App-Preisindex
Deutsche Apps sind deutlich teurer als gedacht

Telefon.de - App der Woche
Telefon.de - App der Woche

Telefon.de stellt in einem einen stetig wachsenden Webkatalog namens Coole Apps deutsche Apps für iOS und Android vor. Seit Oktober wertet das Unternehmen jeden Monat die Preise der App-Anbieter aus und stellt einen Preisindex zusammen. Das Ergebnis: Für die durchschnittliche kostenpflichtige deutsche iPhone-App müssen fast 4 Euro bezahlt werden – deutlich mehr als erwartet.

Für den derzeit über 20.000 Einträge umfassenden Coole Apps-Katalog werden nur iOS- und Android-Apps von Entwicklern berücksichtig, die ihren Wohn- oder Firmensitz in Deutschland haben. Der auf Basis dieser Datenbank generierte App-Preisindex soll aufzeigen, was die Apps von zurzeit 1925 deutschen Entwicklern im Schnitt kosten. Diese Berechnung erfolgt immer zum ersten Tag im Monat.

Klaus-Martin Meyer, Telefon.de Handels AG:

„Als normaler iPhone-Anwender liest man ja immer im App Store, dass die Apps kostenfrei sind oder um die 79 Cents kosten. Sieht man aber auf den von uns errechneten Durchschnittspreis deutscher iPhone-Apps, so liegt er um die 4 Euro. Beim iPad ist der Durchschnitt sogar doppelt so hoch. Das ist eine echte Überraschung. Richtig günstig sind zurzeit nur die Android-Apps. Hier liegt der Durchschnitt bei knapp 2 Euro.“

App-Preisindex zum Stichtag 1. Dezember 2010:

  • Durchschnittspreis pro App – iPhone: 3,87 Euro (Nov: 3,94 Euro)
  • Durchschnittspreis pro App – iPad: 7,90 Euro (Nov: 8,70 Euro)
  • Durchschnittspreis pro App – Android: 2,01 Euro (Nov: 2,14 Euro)
  • Durchschnittspreis pro App – gesamt: 4,80 Euro (Nov: 4,94 Euro)

Dass der Durchschnitt zum Dezember hin leicht fällt, ist laut Meyer leicht zu erklären:

„Weihnachten bekommen viele tausend Anwender einen iPod touch, ein iPhone, ein iPad oder ein Android-Handy geschenkt. Diese neuen Nutzer werden dann als erstes in den App Stores nach passenden Programmen für ihr mobiles Gerät suchen. Die App-Anbieter senken deswegen rechtzeitig im Vorfeld die Preise, damit sie in den Charts ganz oben stehen und so besser wahrgenommen werden. Die Durchschnittspreise im Januar werden auch noch von diesen Rabattaktionen beeinflusst sein.“

(Quelle: Telefon.de Handels AG/GST)