Von Spartanern und Ausstattungsriesen

Das ein preiswerter Drucker nicht unbedingt zu den stabilsten seiner Art gehört, zeigt sich beim Epson Stylus D92 besonders deutlich.

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© Heise Business Services

Für 45 Euro bekommt man den billigsten Drucker im Testfeld und dazu jede Menge „Plastik-Feeling“ gratis. Das wird besonders auffällig, wenn man ihn etwas hochwertigeren Geräten wie dem 200 Euro teuren Kodak Easyshare 5300 gegenüberstellt.

An der Ausstattung hat Epson ohnehin bis zur Schmerzgrenze gespart: Die Tester haben sich zwar inzwischen daran gewöhnt, kein USB-Kabel mitgeliefert zu bekommen, allerdings gibt es beim Epson noch nicht einmal das Druckmaterial: Weder Fotopapier noch normales Papier liegen bei. Und beim vermeintlichen 45-Euro-Schnäppchen macht das Fotopapier schnell mal die Hälfte des Preises aus. Beispielsweise kosten 20 Blatt des Epson Premium Semigloss Photo Paper bei Amazon mehr als 25 Euro.

Deutlich erfreulicher sieht es in Qualität und Ausstattung speziell bei den vier All-In-One-Druckern Brother MFC-5460CN, Dell Photo AIO Printer 966, Kodak Easyshare 5300 und Lexmark X5490 aus. Photopapier legt jeder Hersteller bei. Dazu gesellen sich bei Dell und Lexmark ein praktischer Cardreader für gängige Flashkarten wie beispielsweise CF oder SD. Und zusammen mit dem Brother-Gerät haben sie eines gemein: Ein gedrucktes, ausführliches und verständliches Handbuch – in der Tat eine Seltenheit im Testfeld und daher muss man es auch lobend erwähnen.