Wer viel unerwünschte elektronische Post erhält, sollte den Umgang mit seiner E-Mail-Adresse genau prüfen, rät die Computerzeitschrift PC Professionell. Denn die meisten Spamversender sammeln die Adressen vollautomatisch mit spezieller Software (einem sogenannten Harvester) auf Webseiten im Internet.
Da dies mit Abstand die häufigste Methode ist (97 Prozent aller Adressen werden so gesammelt), sollte die Adresse nicht als Link, sondern als kleines Bild in die Seite eingefügt werden. So erkennen sie die Suchprogramme nicht.
Für Beiträge in Newsgroups empfiehlt sich die Verwendung einer Wegwerf-Adresse, die von Zeit zu Zeit gewechselt wird. Ferner sollte man bei Spam generell nicht reagieren, auch nicht mit Beschwerdemails oder automatischen Respondern. Außerdem ist es sinnvoll, neben dem Spamfilter, der auf keinem Rechner fehlen sollte, auch eine sogenannte „Whitelist” zu definieren. Darauf werden die Kontakte und Adressen festgehalten, die jederzeit von den Filtern durchgelassen werden sollen (Quelle: PC Professionell 2/2005).






