Hoffnungsschimmer Zeitarbeit

Zeitarbeitsfirmen boomen. Thomas Reitz, Geschäftsführer von Manpower verriet kürzlich der Berliner Zeitung: „Wir stellen jede Woche 200 bis 300 Mitarbeiter ein." Insgesamt erwarte man für das laufende Jahr eine Steigerung um 20 Prozent. Ebenso optimistisch gibt sich der Primus der Branche, Randstad. Die Zahl der Neueinstellungen liege bei 8000 Zeitarbeitskräften, verkündete das Unternehmen dieser Tage. Allein die beiden genannten Unternehmen erzielten letztes Jahr immerhin einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. +++

Lohnrunde 2006

Forderungen für Mittelstand zu hoch

Wie DPA meldet, wird die IG Metall heute mit einer Empfehlung für die  Lohnforderungen die Tarifrunde 2006 einläuten. Traditionell gelten die Forderungen der IG Metall als Signale, die zwar nicht Völker, wohl aber die anderen Gewerkschaften sehr aufmerksam hören. Voraussichtlich werden die Metaller zwischen 4 und 5 Prozent Steigerung fordern. Die Arbeitgeber wollen die Löhne um bestenfalls etwas über 1 Prozent anheben, so der Arbeitgeberverband Gesamtmetall vorerst noch inoffiziell. +++

Mittelstand als Wachstumsmotor zu spät erkannt und falsch bedient

"Der Mittelstand ist zu einer Braut geworden, die von den großen IT-Anbietern einst verschmäht wurde, heute aber umso eifriger umworben wird. Das zeigte sich beim 1. Deutschen ITK-Mittelstandstag des IT-Branchenverband Bitkom in Berlin", so das Fazit der VDI Nachrichten. Als Zeugen für die Selbstkritik zitiert der Nachrichtendienst unter anderem das T-Systems-Vorstandsmitglied Ulrich Kemp mit den Worten: "Viele große Anbieter versuchen, ihre Lösungen so herunterzuskalieren, bis sie für den Mittelstand passen. Das klappt aber nicht. Der Mittelstand muss anders betreut werden."
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OpenOffice gibt's jetzt mit Duden-Korrektor

OOo.jpgIm Duden-Verlag ist die Version 3.5 des hauseigenen Korrektors mit verbesserter Verarbeitungsgeschwindigkeit und Fehlerabdeckung erschienen. Außerdem bietet die Software die Möglichkeit, aus Microsoft-Anwendungen direkt nachzuschlagen.

Für Open Source-Freunde und Linux-Anwender viel interessanter ist aber die OpenOffice.orgSuite von Duden. Sie bietet erstmals eine satzbezogene Rechtschreib- und Grammatikprüfung für das freie Büropaket und liefert es zum Preis von 49,95 Euro für Windows und Linux gleich mit. Damit wird OpenOffice endlich auch für den professionellen Einsatz in Unternehmen interessant.

Eine weitere Neuheit ist der Tipptrainer. Dieser Kurs auf CD-ROM ermöglicht es, in 21 Lektionen das schnelle und sichere Schreiben im Zehnfingersystem zu lernen und zu trainieren.

Vorgezogene Meldefrist gefährdet Liquidität

Enorme finanzielle und bürokratische Belastungen beschwört Vizepräsident Dieter Lau vom Bund der Steuerzahler laut einer Meldung des Handelsblattes für kleine und mittlere Betriebe. Ursache sei eine neue Regelung, nach der ab dem 1. Januar Sozialversicherungsbeiträge bereits am Ende des laufenden Monats elektronisch an die Sozialkassen gemeldet werden müssen. Durch die vorgezogene Meldefrist reicht die Zeit nicht mehr wie bisher für den klassischen Postweg. +++

BMWi und IHK für Open Source im Mittelstand

Mittelständische Unternehmen scheuen entweder Open Source Software wie zum Beispiel die OpenOffice.orgSuite mit Duden-Korrektor nach dem Motto „kostet nichts, taugt nichts“ oder setzen sie gerade wegen der kostenlosen Nutzung ein. Beide Argumente gehen von falschen Vorstellungen aus. Experten diverser IHKs und auch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bestätigen vielen Open Source Lösungen durchaus professionelle Qualität. Es gilt aber auch: Viele Open-Source-Programme sind zwar kostenlos, die für den professionellen Einsatz unvermeidbare professionelle Pflege kostet jedoch Geld. +++

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