Social Business als unternehmerisches Erfolgsrezept

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Die Wirtschaftskrise plus die provokative Maßlosigkeit einiger Spitzenmanager bilden derzeit einen brodelnden Nährboden für linke Populisten und ihre Klassenkampfparolen. Dem können und müssen verantwortungsvolle Unternehmer durch vorgelebtes soziales und ethisches Handeln entgegentreten. Dass das auch noch wirtschaftlichen Erfolg bringt, beweist eindrucksvoll der mittelständische Unternehmer Dieter Reitmeyer (siehe Bild), der vor wenigen Tagen für sein soziales Unternehmertum mit dem „Vision Award 2008“ geehrt wurde. Wir unterhielten uns exklusiv mit ihm über seine Unternehmensphilosophie. Hören Sie selbst.

Dieter Reitmeyer gründete sein Unternehmen vor zwölf Jahren als Einzelkämpfer. Heute gibt das technische Dienstleistungsunternehmen – mittlerweile zur ReDi-Group herangewachsen – rund 1500 Menschen Arbeit und Brot. Dieser Erfolg ist nicht nur geschicktem Agieren im Markt zu verdanken, sondern auch dem besonderen Zusammenhalt im Unternehmen. Mitarbeiter mit einem Problem finden bei Reitmeyer immer ein offenes Ohr und Firmenangehörige mit finanziellen Problemen werden von einer eigenen Stiftung unterstützt. Auch ältere Mitarbeiter werden gefördert statt abgeschoben. Reitmeyers Firma ist für viele Mitarbeiter deshalb zur zweiten Familie geworden, für die man sich aus ganzem Herzen engagiert.

Kein Wunder also, dass Dieter Reitmeyer einer der Preisträger des diesjährigen Vision Award wurde. Der Award wird seit 2007 auf dem „Vision Summit“, einer Fachkonferenz für Social Business, vergeben.

Der „Vision Summit“ will einen neuen weltweiten Impuls zur intelligenten und erfolgreichen Verknüpfung von Wirtschaft und der Lösung sozialer Probleme setzten. Den Initiatoren schwebt „die Entstehung einer neuen Generation von sozialen Konzepten, die sich auf unternehmerische Art und Weise selbst tragen können“ vor. Durch diese Entwicklung weg von einer bloßen Alimentierung und Subventionierung hin zu einem „Social Business“ sollen die Bedürftigen „nachhaltig emanzipiert“ werden. Immer mehr Experten – so die Initiatoren – erkennen darin „einen Paradigmenwechsel, der Wirtschaft und Zivilgesellschaft gleichermaßen revolutionieren kann“.

Die Konferenz ehrt mit dem Award herausragende Beispiele sozialen Unternehmertums („Corporate Social Responsibility„, CSR). Dieter Reitmeyer ist in diesem Sinne ohne Zweifel ein besonders hervorragender Botschafter der Idee eines sozial verantwortungsvollen Unternehmertums.

Das sah auch der in allen Bevölkerungsschichten hoch angesehene Ex-Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher in seiner Laudatio auf dem Summit so. Auch mit ihm konnten wir ein Exklusivinterview zum Thema sozial verantwortungsvolles Unternehmertum führen.

(ml)

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2 Kommentare:

  1. Hallo Frau Pötz,
    bezüglich der Verschiebung würde ich einfach eine Mail an die auf der Website angegebene Kontakt-Mailadresse schreiben. Wir dürfen diese Adresse nicht direkt posten, aber Sie finden sie hier. Bei der Gelegenheit würde ich auch gleich um Referenznamen von Stipendiaten bitten bzw. um Weiterleitung Ihres Kontaktwunsches an andere Stipendiaten. Da unser Beitrag hier im MittelstandsWiki bereits zwei Jahre alt ist, ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass sich hier Stipendiaten melden.
    (ml, Redaktion)

  2. Hi zusammen,
    bin auf der Suche nach dem Vision Summit hier gelandet und hatte eigentlich gehofft zu erfahren, weshalb der Summit verschoben wurde und ob jemand schon mal so ein Stipendium erworben hat, die es da gibt. Mich würde auch interessieren, ob jemand schon mal eine Erfharungen bei den Creative Labs von Grameen http://www.grameencreativelab.com/ gemacht hat und mir sagen kann, ob sich das lohnt. Naja, würde mich über Antworten freuen. LG, Bine

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