Außenhandel
Importe im Januar 1,4 Prozent teurer

Bundesstatistik
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Der Index der Einfuhrpreise lag im Januar um 1,4 % über dem Vor­jah­res­stand. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war das der erste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit Oktober 2008. Gegenüber dem Vormonat Dezember stieg der Einfuhrpreisindex im Januar 2010 sogar um 1,7 %. Der Index der Ausfuhrpreise stieg im Januar ge­gen­über dem Vorjahresmonat um 0,4 %. Gegenüber Dezember 2009 veränderte sich der Ausfuhrpreisindex um +0,6 %.

Der Preisanstieg bei den Einfuhren ist vor allem auf gestiegene Energiepreise zurückzuführen (+11,3 % gegenüber Januar 2009 und + 5,3 % gegenüber Dezember 2009). Die Preise für Rohöl stiegen gegenüber Januar 2009 um 62,2 % (zum Dezember: +6,9 %) und für Mineralölerzeugnisse um 40,0 % (zum Dezember: +5,4 %).

Bei den Rohstoffen war im Januar 2010 eingeführtes Rohkupfer um 105,1 % teurer als im Januar 2009 (+7,7 % zum Dezember 2009). Nicht-Eisen-Metallerze waren 60,7 % teurer als im Januar 2009 und 8,3 % teurer als im Dezember 2009. Die Preise von Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug waren im Januar 2010 um 26,4 % höher als im Vorjahresmonat; im Vergleich zum Dezember 2009 stiegen sie um 5,7 %.

Im Nahrungsmittelsektor stiegen im Vorjahresvergleich vor allem die Preise für die Einfuhren von Rohkaffee (+11,6 %) und Rindfleisch (+3,0 %); zum Dezember 2009 stiegen die Preise für Rohkaffee um 3,6 % und für Rindfleisch um 4,9 %.

(Statistisches Bundesamt/ml)