Klimaneutraler Druck

Aus MittelstandsWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Saubere CO₂-Bilanzen sind Longseller

Von Nicole Winterstein, flyerpilot

Ein Trend, der ins Auge sticht: Immer mehr Druckereiunternehmen schmücken sich und ihre Produkte mit dem Attribut „CO₂-geprüft“ bzw. „klimaneutral“ – Begriffe, die nach Umweltschutz klingen und die für Kunden positiv besetzt sind. Doch was sich im Einzelnen dahinter verbirgt, wissen nur die wenigsten.

Dass sich die Erde aufgrund des vermehrten Ausstoßes von sogenannten Treibhausgasen erwärmt und daraus drastische Änderungen im Weltklima folgen, ist eine allgemein anerkannte Tatsache. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde 1997 bei der Konferenz in Kyoto eine rechtsverbindliche Zusage zur CO₂-Begrenzung gemacht. Deutschland verpflichtete sich, etwa 21 % seiner CO₂-Emissionen zu vermindern. Ein Instrument, welches daraufhin entstand, um ausgeglichene Bilanzen zu erzeugen, ist der Emissionshandel: Reduziert eine Nation seine Emissionen um einen höheren Anteil als im Kyoto-Protokoll vorgesehen ist, kann es den Rest als Emissionsrechte an andere Länder verkaufen.

CO₂-Ausstoß verringern

Die Druck- und Medienbranche verfährt beim klimaneutralen Druck zum einen nach eben diesem Verfahren. Alle Emissionen, die bei der Herstellung von Druckerzeugnissen entstehen, werden in zu bezahlende Zertifikate umgewandelt, die CO₂-Reduzierungsprojekte finanzieren.

Zum anderen haben Druckereien und Dienstleister die Möglichkeit, beim Herstellungsprozess selbst für eine positive CO₂-Bilanz zu sorgen. Es gibt z.B. Papiersorten, bei deren Produktion um die Hälfte weniger CO₂ entsteht als bei anderen. Der klimaneutrale Druckereibetrieb wählt vorzugsweise solche Sorten.

Initiativen und Verbände

Große und kleine Druckbetriebe, die sich dafür entscheiden, in den klimaneutralen Druck zu investieren, haben die Möglichkeit sich bei verschiedenen Verbänden und Organisationen zu informieren. So hat der Bundesverband Druck und Medien, eine der ersten Anlaufstellen für Druckereibetriebe, eine eigene, dreistufige Initiative zum Thema Klimaschutz gestartet. Ihre Devise lautet: CO₂ ermitteln, CO₂ vermeiden, CO₂ kompensieren.

Flyerpilot-logo.JPG

Flyerpilot ist eine Online-Druckerei, die seit 2003 regelmäßig die Bestellungen von über hunderttausend Kunden im Eiltempo und höchster Druckqualität abliefert. Das Portfolio reicht von Printprodukten wie Flyern, Visitenkarten, Broschüren bis hin zu innovativer und moderner Werbetechnik. Roll-ups, Festzelte und sogar Sitzwürfel können mit eigenen Motiven versehen und somit als Werbeträger eingesetzt werden. Besonderes Augenmerk legt das Druckereiunternehmen auf umweltfreundlichen Druck. Recycling- oder Naturpapier, Ökofarben sowie eine klimaneutrale und atomstromfreie Produktion sorgen für eine positive Ökobilanz.

Flyerpilot ist eine Marke der Printgroup GmbH & Co. KG, die ihren Sitz in Sennfeld bei Schweinfurt hat. Sämtliche Produkte werden ausschließlich in Deutschland von einem langjährigen Mitarbeiterstamm hergestellt.


Printgroup GmbH & Co. KG, Handwerkerstraße 2, 97526 Sennfeld, Tel. 09721-73073711, www.flyerpilot.de

Eine weitere interessante Brancheninitiative hat der Fachverband Medienproduktioner e.V. (f:mp.) unter dem Titel Media Mundo auf die Beine gestellt. Sie setzt sich für nachhaltige Entwicklung in der Medienproduktion ein und berät Unternehmen zum Thema Klimaschutz in der Produktion von Medien.

Fazit: Doppelte Gewinner

Abgesehen davon, dass das Unternehmen versucht, einen eigenen Beitrag zur weltweiten Klimabilanz beizutragen, ergeben sich für Druckereien und Druckdienstleister weitere positive Effekte. Eine Positionierung als umweltaktives Unternehmen spricht zusätzliche Kundenkreise an und bestärkt Bestandskunden in ihrer Wahl. Dieser Image-Gewinn kann für kurz- und langfristige wirtschaftliche Ziele nur förderlich sein.

Die durchgeführten Energieanalysen zeigen zudem, wie und wo man selbst Energiekosten einsparen kann. So kann sich das Unternehmen nicht nur mit einem Umweltbewusstsein präsentieren, das viele Kunden schon als selbstverständlich voraussetzen, sondern auch unmittelbar von nachhaltiger Ressourcen- und Energienutzung profitieren.

Nützliche Links