Jones Lang LaSalle
Die Türkei gilt als Zukunftsstandort der EMEA-Logistik

Einer Umfrage von Jones Lang LaSalle zufolge gehört die Türkei zur Spitze der „kommenden Logistikmärkte“ in den nächsten fünf Jahren.

Obwohl die Verfügbarkeit moderner Logistikflächen in den letzten Jahren stark zugelegt habe, sei der Anteil der auf dem Markt befindlichen 1A-Bestandsflächen nach wie vor relativ gering und halte damit auch die internationalen Investitionen, z.B. durch institutionelle Anleger, in Grenzen. Einhergehend mit dem starken wirtschaftlichen Wachstum, der Zunahme der Einzelhandelsflächen, dem Markeintritt ausländischer Marken und steigender Nachfrage und Ausgaben im Einzelhandelsbereich, wandele sich die gesamte Logistikbranche in der Türkei allerdings in hohem Tempo.

Als weiteren Antrieb nennt der Immobilienspezialist das starke Wachstum des Containerverkehrs in den wichtigen Seehäfen rund um Istanbul (Ambarli, Mersin, Izmir und Haydarpasa). 2010 hätten die vier Standorte zusammengerechnet einen Gesamtcontainerumschlag von 4,5 Mio. TEU verzeichnet.

Darüber hinaus habe die türkische Regierung ein Investitionsprogramm zur Erweiterung des Expressbahn- und Autobahnnetzes und zur Verbesserung der Verbindungen zwischen den wichtigen Städten auf den Weg gebracht. Von großer Bedeutung sei auch das Marmaray-Projekt, das mit einem Tunnel unter dem Bosporus die europäischen Eisenbahnnetze an die nahöstlichen und asiatischen Eisenbahnnetze anbinden soll. (Quelle: Jones Lang LaSalle/sp)