Executive Vice President

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Die rechte Hand

Von Peter Riedlberger

EVP steht für „Executive Vice President“ („leitender Vizepräsident“) und bezeichnet üblicherweise einen Mitarbeiter im Spitzenmanagement eines Großunternehmens.

Im Gegensatz zu militärischen Rangbezeichnungen gibt es keine strenge Hierarchie von Business-Titeln, und daher ist es nicht ganz einfach, einen solchen Titel genau zu verorten.

Bei den meisten Firmen kennzeichnet „Vice President“ ein Mitglied des Spitzenmanagements. Dagegen pflegte zum Beispiel ein DAX30-Unternehmen bis vor rund drei Jahren den Titel inflationär auch im mittleren Management auf die Visitenkarten zu drucken (wobei hier ein Umdenken eingesetzt hat und der Titel derzeit wieder entzogen wird).

Auch das Adjektiv „Executive“ verweist auf das Spitzenmanagement, und das vermutlich zuverlässiger als „Vice President“. Üblicherweise ist der „Executive Vice President“ der rangmäßig höchste alle „Vice Presidents“ und steht in der Hierarchie direkt nach dem „President“. Aber auch diese Aussage muss sofort wieder eingeschränkt werden, denn manche Firmen haben CEO und President als zwei separate Personen. Immerhin lässt sich wohl allgemein feststellen, dass der EVP direkt dem Präsidenten unterstellt ist.

Eine typische Funktion für einen „Executive Vice President“ wäre die Leitung des Tagesgeschäfts. Er würde dann in seiner Person die Funktion des COO (Chief Operating Officer, Leiter des Tagesgeschäfts) kumulieren.

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