Google-Alternativen wollen Suchen belohnen

Yahoo plant, Nutzern seiner Suchmaschine Vergünstigungen einzuräumen, wenn sie sich festlegen. Als Anreize seien Mail-Speicherplatz, Musikdownloads, Spenden an wohltätige Organisationen, Guthaben für VoIP-Gespräche ins Festnetz und Flugmeilen denkbar. Ähnliches plant auch MSN. Microsoft-Chef Bill Gates soll angekündigt haben, Besucher zu entlohnen, in dem sie gegebenenfalls am Werbeumsatz beteiligt würden.

Hintergrund dieser Überlegungen seien geringe Marktanteile von MSN und Yahoo gegenüber Platzhirsch Google. Der Branchenprimus erreichte im Dezember 2005 einen Marktanteil von 48,8 Prozent (plus 5,7 Prozent), während Yahoo und Microsoft bei 21,4 beziehungsweise 10,9 Prozent landeten und damit 0,3 und 3,1 Prozent einbüßten (Quelle: Internet Professionell 4/06).

CeBIT Forum Mittelstand

Softwarehaus sieht positiven Trend für die IT-Branche

Sieben Tage lang drehte sich in Hannover auf der CeBIT alles um die Themen Informationstechnologie und Telekommunikation. Rund 6300 Aussteller zeigten auf einer Gesamtfläche von etwa 300.000 m² technische Innovationen. Neben Consumerthemen wie dem hoch auflösenden Fernsehen oder drahtloser Kommunikation fanden besonders Geschäftsanwendungen großen Zuspruch. Von komfortabler Warenwirtschaft über EDV-Finanzbuchhaltung bis hin zur berührungslosen Funkchiptechnologie RFID (Radio Frequency Identifikation) reichte die Bandbreite. Weiterlesen →

Buchreihe für KMU-Unternehmer

Management-Literatur ist in aller Regel für Manager in großen Unternehmen geschrieben. Die darin propagierten Rezepte funktionieren nicht für Unternehmer von KMU und Selbstständige. Deren Aufgabenbereich ist viel weiter gespannt. Sie sind Mädchen für alles. Weiterlesen →

CeBIT Informationsforum

RFID-Leitfaden für den Mittelstand

Die Radiofrequenz-Identifikation-Technik (RFID) war auf der CeBIT 2006 eines der ganz großen Themen. RFID wird in den nächsten Jahren für sehr viele Wirtschaftsbereiche eine enorme Bedeutung erhalten. Während große Unternehmen gut auf diese Entwicklung vorbereitet sind, mangelt es den mittelständischen Unternehmen an Know-how und Informationen über Einsatzmöglichkeiten im eigenen Geschäftsumfeld. Weiterlesen →

KMU treffen Kapitalgeber

Die Deutsche Börse und die  KfW Mittelstandsbank veranstalten am 27. April in Berlin das zweimal jährlich stattfindende Deutsche Eigenkapitalforum. Die Veranstaltung richtet sich an junge oder innovative Unternehmen, die Beteiligungskapital oder zusätzliche Finanzierungsmittel für ihre Expansionsstrategie suchen. Bis zu 50 Eigenkapital suchende Unternehmen haben die Gelegenheit, auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Berlin auf 250 Investoren und Berater aus der Venture-Capital- und Private-Equity-Branche zu treffen, um  ihr Unternehmen zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und sich im Markt zu orientieren. In verschiedenen Workshops, Präsentationen und Diskussionen können sich Interessierte über alle Fragen der Eigenkapitalfinanzierung informieren. Weiterlesen →

Virenscanner brauchen zusätzliche Programme

Gefährliche PC-Schädlinge würden von vielen aktuellen Virenscannern einfach übersehen werden. Schutz böten lediglich Tools zum gezielten Aufspüren von so genannten Rootkits, die sich tief im System verstecken und interne Daten vom eigenen Rechner weiterleiten, ergab eine Untersuchung von PC Professionell.

Ein von allen gängigen Virenscannern erkanntes Exemplar des Netsky.C Wurms wurde auf einen Testrechner eingeschleust, in dem das Rootkit aktiviert und die verseuchte Datei damit versteckt wurde. Weder der Windows-Explorer noch der dir-Befehl im DOS-Fenster zeigten die Datei dann noch an. Geradezu erschreckend war aber, dass die Programme von GData, McAfee und Panda sowie das neue Antivir den Schädling auch nicht mehr aufspürten. F-Secure Anti-Virus brachte bei einem Scan über alle Laufwerke (Festplatten nach Viren scannen) auch keine Meldung – erst bei der Option Computer vollständig überprüfen oder Rootkits nach Spyware scannen wurde er fündig. Norton Antivirus identifizierte Netsky trotz Tarnkappe auf Anhieb. Nur die Bildschirmausgabe stiftete etwas Verwirrung: Im Test meldet der Scanner sechs verbleibende Risiken, zeigte aber nur eines davon an (eine ungetarnte Datei). Nach deren Entfernung verblieben angeblich noch fünf Risiken, während laut einer anderen Meldung alle behoben waren.

Nur der Rootkit Revealer spürte im Test Rootkits und versteckte Malware sicher auf. Ergänzend zum Antiviren-Programm bietet die Firma F-Secure eine Rootkit-Erkennung namens Blacklight als kostenlose, aber zeitlich begrenzte Einzellösung an. Beide Programme fanden im Test alle Dateiverstecke (Quelle: PC Professionell 4/06).

Tablet-PCs erkennen Handschriften zu 98 Prozent

Wer einmal mit der Schrifterkennung eines Tablet-PCs gearbeitet hat, würde nie mehr eine richtige Tastatur nehmen wollen, ist das Ergebnis eines umfangreichen Tests der Computerzeitschrift PC Professionell. Lediglich die stattlichen Preise zwischen 1700 und 4200 Euro hielten eine massenhafte Verbreitung noch auf.

Der Anwender schreibt mit einem Stift aufs Display. Eine Handschrifterkennung wandelt die Notizen in Text um, der in Windows-Anwendungen weiterverarbeitet wird. Die Texterkennung funktioniert inzwischen wesentlich besser als bei den Vorgängergenerationen. Im Idealfall liegt die Erkennungsrate bei 98 Prozent, so der Test. Auch Skizzen können mit dem Stift gezeichnet und in Präsentationen eingebunden werden. Die Geräte wiegen im günstigsten Fall nur 1,45 Kilogramm, und die Akkus halten bis zu fünfeinhalb Stunden durch – eine echte Alternative zu »normalen« Notebooks. Auch lahmende Prozessoren gehören der Vergangenheit an. Mit den aktuellen Mobilprozessoren von Intel sind die Tablets nicht nur flott, sie bleiben auch angenehm kühl – die Unterseite wird allenfalls handwarm.

Vergleichssieger wurde der Fujitsu Siemens Stylistic ST5032 zum Preis von 2950 Euro, dem die Tester unter anderem ein gutes Display und ein durchdachtes Bedienkonzept bescheinigten (Quelle: PC Professionell 4/06).

Frühjahrsputz kann Windows schneller machen

Zwei Stunden und wenige Arbeitsschritte sollen ausreichen, um Windows XP zu entschlacken und wieder auf Vordermann zu bringen. Dann könne der Rechner schneller, stabiler und speichersparender als am ersten Tag laufen, empfiehlt die Computerzeitschrift PC Professionell.

Zunächst sollte man überflüssige Dateien ausfindig machen und löschen. Dazu gehören beispielsweise alle automatisch auf Festplatte gespeicherten Service-Pack- und Windows-Update-Backups. Zu finden sind die Ordner unter Windows\$. Wer neue Updates nicht wieder deinstallieren will, kann bedenkenlos alle $-Ordner löschen. Ähnliches gilt für Inhalte im Verzeichnis Windows\SoftwareDistribution\Download oder die Temp-Ordner.

Deutlich schneller könne der Rechner werden, wenn man alte Treiber für Grafik-, Sound- oder TV-Karten konsequent durch die aktuellsten Versionen ersetzt. Performancegewinn bringe auch das radikale Ausmisten des Autostart-Ordners. Hier sollten wirklich nur die Programme beim Systemstart geladen werden, die man zur Arbeit benötigt. Generell gelte: Auf Software, die man nicht wenigstens zweimal im Monat nutzt, kann häufig getrost verzichtet werden.

Schließlich sollte auch die Anzahl der gestarteten Windows-XP-Services überprüft und minimiert werden. Zahlreiche Tools, die Microsoft beim Start als nützlich erachtet, sind es in der Praxis nicht. Das Aufräumen schafft nicht nur Platz im Arbeitsspeicher, sondern macht Windows auch sicherer. Computerlaien sollten hier ein kostenloses Tool aus dem Internet benutzen: SVC2 KXP 2.2 (Quelle: PC Professionell 4/06).

CeBIT Notebooks und andere Neuheiten

Das sind die Trends von der CeBIT 2006

Vom notorischen Genörgle Neuheiten-verdrossener Messebesucher abgesehen, ist diese CeBIT wieder ein großer Branchengipfel. Ohne Staus und Parkplatznöte, die es seit der Expo 2000 kaum noch gibt, ist das Abenteuer der vergangenen Jahre geschäftsmäßiger Routine gewichen. Da wundert es wenig, wenn Haare in der Suppe gesucht werden. Dabei hatte auch diese CeBIT wieder viel Neues zu bieten, was nur nicht mehr ganz so leicht wie früher zu finden ist. Weiterlesen →

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