Rittal Rizon
Software überwacht Infrastruktur im Rechenzentrum

Rittal Rizone 1.3
Rittal Rizone 1.3

Rechenzentrumsspezialist Rittel hat nach acht Monaten Feldtest die Verfügbarkeit der Version 1.3 seiner Management-Software Rizone bekannt gegeben. Die Lösung überwacht und steuert sämtliche Bereiche der IT-Infrastruktur und soll sich an das Server-Management führender Hersteller anbinden lassen. Rizone wird zunächst in Deutschland verfügbar sein.

In einem Data Center müssen Software, Hardware und IT-Infrastruktur zusammenkommen, um Anwender möglichst kostengünstig und stabil mit IT-Diensten zu versorgen. Laut Rittal klaffte bisher eine Lücke zwischen Applikationen und Servern auf der einen sowie der IT-Infrastruktur mit Stromversorgung und Klimatisierung auf der anderen Seite. Diese Lücke will Rittal mit Rizone überbrücken.

Die Lösung überwacht und steuert sämtliche Komponenten der IT-Infrastruktur und zeigt deren Status sowie Energieverbrauch über eine grafische Oberfläche an. Mit einem von Rittal und Microsoft gemeinsam entwickelten Management Pack soll sich Rizone an den Microsoft System Center Operations Manager anbinden lassen. Dadurch werden die Informationen zur IT-Infrastruktur mit dem Servermanagement verknüpft, was die Sicherheit erhöht und Möglichkeiten zur Effizienzverbesserung im Data Center eröffnet.

Rittal hatte Rizone erstmals auf der CeBIT 2009 vorgestellt und seitdem erfolgreich ein achtmonatiges Feldtestprogramm durchgeführt. Insgesamt sieben Kunden aus verschiedenen Branchen nahmen am Feldtestprogramm teil. Dazu zählten neben der Rittal Service-Tochter Loh Services auch ein Finanzdienstleister, eine öffentliche Medienanstalt sowie die Stadtwerke Bielefeld GmbH.

Letztere hosten in insgesamt 600 Racks die gesamten IT-Dienste für die Unternehmensgruppe Stadtwerke, die Stadtverwaltung Bielefeld, 100 Bielefelder Schulen sowie weitere kommunale Unternehmen, darunter ein Krankenhaus. Die Software überwacht die Leistungsaufnahme sowie die benötigte Kühlleistung der bereits 100 angeschlossenen Server- und Netzwerk-Schränke. Die Stadtwerke können so für diese Schränke und damit für die einzelnen Services die Stromaufnahme und benötigte Kühlleistung ermitteln. Tritt ein Problem auf, informiert Rizone die Verantwortlichen, die auf einen Blick erkennen, welche Server und Dienste betroffen sind.

Rittal Rizone 1.3 und ist wie auch das Management Pack zunächst in Deutschland erhältlich. Nach einer weiteren dreimonatigen Feldtestphase folgen dann internationale Märkte wie England, die USA, Australien sowie Länder in Südamerika und Asien. (Quelle: Rittal GmbH & Co. KG/GST)