Datenbanken stabilisieren: Wo eine Datenbank-Komplettlösung im Vorteil ist

Überall dort, wo der Unternehmenserfolg auf absehbare Zeit von einem schnellen, zuverlässigen und fehlerfreien Zugriff auf Informationen abhängt. Welche Optionen Betriebe haben und wie realistisch die einzelnen Szenarien wirklich sind, untersucht Gerald Strömer in dieser Microsite.

Komplettlösungen garantieren Leistung unter Last

Von Gerald Strömer im Auftrag von Oracle Deutschland

Jedes Unternehmen hat einmal klein angefangen. Und praktisch jedes junge Unternehmen nutzt heute in irgendeiner Form eine Datenbank. Im einfachsten Fall werden dabei lediglich Kontaktdaten o.Ä. vorgehalten. In den meisten Fällen sind sie aber deutlich größer als einfache Adressbücher.

Letztlich hat jeder in irgendeiner Form Datenbanken im Einsatz. Denn sie sind Voraussetzung für viele Vorgänge des modernen Geschäftslebens. So setzt jede vernetzte Business-Applikation, die ihren Namen verdient, auf einer Datenbank auf – anders kann die Software gar nicht funktionieren. Auch jede Web-Anwendung – und damit auch jeder Webshop – hat eine Datenbank im Hintergrund. Keine Datenbank, kein Umsatz.

Datenbanken sind Geschäftsgrundlage

Natürlich gibt es massive Abstufungen: Ein weltweit agierender Stahlkonzern benötigt selbstredend eine andere Infrastruktur als z.B. ein regionaler Großhändler medizinischer Güter oder die im Familienbesitz befindliche Schreinerei.

Während es bei dieser vielleicht noch denkbar ist, dass sie mit den Rechnern des Inhabers und der Sekretärin auskommt und beide auf die Daten zugreifen, die auf dem Chef-PC gespeichert liegen, ist ein solches Szenario spätestens beim regionalen Dienstleister schon nicht mehr haltbar. Und selbst der Schreiner hätte bereits deutliche Vorteile, wenn sämtliche Korrespondenzen, Kontaktdaten, Rechnungen, Vereinbarungen mit Lieferanten, Materialpreise etc. zentral abrufbar wären und allen Anwendern, die Zugriff benötigen, bei Bedarf zur Verfügung stünden. Und zwar unabhängig davon, ob der Chef schon seinen Rechner angemacht hat. Wenn selbiger auch noch mit einem mobilen Endgerät von unterwegs aus auf die Daten zugreifen kann, macht das sein Geschäft noch weit flexibler.

Der Großhandel für medizinische Güter ist zwingend auf eine zentrale Datenhaltung angewiesen. Eine Vielzahl interner Verknüpfungen (z.B. durch Mitarbeiter aus Einkauf, Vertrieb, Qualitätssicherung, Lager und aus anderen Abteilungen) sowie externer Anfragen (z.B. durch Hersteller/Zulieferer oder Kunden) setzen eine Datenbank voraus, die hunderttausende Einzelprodukte verwalten kann und es Nutzern erlaubt, Preise zu aktualisieren, Produkte zu pflegen, Informationen einzuholen, Bestände zu korrigieren und vieles mehr. Ähnlich läuft es bei einem international tätigen Konzern – nur ein paar Schuhnummern größer und mehrsprachig.

Schnell und stabil – aber wie?

Mit dem geschäftlichen Erfolg wächst ein Unternehmen im Laufe der Zeit. Es wachsen aber auch die Anforderungen an die Datenbanken, die das Geschäftsmodell stützen. Zuerst reicht bei einer kleinen Firma vielleicht noch ein Miniserver auf Basis eines alten Desktop-PCs aus, der, vom Sohn des Chefs eingerichtet, neben dem Rechner der Sekretärin vor sich hin brummt. Aber bald ist der Punkt erreicht, an dem nicht nur die Leistung und Flexibilität einer solchen Ad-hoc-Lösung an ihre Grenzen stößt, sondern auch die rechtlichen und finanziellen Risiken eines Datenbankausfalls nicht mehr vom Taschengeld gedeckt werden können. Jetzt muss eine ordentliche Lösung her.

Und die muss mindestens leistungsfähiger als die alte sein, mehr Flexibilität bieten, alle Voraussetzungen der darauf laufenden Software und Datenbanken erfüllen, rechtliche Sicherheit bieten und gegen Ausfälle, Datenverluste und nicht autorisierte Zugriffe Dritter abgesichert sein. Der Geschäftsführer steht dann vor einer Wahl, die sich grob auf drei Möglichkeiten reduzieren lässt:

Handbetrieb im Eigenbau

Erstens kann das Unternehmen seine IT-Abteilung – falls überhaupt vorhanden – auf das Problem ansetzen. Dies resultiert nicht nur in erheblichen Kosten an Mannstunden, sondern auch in garantiert überhöhten Anschaffungskosten für die Hard- und Software sowie Fortbildungskosten für das Personal, das sich von Null aufwärts in eine ganz neues Material einarbeiten muss.

Und das Ganze ist riskant: Die wenigsten Unternehmen werden auf ein IT-Genie in ihren Reihen zurückgreifen können, dass sich gleichermaßen mit Konzepten vernetzter Infrastrukturen, Datenbanken, Netzwerktechnik, Hardware und Software auskennt sowie ganz nebenbei noch niedrige Preise aus dem Hut zaubern kann.

In den allermeisten Fällen wird daher Halbwissen zu einer Periode von Trial & Error führen, die viel Geld kostet, aber wenig Nutzen bringt. Die Folge: Die Investition wird aller Wahrscheinlichkeit nach über- oder unterdimensioniert sein, tief sitzende Fehler aufweisen, elementare Standards nicht beachten, Inkompatibilitäten integrieren und damit ständig Probleme im laufenden Betrieb bereiten.

Einkaufen und auslagern

Die zweite Möglichkeit unseres auf Wachstum bedachten Geschäftsführers ist das Outsourcing an ein kompetentes Systemhaus. Dieses Konzept bietet dem Endkunden bereits Vorteile, denn es beschäftigen sich Profis mit dem Problem und erstellen eine korrekte Bedarfsanalyse mit angemessenem Spielraum für künftiges Wachstum. Die Auswahl der Hard- und Software wird von Personen getroffen, die wissen, was miteinander harmoniert und funktioniert – und was nicht.

Das Systemhaus kann zudem dank größerer Abnahmemengen bessere Preise für Hard- und Software erzielen und gibt davon zumindest einen Teil an den Kunden weiter. Außerdem beachten Spezialisten Vorgaben des Gesetzgebers, die dem eigenen Team vielleicht entgangen wären, und kennen Technologien, an die der Halblaie gar nicht denkt. Und bei einem späteren Fehler im System steht das Systemhauses in der Pflicht.

Die Nachteile: Man muss erst ein kompetentes Systemhaus für diesen Bereich finden. Und billig sind Spezialisten letztlich auch nicht. Nicht zuletzt gibt es auch bei diesem Modell keine Garantie, dass alle Komponenten des Endsystems wirklich harmonieren und fehlerfrei zusammenarbeiten.

Oracle kurz vorgestellt

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Oracle weiß gut, was „mittelständisch“ heißt. Knapp 75 % der Kunden kommen aus diesem Segment. Schließlich stellt man hier bereits seit 1977 diejenigen in den Mittelpunkt, die der Motor ihrer Märkte sind: Unternehmen aus dem Mittelstand.

Oracle ist ein Softwareanbieter, der Unternehmen erfolgreich dabei unterstützt, ihre Kommunikation zu verbessern und Prozesse intelligent zu integrieren. Dabei kann Oracle auf jahrzehntelange Erfahrung und die Zusammenarbeit mit starken Partnern bauen. Ausbaufähige Module oder ganze Architekturen optimieren die gesamten Abläufe, so dass auch kleine und mittlere Unternehmen im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen können.

Für professionelles Grid Computing hat Oracle Technologien wie Real Application Clusters (RAC) entwickelt. Zu den Komponenten eines Oracle Grid zählen Oracle Database 11g, Oracle Fusion Middleware, Oracle Enterprise Manager und Oracle VM.

Oracle Database hält Informationen sicher parat, liefert die Reaktionszeiten, die Kunden heute fordern, und verringert kostspielige Ausfallzeiten. Real Application Clusters sorgt für hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit bei niedrigen Kosten. Die aktuelle Version Oracle Database 11g ist die erste speziell für Grid Computing konzipierte Datenbank, zuverlässig geschützt durch die Lösungen von Oracle Data­base Security sowie Oracle Identity Manage­ment 11g und auch auch als Hardware-Software-Komplettlösung in Form der Oracle Database Machine verfügbar.

Und: Oracle Database 11g macht Unternehmen fit für weiteres Wachstum. Ohne eine einzelne Zeile Codeänderung lässt sich 11g vom Einzelserver zu Grid Computing migrieren. Oracle Database ist für große, kleine und mittelständische Unternehmen gleichermaßen geeignet – schließlich sind Verfügbarkeit und Performance bei straffen Strukturen nicht weniger wichtig.

Wer sich über die speziell für den Mittelstand konzipierten IT-Lösungen von Oracle informieren will, stöbert entweder direkt auf der Mittelstandswebseite von Oracle Deutschland. Oder Sie nehmen auf dem Weg dorthin noch unser aktuelles Geschenk für Oracle-Interessenten mit.


ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, Riesstraße 25, D-80992 München, 0800-1824138, dir_ie@oracle.com, www.oracle.de

Komponenten im Verbund

Wer auf dieser Garantie besteht, dem bleibt nur Möglichkeit drei: ein Komplettangebot des Software- oder Datenbankherstellers seiner Wahl. Nur bei einem aus der Software und der kompletten benötigten Hardware und Netzwerktechnik bestehendem Bundle, das vom Hersteller der Software auf hundertprozentige Funktion getrimmt wurde, kann man sich auf garantierte Funktionalität verlassen.

Das Ganze hat dann zwar einen gewissen Black-Box-Charakter und ist nicht billig, gibt aber endlich den ersehnten Seelenfrieden: Das Unternehmen muss eigentlich nur das Geld auf den Tisch legen (und sein IT-Team für Bedienung und Wartung schulen lassen bzw. Fremdwartung einplanen) – ansonsten muss man sich um keinerlei Einzelheiten kümmern. Vor allem eliminiert diese Lösung alle Risiken möglicher Inkompatibilitäten, die sich im schlimmsten Fall zu geschäftsbedrohenden Auswirkungen aufschaukeln können. Und funktioniert entgegen aller Erwartungen doch etwas nicht, haftet der Komplettanbieter – die Problembehebung dürfte für ihn nun wirklich kein Problem sein.

Oracle Database Machine
Oracle bietet mit der Sun Oracle Database Machine eine Datenbankkomplettlösung mit extremer Leistung für Data-Warehousing– und OLTP-Anwendungen an, die sich zudem perfekt als Kern von Konsolidierungskonzepten eignet. Das Angebot aus Servern, Speicherlösungen, Netzwerkinfrastruktur und Software bietet massive Skalierbarkeit, arbeitet sicher und redundant.

Am 20. September 2010 wurde die neue Exadata Database Machine X2-8 (Full-Rack) sowie drei Versionen der Exadata Database Machine X2-2 (Full-, Half- und Quarter-Rack) vorgestellt. Eine Vielzahl von Konfigurationen deckt den Bedarf kleiner bis sehr großer Datenbanken ab. Bei sehr hohen Anforderungen können die Full-Rack-Maschinen durch Multiplikation skaliert werden.

Das Topmodell X2-8 integriert z.B. zwei Datenbankserver mit je acht CPU-Sockeln, in denen Intel-CPUs mit je acht Kernen (insgesamt 128 CPU-Kerne) sowie 2 TByte Arbeitsspeicher stecken, sowie Unbreakable Enterprise Linux oder Oracle Solaris 11 Express als Betriebssystem. Dazu kommen 14 Exadata-Storage-Server mit 168 Intel-CPU-Kernen und bis zu 336 TByte Speicherplatz sowie 5 TByte Exadata Smart Flash Cache für den superschnellen Zugriff auf oft benötigte Daten, ferner diverse Kompressionsverfahren sowie eine interne Bandbreite von 40 Gigabit (InfiniBand) und eine externe Ethernet-Netzwerkanbindung von 10 Gigabit. Laut Oracle ist die X2-8 zudem die sicherste Datenbanklösung der Welt, da die Verschlüsselung der Datenbank(en) von der Software in die Hardware verlagert wurde.

Eine mögliche Alternative wäre noch ein vom jeweiligen Software- oder Datenbankhersteller streng spezifiziertes Paket aller nötigen Komponenten, die das Unternehmen – oder ein beauftragtes Systemhaus – nur noch beschaffen und zusammenfügen muss. Aber wenn der Preis stimmt, ist ein Komplettangebot die mit Abstand sicherste, stabilste und zukunftsfähigste Lösung.

Fazit: Was optimal zusammenspielt

Unternehmen, die ihr Geschäft nicht von launischen Datenbanken ausbremsen lassen wollen, sollten über den Tellerrand schauen. Nicht immer ist die eigene IT-Abteilung die beste Lösung. Am sichersten fährt man mit einem Anbieter, der genau passende Soft- und Hardware aus einer Hand anbietet. Es gibt billigere Alternativen, aber die bringen ihre eigenen Risiken mit. Wer auch in Zukunft auf sicherer Grundlage wachsen will, greift besser zum Komplettlösung.

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