Steigende Großhandelspreise im August

Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im August 2007 um 2,5% über dem Vorjahresstand. Das entspricht ungefähr der Steigerung im Juli (+2,6%). Im Vergleich zum Vormonat stieg der Großhandelspreisindex im August 2007 um 0,5%. Zu beiden Steigerungsraten trugen vor allem die Preise für Getreide, Saaten und Futtermittel bei.

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Deren Verteuerung betrug im August gegenüber dem Vorjahresmonat 52,7%. Auch im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten wurde mehr bezahlt als im Vorjahr (+14,0%). Im Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl, Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug waren im Vorjahresvergleich Preissteigerungen von 5,2% zu beobachten. Dagegen waren Produkte im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen im Vorjahresvergleich um 4,7% billiger. Auch Büromaschinen und -einrichtungen kosteten im Großhandel weniger als im August 2006 (-11,6%).

Im Vergleich zum Vormonat wurden Getreide, Saaten und Futtermittel um 15,1% teurer verkauft als im Juli, nachdem sie sich bereits im Juli gegenüber dem Vormonat um 6,8% verteuert hatten. Die Preise für Mehl und Getreideprodukte stiegen auf Großhandelsebene im gleichen Zeitraum um 2,5%. Der Preisanstieg zum Vormonat im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten setzte sich auch im August 2007 fort (+5,0%, nach +2,1% im Juli und +2,7% im Juni 2007).

Dagegen verbilligten sich feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse auf Großhandelsebene im August 2007 gegenüber dem Vormonat um 0,9%, nachdem sie im Zeitraum von Januar bis Juli 2007 um 10,0% teurer geworden waren. Im Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl, Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug wurden die Waren im August 2007 ebenfalls zu niedrigeren Preisen verkauft (-0,4%). Bereits im Juli war hier ein Preisrückgang von 0,2% zu verzeichnen. (Statistisches Bundesamt/ml)