Die Welt der Jahresabschlüsse und Bilanzen hat sich nicht nur durch den Einzug moderner Computertechnologien verändert: Die Wirtschaft richtet sich zunehmend global aus, Bilanzen müssen internationalem Wirtschafts- und Steuerrecht entsprechen. Bilanzbuchhalter werden zudem immer mehr in Führungsaufgaben eingebunden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat deshalb die noch aus dem Jahr 1990 stammende bundesweite Fortbildungsordnung zum Geprüften Bilanzbuchhalter überarbeitet. Die Neuregelung ist im November in Kraft getreten.
Neues Berufsbild des Bilanzbuchhalters in Kraft
Derzeit nehmen pro Jahr mehr als 8000 Personen an dieser staatlichen Fortbildungsprüfung teil. Das BIBB erarbeitet Fortbildungsordnungen auf Weisung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie in Zusammenarbeit mit Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis. Diese werden von den Spitzenverbänden der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen benannt. (idw/ml)
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