Berühmte Hörbücher auf CD erschienen

Le_Petite_Prince.jpgDie weltberühmte Erzählung “Der kleine Prinz” von Antoine de Saint-Exupéry hat seit seinem Erscheinen 1943 die Herzen von Millionen Lesern erobert. Der Münchner Sprachenspezialist Digital Publishing hat die Geschichte als Hörbuch zum Französisch lernen veröffentlicht.

Ein weiteres literarisches Highlight ist der amerikanische Bestseller-Autor John Updike, der von Marcel Reich-Ranicki hoch gelobt und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Zwei seiner Kurzgeschichten, “Two Trips”, hat der Verlag zu einer Lernumgebung für Englisch kombiniert.

Jedes Paket besteht aus einer Audio-CD, einem Textbuch und einer CD-ROM für den PC. Die Software markiert den gesprochenen Text wie beim Karaoke zum Mitlesen am Bildschirm. Dabei ist die Sprechgeschwindigkeit stufenlos regelbar. Schwierige Vokabeln werden per Mausklick übersetzt. Außerdem enthält die CD-ROM die Hörbuchdateien im MP3-Format.

Digital Publishing entwickelt seit 1994 maßgeschneiderte Sprachlernprogramme für den Einsatz in der Weiterbildung und für Privatkunden. Ein Paket aus der Reihe Interaktives Hörbuch wie zum Beispiel “Le Petit Prince” bietet eine Gesamtspielzeit von 70 Minuten und mehr. Jedes Paket kostet 19,80 Euro.

Fachmesse adressiert kleine und große Mittelständler

Die Internationale Fachmesse für Kommunikations-, Informations- und Sicherheitstechnik im Handel, EuroCIS, wird Mitte Februar auf dem Düsseldorfer Messegelände stattfinden. 200 Aussteller und ein umfassendes Kongress- und Forenprogramm wenden sich an "Eigentümer kleiner mittelständischer Familienunternehmen oder IT- und Sicherheitsverantwortliche weltweit agierender Handelsketten", fasst die Pressestelle die Zielgruppen zusammen. +++

Software soll Datenbankprobleme vorhersagen

Mit einer neuen Programmversion von Quest Software sollen sich "Performance-Probleme von Oracle-Datenbanken identifzieren, diagnostizieren, beheben und … vorhersagen lassen", meldet das Entwickler Magazin. Nach Herstellerangaben bereits bevor kritische Anwendungen betroffen seien. Möglich mache dies ein "Scanner für Datenbank-Objekte und Quellcodes, der … Leistungsprobleme offline wie online … erkennt". Eine Prognosefunktion analysiere vor der Implementierung, wie sich Änderungen an der Datenbank auswirken. In Kombination mit weiteren Maßnahmen soll so die Produktivität der Benutzer erhöht werden. Unterstützt würden die Oracle-Versionen 8.0.6 bis 10g für eine Reihe von Betriebssystemen wie Linux, Unix, Windows 2000 und Windows Server 2003, schreibt der Branchendienst.

Container sichern sensible Notebook-Daten

Um Daten auf Notebooks vor Fremden zu schützen, gibt es zwei Methoden: Entweder die komplette Festplatte wird codiert oder ein so genannter Container angelegt. Darin werden dann die sensiblen Dateien vor Unbefugten geschützt. Diese Variante ist deutlich einfacher.
Die Containerdatei lässt sich schnell erstellen und wird als virtuelles Laufwerk abgebildet. Der Anwender muss nur darauf achten, dass er wirklich alle wichtigen Arbeitsdaten auf diesem virtuellen Laufwerk zusammenfasst.

Vorteilhaft ist zudem, dass die Gesamtperformance des Systems nicht beeinflusst wird, außer beim Zugriff auf die verschlüsselten Daten. Auch das Sichern der Daten ist einfach, da nur die erstellten Containerdateien kopiert werden müssen – etwa auf CD/DVD oder eine externe Festplatte.

Die Vollverschlüsselung dagegen erfordert einen höheren Installationsaufwand, zudem wird der Rechner bei Festplattenzugriffen deutlich langsamer. Wenn sich allerdings auf dem System mehrere Applikationen mit schützenswerten Daten befinden, die sich schlecht an einer Stelle zusammenfassen lassen, sollten die Daten komplett codiert werden. Ein weiteres Argument ist, wenn in das Betriebssystem integrierte Module wie ein Einwahlzugang in die Firma gesichert werden sollen.

Testsieger bei Containerverschlüsselungs-Software wurde wegen seines immensen Funktionsumfangs Drive Crypt 4.2 (60 Euro). Das Programm unterstützt elf Verschlüsselungsarten sowie die Möglichkeit, Container ineinander und in Audiodateien zu verstecken. Bei den Vollverschlüsselungstools hatte Compusec 4.18 e-Identity (156 Euro) die Nase vorn. Die schnelle Verschlüsselung und der geringe Performanceverlust beeindruckten die Tester (Quelle: PC Professionell 12/2005)

Börsengang für Mittelstand im Sonderangebot

Zwischen 200.000 und 500.000 Euro kostete bisher ein Börsengang nach EU-Vorgaben. Plus ähnlich hohe jährliche Kosten, um an der Börse zu bleiben. Kosten, die nur für wenige mittelständische Unternehmen zu stemmen sind. +++

Selbstausbeutung kann Handwerk nicht retten

Während das  Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) in seinem Gründungsreport 2/2005 über eine hohe Zunahme der Gründungen im Handwerk im Jahr 2004 jubiliert (siehe Meldung vom 22. 11.) stellt die Handwerkskammer Kassel (HWK) für das gleiche Jahr einen sprunghaften Anstieg der Insolvenzen fest. In ihrem Bereich betrage die Steigerung 17 Prozent und man erwarte für 2005 sogar eine noch größere Anzahl. +++

Astra sendet Testprogramme für HDTV

Die Satellitenübertragung ist derzeit der einfachste Weg zu HDTV. Vor allem über Astra (19.2° Ost) werden verschiedene Testprogramme ausgestrahlt. Für den Empfang reicht bereits eine 33-cm-Satellitenschüssel wie die DigiDish 33 von Technisat für rund 38 Euro aus, die auf jedem Balkon mit freier Sicht nach Süden die Signale empfängt. Auf folgenden Astra-Frequenzen gibt es HDTV-Tests: AstraHD, 12441 MHz (vertikal), Symbolrate 27500, FEC 3/4 sowie Canal+HD, 12581 MHz (vertikal), Symbolrate 22000, FEC 5/6.

HDTV-Programme sind noch sehr selten

Während es in den USA und Japan bereits eine sehr große Anzahl von HDTV-Sendern gibt, ist in Europa bislang fast nichts zu sehen – nur das Anfang 2004 gestartete und inzwischen verschlüsselte HD1 (ursprünglich Euro 1080). Nur Premiere startet ein HD Angebot mit drei neuen Sendern gegen Bezahlung. Die Kanäle sollen Sport, Spielfilme und Dokus zeigen. Bislang hat noch kein Free-TV-Sender in Deutschland einen eigenen HDTV-Kanal angekündigt. Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD und ZDF halten sich sehr zurück. Ein Trost: ProSieben startete im Herbst 2004 mehrere HDTV-Events mit Spielfilmen und BBC-Dokumentationen, die von Zeit zu Zeit über Satellit zu empfangen sind.

Kopierschutz schränkt Kompatibilität ein

High-bandwidth Digital Content Protection (HDCP) nennt die Filmindustrie ihren Kopierschutz. Die Ausstrahlung der HDTV-Bilder erfolgt zukünftig nur über solche geschützten Ausgänge. Sie verschlüsseln das Signal im Bildausgabegerät, zum Beispiel im DVD-Player. Erst wenn das Display dem Player signalisiert, dass es ebenfalls HDCP unterstützt, werden überhaupt Daten übertragen. Weil die Technik nur für Video-Eingänge an Displays oder Projektoren, aber nicht an digitalen Aufnahmegeräten zur Verfügung steht, wird so das Mitschneiden unterbunden. Aber auch Displays ohne HDCP sind davon betroffen und daher nicht zukunftssicher. Jedes Gerät, das das »HD ready«-Logo trägt, kommt mit dem Kopierschutz klar.

Dieses E-Book können Sie kostenlos haben

MittelstandsWiki 11
Wenn Sie einen unserer Newsletter abonnieren ;-)
 « 1 ... 1302 1303 1304 ... 1382 »