Beim Einrichten von eigenen Ebay-Shops sollten Anwender genau den Leistungsumfang prüfen, rät das Internetfachmagazin “Internet Professionell” in seiner jüngsten Ausgabe 1/2005. Zwar profitierten Verkäufer von der Marke und der Bekanntheit des weltgrößten Auktionshauses, die eigenen Produkte könnten aber weitgehend unbemerkt bleiben. Shop-Artikel erscheinen in der normalen Suche, die der Großteil der Ebay-Nutzer zur Produktrecherche verwende, nicht. Nur Besucher, die ausdrücklich die Shop-Suche aktiviert hätten, erhielten auch Ergebnisse aus diesem Bereich. In der Praxis suche aber kaum jemand innerhalb dieses Bereichs.
Der Premium-Shop sei zwar für Verkäufer das attraktivste Angebot, urteilt die Zeitschrift. Allerdings lohne sich der ausschließlich für professionelle Händler, die sich ein zweites Standbein im Internet aufbauen wollten. Ebay habe die Latte sehr hoch gelegt: Bewerber müssten mindestens 500 Bewertungen aus vorhergehenden Auktionen oder Verkäufen haben, davon dürften nur maximal zwei Prozent negativ oder neutral sein. Ferner müssten mindestens 50 Artikel angeboten werden. Auch der Preis von 499,95 Euro pro Monat sei nichts für Gelegenheitsverkäufer.
Für Freizeit-Händler eigne sich bei Ebay nur der Basisshop (Preis 9,95 pro Monat). Preislich seien Mietshops von Providern wie Strato (Einstiegspreis von 6,39 Euro pro Monat) deutlich günstiger (Quelle: Internet Professionell 1/2005).