Wenn lange Permalinks nicht funktionieren

WordPress bietet im Menü Options/Permalinks die Möglichkeit individuelle Links für Postings einzustellen. So ist es zum Beispiel möglich, aus der kurzen Webadresse http:// www.mittelstandswiki.de/ ?p=1314 eine lange http:// www.mittelstandswiki.de/ wir-schreiben- und- produzieren- vernetzte- inhalte/ zu machen. Was sich auf den ersten Blick umständlich liest, kann unter anderem zur besseren Indizierung in Suchmaschinen beitragen. Deshalb wird diese Art der Adressierung auch Search Engine Friendly Links genannt. Vorausetzung dafür ist, dass vom Webserver .htaccess-Dateien gelesen und ausgewertet werden. Außerdem sollte die .htaccess im Hauptverzeichnis von WordPress beschreibbar sein, damit das Programm die erforderliche Einstellung selbst vornehmen kann. Funktionieren die langen Links anschließend nicht, liegt es meist an unzureichenden Servereinstellungen. Weiterlesen →

Onlineshopping interruptus

Laut pressetext.deutschland wurden im ersten Quartal 2005 von deutschen Online-Shops angeblich 1,88 Mrd. Euro an Umsatzpotenzial verschenkt. Grund dafür seien unübersichtliche Shopping-Websites, auf denen sich jeder vierte Kunde im wahrsten Sinn des Wortes verirre. Hauptgrund dafür seien technische Probleme (62 Prozent), die zweit häufigste Ursache zu lange Bestellwege (39 Prozent). Das zumindest ist das Ergebnis einer Umfrage des Unternehmens Novomind, das von Webtechnik für Kundenpflege und -beratung lebt. Befragt wurden immerhin 500 deutschsprachige Internetnutzer ab 14 Jahren. Weiterlesen →

Dienstleistungsrichtlinie ist verabschiedet

Das Europäische Parlament hat am 16.02.2006 die Dienstleistungsrichtlinie ohne Herkunftslandprinzip mit 394 zu 215 Stimmen angenommen. Der EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Charlie McCreevy sieht das deutliche Pro-Ergebnis optimistisch: "Mit der breiten Zustimmung zu zentralen Schlüsselaspekten des Vorschlags hat uns das Europäische Parlament eine solide Grundlage geliefert, um vorwärts zu gehen. Das ist ein echter Fortschritt, ein Schritt, mit dem noch vor zwölf Monaten niemand gerechnet hätte. Die heutige Abstimmung zeigt, dass es in Europa den Willen gibt, Maßnahmen zu ergreifen, die mehr Arbeitsplätze und Wachstum schaffen.“ Weiterlesen →

Europäer misstrauen Online-Handel

Wie pressetext.deutschland meldet, beschäftigen sich diese Woche auf der RSA-Sicherheitskonferenz in San Jose/USA Experten mit dem Thema E-Commerce und Sicherheit. Sie präsentierten auch eine Studie, nach der Europäer erheblich mehr Sicherheitsbedenken gegen den Online-Handel hegen als US-Unternehmer und US-Kunden. Die US-Firmen und Konsumenten seien sich zwar sehr wohl der Sicherheitsrisiken bewusst, würden aber die Vorteile höher bewerten als die Risiken und deshalb auf den Online-Handel nicht verzichten. An der Spitze der Bedenkenträger lägen – wen wundert es? – die Deutschen. Weiterlesen →

Immer mehr Unternehmen überspringen Grenzen

Den Mutigen gehört die Welt, den Furchtsamen die Pleite. Wie pressetext.deutschland meldet, suche der deutsche Mittelstand angesichts einer stotternden Binnennachfrage sein Glück zunehmend im Ausland. Das stelle die aktuelle Studie “Globalisierung des Mittelstandes – Chancen und Risiken” der KfW Bankengruppe und des Verbands der Vereine Creditreform fest. Im Visier hätten die KMU demnach vor allem Mittel- und Osteuropa. Weiterlesen →

Kompromiss ist Kniefall vor den Gewerkschaften

Bremsen statt fördern? Nach dem relativ einhelligen Lob aus dem Mittelstand für die vorgesehene Streichung des Herkunftslandprinzips in der EU-Dienstleistungsrichtlinie, hier zum Nachdenken zwei interessante Gegenstimmen: Rémi Redley, Verbandspräsident des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater BDU e.V., warnt vor überzogenen Erwartungen an den ausgehandelten Kompromiss und nennt ihn einen unnötigen „Kniefall vor den Gewerkschaften“. Protektionistische Maßnahmen hätten noch nie für einen dauerhaften Schutz vor Wettbewerb gesorgt. Im Gegenteil, „sie verzögern nur überfällige Reformen und Marktanpassungen“, so der BDU-Präsident. Der Kompromiss würde nur die Nutzung unklarer und zumindest halblegaler Möglichkeiten zementieren. Zudem erschwere er den Export von Dienstleistungen in andere EU-Märkte. Weiterlesen →

KMU erhalten Kontakt zu Technologieplattformen

Die Europäische Kommission wird mit dem Projekt EPISTEP
(Enhanced Participation of SMEs in IST European Technology Platforms) Technologieplattformen fördern. Diese sollen eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie ermöglichen. Dabei geht es um eine langfristige strategische Zusammenarbeit in Technologiebereichen mit hoher ökonomischer Bedeutung. Das Steinbeis-Europa-Zentrum, Partner im Projekt EPISTEP, leistet KMUs Hilfestellung bei der Kontaktaufnahme zu den Akteuren der Plattformen in den Bereichen mobile Kommunikation, Embedded Systems und Nanoelektronik. Interessierte Unternehmen erhalten zudem Unterstützung bei der Antragstellung von EU-Projekten und bei der Partnersuche. Weiterlesen →

Google antwortet mit persönlicher Mail

Heute hat das deutsche Support-Team von Google endlich auf eine von drei Mails von mir geantwortet. Mit korrekter Anrede und einem einführenden Text, aus dem sich schließen lässt, dass die Jungs meine Angelegenheit tatsächlich nachvollzogen haben. Das spricht für Google. In dem Schreiben heißt es unter anderem:

Wenn Sie eine für die Löschung Ihrer Website korrekte robots.txt platziert und die entsprechenden Daten über unser automatisches System zum Entfernen von URLs übermittelt haben, erfolgt eine vorübergehende 180 Tage währende Entfernung Ihrer Website aus unserem Index.

Eine Löschung wirke unabhängig davon, ob die robots.txt-Datei nach der Verarbeitung von Anforderungen entfernt oder verändert wurde. Der Prozess sei vollautomatisiert. Daher könne Google keine manuellen Änderungen für individuelle Sites vornehmen. Weitere Informationen zu Funktionen, die den Zugriff durch Suchroboter verhindern, seien in den Informationen für Webmaster zu finden.

Jetzt weiß ich zumindest, woran ich bin. 180 Tage Sperrung wegen eines Missgeschicks sind eine verdammt lange Zeit. Sie wäre ein geringeres Problem, wenn sichergestellt ist, dass es anschließend zu keinen neuen Problemen kommt. Noch ein Fehler könnte zu über einem Jahr (!) Auszeit führen, was ein enormes Risiko ist. Deshalb müssen Arbeiten an der Google-Konsole und der robots.txt peinlich genau bedacht sein.

Warum sich Webmaster damit auseinandersetzen müssen, können Sie unter anderem in meinem Editorial im MittelstandsBlog und in ausführlichen Beiträgen von Martin Goldmann lesen.

Betrügerische Zahlungsaufforderungen

Vor einem dreisten Betrugsversuch
warnte heute das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF). Die Betrugsbekämpfer wurden skurilerweise selbst Opfer skrupelloser Betrüger. Noch unbekannte Täter benutzen nämlich das Logo der europäischen Institution, um vor allem privaten Unternehmern und Selbständigen Geld abzupressen. Nach Angaben des Amtes versenden die Täter gefälschte Briefe, in denen sie den Empfängern vorwerfen, widerrechtliche Banküberweisungen vorgenommen und damit Geldwäschevorschriften verletzt zu haben. Weiterlesen →

Kompromiss bei Dienstleistungrichtlinien

Weitgehende Zustimmung im Mittelstand und Handwerk findet der Kompromiss zur Dienstleistungsrichtlinie, der Ende der letzten Woche zwischen den beiden großen Parteienblöcken im EU-Parlament gefunden wurde. Das trage den unterschiedlichen Realitäten in den Mitgliedsstaaten Rechnung und erleichtere mittelständischen und Handwerksbetrieben den Marktzugang für grenzüberschreitende Dienstleistungen, so Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Er schwärmt sogar: Weiterlesen →

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