Passwort des Trojaners Zippo-A ist geknackt

Ein neuer Trojaner versucht Geld von ahnungslosen Computerbesitzern zu erpressen. Er verschlüsselt wichtige Dateien auf Opfer-Rechnern und verlangt anschließend Lösegeld für das Passwort, warnt die Computerschrift PC Professionell.

Hat sich Zippo-A auf einem PC eingenistet, durchsucht er Festplatten nach Word-, Excel- und Datenbank-Dateien, verschlüsselt sie in einer ZIP-Datei und löscht die Originale. Anschließend informiert der Schädling den Anwender via Textdatei darüber, dass er die Dateien durch Zahlung eines Lösegelds in Höhe von 300 Dollar in elektronischer Währung wieder freikaufen kann. Danach löscht sich der Schädling selbst von der Festplatte. In der Mitteilung weist der Verfasser darauf hin, dass es sinnlos sei, die Polizei einzuschalten, ebenso wie der Versuch, das Passwort durch Brute-Force-Mechanismen zu knacken, da es mehr als 10 Zeichen lang sei und eine solche Methode dann nicht greife.

Virenspezialisten von Sophos wollen das Passwort herausgefunden haben. Es soll C:\Program Files\Microsoft Visual Studio\VC98 lauten und den Pfad zu der Entwicklungsumgebung bezeichnen, mit der Zippo-A programmiert wurde. Durch das Auftauchen von Zippo-A sei zu befürchten, dass sich andere Malware-Autoren ebenfalls dieser Methode bedienen, die nun auch einen Namen bekommen hat: Ransomware.

Trick verhilft zu guter .EU-Domain in letzter Minute

Über einen Trick, wonach gute Webadressen mit der Endung .EU möglicherweise schneller zu haben sind als über lange Vorreservierungen, berichtet das ITK Journal unter Berufung auf die Fachzeitschrift Internet Professionell. Voraussetzung sei, dass man die Domain bei einem kleineren Provider beantragt. Denn bei den großen Anbietern herrsche seit Monaten Andrang für die Vergabe, die am 7. April mittags startet. Der Trick mit den kleineren Anbietern liege im Vergabesystem selbst begründet. Weil die Online-Prozedur für alle zeitgleich startet aber limitiert und bei Überschreitung mit Zeitstrafen belegt sei, könnten kleine Provider wenige Anmeldungen viel schneller als ein Massenhoster durchbringen. Unabhängig davon müssen sich Firmen und Selbstständige beeilen, wenn sie von ihrem Vorzugsrecht Gebrauch machen wollen. Denn am kommenden Donnerstag endet die letzte Phase für die bevorzugte Registrierung von .EU-Domains (siehe auch “Letzte Chance für firmengerechte eu-Domain“).

Kleine Anbieter kommen schneller an EU-Domain

Seit wenigen Monaten ist es möglich Webadressen mit der Endung .eu zu reservieren. Bislang hatten Inhaber von geschützten Marken und Firmen Vorrang. Doch diese Frist läuft nun aus. Jetzt steigen auch für private Interessenten die Chancen auf gute Namen. Voraussetzung ist allerdings, dass man die Adresse bei einem kleineren Provider beantragt, berichtet die Fachzeitschrift Internet Professionell in ihrer neuesten Ausgabe 5/06. Bei den großen Anbietern herrscht schon seit Monaten Andrang für die Vergabe, die am 7. April mittags startet.

Der Trick mit den kleineren Anbietern liegt im Vergabe-System selbst begründet: Bislang stehen alle Vormerkungen unverbindlich auf internen Listen der Provider. Entscheidend ist, welches Unternehmen die jeweilige Domain am 7. April als Erster an die Registrierungsstelle Eurid übermittelt. Jedoch darf jeder Provider die Eurid-Server am 7. April ab Punkt 11 Uhr von maximal fünf vorab angemeldeten IP-Adressen aus ansprechen, nur jeweils eine erfolgreiche Domain-Anmeldung pro Sekunde ist zulässig. Wird es häufiger probiert, gibt es eine Zeitstrafe beim nächsten Login.
Kein Provider kann also mehr als fünf Domain-Anmeldungen pro Sekunde durchbringen, es sei denn, er hat sich bei der Eurid mehrfach mit Tochterfirmen registriert. Das ist aber
nur vereinzelt der Fall. Damit bekommen die kleinen Anbieter mit nur wenigen Anmeldungen ihre vielleicht nur wenige hundert Domains viel schneller durch als ein Massenhoster, der Domains in sechsstelliger Anzahl durchboxen muss.

Firmen und Selbstständige müssen sich hingegen beeilen, wenn sie von ihrem Vorzugsrecht Gebrauch machen wollen. Am Donnerstag, den 6. April 2006 endet die letzte Phase der gestaffelten Registrierung.

GmbH-Chefs müssen doch nicht nachzahlen

Das meldet der Spiegel. Wie MittelstandsBlog.de bereits vor einem Monat berichtete, fällte das Bundessozialgericht ein Urteil, das auf der Basis des Scheinselbstständigengesetzes von 1999 für Gesellschafter-Geschäftsführer eine rückwirkende Nachzahlungspflicht für Rentenbeiträge feststellt, wenn diese nur bei einer GmbH angestellt sind und keine eigenen Mitarbeiter beschäftigen. Die Nachzahlungen könnten sich in vielen Fällen auf bis zu 30.000 Euro aufsummieren. Rund ein Drittel der betroffenen mittelständischen GmbHs stünde bei Umsetzung des Urteils nach Einschätzung ihrer Geschäftsführer vor dem Ruin. Weiterlesen →

Letzte Chance für firmengerechte eu-Domain!

Für Firmen endet am 6.4. 2006, also am kommenden Donnerstag die letzte Phase für die Registrierung von eu-Domain-Namen, bei der Firmen und Selbständige noch besondere Rechte genießen! Bei welchen Providern und Registrierstellen ein Antrag eingereicht werden kann, erfährt man bei EURid auf der Website. Weiterlesen →

Zur Fußball-WM drohen Abmahnungen und Lizenzkosten

Unternehmer, die kurzfristig die Fußballweltmeisterschaft, die vom 9. Juni bis 9. Juli in Deutschland stattfindet, zu ihren Gunsten instrumentalisieren wollen, sollten die neueste Ausgabe von Markt und Mittelstand lesen. Sie laufen sonst Gefahr Fehler zu machen, die viel Ärger bringen und Geld kosten können. Neben Gerichts- und Anwaltskosten drohen Schadensersatz-, Auskunfts- und Unterlassungsansprüche. Weil die FIFA “sämtliche im Zuge der Weltmeisterschaft entstehenden Rechte für sich in Anspruch” nimmt, stelle sich für den Mittelstand die Frage, “wie er die WM 2006™ für werbliche Zwecke nutzen kann”. Weiterlesen →

Projekt Runder Tisch rettet 2800 Arbeitsplätze

Es sei eine ganz konkrete Hilfe, die Berater, Banken und die IHK den Unternehmen bietet – das Projekt Runder Tisch. Im Mittelpunkt stehe das Überleben einer Firma. Am Anfang seien es nur ein paar geplatzte Aufträge oder zunehmende Außenstände. Wenn gleichzeitig die Konjunktur stagniert und der Konkurrenzdruck steigt, drohe die Krise. Weiterlesen →

WM-Übertragungen in Unternehmen sind umstritten

Bei der Übertragung von Fußballspielen während der WM 2006 in Gaststätten, auf kommerziellen Veranstaltungen und Großleinwänden drohen Abmahnungen und Schadensersatzforderungen, informiert die Industrie- und Handelskammer in einer regionalen Ausgabe ihrer Zeitung “Wirtschaft”. Damit die Fans auch außerhalb der Stadien auf ihre Kosten kommen, planen Städte so genannte Public Viewings. Weiterlesen →

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