Vorsicht vor Stolperfallen in Schnupperabos!

In besonders günstigen Schnupperangeboten im Internet verbergen sich häufig Fallen. Haken und Ösen lauern meist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Deshalb empfiehlt die Computerzeitschrift PC Professionell:

Die Tricks seien oft identisch, egal ob 100 Gratis-SMS angeboten würden, vier Wochen Zugang zu Usenet-Servern für nur einen Euro oder zwei Wochen kostenlose Proben. Auf E-Mails mit Kündigungen werde nicht reagiert, stattdessen würden entsprechende Mails nach offizieller Darstellung häufig als Spam gefiltert und kämen nicht an. Darum sollte man eine Abo- oder Testphase am besten mit einem Einschreiben beenden – unter Beachtung der in den AGB festgelegten Kündigungsfrist.

Lastschriften vom eigenen Konto kann man innerhalb von 6 Wochen bei seiner Bank kostenlos stornieren lassen. Deshalb sollte man seine Kontodaten regelmäßig kontrollieren, zumal es aus eigener Erfahrung selbst nach Jahren der Kündigung zu erneuten Falschbuchungen kommen kann.

Kostenloses Tarnprogramm JAP arbeitet schneller

Tarnprogramme, mit denen Surfer im Internet ihre wahre Identität verbergen können, arbeiten zu langsam. Weil Anfragen an Seiten über so genannte Proxy-Server geleitet werden, stehe und falle die Schnelligkeit der Verbindung mit deren Leistungsfähigkeit. Doch an der Performance und Zuverlässigkeit der Proxys hapert es, ergab der Test einer Computerzeitschrift.

Zur Untersuchung wurde die PC Professionell-Website mit der Anonymisierungssoftware Simontools Cyberghost 2006 von S.A.D. geladen: In durchschnittlich 23,6 statt normalerweise 3,8 Sekunden. Zudem schlug etwa jeder dritte Zugriffsversuch fehl, selbst nach über einer Minute waren nur wenige Seitenelemente zu sehen. Mit erhöhen Anforderungen schwankte die Ladezeit für die Testseite zwischen 10,7 und 187,2 Sekunden. Ähnliche langsame Ergebnisse brachte auch ein anderes Tarnprogramm, Steganos Internet Anonym 2006.

Als Alternative empfehlen die Tester das kostenlose JAP von der TU Dresden, das mit kaskadierten Zwischenstationen, so genannten Mixes, arbeitet (Quelle: PC Professionell 4/06).

Internet Movie Database besser als Filmlexikon

Auf das “Neue Filmlexikon 2006″ von Systhema/USM zum Preis von 50 Euro soll kein Verlass sein. In einem Test der Computerzeitschrift PC Professionell erreichte das Programm lediglich die Note mangelhaft. Eine bessere Alternative sei die kostenlose Internet Movie Database.

Zwar sei die Anzahl der im “Neuen Filmlexikon 2006″ behandelten Filmtitel groß. Allerdings relativieren sich die Zahlen aufgrund zahlreicher Alternativtitel, Dubletten und fehlerhafter Angaben. So reduziert sich die Zahl von über 165.000 Streifen auf insgesamt
etwa 75 000 Filme. Erschreckend sei auch die Qualität des Lexikons. Allein 15 Minuten nach dem ersten Start fanden die Tester schon zehn gravierende Fehler wie falsche Namen, falsche Werkzuschreibungen oder lebende Personen, die als verstorben geführt sind.

Auch Detailinfos seien nicht auf dem aktuellen Stand und sehr lückenhaft. Bei insgesamt etwa 8000 Bildern in oft nur ausreichender Qualität gingen viele Filme ebenfalls leer aus. Die Filmtrailer-Clips seien zwar von guter Qualität, doch willkürlich ausgewählt. Die Bedienung falle leicht, aber es würden wichtige Funktionen fehlen (Quelle: PC Professionell 4/06).

CeBIT Messeerfolg der besonderen Art

Markenpiraten erwischt

Wie das Zollfahndungsamt Hannover mitteilt, wurden während der diesjährigen CeBIT von der Staatsanwaltschaft Hannover in 22 Fällen Durchsuchungsbeschlüsse wegen Verdachts von Verstößen gegen das Patent- und Geschmackmustergesetz für Räumlichkeiten der Messe ausgestellt. Auslöser waren Anzeigen zweier deutscher Firmen. Weiterlesen →

Zahlungsmoral bricht KMU das Genick

Die jährliche Umfrage des Verbandes Beratender Ingenieure (VBI) unter seinen Mitgliedern hat ergeben, dass 28 Prozent aller befragten mittelständischen Ingenieurunternehmen die Zahlungsmoral ihrer Auftraggeber als „schlecht“ einstufen. Nur 13 Prozent vergeben hingegen das Prädikat „gut“. Nach früheren Untersuchungen müssen Ingenieurunternehmen durchschnittlich 33 Tage auf die Begleichung ihrer Rechnungen warten. Im Extremfall vergehen Jahre bis zur Zahlung. Der Verband schätzt, dass die 53.000 Ingenieurbüros in Deutschland mehrheitlich mit säumigen Zahlern zu kämpfen haben, mindestens 10 Prozent der Büros gerieten dadurch in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Weiterlesen →

Unternehmen brauchen bequeme Backup-Lösungen

Über die Hälfte aller KMU vernachlässigen laut einer Umfrage des Speichergeräteherstellers Quantum das Backup ihrer Daten. Als Grund wird vor allem das komplizierte Verfahren von Backups auf Bandmedien genannt. Ebenfalls vernachlässigt wird die Sicherung auf Medien außerhalb der Geschäftsräume – eine wichtige Maßnahme gegen Diebstahl, Brand und andere Katastrophen. Weiterlesen →

CiM beschreibt strukturierte Security-Konzepte

“Je kleiner ein Unternehmen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es für die IT-Sicherheit kein durchdachtes Gesamtkonzept gibt”, stellt Franz Neumeier, Chefredakteur von Computer im Mittelstand in einem Editorial seiner Zeitschrift für Unternehmer fest. Noch seltener seien eine regelmäßige Überprüfung des Konzepts und regelmäßige Anpassungen an neue Gegebenheiten. Statt dessen werde eine Firewall installiert, Zugriffsrechte definiert und auf aktuelle Vorfälle reagiert. Bestenfalls würden defekte Hardware getauscht und offensichtliche Lücken geflickt. Weiterlesen →

Webmaster müssen Halo-Effekt beachten

Im Bruchteil einer Sekunde entscheiden Websurfer, ob eine Website gefällt, uninteressant oder gar unseriös ist. Das ergab eine Untersuchung der Universität Ottawa in Kanada.

Freiwilligen wurden sehr kurz Bilder von Webseiten gezeigt, die vorher als leicht lesbar oder besonders unübersichtlich eingestuft wurden. Die Testpersonen wurden danach gebeten, auf einer Skala zu bewerten, wie ansprechend sie eine Seite fanden. Obwohl die Bilder nur für 50 Millisekunden gezeigt wurden, waren die Bewertungen sehr ähnlich zu denen, die nach längerer Begutachtung einer Website gefällt wurden. 50 Millisekunden genügten danach, bis ein Surfer eine mehr oder weniger feste Meinung über eine Website gefunden hat.

Psychologen nennen dies den Halo-Effekt. Die Surfer, die einen guten ersten Eindruck von einer Website hatten, blieben auch später dabei. Damit bewiesen sie sich selbst, dass sie eine gute erste Entscheidung getroffen hatten. Der Grund dafür sei, dass Menschen gern Recht haben und bestätigt werden wollen. Notfalls bestätigen sie sich eben selbst, auch wenn dies unbewusst geschehe. Deshalb sollten Websites unbedingt frei von Barrieren sein (Quelle: Internet Professionell 4/06).

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