KMUs
Auch kleinere Firmen treiben die Digitalisierung voran

© Moritz von Soden / Heise Medien

Nicht nur Großkonzerne beschäftigen sich mit der Digitalisierung, sondern vor allem auch die kleinen und mittleren Unternehmen. Gisela Strnad hat diesmal mit Moritz von Soden von Bornemann Gewindetechnik einen Vertreter des Mittelstands zum Gespräch eingeladen, der viel in neue Technologien investiert.  

Zu Beginn dieses „heise meets … Der Entscheider-Talk“-Podcasts erklärt Gisela Strnad, dass 99,4 Prozent aller deutschen Firmen zu den KMUs zählen, den kleinen und mittleren Unternehmen mit maximal 250 Beschäftigten. Moritz von Soden, Geschäftsführer von Bornemann Gewindetechnik, beschäftigt derzeit 53 Menschen und konzentriert sich stark auf das Thema Digitalisierung. Denn auch kleinere Betriebe können Vorreiter bei digitalen Technologien sein und sich so von der Konkurrenz absetzen. Der Gewindehersteller für den Maschinen- und Anlagebau setzt schon länger auf smarte Technologien. „In puncto Digitalisierung haben wir schon ganz viel gemacht“, sagt Moritz von Soden, „kleine Dinge, aber auch große Dinge. Wir haben eine automatisierte Fertigungssteuerung und ein digitales Archiv. Momentan arbeiten wir auch konkret im Büro an der automatisierten Belegerkennung und der automatisierten Buchung.“

Größte Erfolge im Online-Marketing

Besonders wichtig ist dem Geschäftsführer allerdings das Online-Marketing, wo sein Unternehmen laut eigener Aussage bisher die größten Erfolge verbuchen konnte. „Hier arbeiten wir mit einer ganzen Reihe von superintelligenten Tools, um unsere Kunden im Netz zu bewerben, aber auch um Kunden ganz gezielt zu identifizieren und anzusprechen. Für unsere Größe haben wir schon viele Chancen der Digitalisierung genutzt, aber dieser Prozess ist nie abgeschlossen.“ Im Anschluss nennt von Soden ein besonders gelungenes Beispiel für pfiffige Ideen, das er als „revolutionär“ bezeichnet: Bornemann Gewindetechnik integriert in manche Gewinde Sensorik, „und damit haben wir ein relativ simples Bauteil smart gemacht“, so der Geschäftsführer. Konkret muss man sich das so vorstellen, dass Gewinde zum Beispiel Nachrichten an Maschinen senden, wenn ihnen Überlastung droht. Das hilft dabei, Maschinenausfälle zu verhindern. Was andere Firmen im Umgang mit der Digitalisierung von Bornemann Gewindetechnik lernen können, welche Chancen es gibt und wo Gefahren lauern, das erfahren Sie, wenn Sie den Podcast gleich hier unten anklicken.    

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