Was Open-Source-Dienstleister bieten müssen

Der steigende Kostendruck macht quelloffene Software für viele mittelständische Unternehmen attraktiv. Fähige Lösungen gibt es genug. Wichtig ist aber auch der Support. Worauf es bei der Anbieterwahl sonst noch ankommt, listet der Beitrag von Sabine Philipp. Mit dabei: bewährte Anlaufstellen im Web.

Open Source:Open-Source-Unternehmensportale, Teil 1
Plattform für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter

Unternehmensportale im Internet beginnen sich zu bewähren. Die besten davon haben sich von praktischen Informationsverteilern zu modularen Baukästen übergreifender Zusammenarbeit gemausert. Neben kommerziellen Programmen gibt es auch freie Alternativen, die gut mithalten können: Open-Source-Portale.

Wann sich Open Source rechnet, Teil 1
In Software-Paketen stecken Personalkosten

Bei Betriebssystemen und Bürosoftware gibt es voll funktionsfähige Open-Source-Alternativen. Für den Support wollen allerdings auch Linux-Distributionen Geld sehen. Wann sich Open Source für Unternehmen rechnet, hat Sebastian Sand in einer dreiteiligen Serie untersucht.

Kommunikation auf IP-Basis taugt für ENUM

Matthias Maier von der DENIC stellt sich den MittelstandsWiki-Fragen. Thema: ENUM, ein Protokoll, das verschiedenste Kommunikationsdienste über nur eine Rufnummer erreicht und automatisch die richtigen Endgeräte ansteuert. Mit Open Source sei das schon für kleine Unternehmen realistisch.

Interview:Peter Ganten/1. Interview
Auf Linux umstellen muss sich rentieren

Peter Ganten nimmt im Interview mit dem Mittelstands­Wiki kein Blatt vor den Mund: Den Software-Riesen sei der Mittelstand nicht wichtig genug. Der Geschäfts­führer von Univention ist Vollprofi in Sachen Umstellung auf Linux. Er sagt: Open Source ist wirtschaftlicher. Er weiß aber: Gute Arbeit kostet Geld.

Open Source muss leisten, was Firmen brauchen

Wolfgang Schuster von der bitbone AG berät mittel­ständische Unternehmen, die mit dem Gedanken spielen, auf Open-Source-Lösungen umzustellen. Im Interview mit dem Mittelstands­Wiki sagt er rundheraus, wann KMU tatsächlich Kosten sparen: wenn erfolgreiche Arbeits­abläufe unverkürzt erhalten bleiben.