Statistisches Bundesamt
Geflügelfleischproduktion wächst seit über 20 Jahren

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2013 knapp 8,1 Mio. t Fleisch in den gewerblichen Schlachtbetrieben Deutschlands verarbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Zuwachs von 0,4 %. Das sei vor allem auf den Anstieg im Geflügel- und im Schweinefleischsektor zurückzuführen.

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Nach Angaben von Destatis stieg die Anzahl der geschlachteten Schweine um 0,7 % auf 58,6 Mio. Tiere. Die aus gewerblichen Schlachtungen erzeugte Schweinefleischmenge von knapp 5,5 Mio. t habe das Vorjahresergebnis um 0,6 % übertroffen.

Die Geflügelfleischerzeugung stieg Destatis zufolge um 2,0 % auf knapp 1,5 Mio. t. Auf Jungmasthühnerfleisch entfielen 910.200 t (+5,4 %). Wie das Amt erklärt, wächst die Geflügelfleischerzeugung seit über 20 Jahren nahezu stetig. Einzige Ausnahme: 2006, als die Vogelgrippe akut umging. Insgesamt habe sich die Produktion seit 1991 fast verdreifacht.

Das Aufkommen an Schlachtrindern lag laut Destatis mit 3,5 Mio. Tieren deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (-3,4 %). Da das durchschnittliche Schlachtgewicht im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 kg je Rind höher gelegen habe, sei der Rückgang der Rindfleischproduktion auf 1,1 Mio. t (-2,4 %) jedoch geringer ausfallen.

Wie Destatis außerdem mitteilt, wurden knapp 20.000 t Schaf- und Lammfleisch (-2,5 %) gewerblich erzeugt; die Produzenten von Ziegen- und Pferdefleisch hätten eine Schlachtmenge von knapp 3100 t (-12,9 %) erzielt. (Quelle: Destatis/sp)