Global Single Instance

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Zwei sind einer zu viel

Global Single Instance heißt wörtlich so viel wie „globaler Einzelfall“, meint jedoch sinngemäß eine umfassende IT-Strategie der Dublettenvermeidung. Von GSI spricht man, wenn es notwendig oder wünschenswert (geworden) ist, die Vielzahl von divergierenden Anwendungen, Datenbanken und Systemen im IT-Bereich eines Unternehmens zu vereinheitlichen. GSI ist dann erreicht, wenn alle Daten und Abläufe in einer zentralen Struktur verwaltet werden.

Der praktische Zweck dieser Informationskonsolidierung besteht darin, dass sämtliche Daten – ob aus der Personalverwaltung, der Finanzabteilung oder der Kundenkartei – sofort und einheitlich zur Verfügung stehen.

Es lassen sich dabei vier unterschiedliche Ebenen der Konsolidierung unterscheiden:

  1. Server konzentrieren. Die Vorteile: geringere laufende Kosten und weniger Verwaltungsaufwand bei besserer Verfügbarkeit.
  2. Datenbanken zusammenführen. Im Idealfall ist das Ergebnis eine einzige Datenbank, die flexibleren Zugang gewährleistet und das Unternehmen in die Lage versetzt, seine Informationen sehr viel besser auszuwerten. (Außerdem spart man abermals an Ausgaben für die Hardware.)
  3. Prozesse standardisieren. Damit intelligente Abfragen möglich werden, ist es notwenig, dass sämtliche Geschäftsabläufe in einheitlichen Kategorien erfasst und bearbeitet werden, auch über Länder- und Sprachgrenzen hinweg. Das beschleunigt sämtliche Vorgänge, spart Rechenkapazität und erleichtert die Einführung verbesserter Abwicklungsmethoden.
  4. Dienste konsolidieren. Die gesamte Material- und Kapazitätsbedarfsplanung kann jetzt reorganisiert werden: Es ist z.B. nicht mehr nötig, in jeder Niederlassung den kompletten Stab von Spezialisten zu unterhalten. Global Single Instance macht es jetzt möglich, dass im Prinzip ein Team für die jeweilige Großregion genügt.

(bw)

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