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KI-Einführung: Kleine Schritte sichern den Projekterfolg

Deutsche Unternehmen hinken bei der KI-Einführung hinterher. Laut einer aktuellen Lenovo-Studie planen nur 40 Prozent der Befragten, KI-Lösungen einzuführen – im europäischen Vergleich ein schwacher Wert.

Im „heise meets …“-Podcast analysiert Florian Richter von Lenovo die aktuelle Lage. Der Experte sieht 2026 als entscheidendes Jahr: KI präge nun ganze Geschäftsmodelle und beeinflusse die Wettbewerbsfähigkeit massiv. Wer jetzt nicht handele, verliere den Anschluss an europäische Nachbarn.

KI-Projekte: Kleine Schritte führen schneller zum Ziel

Richter warnt vor einem häufigen Fehler: Unternehmen behandeln KI-Vorhaben wie klassische IT-Projekte. Statt gleich die „Reise zum Mond“ anzutreten, empfiehlt er kleinere Schritte. Ein halbtägiger bis zweitägiger Workshop helfe, passende Anwendungsfälle zu identifizieren – vom automatisierten Service-Desk bis zu neuen Geschäftsfeldern.

Die Anforderungen kommen dabei immer stärker aus dem Business selbst. Bereiche wie R&D, Operations, Marketing und Finance verzeichnen laut der Lenovo-Studie zweistellige Zuwächse bei KI-Implementierungen. IT-Abteilungen allein treiben die Entwicklung nicht mehr voran.

Finanzierung: Flexible Modelle reduzieren Investitionsrisiken

Die KI-Budgets haben sich zwar verdoppelt, doch die Komplexität steigt ebenfalls. Richter unterscheidet vier Kernbereiche: Agentic AI, Generative AI, Interpretive AI und Predictive AI. Um diese Vielfalt zu bewältigen, gewinnen flexible Nutzungskonzepte an Bedeutung: Miet- und Leasingmodelle ermöglichen es Unternehmen, Hardware nicht mehr zwingend zu besitzen.

Die Prioritäten der CIOs liegen laut Studie zunächst bei der KI-Infrastruktur, gefolgt von Sicherheit, Vertrauen und Transparenz. Erst danach rücken KI-fähige Arbeitsplatzgeräte und KI-Agenten in den Fokus. Der vollständige CIO-Report steht auf der Lenovo-Website zum Download bereit.

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