Nachträgliche Suchmaschinenoptimierung

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Wer für Google sichtbar ist, findet Kunden

Von Andreas Lutz, Die PRofilBerater

Jemand, der heute einen Spezialisten sucht, setzt sich in der Regel an den PC und gibt bei Google oder einer anderen Suchmaschine die entsprechenden Suchbegriffe ein. So verschafft man sich einen Überblick darüber, wer ein Unterstützer sein könnte. Deshalb ist es für den wirtschaftlichen Erfolg von Selbstständigen sehr wichtig, dass ihre Webseite von potenziellen Kunden im World Wide Web rasch gefunden wird. Im Idealfall steht sie in den Trefferlisten weit vorne.

Entsprechend viel Zeit und Geld investieren viele Selbstständige in die suchmaschinentechnische Optimierung ihrer Webseiten – oft mit dem frustrierenden Ergebnis, dass sie trotzdem nicht auf den ersten Trefferseiten landen. Die häufigste Ursache hierfür: Die Webseiten werden erst optimiert, wenn sie bereits fix und fertig getextet und layoutet im Netz stehen. Das gleicht dem Bestreben, ein Gebäude nachträglich den Wohnbedürfnissen der Familie anzupassen. Ohne größere Umbauarbeiten gelingt das aber nur bedingt.

Neun praktische SEO-Tipps

Eine weitere häufige Ursache: Viele Selbstständige optimieren ihre Webseite auf Keywords wie „Steuerberatung“ oder „Rechtsberatung“, die so umkämpft sind, dass die eigene Site von vorneherein nur geringe Chancen hat, auf den Trefferlisten weit vorne zu landen. Das ist aber wichtig! Denn die Kunden durchforsten maximal die ersten zwei, drei Seiten. Erscheint eine Webseite weiter hinten, ist dies fast so, als stünde sie nicht im Netz.

Deshalb hier die wichtigsten Tipps, wie Sie – auch nachträglich noch – Ihre Webseite so auf wichtige Suchbegriffe optimieren können, dass sie zumindest „akzeptabel“ gefunden wird.

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Andreas Lutz studierte Optotechnik und Bildverarbeitung an der Hochschule Darmstadt. Er arbeitet als PR-Journalist und SEO-Spezialist für die Marketing- und PR-Agentur Die ProfilBerater.

Die PRofilBerater GmbH, Eichbergstraße 1, 64285 Darmstadt, Tel. 06151-89659-0, Fax: 06151-89659-2, info@die-profilberater.de, www.die-profilberater.de

Suchbegriffe auflisten

Erstellen Sie eine Liste der Begriffe, mit denen Ihre Zielkunden nach Anbietern Ihrer Leistung im Netz suchen könnten. Vergessen Sie dabei die Begriffsvarianten nicht! Zum Begriff „Vertriebstraining“ gibt es z.B. noch „Vertriebsseminar“ und „Verkaufstraining“.

Suchbegriffe analysieren

Analysieren Sie danach mit dem entsprechenden (kostenlosen) Google-AdWords-Tool, wie oft die Begriffe als Suchbegriffe bei Google eingegeben werden. Überlegen Sie sich anschließend, welche der häufig genutzten Begriffe Ihre Zielkunden wirklich nutzen. So ist z.B. in der Investitionsgüterindustrie eher der Begriff „Vertriebstraining“ gebräuchlich, während man im Handel von „Verkaufstraining“ spricht.

Konkurrenz analysieren

Geben Sie die relevanten Begriffe als Suchen bei Google ein. Achten Sie darauf, welche Organisationen auf den ersten Trefferseiten stehen. Handelt es sich hierbei z.B. um viele Universitäten, Konzerne und Verbände (wie beim Begriff „Projektmanagement“), dann überlegen Sie: Habe ich mit meinen Mitteln überhaupt eine Chance, weit vorne zu landen?

Suchwortkombinationen formulieren

Lautet die Antwort nein, überlegen Sie sich, ob es nicht sinnvoller wäre, Ihre Webseite statt auf Einzelbegriffe auf Suchwortkombinationen zu optimieren. Angenommen, Sie sind ein im Rhein-Main-Gebiet ansässiger Führungskräftecoach. Dann könnte eine Suchbegriffkombination „Coach Führungskräfte Rhein-Main“ oder „Führungskräftecoaching Banken“ lauten.

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E-Book am Online-Kiosk

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Solche Wortkombinationen werden zwar seltener gesucht, sie haben aber eine realistische Chance, auf den ersten Trefferseiten zu landen. Ein weiterer Vorteil ist: Wer eine so gezielte Suche startet, hat meist einen konkreten Bedarf.

Suchbegriffe definieren und kategorisieren

Entscheiden Sie danach, auf welche Begriffe Sie Ihre Webseite optimieren. Unterscheiden Sie hierbei zwischen den Top-Begriffen oder Suchbegriffkombinationen, bei denen Ihre Webseite auf alle Fälle vorne landen muss, und solchen, bei denen Sie mit einem mittelmäßigen Ergebnis leben können.

Suchbegriffe Einzelseiten zuordnen

Analysieren Sie anschließend die einzelnen Seiten Ihrer Website daraufhin, inwieweit ihr Text Begriffe enthält, auf die Sie Ihre Webseite optimieren möchten (am besten stehen die Begriffe als Überschrift gekennzeichnet), bzw. daraufhin, inwieweit die Suchbegriffe sich ohne große Änderungen in den Text integrieren lassen. So lässt sich z.B. „Coaching“ leicht in „Führungskräftecoaching“ ändern und den Text „Unsere Personalberatung …“ formulieren Sie auch um: „Unsere in Frankfurt ansässige Personalberatung …“ Entscheiden Sie danach, welche Seiten Sie auf welche Begriffe optimieren.

Die einzelnen Seiten optimieren

Optimieren Sie anschließend die einzelnen Seiten Ihrer Website, u.a. indem Sie in den „title“ in deren Quelltext sowie in deren URL die definierten Suchbegriffe integrieren.

Webpräsenz regelmäßig checken

Betreiben Sie ein Monitoring, damit Sie wissen, wie sich Ihre Webseite bezogen auf die Suchbegriffe entwickelt. Aus den Ergebnissen können Sie ableiten, wo noch Optimierungsbedarf besteht.

Ausdauer und Geduld haben

Nach dem Optimieren vergehen meist zwei, drei Wochen bis Google die Änderungen erkennt und die Seiten bezogen auf die Suchbegriffe besser rankt. Haben Sie deshalb Geduld und denken Sie beim Optimieren Ihrer Webseite daran: Je schneller, und häufiger Ihre Zielkunden Ihre Webseite im Netz finden, umso weniger Zeit und Geld müssen Sie ansonsten in Ihr Marketing investieren. Deshalb lohnt sich Ihr Engagement.

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