Erfolgreiche Kampagnen über E-Mail, SMS und Fax umsetzen

Die mad geniuses GmbH vertreibt die E-Mail-Marketing-Lösung eMill als Partner des Herstellers Active+ Software in Deutschland, Österreich und der Schweiz. eMill erlaubt die intuitive Erstellung selbst komplexer Newsletter und unterstützt auch Unternehmen ohne entsprechende Vorkenntnisse beim Aufbau und Betrieb eines professionellen Permission Based Marketing. „Bereits kleine Unternehmen mit einem festen Kundenstamm können mit eMill über die Kanäle E-Mail, SMS oder Fax kommunizieren und erfolgreiche Kampagnen umsetzen“, so Gregor Walter, einer der beiden Geschäftsführer der mad geniuses GmbH, im Interview mit dem MittelstandsWiki.

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© just 4 business

Was kann ein KMU eigentlich durch den Einsatz von elektronischen Newslettern sparen?

Gregor Walter: Vor allem die Automatisierungsmöglichkeiten in der Standard-Kommunikation mit den Kunden bieten sehr große Zeiteinsparungs- und Effizienzsteigerungspotenziale. Außerdem machen elektronische Newsletter erst professionelle Up- & Cross-Selling-Kampagnen möglich. Anwendungsbeispiele wären hier vollständig automatisierte E-Mails mit den Trackingcodes der Sendung zur Nachverfolgung oder E-Mails mit der Information „Artikel ist wieder auf Lager“. Kunden von uns erreichen damit zusätzliche Kaufraten von bis zu 80 Prozent.

Wie steigen die Erfolgsaussichten bei individuellen Newslettern im Vergleich zu Standard-Mails?

Gregor Walter: Personalisierte E-Mails werden von Kunden und Interessenten mehr akzeptiert als allgemein gehaltene unpersönliche Nachrichten. Sie sprechen die persönlichen Interessen der Empfänger an und erhöhen somit die Chancen, dass der Newsletter wirklich gelesen wird. Die Kampagnen sollten einen Mehrwert beim Empfänger generieren, um gleichzeitig größere Erfolge zu garantieren.

Was heißt das konkret?

Gregor Walter: Schon allein die personalisierte Anrede erhöht die Öffnungs- und Klickraten der Newsletter. Selbstverständlich entscheiden weitaus mehr Kriterien wie der tatsächliche „Nachrichtenwert“ und der zeitliche Abstand sowie die Qualität der Adressen. So sind generell Newsletter an Empfänger, die über das Double-Opt-in-Verfahren generiert wurden, weitaus erfolgreicher.

Mit dem eMill OptIn Service haben wir vor kurzem eine kostenlose Web-Applikation zum Erstellen und Verwalten von E-Mail Verteilern gestartet. Der Service ist nach kostenfreier Anmeldung unter optin.emill.net/service/ verfügbar.

Welche Personalisierungen sind bei Ihrer Lösung eMill möglich?

Gregor Walter: Personalisierungen sind mit eMill gut möglich, angefangen von der persönlichen Anrede in der Nachricht bis hin zu personalisierten Anhängen. Ein Anwendungsbeispiel dafür wäre, individuelle Verkaufsberichte an verschiedene Außendienstmitarbeiter oder auf Basis der Kundenhistorie individuelle Angebote für Upselling-Produkte zu versenden.

Ist eine professionelle Lösung für ein kleines Unternehmen überhaupt finanziell sinnvoll?

Gregor Walter: Die Größe eines Unternehmens ist weniger entscheidend für die Wahl einer professionellen Newsletter- und E-Mail-Marketing-Lösung. Bereits kleine Unternehmen mit einem festen Kundenstamm können mit eMill über die Kanäle E-Mail, SMS oder Fax kommunizieren und erfolgreiche Kampagnen umsetzen.

Gibt es Alternativen?

Gregor Walter: Als Alternativen sind sogenannte ASP-Lösungen am Markt sehr weit verbreitet. Diese Lösungen benötigen keine lokal installierte Softwarelizenz. Im Gegensatz zu Lizenzversionen sind hier die Investitionskosten am Anfang viel geringer. Allerdings bringen ASP-Lösungen auch nicht zu unterschätzende Nachteile mit sich. Im Vordergrund steht hierbei, dass unternehmensinterne Daten hier immer nach draußen gegeben werden müssen. Wenn über den verwendeten ASP-Server Spam-Mailings gesendet werden und der ASP-Server infolgedessen auf der Blacklist von Mail-Providern eingetragen wird, werden die E-Mails an die Adressen der eigenen Kontakte bei diesen Providern ebenso nicht mehr zugestellt. Zudem sind die Kosten mittelfristig entscheidend höher.

Ab wann rechnet sich solch eine Lösung wie eMill?

Gregor Walter: Die bereits angesprochenen Automatisierungsmöglichkeiten von professionellen E-Mail-Kommunikationslösungen ermöglichen enorme Zeiteinsparungs- und Effizienzsteigerungspotenziale. Dieses bezieht sich sowohl auf die Auswahl der Empfänger, die Gestaltung der Newsletter als auch auf den Versand. Gleichzeitig können Mailing-Projekte einmalig angelegt und anschließend automatisiert 365 Tage im Jahr ohne zusätzlichen Aufwand laufen gelassen werden. Die anfallenden Investitionskosten bei der Einrichtung lassen sich allein über die reduzierte Arbeitszeit sehr schnell amortisieren.

Gibt es weitere Gründe, warum die Lösung auch für KMU Sinn macht?

Gregor Walter: Zusätzlich werden durch das Tracking von eMill Kampagnenerfolge einfach und effizient messbar. Diese Erfolgsmessung verhindert einen Versand ins Blaue und ermöglicht einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. So kann neben der Arbeitserleichterung ein höherer Grad an Öffnungs- und Klickraten erreicht werden.

Welche KMU setzen eMill bereits ein?

Gregor Walter: Zu unseren deutschen Kunden zählen insbesondere die E-Commerce-Unternehmen, wie gourmondo.de oder koffer-direkt.de, die wesentlich von der Kundenkommunikation abhängig sind und entsprechend von professionellen Lösungen wie eMill profitieren. Weiterhin setzen klassische Unternehmen wie Dueperthal Sicherheitstechnik oder die BHF Bank auf unsere E-Mail-Lösung.

Welche typischen Fehler machen KMU bei Newslettern?

Gregor Walter: Ohne den Einsatz von Speziallösungen sind nur bestimmte Funktionen verfügbar, um effektive und erfolgreiche E-Mail-Kommunikation zu betreiben. Werden professionelle Softwarelösungen wie unsere E-Mail-Marketing- und Newsletter-Software eMill verwendet, gilt es zudem, bestimmte Regeln und Erfahrungswerte einzuhalten, um möglichst erfolgreiche Kampagnen umzusetzen.

Können Sie Beispiele nennen?

Gregor Walter: Das Thema Spam gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile geht man davon aus, dass über die Hälfte aller weltweit versendeten E-Mails Spam sind. Und genau deshalb dürfen E-Mails vom Kunden nicht als Spam empfunden werden. Einer der wichtigsten Punkte ist die Pflege der Empfängerdaten. Werden viele E-Mails mit ungültigen Adressen verschickt, gerät man schnell auf die Blacklists der Provider. Durch das automatisierte Bounce-Management kann man beispielsweise effektiv die Datenqualität erhöhen und ungültige E-Mail-Adressen aus dem Bestand löschen.

Mit welchen Systemen arbeitet eMill zusammen? Sind auch Open-Source-Lösungen darunter?

Gregor Walter: eMill stellt direkte Verknüpfungen zu fast allen Typen von Datenquellen her (Excel, Access, SQL Server, Oracle, My SQL, ACT!, XML, LDAP, Outlook Kontakte, Exchange, Text-Dateien etc.). Dadurch kann eMill mit allen gängigen Systemen sowie Open-Source-Lösungen verknüpft werden. Zusätzlich ist natürlich die Möglichkeit des Im- und Exports von Adressdaten gegeben. Ebenfalls vorhanden ist eine API zu Oxid, einer Online-Shop-Lösung. In Kürze erscheint auch eine API zu pixi*, unserer eigenen Versandhandelssoftware.

Was ist letztlich das Besondere an der Lösung eMill?

Gregor Walter
: eMill ist durch seine spezielle Softwarearchitektur sehr flexibel einsetzbar und lässt sich an jede IT-Infrastruktur anpassen. Die Trennung von Client und Server ermöglicht einen sehr schnellen Versand und ein hohes Versandvolumen. Durch die Gestaltungsvielfalt der E-Mail-Inhalte wird ein sehr hoher Personalisierungsgrad ermöglicht. Gleichzeitig kann durch die integrierte Scriptingfähigkeit jede gewünschte Anpassung erreicht werden.

Seit 2006 haben wir unser Portfolio mit der Service Provider Edition erweitert. Diese Edition ist speziell für Marketing-Agenturen und Webhoster konzipiert worden. Die Verwendung spezieller Module wie das Private-labeled Interface, das Accounting- und das Credit-Management-Modul ermöglicht hier den Aufbau eines professionellen Online- und E-Mail-Marketing-Service.

Gregor Walter ist Gründer und Geschäftsführer der mad geniuses GmbH. Bereits seit 1997 arbeitet er im führenden E-Commerce-Unternehmen, etwa für Telebuch (jetzt Amazon.de), leitete die EDV-Abteilung des Versandhandels Musicnet/Adori und agierte als Chief Architect of Web Development beim internationalen Logistikdienstleister Global Fulfillment.

Das Interview führte Oliver Schonschek.