HDTV bietet pikante Nebeneffekte

Unter High Definition Television (HDTV) versteht man gewöhnlich Fernsehen mit Bildauflösungenvon 1280 x 720 oder 1920 x 1080 Pixeln. Zum Vergleich: Das heutige PAL-Format kommt gerade mal auf 702 x 576 Bildpunkte. HDTV-Bilder sind daher so scharf und detailreich, als wäre der Zuschauer direkt mitten im Geschehen dabei. Außerdem sind die Farben deutlich üppiger, als sie die gängige Flimmerkiste zeigt – auch bei DVDs. Die Auflösung ist dermaßen hoch, dass bei Spielfilmen sogar die Körnigkeit des Filmmaterials durchscheint. Pikanter Nebeneffekt: Dann ist auch zu erkennen, dass die Gesichter der berühmten Hollywood-Schauspieler nicht immer ganz so makellos schön sind, wie die meisten von uns bislang glaubten.

Große Unterschiede bei Managed Servern

Um eigene Server im Internet gegen Hacker abzusichern, empfehlen sich sogenannte Managed Server. Dabei kümmern sich die jeweiligen Provider um Administration, Backup- und Update-Service. In der Praxis sind die Leistungen jedoch sehr unterschiedlich.

So bieten Greatnet, Xantron und All-inkl keinen Antiviren-Schutz an. Bei der Hardware hat 1&1 mit seinem nagelneuen 64-Bit-Server (3000 MHz, 1 GByte RAM, eine 80-GByte-Festplatte) die Nase vorn. Beim Support liegen die Antwortzeiten auf Mail-Anfragen bei der Hälfte der Anbieter im Minutenbereich, drei antworten innerhalb einiger Stunden. T-Online überzeugte mit einem guten und kundenfreundlichen Ticket-System. Wichtig ist ebenfalls eine gute Domain-Verwaltung.

Testsieger wurde das Angebot “Premium Managed L” (99 Euro im Monat) von Domainfactory. “Dieser Server bietet Features ohne Ende”, urteilten die Tester. Von PHP bis hin zum Applikations-Server JBoss ist alles dran, inklusive einer Traffic-Flatrate. Die Budget-Empfehlung der Redaktion ging an Strato Business Server 2.0 SX. Die Einstiegsvariante von Strato ist mit 39 Euro die zweitniedrigste im Testfeld (Quelle:  Internet Professionell, Heft 12/2005).

Windows XP bietet praktischen Zeileneditor

In der Windows-XP-Version des Editors Notepad findet sich eine praktische Zusatzfunktion: Sie zeigt in geladenen Dateien die aktuelle Zeilen- und Spaltenposition des Cursors an. Das ist ideal, um in Skripts und kleinen Programmen Fehlern auf die Schliche zu kommen. Denn ein Skript-Interpreter liefert in der Regel auch gleich die Zeilennummer mit, in der ein Fehler aufgetreten ist. Um diese Notepad-Funktion einzuschalten, muss man zunächst den automatischen Zeilenumbruch abschalten. Das geht über Format/ Zeilenumbruch. Dann nur noch unter Ansicht/Statusleiste die Statuszeile einschalten. Nach dem Verlassen von Notepad wird diese Einstellung allerdings wieder deaktiviert. Wer also dauerhaft eine Statuszeile sehen will, öffnet im Registrierungseditor den Schlüssel HKEY_Current_User/Software/Microsoft/Notepad und ändert den Eintrag StatusBar auf 1.

Pandora bewertet Musik nach 400 Kriterien

Der Online-Musikdienst Pandora setzt auf den gehobenen Geschmack der Anwender: Fans werden mit jeder Menge neuer Musik, teilweise wenig bekannter Bands, versorgt und erweitern so ihren musikalischen Horizont im Vorbeigehen.  Wie bei einer Suchmaschine werden in die einfache Maske bekannte Bandnamen oder Songtitel eingegeben, Pandora schlägt dann ähnlich klingende Songs gleicher Machart vor und spielt sie mit 128 KBit pro Sekunde über den Browser ab – Internet-Radio mit Geschmacksgarantie.

Gefällt ein Titel wider Erwarten nicht, kann der User zum nächsten Lied springen oder per nach unten gesenkter Note sein Missfallen ausdrücken. Der Service vermerkt dies und bezieht von nun an die User-Wertungen bei der Titelwahl mit ein. Hinter Pandora.com stecken außer Firmengründer Tim Westergren unter anderem über 30 Musikwissenschaftler, die in fünf Jahren Abertausende von Songs nach über 400 Kriterien bewertet haben – 400 pro Lied, wohlgemerkt.

Der Pandora-Hörer bekommt allerdings weder den ursprünglich in die Suchmaske eingetippten Song zu hören, noch kann er in CD-Player-Manier zu einem gespielten Titel zurückspringen. Der Grund: Pandora wird rechtlich wie eine amerikanische Internet-Radiostation behandelt und kommt so um Lizenzabgaben herum. Wunsch-Songs sind damit aber auch passé. Reinschnuppern kann jeder gratis bis zu zehn Stunden unter www.pandora.com, wobei die Wiedergabe nach jeweils einer Stunde unterbrochen wird. Wer von den geschmackssicheren Vorschlägen angetan ist, kann für 36 Dollar pro Jahr unbegrenzt lange »der umfassend Begabten« (deutsch für das griechische Pandora) lauschen (Quelle: PC Professionell 12/2005).

USA verschickt den meisten Spam

Die meisten Spam-Mails kommen aus den USA, gefolgt von asiatischen Ländern. Allerdings geht das Verschicken unerwünschter Werbebotschaften in den Vereinigten Staaten zurück: Im Zeitraum zwischen April und September 2005 kamen 26,4 Prozent aller Spam-Mails aus den USA, im Sechsmonatszeitraum zuvor waren es noch für 41,5 Prozent. Den deutlichen Rückgang führen die Sicherheitsexperten auf das Zusammenwirken verschiedener Maßnahmen zurück: Auf der einen Seite stehen schärfere US-Gesetze und längere Gefängnisstrafen für Spammer, auf der anderen Seite besser abgesicherte Systeme, nicht zuletzt durch das Service Pack 2 für Windows XP.

Asien dürfte hingegen weiter zulegen. Südkorea (19,7 Prozent) und China (15,7) liegen den Erhebungen zufolge vorn. Deutschen Ursprungs sind dagegen nur 1,26 Prozent der Nachrichten, womit die Bundesrepublik auf dem zwölften Platz rangiert. Mittlerweile werden 60 Prozent des Spams über Zombie-PCs verschickt. Dahinter verbergen sich Rechner von ahnungslosen Nutzern, die mit Schädlingen infiziert wurden. Die Spammer bleiben so anonym im Hintergrund, andererseits ist dies ein Zeichen für die zunehmend kommerzielle Ausrichtung der Virenschreiber. Für sie steht nicht mehr die möglichst große Verbreitung ihrer Schädlinge im Vordergrund, sondern die Kontrolle über die fremden Rechner (Quelle: Internet Professionell, Heft 12/2005).

Oracle akzeptierte von Anwendern Kritik am Support

Im November 2005 fand in Mannheim die 18. Deutsche Oracle-Anwenderkonferenz statt. Veranstalter war die Deutsche Oracle-Anwendergruppe e.V. (DOAG). 1600 Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, in über 150 Fachvorträgen Anregungen, Fragen und Kritik an Oracle-Vertreter loszuwerden. Außerdem gab es in einer begleitenden Ausstellung neue Produkte und Dienstleistungen von 35 Firmen zu sehen. "Darüber hinaus bestanden genügend Möglichkeiten zum persönlichen Erfahrungsaustausch mit Kollegen und Experten", erklärt Fried Saacke, Vorstandsvorsitzender der DOAG. +++

2006 werden Weichen für Unternehmenssteuern gestellt

Die große Unternehmenssteuerreform soll kein Schnellschuss werden. Die Koalition will sich deshalb noch Zeit lassen. Ein Grund sei die Absicht, die kommenden EU-einheitlichen Bemessungsgrundlagen für die Gewinnermittlung in die Reform einzubeziehen und in ein neues Bilanzrecht zu integrieren. +++

Große Koalition bietet Vorteile für kleine Unternehmen

Bis zur grundlegenden Neuordnung der Unternehmenssteuer sollen die Körperschafts- und Gewerbesteuer erst einmal unangetastet bleiben, so der Beschluss der großen Koalition. Finanzexperte Dr. Michael Meister von der CDU: "Wir wollen uns nicht durch Vorfestlegungen bei der großen Reform behindern." Peer Steinbrück, neuer SPD-Finanzminister will aber den Mittelstand bis dahin durch verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten etwas entlasten. +++

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