Geldsegen für die Bundesagentur für Arbeit

Im Verlauf des dritten Quartals hat sich die Finanzlage der Bundesagentur für Arbeit (BA) weiter verbessert. Die anhaltende wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung sorgte wie schon in den Monaten zuvor für höhere Einnahmen aus Versicherungsbeiträgen und geringere Ausgaben. Es zeichne sich immer deutlicher ab, dass die Konjunktur den Arbeitsmarkt erreicht, so die BA-Experten. Die Arbeitslosigkeit gehe stärker zurück als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig nehme die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu, lautet die frohe Botschaft aus Nürnberg.

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Die Zahl der zur Arbeitslosenversicherung beitragspflichtigen Arbeitnehmer dürfte die ursprünglich erwartete Marke von 25,5 Millionen um etwa 800.000 übersteigen.

Infolgedessen lagen auch die Beitragseinnahmen, die etwa drei Viertel der Gesamteinnahmen ausmachen, mit insgesamt 23,41 Milliarden Euro um 900 Millionen Euro über den Erwartungen. Zum Ende des dritten Quartals ergab sich ein Einnahmeüberschuss in Höhe von 3,35 Milliarden Euro. Die BA geht davon aus, dass sie das Haushaltsjahr mit einem Überschuss von 6 bis 6,5 Milliarden Euro abschließen wird.

Der Quartalsbericht steht online zum Download bereit. (BA/ml)