Mittelstand setzt Basel II positiv um

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter der Überschrift "Basel II, Mittelstand sieht Chancen" in ihrem Online-Dienst meldet, zeigt eine Pilotstudie der Intellisource GmbH, dass sich die ab 2007 geltenden Eigenkapitalregeln nach Basel II bisher nicht negativ auf den Mittelstand ausgewirkt haben. Einer Verteuerung einzelner Kredite stünden im Gegenteil nahezu ebenso viele verbilligte Kredite gegenüber. Die Veränderung laufe auf eine Spreizung des Angebots hinaus. Es sei zudem ein positiver Bewusstseinswandel von einer Bonitätskultur zu einer Ratingkultur spürbar. Basel II würde von den meisten als Steuerungsinstrument und nicht als Schikane der Banken angesehen. +++

Exporte für den Mittelstand ab 1.1.2006 erleichtert

Exporte sollen ab dem 1. Januar 2006 für den Mittelstand erleichtert werden. Diesem Ziel dienen zwei Änderungen bei der Vergabe von Hermeskrediten. „Eine starke deutsche Exportwirtschaft braucht eine leistungsfähige staatliche Exportkreditversicherung, um Marktanteile vor allem in schwierigen Märkten zu behaupten bzw. zu entwickeln. Mit der neuen Deckungsform sollen gerade mittelständische Unternehmen Liquiditätsspielräume gewinnen und Exportchancen besser nutzen können. Dies sichert Arbeitsplätze in Deutschland“, so Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. +++

Münchner Börse

modernes Parkett für den Mittelstand

Bayerns frisch ernannter Wirtschaftsminister Erwin Huber betonte anlässlich des 175. Geburtstags der Münchner Börse ihre besondere Eignung für den Mittelstand. Für diesen bleibe zwar der Bankkredit Hauptfinanzierungsinstrument, der Börsengang als Alternative gewinne aber immer mehr an Bedeutung. Wichtig für mittelständische Unternehmen sei, dass der Börsengang mit möglichst wenig Bürokratie und Aufwand verbunden ist. "Mit ihrem am 1. Juli 2005 neu gestarteten Marktsegment M:access bietet die Börse München hierfür gute Voraussetzungen", lockt Erwin Huber. +++

Politiker missachten den Mittelstand

Bisher wurde der Mittelstand eklatant unterschätzt und missachtet. Ein signifikantes Beispiel prangerte vor kurzem Mario Ohoven, der Präsidenten des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) an, als er ironisch anmerkte, dass Politiker gerne die große Entrüstung zelebrieren, wenn ein Großkonzern ein paar tausend Beschäftigte entlassen muss, aber stumm bleiben, wenn im Mittelstand durch ständig steigende Belastungen weitaus mehr Arbeitsplätze gefährdet werden. Dabei beschäftigt der Mittelstand 21 Millionen Arbeitnehmer und damit fast dreiviertel aller Beschäftigten dieses Landes. +++

Baubranche größter industrieller Arbeitgeber

Laut europäischem Baubranchenverband FIEC ist die mittelständisch geprägte Baubranche Europas größter industrieller Arbeitgeber. Obgleich 97 Prozent der 2,4 Millionen Unternehmen aus weniger als 20 Mitarbeitern bestehen, beschäftigt die Branche in der Europäischen Union insgesamt 14 Millionen Menschen. Das sind 7,2 Prozent aller Erwerbstätigen. Die Branche bestritt 2004 mit etwas über einer Milliarde Euro Produktionsvolumen knapp zehn Prozent des europäischen Bruttoinlandsprodukts. Mit 20,4 Prozent des Gesamtmarkts (206 Milliarden Euro) liegt Deutschland an erster Stelle, gefolgt von Spanien und England mit jeweils 14,4 Prozent und Frankreich mit 13 Prozent. +++

Handelsregistereintragungen künftig nur noch im Internet

Ab dem 1. Januar 2007 können Unternehmensdaten, die ein Unternehmen offen legen muss, über das Internet aus einer einzigen Datenbank abgerufen werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den die Bundesregierung soeben beschlossen hat. Damit entfallen auch die bisher vorgeschriebenen Veröffentlichungen der Daten in der Tagespresse. Das elektronische Unternehmensregister wird Registereintragungen, Jahresabschlussbekanntmachungen und Gesellschafterlisten unter einem Dach zusammenfassen. +++

Innovationspreis 2006

72.000 Euro winken!

Zum dritten Mal verleiht die Initiative Mittelstand ihren Innovationspreis. Auf mittelständische Unternehmen mit pfiffigen Produkten in den Bereichen Hightech, Informations- und Kommunikatonstechnik warten Preise im Wert von insgesamt 72.000 Euro. +++

Wachstumsimpulse im Handwerk

Die von der Bundesregierung geplante steuerliche Absetzbarkeit der Kosten für Handwerksleistungen könnte dem Handwerk eine bessere Auftragslage und in der Folge dem Arbeitsmarkt zusätzliche Arbeitsplätze bescheren. Das prognostizierte Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, in einem aktuellen Interview mit dem Handelsblatt. Die Frage, in welcher Größenordnung neue Arbeitsstellen seiner Meinung nach entstehen könnten, mochte er allerdings nicht beantworten. +++

Hoffnungsschimmer Zeitarbeit

Zeitarbeitsfirmen boomen. Thomas Reitz, Geschäftsführer von Manpower verriet kürzlich der Berliner Zeitung: „Wir stellen jede Woche 200 bis 300 Mitarbeiter ein." Insgesamt erwarte man für das laufende Jahr eine Steigerung um 20 Prozent. Ebenso optimistisch gibt sich der Primus der Branche, Randstad. Die Zahl der Neueinstellungen liege bei 8000 Zeitarbeitskräften, verkündete das Unternehmen dieser Tage. Allein die beiden genannten Unternehmen erzielten letztes Jahr immerhin einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. +++

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