Diskussionen und Kommentare

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Worauf wir besonderen Wert legen

Von Thomas Jannot, just 4 business GmbH

Seit Mai 2009 sind die meisten redaktionellen Seiten mit einer einheitlichen Kommentarfunktion am Ende eines Beitrags ausgestattet. Sie ersetzt die für unangemeldete Leser umständlich zu erreichenden Diskussionsseiten. Es wird kein Unterschied mehr zwischen Wiki- und Blogbeiträgen gemacht.

Diskussionen dienen angemeldeten Autoren der Erörterung von Inhalten, die es bei nächster Gelegenheit zu überarbeiten gilt. Kommentare sind wie Leserbriefe in Zeitschriften.

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Was Diskussionen von Kommentaren unterscheidet

Diskussionsseiten werden in einer zusätzlichen Menüzeile für Autoren sichtbar, die angemeldet sind. Einen Diskussionsbeitrag schreiben können nur vom Lektorat (siehe Impressum) registrierte Benutzer, die ihre E-Mail-Adresse in den persönlichen Einstellungen bestätigt haben.

Unabhängig davon ist die Kommentarfunktion mit der Überschrift „Ihr Kommentar?“ am Ende von redaktionellen Beiträgen sichtbar. Hier können alle Leser einen Kommentar hinterlassen, die nicht angemeldet sind, indem sie die erforderlichen Felder „Name“ und „E-Mail“ ausfüllen. Bei Angabe einer „Website“ wird der Name des Kommentierenden automatisch verlinkt, sobald der Kommentar von der Redaktion freigegeben wurde. Im Kommentartext sind die folgenden XHTML-Formatierungen erlaubt:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Wesentlicher Grund für die unterschiedliche Handhabung von Diskussionen und Kommentaren war die Art von redaktionellen Beiträgen. Im Wiki sind Texte mit einer langen Haltbarkeitsdauer archiviert. Sie werden jeweils mit der gleichen Priorität veröffentlicht und in einem Index aller Seiten alphabetisch sortiert. Sie können über einen langen Zeitraum diskutiert und beispielsweise um Verbesserungsvorschläge ergänzt werden, die bei der nächsten Aktualisierung in den Beitrag direkt einfließen.

In den Journalen sind tagesaktuelle Nachrichten gespeichert, die mit jeder neuen Meldung an Aktualität verlieren. Sie werden in Jahresrückblicken chronologisch sortiert. Die Kommentarfunktion ist eine Momentaufnahme, die in der Regel keine Änderungen der Meldung bewirkt, auf die sich der Kommentar bezieht.

Warum man sich zu erkennen geben muss

Auf einen seriösen Kommentar kommt eine Unmenge an korrupten Links, unerwünschter Werbung und inhaltslosen Äußerungen. Die Situation hat sich im Verlauf der Jahre erheblich verschlechtert. Der Kontrollaufwand, ehrliche Leserbriefe von automatisiertem Infomüll zu unterscheiden, ist ins Unerträgliche gestiegen. Zwar gibt es Software wie z.B. Akismet, die mit einer hohen Trefferquote bei der Sortierung hilft. Doch sie findet nicht alles und benötigt zusätzliche Aufmerksamkeit.

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, mit vertretbarem Aufwand für Leser und Autoren sicherzustellen, dass Kommentarschreiber sich als denkende Individuen ausweisen müssen, die redlich kommunizieren möchten.

Was gute und schlechte Kommentare unterscheidet

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Wir können mit Kritik sehr gut umgehen und brauchen sie für unsere Arbeit. Die meisten Autoren im MittelstandsWiki sind seit vielen Jahren professionelle Journalisten und meist selbst leidenschaftliche Kritiker, die ohne diese Fähigkeit keine guten Schreiber wären.

Doch es gibt einen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik, aufrichtiger Meinung und Dampfablassen. Bei Letzterem ziehen wir eine klare Grenze: Alles, was unter die Gürtelline geht, fliegt raus. Beleidigungen, Schimpfwörter und Kraftausdrücke werden nicht veröffentlicht. Diffamierungen und sich auf einen vermeintlichen Gegner einschießen dulden wir ebenso wenig. Außerdem löschen wir sämtliche Kommentare, die bereits Gesagtes wiederholen oder plumpe Eigenwerbung erkennen lassen.

Unabhängig davon fühlen wir uns dem deutschen Presserecht verpflichtet, das klare Grenzen in der freien Meinungsäußerung zieht. Dem gibt es nichts hinzuzufügen, außer dass wir von keinem Kommentarschreiber erwarten perfekt zu sein ;-)

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