Airwriting
Finger im Notizhandschuh schreiben in den Wind

Ein Handschuh, mit dem man in die Luft schreiben kann wie auf eine unsichtbare Tafel – diese neue Technologie namens Airwriting präsentieren das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Informatik (FZI) auf der laufenden CeBIT in Halle 9 am Stand D 13.

Laut KIT wird dies durch Beschleunigungs- und Drehratensensoren (Gyroskope) ermöglicht, die an einem dünnen Handschuh befestigt sind. Die Sensoren erfassen die Bewegungen der Hand und übertragen sie über eine drahtlose Verbindung an ein Computersystem. Dieses prüft zunächst, ob der Nutzer überhaupt schreibe.

Für jeden Buchstaben des Alphabets ist dem KIT zufolge in dem System ein statistisches Modell des charakteristischen Signalverlaufs hinterlegt, das auch individuelle Unterschiede in der Schrift berücksichtige. Derzeit könne das System in Großbuchstaben geschriebene ganze Sätze erkennen, die auf einem Vokabular von 8000 Wörtern basieren. Für die zukunftsträchtige Idee wurde das Karlsruher Cognitive Systems Lab 2013 bereits mit dem Google Research Award ausgezeichnet. (Quelle: KIT/sp)