Wiederverkauf von Software bleibt umstritten

Da gebrauchte Software für KMU eine interessante Alternative darstellt und ein hochaktuelles Urteil aus München die Zulässigkeit eines solchen Weiterverkaufs in Frage stellt, hier eine Meldung des Nachrichtendienstes Pressetext Deutschland (ausschnittweise) im Wortlaut: +++

Schweizer empfiehlt Technologie-Transfer

KMU neigen erfahrungsgemäß dazu, die Kosten für Know-how-Zukäufe zu überschätzen und Produkte nicht auf den Markt zu bringen, weil eine entsprechende Technologie im eigenen Haus fehlt. Dr. Franz J. Beeler (s. Bild), Schweizer Unternehmensberater mit Schwerpunkt Technologietransfer, weist in seinem Beitrag „Technologietransfer – verkannte Chance für KMU und Grossfirmen“ auf dem Portal KMU Innovation zu Recht darauf hin, dass nahezu alle technologischen Probleme im Umfeld üblicher Produktbereiche irgendwo in der Welt bereits gelöst wurden und es in der Regel wesentlich kostengünstiger ist, dieses Know-how einzukaufen als das Rad im eigenen Haus neu zu erfinden. Zumal eine Recherche nach bereits vorhandenen Lösungen in Patent- und anderen Datenbanken erfahrungsgemäß zusätzliches Wissen rund um mögliche Produkterausgestaltungen, Mitbewerber und mögliche Kooperationspartner zutage fördert. (ml) ENGLISH

Ratgeber nennt 12 goldene Regeln für Suchmaschinen

Da viele Unternehmer von kleinsten und kleinen Unternehmen eigenhändig im Internet recherchieren und darauf Entscheidungen aufbauen, ist ein Blick in den 45seitigen Ratgeber „12 Goldene Suchmaschinen-Regeln“ der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) durchaus angebracht. "Trauen Sie niemals der erstbesten Information – es könnten Verleumdung und Propaganda dahinter stecken" lautet zum Beispiel der Ratschlag des Dortmunder Professors Marcel Machill, den gerade Unternehmer beherzigen sollten. +++

Talsohle überwunden, Lage schwierig

Die Studie Diagnose Mittelstand 2006, mit Ergebnissen aus der Bilanzanalyse von rund 150.000 Firmenkunden der Sparkassen, sieht ein Ende des Abschwungs des deutschen Mittelstands. Dr. Dietrich Hoppenstedt, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), bei der Vorstellung der Studie vor einigen Tagen: „Der Mittelstand hat die Talsohle durchschritten.“ Allerdings könne von einer echten Erholung noch nicht gesprochen werden, solange die Besserung zwar
den Export aber nicht die Binnenwirtschaft erfasst habe. «Obwohl es insgesamt gesehen erfreuliche Signale gibt, befinden sich die rund 3,3 Millionen mittelständischen Betriebe nach wie vor in einer schwierigen Situation», dämpfte Dietrich Hoppenstedt allzu großen Optimismus. +++

Kostenloser Online-Pressedienst für den Mittelstand

Mit einem kostenlosen Presseforum Mittelstand bietet die Initiative Perspektive Mittelstand einen neuen Online-Pressedienst, über den Unternehmen kostenfrei Pressemitteilungen einstellen und nach solchen recherchieren können. Für die Recherche stehen Journalisten umfangreiche Suchfunktionen und den Unternehmen Tools zur Optimierung ihrer Pressemeldungen für Suchmaschinen zur Verfügung. Um das Ranking zu erhöhen, arbeitet der neue Online-Pressedienst außerdem ab Februar mit Partnerportalen wie www.advogarant.de, www.handwerkernet.de und www.ecc-handel.de zusammen. +++

Mittelstand auch links der Mitte attraktiv

In harten Zeiten ist der Mittelstand auch links der Mitte attraktiv. Anlässlich der Diagnose Mittelstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes proklamierte Ludwig Stiegler, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und gewerkschaftsnah, in einer Pressemitteilung: „Mittelstand und Handwerk sind bei der SPD bestens aufgehoben, sie werden durch unsere auch in die Regierungskoalition eingebrachten finanziellen und steuerlichen Maßnahmen weiter nachhaltig gestärkt.“ Stiegler nutzte den Anlass geschickt, um an eine Reihe mittelstandsfreundlicher Vorhaben der Koalition zu erinnern, die zwar mit Zustimmung seiner Fraktion Eingang in das Regierungsprogramm fanden, aber tatsächlich aus den Reihen des Partners CDU/CSU stammen. (ml)

Selbsthilfeverein bietet IT-Versicherung inklusive

Gerade kleine Firmen haben oft nicht die finanzielle Kraft, ihre IT-Struktur umfassend zu versichern. Umso interessanter und nützlicher ist eine neue Daten- und Hardware-Versicherung für den Mittelstand, den die Nationale Initiative für Internet-Sicherheit e. V. (NIFIS) ihren Mitgliedern bietet. Der Verein ist nach eigenen Angaben nicht gewinnorientiert und versteht sich als Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft. +++

Mittelstand interessiert sich für Business Intelligence

Wie IDC meldet, interessiert sich zunehmend auch der Mittelstand für so genannte Business Intelligence, also Software, die operationale Daten in Wissen verwandelt, das Unternehmensentscheidungen ermöglicht. Laut  IDC-Studie wächst der deutsche Markt für solche Software jährlich um ca. fünf Prozent und wird im Jahr 2009 voraussichtlich ein Volumen von 350 Millionen Dollar erreichen. +++

Ein Gespenst geht (wieder) um …

Ein Gespenst geht (wieder) um, aber nicht das des Kommunismus, sondern einer Website der besonderen Art: Dotcomtod lebt als BooCompany neu auf, missgünstige Angestellte und Konkurrenten dürfen wieder Gerüchte in die Welt setzen. Gewiss ist solchen Aktivitäten ein gewisser Unterhaltungswert nicht abzusprechen. Der Flurschaden gerade für kleine und junge Unternehmen ohne hauseigene Rechtsabteilung ist allerdings schnell existenzbedrohend und entbehrt oft jeder sachlichen Grundlage. Die wenigen berechtigten Vorwürfe gehören wiederum vor Arbeitsgerichte und nicht auf den Marktplatz. +++

Anzeige
MittelstandsWiki 10
Dieses E-Book können Sie kostenlos haben, wenn Sie einen unserer Newsletter abonnieren ;-)
 « 1 ... 1305 1306 1307 ... 1397 »