Mittelstand befindet sich in schwieriger Situation

Im Rahmen des Mittelstandspanels 2005 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) befragte der KfW-Bankenverband 15 000 Betriebe zu ihrem Investitions- und Innovationsverhalten. Beteiligt waren mittelständische Unternehmen mit Umsätzen bis zu 500 Millionen Euro. Darunter auch Firmen mit weniger als fünf Beschäftigten. Die Studie kann als Langfassung, Kurzfassung und Präsentation in Form von PDF-Dokumenten kostenlos bezogen werden. +++

Preisvergleichsdienste nützen dem Fachhandel

Professionelle Preisvergleicher im Internet sind vielleicht besser als ihr Ruf. Der Branchendienst für Internet-Profis, Internet World Business, berichtet in seiner Ausgabe 14/2005 über eine Untersuchung, wonach die Nutzer entsprechender Plattformen in größerer Schopping-Laune seien und beim Kauf von Elektronikprodukten mehr Geld ausgeben würden als Nichtnutzer. Darüber hinaus wandere "die Kaufkraft über Preisvergleichseiten vom Elektrogroßmarkt hin zum Fachhandel", wird Johannes Cech, der Autor einer Studie des Instituts für Marketing-Management der Wirtschaftsuniversität im Auftrag von Geizhals.AT in Wien zitiert. Damit sei das Vorurteil widerlegt, Preisvergleichsdienste saugen die Kaufkraft von Fachhändlern ab. +++

Mittelstand erwartet höhere Umsätze im Jahr 2006

Das ist das Fazit des 1. Deutschen ITK-Mittelstandstags, der in Berlin stattfand. Auf der Veranstaltung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) gaben sich 72 Prozent der Verbandsmitglieder optimistisch. Sie rechnen 2006 mit steigenden Umsätzen. Auch die anderen Zahlen der Befragung lassen Optimismus erkennen: 56 Prozent wollen neue Arbeitsplätze schaffen. Immerhin noch 31 Prozent rechnen mit stabilen Verhältnissen und lediglich 13 Prozent rechnen bereits jetzt mit Umsatzeinbusen und Stellenstreichungen im kommenden Jahr. +++

Edel sei der Brockhaus, hilfreich und gut 1

Brockhaus1.jpgEin exklusiver Spaß ist die Enzyklopädie Digital von Brockhaus. Jetzt gibt es das umfangreiche Nachschlagewerk als aufstellbaren USB-Stick für den modernen Schreibtisch. Das Teil ist so edel, dass es sogar dem Gadget-Blog Gizmodo eine Meldung wert ist. “Beim Anstecken an einen Windows-PC melden sich zwei Laufwerke an. Auf einem davon gibt es eine ausführbare Datei, die den Brockhaus-Browser lädt. Darüber kann man auf tonnenweise Wissen zugreifen, hat Bilder, eine wunderbare Suchfunktion (…), Videos, Animationen und Hörbeispiele. Das andere Laufwerk scheint das Lexikon gegen’s Kopieren zu schützen”. Wer die Enzyklopädie Digital hat, müsse “bei künftigen Umzügen nicht mehr alle 32 Bände auf mindestens fünf Kartons verteilen”, schreibt der Autor Daniel Schräder.

Auf dem USB-Stick befindet sich laut Verlagsangaben der komplette Inhalt der gedruckten 21. Auflage der Enzyklopädie von Brockhaus. Sie umfasse neben allen Artikeln des 30-bändigen Druckwerks rund 25 000 Abbildungen und den Online-Zugriff auf Millionen Bilder der deutschen Presseagentur dpa. Zwei zusätzliche DVDs enthalten Zehntausende Bilder, Tondokumente, Animationen und Videos. Darunter befänden sich auch einzigartige Filmaufnahmen von Lebewesen, die in 4 000 Meter Tiefe im Meer leben. Außerdem sei der dreidimensionale Brockhaus-Globus mit mehr als zwei Millionen geografischen Einträgen enhalten.

Höhepunkt sei die natürlichsprachliche Suchhilfe, die es in keiner anderen Enzyklopädie geben soll. Der Benutzer brauche nur die Frage “Was verursacht Ebbe und Flut?” einzugeben, um den passendsten Artikel zu finden. Eine weitere Neuerung sei der “dreidimensionale Wissensraum”. Er stellt die Nähe zwischen thematisch verwandten Artikeln räumlich dar. Auf einer dreh- und zoombaren Scheibe sind für das Stichwort bis zu 30 verwandte Stichwörter mit Symbolen angeordnet. Die in thematische Abschnitte geordnete Scheibe lässt sich mit der Maus so drehen, dass das Thema vorne ist, das den Benutzer besonders interessiert. Darüber hinaus sollen “Ontologische Kontextmenüs” beispielsweise zu “Franz Grillparzer” Links zu abstrakteren Beiträgen passend zum Stichwort liefern.

Wer die Enzyklopädie digital zum Preis von 1499 Euro im Handel oder direkt bei Brockhaus kauft, erhält auch Zugriff auf Brockhaus Enzyklopädie online mit allen Texten und Bildern sowie den zoom- und drehbaren 3D-Globus. Darüber hinaus gibt es eine spziell für PDAs und Smartphones angepasste Version. Schade nur, dass beim USB-Stick Mac- und Linux-Anwender “draußen bleiben müssen”, wenn sie sich den Umweg über VMware vom gleichnamigen Hersteller oder Virtual-PC for Mac von Microsoft nicht mehr leisten können. Doch zum Glück gibt es Wikipedia (siehe auch Nachtrag zu dieser Meldung).

Kulträtsel SuDoku macht süchtig

SUDOKU111.jpgEin Zahlenquadrat geht um die Welt. SuDoku heißt das japanische Zahlenspiel, das Rätselrater begeistert. Im Verlag Digital Publishing ist eine PC-Version mit bis zu 3333 kniffeligen Aufgaben erschienen. Die Software soll laut Pressestelle jedes beliebige Rätsel aus Zeitschriften oder aus dem Internet lösen können.

SuDoku bedeutet “Die Zahl, die allein steht” und hat seine Ursprünge nicht in Japan, sondern in der Schweiz, wo der Basler Mathematiker Leonhard Euler das Prinzip bereits im 18. Jahrhundert entwickelte. Es fand seinen Weg in den 1980er Jahren zu japanischen Zeitungen und von dort zur London Times, von wo es um die Welt ging.

Ein Grund für die große Popularität läge im Reiz des scheinbar Einfachen. Denn jedes 100 Prozent richtig gestaltete SuDoku habe nur eine einzige Lösung. Die Zahl der mathematisch möglichen Spielvarianten wird mit 10 hoch 50 angegeben. Drei Versionen der Software gibt es: SuDoku 1111 mit 1111 Aufgaben ist für 9,90 Euro zu haben. SuDoku 2222 kostet 19,99 Euro und SuDoku Professional” mit 3333 Aufgaben und einem Lösungsbuch 39,90 Euro.

Neue Version von Virtual Disc erschienen

Virtual_Disc.jpgVirtual Disc speichern Sie digitale Kopien von originalen CDs auf der Festplatte. Sie können auf bis zu 23 Laufwerke gleichzeitig zugreifen und beliebig viele virtuelle CDs in eine Bibliothek aufnehmen. Das Programm von Digital Tainment Pool und der Paragon Software Group mache “Schluss mit dem lästigen Suchen nach Installations-CDs und dem Ärger mit verkratzten oder verschmutzten Silberscheiben”. Da die virtuellen CDs auch im Netzwerk funktionieren, hätten alle Mitarbeiter stets Zugriff auf die Programme. Die aktuelle Version unterstützt die Formate ISO9660, CDDA-Audio, MP3, VCD, DVD-ROM, DVD-Video, Mixed Mode- und Multisession-CDs sowie CDI-, ISO und CloneCD-Images. Außerdem sei das Lesen von Sub-Channel-Daten möglich. Fehlerhafte Bereiche würden ignoriert. Virtual Disc gibt es u.a. im Mediamarkt und kostet 19,99 Euro.

ZIP-Profi will MP3 noch kleiner packen

Zipprofi.jpgDer ZIP-Profi von Digital Tainment Pool soll der Spezialist sein, wenn es darum geht, unterschiedlichste Arten von Daten platzsparend zu packen. “Modernste Komprimierungstechniken” würden einen “besonders effizienten Umgang” garantieren. Und “spezielle Algorithmen” dafür sorgen, dass selbst MP3-Stücke, ISO-Images und Webseiten noch besser komprimiert werden als mit herkömmlichen Packprogrammen. Der ZIP-Profi schreibt hki1-3, cab, zip, gzip, tar, lha, bh, jar und bz2 und entpackt hki1-3, zip, ace, arc, arj, bh cab, gzip jar, lha, rar, tar und zoo. Außerdem werde Zip64 unterstützt. Das Programm gibt es u.a. im Mediamarkt und kostet 19,99 Euro.

Berühmte Hörbücher auf CD erschienen

Le_Petite_Prince.jpgDie weltberühmte Erzählung “Der kleine Prinz” von Antoine de Saint-Exupéry hat seit seinem Erscheinen 1943 die Herzen von Millionen Lesern erobert. Der Münchner Sprachenspezialist Digital Publishing hat die Geschichte als Hörbuch zum Französisch lernen veröffentlicht.

Ein weiteres literarisches Highlight ist der amerikanische Bestseller-Autor John Updike, der von Marcel Reich-Ranicki hoch gelobt und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Zwei seiner Kurzgeschichten, “Two Trips”, hat der Verlag zu einer Lernumgebung für Englisch kombiniert.

Jedes Paket besteht aus einer Audio-CD, einem Textbuch und einer CD-ROM für den PC. Die Software markiert den gesprochenen Text wie beim Karaoke zum Mitlesen am Bildschirm. Dabei ist die Sprechgeschwindigkeit stufenlos regelbar. Schwierige Vokabeln werden per Mausklick übersetzt. Außerdem enthält die CD-ROM die Hörbuchdateien im MP3-Format.

Digital Publishing entwickelt seit 1994 maßgeschneiderte Sprachlernprogramme für den Einsatz in der Weiterbildung und für Privatkunden. Ein Paket aus der Reihe Interaktives Hörbuch wie zum Beispiel “Le Petit Prince” bietet eine Gesamtspielzeit von 70 Minuten und mehr. Jedes Paket kostet 19,80 Euro.

Fachmesse adressiert kleine und große Mittelständler

Die Internationale Fachmesse für Kommunikations-, Informations- und Sicherheitstechnik im Handel, EuroCIS, wird Mitte Februar auf dem Düsseldorfer Messegelände stattfinden. 200 Aussteller und ein umfassendes Kongress- und Forenprogramm wenden sich an "Eigentümer kleiner mittelständischer Familienunternehmen oder IT- und Sicherheitsverantwortliche weltweit agierender Handelsketten", fasst die Pressestelle die Zielgruppen zusammen. +++

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