Web-Browser zeigen Grafiken unterschiedlich

Alternative Browser wie Firefox und Opera gewinnen an Verbreitung, die ein Umdenken unter Webdesignern erforderlich macht. Ein Vergleich verschiedener Browser bei der Darstellung einfacher Grafiken im GIF-, JPEG- und PNG-Format ergab, dass Gecko und Opera gleichauf liegen. Lediglich der Internet Explorer kann die Transparenz in PNG-Grafiken nicht darstellen. Das Vektorgrafikformat SVG (Scalable Vector Graphics) zeigt Opera ohne weitere Treiber am besten an. Zwar hat auch der Firefox 1.5 eine grundlegende SVG-Unterstützung. Diese zeigt jedoch nur einen Teil der Grafiken an. Während Internet Explorer, Netscape und K-Meleon mit den SVG-Treibern von Adobe dazu gebracht werden können, die Vektorgrafiken richtig anzuzeigen, hat diese Installation weder auf Firefox noch auf Opera irgendeine Wirkung.

Microsofts Internet Explorer hält sich nur teilweise an die Vorgaben des WWW Consortiums (W3C), des Gremiums zur Standardisierung des World Wide Webs. Dass viele Seiten dennoch im IE besser dargestellt werden als in anderen Browsern oder gar nur mit ihm laufen, liegt daran, dass die Web-Entwickler es sich zu Eigen gemacht haben, spezielle IE-Features zu verwenden, die nichts mit den W3C-Vorgaben zu tun haben. Seit dem Firefox-Boom müssen Webdesigner deshalb wieder verstärkt darauf achten, den kleinsten gemeinsamen Nenner bei Spezialfunktionen zu verwenden und so die Seiten gut darstellbar zu machen, empfehlen Tester der Zeitschrift Internet Professionell.

US-Gesetz gegen Spam zeigt langsam Wirkung

Fast ein Viertel aller unerwünschten E-Mails (24,5 Prozent) kam im vierten Quartal 2005 aus den Vereinigten Staaten, dicht dahinter mit 22,3 Prozent folgt China inklusive Hongkong, berichtet Internet Professionell unter Berufung auf amerikanische Studien. Mit deutlichem Abstand rangiert auf Platz drei Südkorea – 9,7 Prozent aller Spam-Mails kommen von dort.

Zwar liegen die USA noch an der Spitze, dennoch ist der Versand im Vergleich spürbar zurück gegangen. Zuvor waren es noch über 40 Prozent. Experten zufolge zeigt vor allem das neue CAN-Spam-Gesetz der USA, das ein hartes Vorgehen ermöglicht, erstmals Wirkung.
Die Zahl der nicht-englischen Mails nahm insgesamt weiter zu, ebenso wie die Zahl der über gekaperte und fremdgesteuerte Rechner, sogenannte Zombie-PCs, verbreiteten Spams. Mittlerweile werden mehr als 60 Prozent aller Junk-Mails über solche Zombies verschickt.

In Europa liegt Frankreich mit fünf Prozent aller weltweit versandten Spam-Mails an der Spitze, Österreich (2,4 Prozent) sowie Deutschland (1,8 Prozent) rangieren auf den hinteren Plätzen (Quelle: Internet Professionell 4/06).

So sehen Editorials in 6 Sprachen aus

In meinem privaten Bildarchiv auf Flickr.Com habe ich in eigener Sache jüngst veröffentlichte Texte meiner täglichen Arbeit online gestellt. Dabei handelt es sich um Editorials für internationale Sonderhefte, die in sechs Sprachen in bis zu 10 Ländern zugleich erscheinen.

Nein, ich schreibe und spreche nicht alle Sprachen. Das machen Übersetzer. Aber wir produzieren die Hefte tatsächlich in Deutschland. Zuerst schreiben deutsche Autoren ihre Texte. Sie werden anschließend ins Englische übersetzt. Einige schreiben auch direkt auf Englisch. Gleichzeitig layouten wir eine englische Masterkopie, deren inhaltliche Freigabe ich verantworte. Die Schlusskorrektur findet in UK statt. Das fertige Heft dient als Vorlage für alle anderen Länder. Während sie jeweils ihre Version lokalisieren, beenden wir gleichzeitig die deutsche Ausgabe, die seit Jahren unter dem Label von PC Direkt erscheint.

In Benelux werden darüber hinaus belgisch-französische, flämische und niederländische Sprachausgaben publiziert, während die spanische Version zusätzlich in Mexiko erscheint. Das Kürzel CPU im Dateinamen der Bilder im Flickr-Archiv steht für Central Publishing Unit, die in München stationiert ist. Dabei handelt es sich um ein anspruchsvolles Projekt, das eine sehr genaue Koordination und reibungslose Zusammenarbeit des internationalen Teams erfordert. Alle Autoren, Layouter und Übersetzer sind übrigens Freiberufler.

Marktforscher sieht mehr ERP im Mittelstand

Laut Senior Consultant Frank Naujoks des renommierten Marktforschungsunternehmens IDC, wird 2006 der Markt für Lizenzen und Wartung von Enterprise-Resource-Planning-Lösungen (ERP) in Deutschland um rund 4,4 Prozent auf knapp 2 Milliarden Euro zulegen. Dazu trügen der Mittelstand überdurchschnittlich, die Großunternehmen dagegen unterdurchschnittlich bei. Weiterlesen →

Mittelstand ist schädlich für Deutschland

Nein, wir drehen nicht durch! Das ist die These des Financial-Times-Kolumnisten Wolfgang Münchau in seinem neuen Buch „Das Ende der Sozialen Marktwirtschaft“, dessen zweiteiliger Vorabdruck in der Welt am Sonntag dieser Tage erschienen und online zu bestaunen ist. Teil 1 lautet „Wie die soziale Marktwirtschaft zu Ende geht“ und kritisiert eine Reihe sozialromantischer Vorstellungen, die nicht nur in linken Kreisen über diese spezielle Form der Marktwirtschaft kursieren. Ein nachdenkenswerter Text. Weiterlesen →

Pleiteurteil für GmbH-Geschäftsführer

In einem ausführlich kommentierten Online-Beitrag weist heute die ZDF-heute-Redaktion auf das Urteil des Zwölften Senats des Bundessozialgerichts (Urteil Az B 12 RA 1/04 R) hin, das besagt, dass GmbH-Geschäftsführer, die zugleich Gesellschafter sind, selbstständig tätig seien und nur einen einzigen Auftraggeber hätten, nämlich die GmbH. Das aber bedeute Scheinselbstständigkeit. Folglich seien Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung fällig, und zwar bis zu fünf Jahre rückwirkend! Weiterlesen →

Automatische Bietagenten verderben die Preise

Wer sich ernsthaft darüber wundert, als Bieter selbst auf wenig gefragte Schnäppchen in Ebay binnen Minuten stets überboten zu werden, hat vielleicht noch nichts von automatischen Bietagenten gehört. Immer mehr Verkäufer greifen auf Programme oder umstrittene Dienstleister wie XXLSell.Com zurück, um sich vor Dumpingpreisen zu schützen. Im Verbund können zum Beispiel Mindestpreise vereinbart werden, die auf konkrete Angebote unbedingt zu erzielen sind. Egal, wer das vermeintliche Schnäppchen macht – ein anderer Käufer schnappt es buchstäblich in letzter Sekunde weg. Hinter den Kulissen tritt er anschließend von seinem Kauf zurück und das Produkt geht zu einem späteren Zeitpunkt wieder online. Der Schnäppchenjäger hat das Nachsehen. Weiterlesen →

EU soll Unternehmensübergaben vereinfachen

Wie vwd meldet, will EU-Kommissar Günter Verheugen demnächst in Brüssel Verbesserungsvorschläge vorlegen, die eine Übertragung mittelständischer Unternehmen an Nachfolger und Erben erleichtern soll. Laut Kommission stünden in Europa jährlich ca. 2,8 Millionen Arbeitsplätze durch rund 700.000 Übergaben aus Altersgründen auf dem Spiel. Weiterlesen →

Anzeige
MittelstandsWiki 10
Dieses E-Book können Sie kostenlos haben, wenn Sie einen unserer Newsletter abonnieren ;-)
 « 1 ... 1303 1304 1305 ... 1402 »