer den PC kauft, sollte aber zu den 999 Euro Kaufpreis gleich noch 30 Euro und eine halbe Stunde Einbauzeit für einen neuen Prozessorlüfter einrechnen (Quelle: PC Direkt 02/2005, Seite 20).

Polizei scheitert an Sites mit Passwortschutz

Die Netzwerkfahndung der Bayerischen Polizei ist täglich mit acht Beamten im Einsatz, um Straftaten aufzudecken. Im Interview mit der Computerzeitschrift PC Professionell sagte Albert Bischeltsrieder, seine Beamten untersuchten die gesamte Bandbreite strafbarer Inhalte. Dazu gehörten auch Verletzungen von Urheber- und Markenrechten, Schwerpunkt sei aber die Verfolgung schwerer Straftaten wie sexueller Missbrauch von Kindern.

Raubkopien von Software, Musik oder Filmen würden derzeit häufig im Netz entweder zum Kauf oder kostenlos angeboten. Ein Hindernis bei der Fahndung seien aber passwortgeschützte Seiten, zu denen die Polizei erst Zutritt erlange, wenn bereits Verdachtsmomente gegen einen User vorliegen würden, so Bischeltsrieder weiter. Wenn aber nach Prüfung Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen, könne eine Durchsuchung „zur Auffindung von Beweismitteln” angeordnet werden (Quelle: PC Professionell 2/2005).

Weblog löst Negativ-PR für Jamba aus

SPIEGEL ONLINE berichtete am 06. Januar 2005 in seiner Meldung “Blogger heizen Jamba ein” über ein PR-Problem für Klingeltonhändler: Das Unternehmen Jamba verdient viel Geld mit Klingeltönen und nervt mit stakkatoartig wiederholten Miniwerbespots. Ein Berliner hat mit Hilfe der Blogger-Community unabsichtlich eine Lawine von Negativ-PR für Jamba ausgelöst. Den vollständigen Artikel von Christian Stöcker erreichen Sie im Internet auf www.spiegel.de unter dieser URL.

Server-Umzug mit vielen Tücken verbunden

Beim Umzug des eigenen Servers steckt der Teufel im Detail, warnt die Fachzeitschrift Internet Professionell. Grundsätzlich gilt: Für diese Arbeit sollte man viel Zeit einplanen und mehrfach prüfen, ob alle Domain-Namen, E-Mail-Adressen und -Postfächer sowie SQL-Datenbanken auch tatsächlich auf dem neuen Server eingerichtet sind, bevor auf den alten Server verzichtet wird.

Zudem dauert die Aktualisierung in den Nameserver-Datenbanken weltweit bis zu 48 Stunden. In diesem Zeitraum werden bereits einige Besucher auf den neuen und andere noch auf den alten Server geleitet, dasselbe gilt auch für E-Mails. Um einen eindeutigen und stabilen Zustand zu erreichen, sollte man den Umzug in verkehrsschwache Zeiten – beispielsweise nachts – legen, um dem Verlust von E-Mails vorzubeugen.

Beim Transfer der Datenbeständen können kleinere Mengen bis zu 100.000 Datensätzen bequem mit Verwaltungstools wie beispielsweise PhpMyAdmin exportiert und wieder importiert werden. Gehen die Datenbankbestände hingegen in den zweistelligen MByte-Bereich, sollten die Daten direkt auf der Kommandozeile gesichert und auf dem neuen Server wiederhergestellt werden.

Falls der Provider den Domain-Umzug nicht aktiv begleitet, muss der entsprechende Antrag selbst gestellt werden. Vordrucke für das sogenannte KK-Formular (Konvektivitäts-Koordinationsantrag) gibt es im Netz. Dieser Antrag geht ausgefüllt und unterschrieben an den bisherigen Provider, zugleich wird die Denic informiert. Sehr viel schneller geht es, wenn man beim selben Provider auf einen neuen Server umzieht (Quelle: Internet Professionell 2/2005).

Internet in Firmen dient häufig privaten Interessen

Etwa 30 bis 40 Prozent der Internet-Nutzung in Büros hat nichts mit dem jeweiligen Job zu tun, sondern ist rein persönlicher Natur. Dabei werden vorrangig private Mails geschrieben, Nachrichten- und Sportangebote gelesen, Online-Bank-Überweisungen vorgenommen oder bei Auktionshäusern geboten und eingekauft, berichtet die Fachzeitschrift „Internet Professionell" unter Berufung auf entsprechende Studien.

Büro-Computer werden aber auch genutzt, um Porno-Seiten anzuschauen, Tauschbörsen zu besuchen oder Software herunterzuladen. Spätestens an dieser Stelle müssen Firmenchefs einschreiten, denn im Falle von Straftaten sind sie ebenfalls haftbar. Daher gehen immer mehr Unternehmen dazu über, die private Internet-Nutzung einzuschränken, gerade bei E-Mails.

Rechtsanwalt Oliver J. Süme sagte im Interview mit der Internet Professionell: „Sofern es zur Aufrechterhaltung des ordnungsgemäßen Betriebes der Infrastruktur erforderlich ist, dürfen Spam- und virenverdächtige E-Mails stichprobenartig geprüft werden." Eine komplette Mitarbeiterüberwachung sei jedoch nicht erlaubt, Fernmeldegeheimnis und Datenschutzes sorgten für den rechtlichen Rahmen.

Bei Websites werden die Inhalte ausgefiltert und blockiert. Dabei werden die Seiten in Echtzeit analysiert. Anhand der auf einer Seite gefundenen Inhalte wird dann dynamisch entschieden, ob diese den Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens entsprechen und ein Aufruf ermöglicht oder gesperrt wird. Bei einer Firma mit 50 Arbeitsplätzen betragen die Kosten für solch einen Web-Filter knapp 1700 Euro (Quelle: Internet Professionell 2/2005).

 « 1 ... 1298 1299 1300 ... 1324 »